Fragen zum Orient Express um 1910 (Set Liliput 860)

  • Nächster Schritt: Die Innenbeleuchtung. Erst wollte ich die ganze Sache mit LEDs beleuchten (es war mein erstes Beleuchtungsprojekt). Ich hab da aber zu kompliziert gedacht: ich hab mir überlegt, Plexiglaspltten als Basis zu nehmen und an den passenden Stellen LEDs einzubohren, die ich dann an der Oberseite beschalte. Außerdem wollte ich den Strom der Schleifer aus dem ganzen Zug aufnehmen. Das war allerdings eine wahnsinnige Pfrimelei und nur teilweise zuielführend; ich bin auch grad beim löten nicht wirklich gut. Zuerst hab ich die LEDs in Serie geschaltet, das war mal nix. Danach hab ich Widerstände dazugemurkst, naja. Trotzdem ging es so einigermaßen dahin, im Speisewagen habe ich natürlich die Laternchen beleuchtet; die waren mir aber viel zu hell. Aber ich hab schon gemerkt, das mit dem Kabelverhau wird nichts. Außerdem fielen einzelne LEDs aus (deswegen meine Frage in einem anderen Thread), und der Zug riss einen Kurzen, wenn er vereinigt wurde; und dann: ...erschien der fantastische Wien-Oostende-Express in heutigem Standard neu - mit genau meiner Idee, die Innenwände zu "bebildern". Na, ich war sauer - und hab meinen Zug mal beiseite geräumt und mich der Anlage gewidmet.

  • Nach der Fertigstellung des Hintergrund/Fabrik-Anlagenteils hatte ich Lust, wieder was kleineres zu machen, und der OE gammelte ja weiterhin im Regal herum. Natürlich hat mich dieses Scheitern weiterhin gewurmt, also wieder ran. Inzwischen war ich in den Eisenbahnmuseen in Mulhouse und Brüssel gewesen und mich ein wenig mit den CIWL-Zügen beschäftigt (http://www.viennaslide.com/tramway/orientexpress/Bilder.html), alsowollte ich das Problem endlich lösen, diesmal aber besser. Erst wollte ich versuchen, den Zug auch außen originalgetreuer hinzubekommen und versuchte, die einzelnen Bretter farblich abzusetzen; das war aber nicht praktikabel. So habe ich die Außenwände mit stark verdünnter Farbe nochmals gestrichen, jetzt gefällt mir das Bild einigermaßen.


    Die alte Innenbeleuchtung hat irgendwo einen Kurzen gerissen, also raus damit, alles neu. Mit Leiterplatten wars dann doch etwas einfacher... Im Gepäckwagen sitzt nun ein Decoder, der ein relais schaltet, damit war der Weg frei, Glühbirnen statt der LEDs zu verwenden, was ich wegen der schummrigen Goldfarbe wesentlich realistischer empfinde. Die Speisewagenlaternchen waren sowieso zu hell, außerdem gingen einzelne immer wieder aus, also auch neu - diesmal von unten über die Lichtleiter, statt direkt in den Lampenschirmchen.


    Eine Prüfung waren die Schlusslichter von Weinert, ich bin für sowas leider nicht geeignet - die haben mich Stunden gekostet :( Nie wieder, ich hab schlussendlich neue Ausleger zum Aufstecken gemacht, das hat alles nicht funktioniert wie vorgesehen. Auch die Verklebung von Metall/Kunststoff/LED, und das alles mikroskopisch, ist mit meinen Mitteln nicht wirklich machbar. Tja. So einigermaßen stecken sie jetzt oben, allerdings muss ich sie noch justieren, anfassen sollte man all das lieber nicht.


    Auf dem letzten Bild sieht man den Vergleich der Beleuchtungen: Der neue Wagen mit seinen serienmäßig eingebauten LEDs sieht aus wie mit Neonlicht ausgerüstet (etwas Linderung gibt es, wenn man Goldfolie aus der Filmbranche vor die LEDs klebt, was ich noch vorhabe).

  • Große Erschütterung, nachdem alles fertig war: Der Zug entgleist... Durch die 5polige Kabelverbindung (hab eh sehr dünnes Flachbandkabel genommen!) ist der Wagenzug zu steif, die Wagen hebeln sich gegenseitig aus den Kurven. Kurva!, wie der Pole sagt! Entweder lade ich die Wagenenden mit Blei voll, oder...?! Keine Ahnung, wie ich flexiblere Kupplungen zusammebekomme. Na gut, wandert der Zug halt wieder für zwei Jahre ins Regal, ich hab die Laufmeter Abstellgleis eh nicht auf der Anlage. Aber was tun? Habt Ihr Tipps?


    Ein paar Fotos und ein Video habe ich trotzdem gemacht, auch wenn die Messing-Griffe noch fehlen, und ein paar optische Details noch verbessert weden können (bzw müssen, in den Packwagen sieht man die Kabelei zu deutlich in den Fenstern, und ein Lämpchen ist auch noch zu hell).


    Ein kleines Video: https://youtu.be/5UB-CL5ymRc

  • Den Zug und auch die Lokomotive könnte ich bieten. Bei der Lokomotive könnte ich auch eine KKSTB 108 von Metropolitan anbieten. Beneiden tuhe ich den Besitzer um den schönen Kopfbahnhof.So einen Kopfbahnhof möchte ich auch bauen, nur mir feht einfach die Zeit zur zeit um so einen schönen Kopfbahnhof bauen zu können.

  • Schaut sehr, sehr schön aus!


    hab eh sehr dünnes Flachbandkabel genommen!


    Darin liegt vielleicht das Problem. Versuche es mit Einzellitzen. Die sind garantiert weniger sperrig. Es gibt auch extrem dünne Koaxialkabel, 2 davon könnten als Bremsschläuche durchgehen. Es muß ja keinen Strom aushalten.


    LG


    Martin.

  • Schaut sehr, sehr schön aus!



    Darin liegt vielleicht das Problem. Versuche es mit Einzellitzen. Die sind garantiert weniger sperrig. Es gibt auch extrem dünne Koaxialkabel, 2 davon könnten als Bremsschläuche durchgehen. Es muß ja keinen Strom aushalten.



    Hallo Martin, danke für den Tipp! Wenn mein Frust verraucht ist, nehm ich den Zug eh noch mal her, auch weil ja die letzten Details (MS-Griffe) montiert werden müssen. Das Problem hab ich aber bis zu einem gewissen Grad auch bei anderen ähnlichen "Couplagen", die ich mit nur zwei Kabel verbunden habe. Hast du irgendeine spezielle Marke oder Bezeichnung für die exreadünnen Kabel?

  • Abend: ist zar interessant, aber wozu: um dieselben Fehler nachzumachen die die Filmemacher gemacht haben????? Da hast du uns schon viel bessere Vorbildinfos geliefert ;)

  • hat das Set 860 KKK und was wäre ein angemessener Preis?

    LG Chris


    don`t pflatsch me please :22:


    Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!

  • Ich bekomme die Orient Express Wagen nicht geöffnet.


    Das Dach (konkret versucht am Speisewagen) lässt sich mit den Fingernägeln leicht anheben, rastet aber nicht aus.


    Bitte um einen Tipp, ich mag die Wagen nicht schrotten...


    lg Peter

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle