Beiträge von Lohengrin

    Zitat


    Eine Terz wäre das "E". das "Es" ist einen Halbton tiefer, schmälert aber die Leistung in keinster Weise.


    Daß es große und kleine Sekunden, Terzen, Sexten und Septimen gibt, ist ja relativ bekannt. Aber es gibt dann jeweils noch eine große und kleine Variante von jedem dieser Intervalle. Das merkt man, wenn man z.B. im Streichquartett wirklich sauber ausstimmt. Ein wohltemperiert-verbildetes Ohr hört das wahrscheinlich nicht.
    Nur Primen, Quarten, Quinten und Oktaven sind rein.
    (Und dem Reinen ist natürlich alles rein. Aber jetzt genug damit...)


    LG


    Martin.

    ... und in dem unbekannten Land trifft er auf Jessye Norman ...

    ....und auch Marcello Giordani, der nur 56 wurde. Wenn er gut drauf war, hat er locker ein hohes Es gesungen. (Normalerweise wird das „hohe C“ als Zenit bei den Tenören genannt, das Es also noch eine Terz höher) Unvergessen aber auch seine Abstürze aus diesen Regionen, besonders bei Bellinis „I Puritani“. Das hat ihn aber auch so menschlich gemacht. Keine Singmaschine....


    LG


    Martin.

    Nur zweifelt man doch manchmal an der Vernunft und Weitsicht der Verantwortlichen...... Eigentlich könnte man gerade unter diesen Umständen erwarten, daß nicht ausschließlich nach kurzzeitigen finanziellen Argumenten entschieden wird, sondern langfristig gedacht wird.


    (Am Rande: Mein Sohn war vor Kurzem in England, bahnfahrenderweise. Dort haben die privatisierten Bahngesellschaften auch beinhart die Rentabilität der Zubringerstrecken als Kriterium genommen, viele davon aufzulassen. Sie hatten geglaubt, daß der Kunde dann halt (mit dem Auto) zum nächstgrößeren Bahnhof fährt und dort in die Bahn einsteigt. Das war ein Irrtum. Der Kunde hat sich verabschiedet und fährt gleich mit dem Auto zum Ziel. Und die Hauptstrecken der Bahn haben umso weniger Fahrgäste.......)


    LG


    Martin.

    Mich tät hier eine seriöse Rechnung interessieren, um wieviel die Mehrkosten für Akkuzüge über ihre Lebenszeit in Summe dann tatsächlich weniger (oder mehr???) als eine echte Elektrifizierung ausmachen.

    Danke für den Film!


    LG


    Martin.

    Nur ein Kommentar noch von mir, dann geb ich Ruh´...


    Ich meine tatsächlich den „Umrechnungs“-Kurs. Dieser ändert sich laufend und ist derjenige Kurs, der hier gemeint war, wenn man den Vergleich zum Schilling anstellt. Derzeit eben ca. 1:10, wie von Dir dargelegt. Wüßte nicht, welchen Ausdruck man stattdessen verwenden könnte.


    Der Terminus, der von der Nationalbank für den Wechsel alter Schilling-Noten verwendet wird, ist „Umtausch von Schilling“ . Und der Kurs dafür, der „Umtausch“-Kurs, beträgt natürlich die ursprünglichen 1:13,76, und bleibt aber für immer so.


    LG


    Martin.

    Also diese Lackierung bzw. Beklebung bringt im Modell kein Mensch als Bastler elegant zusammen ausser man ist im Besitz eines Mimaki Digitaldruckers um +10k

    Da es sich um eine weitestgehend glatte Wand handelt, und auch keine relevante Rundung zur Stirnseite besteht, könnte ich mir vorstellen, daß man das mit einem Schiebebild über die ganze Wand zusammenbringen könnte. Die Fenster nach dem Trocknen ausschneiden. Bei den mitphotographierten Fenstern könnte man vorher die Rahmen wegretouchieren, damit mehr Handlungsspielraum besteht.


    Müßte man einfach einmal probieren.


    LG


    Martin.

    Vielleicht gibt es eine Zusatzbezeichnung zu RP 25 um auf ca. 0,4 mm Spurkranzhöhe zu kommen, wie sie MM verwendet. Aber RP 25 hat 0,64 mm Höhe. Für die Breite der Räder gibt es die Bezeichnungen Code 88 (2,2 mm) und Code 100 (ca. 2,8 mm).


    LG Erich

    Es gibt nicht eine Zusatzberechnung, sondern es ist das Wesen dieses Radprofils, daß ALLE Maße immer dieselbe Relation haben. Die Dimension wird als Code ausgedrückt, der von der Radscheibendicke benannt wird:


    Recommended Practices (RP), RP-25


    Es haben also dünnere Räder auch niedrigere Spurkränze!

    Code 110: Radbreite 0,110" = 2,8 mm, Spurktanzhöhe 0,64 mm

    Code 88: Radbreite 0,088" = 2,2 mm, Spurkranzhöhe 0,58 mm

    etc.


    Die Maße von Code 88 scheinen die Obergrenze für RP-25 Fine zu sein.

    H0pur ist (ungefähr) ident mit dem von der NMRA definierten proto:87. Und dort ist alles GENAU 1:87....


    LG


    Martin.

    Die Frage ist mehr, wie dick (oder breit) das Rad ist. MM hat, so viel ich jetzt auswendig weiß, 2,4 mm dicke Räder, was bei den meisten Weichen noch gut funktioniert. 2,2 mm (FineScale) ist für die Herzstücke schon knapp.

    Die meisten RP 25 sind aber eher 2,8 mm, oder?


    LG


    Martin.

    die Anlage hat ja enorme Ausmaße

    Irgendwo in der U-Röhre gibt es einen Film über den Bau der Anlage. Hat, glaub ich, eine Firma im Schwäbischen oder Württembergischen gemacht.

    War mittlerweile auch schon 3 Mal dort. Diesmal mit den kleinen Mädeln. Die 13-Jährige hat zwar zuerst gemault, sie ist dann aber auch sehr interessiert durch die Ausstellung gegangen. Und mit der dampfgetriebenen Gartenbahn sind wir auch gefahren.

    Ich finde auch den Bau gelungen, obwohl er nach außen sehr nüchtern ist. Man geht ganz selbstverständlich über die Rampen hinauf und wieder runter, es sind dadurch die beiden Stockwerke sehr gut zusammengefasst.


    LG


    Martin.

    An die Möglichkeit, einen Schwingschleifer einsetzen zu können, glaub ich in diesem Fall nicht. Es muss schnell drehen und echt schleifen. Wie du sagst, diese Rostschicht, ...

    Ich hatte an einen EXZENTERschleifer gedacht. So wie hier. Die drehen von 6.000 bis 10.000 U/Min. Mit einem sehr groben Korn (40?) könnte das gut gehn, da müßte man sich herantasten. Vielleicht hat ja jemand einen, der nicht so kostbar ist, zum Ausprobieren.


    LG


    Martin.

    Flex mit Zopfbürste könntest Du noch probieren. Aber bei einem narbigen Rostbild kommst da auch nicht durch. Da muß man definitiv etwas von dem erhabenen Blech wegschleifen, damit man an den Rost in den Vertiefungen kommt.

    Grundsätzlich ist die Hitzeentwicklung ein Problem. Mit der Fächerscheibe ist bei mir vor Jahren schon ein gutmeinender Bauarbeiter an einer Kalk/Dispersionsschicht (Weiß der Geier, was das wirklich war.....) auf Ziegeln gecheitert, weil es sich geschmiert hat. Ich habs dann mit der (langesamdrehenden) Mauerfräse gemacht. (Nur zur Info: War notwendig, weil der Putz drauf nicht gut gehaftet hat.)

    Wenn die gscheiten Geräte nicht so teuer wären, könnte mans ja noch mit einem Exzenterschleifer , möglichst mit 5 mm Hub probieren. Zumindest auf den geraden Flächen. Da hätte man im besten Fall sogar die Möglichkeit einer Absaugung.


    Oder chemisch....


    LG


    Martin.

    Das mit dem Baukasten bei Otto Wagner stimmt leider nur prinzipiell:

    Wagner hat bestimmte Schemata immer wieder verwendet, aber im Detail fast jedesmal andere Elemente. Selbst bei auf erstem Blick gleichen Gebäuden (z.B. Tiefbahnstationen) sind die Ornamente sehr abwechslungsreich! Am ähnlichsten sind wohl Fenster und Bahnsteigdachteile.


    Sehr lohnenswert ist ein Blick ins Staatsarchiv. In der Mappe 26276 und in der Plansammlung „Planbeilagen der Urkundengruppe“ findet sich fast alles über die Stadtbahn.


    LG


    Martin.

    Lohengrin: Glatter Kunststoff ok, aber wie machst Du die Fensterdurchbrüche manuell so exakt hinein? Oder das etwas erhabene Zierband unterhalb der Fenster oder die Türen/Türangeln?


    Guß: Wir haben in Budapest bei Posvári nachgefragt: Mindestdicke 2,1 mm !

    Ich meine das so, daß aus einem Messingblech (z.B. 0,5 mm?) Teile geätzt/gefräst/gesägt werden, daraus Urmodelle für Seiten- und Stirnteile gebaut werden, inkl. aller Details wie Zierleisten, Türgriffe, Fensterausschnitte etc., und diese dann auf einer glatten Platte (für die Innenseite seitlich) oder einem Formkern (Innenseite an den Rundungen) abgeformt werden. (insgesamt 4 Teile)

    Diese werden dann nicht einfach nur als Resinguß gegossen, sondern als Glasfaserverstärkter Kunststoff, also es wird in die Form Glasgewebe eingelegt. So kann das Ganze sehr dünn ausgeführt werden.

    Ich weiß nur nicht, ob der Péter das macht.


    LG


    Martin.

    Einmal laut gedacht:


    Wie wäre es, wenn man die Seitenwände und die Stirnfront aus dünnen GFK-Elementen macht? Müßte man mit Posvári besprechen, ob er das macht. Die Wand ist glatt, die paar Details sollten kein Problem sein. Die Stirnfront ist natürlich kompliziert, aber mit einer Form, die man beim Entformen aufspreizt, und einem entsprechenden Gegenstück an der Innenseite sollte das machbar sein. Trennung nach dem 1. seitlichen Fenster, ungefähr beim Rahmenknick.


    Müßte natürlich ein gepreßter Guß sein, beim offenen Guß wäre die Innenseite durch das Gewebe eine Mondlandschaft.


    Urmodell müßte zweckmäßigerweise ein Messingätzblech in der gewünschten Stärke sein.


    LG


    Martin.