News aus der Lok- und Waggonwerkstatt Groß-Enzersdorf

  • Es ist geschafft!

    Nachdem vom vorigen Stammtisch in Gänserndorf eine Handvoll Lokbestandteile unbedingt mit mir nach Hause wollten, kann ich nun die Fertigstellung vermelden. Einen Kurzbericht über den Halbzeitstand gab es ja bereits.

    Die Lok (DB 218 307-7) entpuppte sich schlussendlich als eine ehemalige Schienenreinigungslok von Fleischmann. Dadurch, dass der Putzantrieb fehlte war, genug Platz zum Einbau von Decoder und Schnittstellenstecker (beim Osterputz sind plötzlich fünf Tams L-DG33+ mit Schnittstellenstecker aufgetaucht!). Rote Rücklichter, Führerstands- und Maschinenraumbeleuchtung gibt es jetzt auch.

    Und nach einer halben Stunde Einfahren in Anwesenheit der Aufsichtsbehörde läuft alles tadellos!





    Als nächstes wartet schon eine KMB 2143 nach bereits erfolgter Rahmensanierung auf den Digitalumbau.

  • Der nächste Umbau: Piko DB 189
    Nachdem vor einigen Jahren bereits die originalen Stromabnehmer auf Sommerfeldt-StA getauscht wurden, wurde nun die Lok digitalisert und bei dieser Gelegenheit auch gleich Beleuchtungseinsätze von Digikeijs eingebaut (passen auch in die Piko 185). Zusätzlich gibt es noch eine Führerstandbeleuchtung.


    Als erstes wurde die Lok "elektrisch entkernt" und eine Streifenplatine zum leichteren Anlöten der diversen Leitungen eingebaut.



    Als nächstes wurden die Lichteinsätze eingebaut und auf der Platine ein Stecker für die Führerstandbeleuchtung montiert.




    Danach rot <-> schwarz tauschen, da falsch angeschlossen ;)


    Für den Decoder wurde dann noch eine Plux-Adapterplatine von Tams (Drähte anlöten=elende Fummelei :huh:) und im Lokgehäuse die LEDs für die FSt-Beleuchtung eingebaut.


    Fertig zum Test, Zusammenbau und Programmieren.



    Jetzt ist aber Feierabend

  • Umbau samt Programmierung abgeschlossen. Leider gibt es derzeit keine Fotos von den "Lichtspielen", da mein Iphone anscheinend LED nicht mag und die Kamera im Büro ist. Was mich etwas netsetzt hat war die vmax. - mit voller Spannung umgerechnet ca. 300 km/h! CV5 auf etwas weniger als die Hälfte und jetzt fährt sie brav mit 140.

  • Der nächste Umbau ist abgeschlossen: Roco 1020.29 entkernt und digitalisert


    Zuerst wurden die Lampen und die Originalplatine ausgebaut



    Statt der Lampen wurden Duo-LEDs 5 mm und eine "Hübsch'sche" Plux-Platine eingebaut. Da die Platine für die 1020 etwas zulang ist, muss diese abgeschnitten werden, daher musste zum Anlöten der Drähte für die LED die Lupenbrille wieder einmal hervorgeholt werden (mit freiem Auge an SMD-FET eine Draht anlöten ist halt doch eine etwas filigrane Arbeit. Nachdem es beim Einbau der Platine immer weider einen Masseschluss zwischen Motor und Gehäuse gab (Platz gibt es da so gut wie gar nicht) wurden statt der Motor statt mit den Federkontakten mit Leitungen angeschlossen



    Da war es bei den LED schon etwas einfacher. Schrumpfschlauch über die Anschlüsse damit es irgendwann keine bösen Überraschungen gibt.



    Fertig ist das Ganze!



    Zimo MX600 hinein, programmieren (diverse Lichtspiele) und fertig nach Probefahrt!



    Morgen darf sie dann beim Stammtisch in Gänserndorf ihre Runden drehen :)

    Viele Grüße aus dem Marchfeld
    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von 1073.01 () aus folgendem Grund: Vertipper entfernt und Text eingedeutscht ;-)

  • Feine Arbeit - kann nur bestätigen, dass die Lötverbindung Motoranschluss - Platine die sicherere Lösung anstelle der "serienmäßigen" Verbindung mit den Kontaktfahnen ist.


    Überhaupt sind die "Hübsch'schen" Platinen empfehlenswert - bei den 1x18er gibt es unterschiedliche (hab' alle meine Maschinen nicht nur wegen der Zinkalprobleme umgebaut), daher, wenn möglich, bei Arnold im 3. Bezirk vorbeischauen.


    Zuletzt war auch die V200 dran, die beim letzten Stammtisch nicht wollte, jetzt aber wieder (nach Beseitigung des Motorproblems) voll einsatzfähig ist.


    Klaus

  • Kleiner Nachtrag zu gestern:

    Bei der Platine habe ich die mit den Universal-Plux in der Langversion mit Stromtreibern für LED verwendet. Damit erspart man sich den Einbau der Vorwiderstände; und sicherheitshalber, damit es bei den Durchkontaktierungen keine Verbindung zum Rahmen geben kann, die Unterseite noch mit Isolierband abgedeckt. Ebenso empfiehlt es sich bei den Befestigungsschrauben ein Stück Isolierband anzubringen.

  • Überhaupt sind die "Hübsch'schen" Platinen empfehlenswert - bei den 1x18er gibt es unterschiedliche (hab' alle meine Maschinen nicht nur wegen der Zinkalprobleme umgebaut), daher, wenn möglich, bei Arnold im 3. Bezirk vorbeischauen.

    Ich habe einige Loks mit den Platinen erfolgreich umgebaut, aber bei der 1018 bin ich kläglich gescheitert. Das Gehäuse ließ sich nicht mehr einrasten. Vielleicht habe ich ein Sondermodell von Roco. :confused: Habe dann statt dem Plux einen anderen Decoder seitlich untergebracht und verdrahtet.

  • Das Gehäuse ließ sich nicht mehr einrasten. Vielleicht habe ich ein Sondermodell von Roco.

    Vielleicht ist sie pestig.

    "Das ist so schrecklich, dass heute jeder zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."

    (Dieter Nuhr)

  • Ich hab bei meinen 1018er den Umbau auf die Platine gleich mit einem Rahmentausch (Messingrahmen von Gorx) verbunden.

    Sie war pestig und ich habe einen 3D-Rahmen von Gorx verbaut. Das Problem war der Abstand des Schneckengetriebes zum Decoder. Dadurch war die Beweglichkeit des Drehgestells beeinträchtigt. Ich habe versucht die Platine etwas höher einzubauen - dann ging aber das Gehäuse nicht mehr drauf, weil die Lichtleiter auf die Platine drückten.

    Vielleicht gab es verschiedene Ausführungen der Lok, meine war die Ur-Oma aller 1x18 er.


    Erich

  • Ich hab bei meiner 1118.01 den Decoder im Dachaufbau über den Lichtleitern untergebracht. Dort ist genug Platz. Allerdings muss man in diesem Fall den Decoder in die Platine einlöten, die Plux Schnittstelle kann man nicht verwenden. Deshalb hab ich mir bei AH eine Plux Platine ohne Plux Steckerleiste besorgt.


    Gruß, Andreas

  • Der nächste 1020er (Roco 4353 1020 018-6) Umbau war in nicht einmal zehn Minuten erledigt. Die Lok hat eine Platine mit 8-poliger Schnittstelle und die Drähte zu den Lampen sind oben auf der Platine angelötet. Zufällig hatte ich eine MX600 (mit Stecker und einem freien Draht für den vierten Ausgang) in der Lade. Platine rausgeschraubt, Draht von rotem Lamperl bei Fst 1 auf den freien Anschluss 3 der Schnittstelle unten an der Platine angelötet - Platine wieder befestigt - den Draht vom zweiten roten Lamperl auf den braunen Draht vom MX600 fertig - und eine Tauschplatine übrig für den nächsten -Umbau.

  • Meine dritte 1020 (003-8 Roco 43669) ist ebenfalls umgebaut. Diesmal blieb die Originalplatine drinnen. Das Abschleifen des Rahmens (wie bei der 29) wollte ch mir nicht nochmals antun. Die beiden Motordrosseln raus, die alte Zuleitung zu den Lampenhalter abgelötet, die Selenblättchen kamen raus und die Lämpchen wurden direkt mit den Drähten des MX600 verbunden. Fertig!

  • Der nächste Umbau: Piko DB 189
    Nachdem vor einigen Jahren bereits die originalen Stromabnehmer auf Sommerfeldt-StA getauscht wurden, wurde nun die Lok digitalisert und bei dieser Gelegenheit auch gleich Beleuchtungseinsätze von Digikeijs eingebaut (passen auch in die Piko 185).

    Eine Frage meinerseits zu den Beleuchtungsplatinen für die 189er. In der Einbauanleitung von Digikeijs ist pro Platine ein violetter Draht fürs Fernlicht eingeteichnet, welcher zum Decoder geht. Leider schweigt sich die Anleitung über den weiteren Anschluß der violetten Drähte am Decoder aus. Hast du da einen Tip für mich wo die angeschlossen werden?


    LG, Manfred

  • Bei dem Umbau habe ich einen ESU LoPi 4 mit der Plux-Adapterplatine von Tams verbaut. Umk rot-weiss getrennt sowie Rangierlicht und Fernlicht schalten zu könne brauchst du einen Decoder mit insgesamt sieben bzw. bei Einbau einer Führerstandsbeleuchtung neun Ausgängen. das wären z. B. ESU LoPi4 Plux22, Zimo MX633P22, Tams LG-G36+. Der Tams hat in der Drahtversion eine 8-polige Schnittstelle drau und alle Drähte auf der Platine angelötet.

    Beschaltet habe ich meine Lok wie folgt:

    - Licht vorne

    - Licht hinten

    - Rücklicht vorne

    - Rücklicht hinten

    - Fernlicht vorne

    - Fernlicht hinten

    - Rangierlicht

    - Licht Fst. 1

    - Licht Fst. 2

  • Danke für die Info. Wenn ich diesen Umbausatz einbaue möchte ich die originale Piko-Platine mit einem 8poligen Decoder weiterverwenden. Ist mein Gedankengang richtig, daß die violetten Drähte für die Fernlichtfunktion dann direkt am Decoder auf 2 vorhandene Funktionsausgänge gelötet gehören?


    LG, Manfred