Beiträge von maybreeze

    Ich habe mir auch mal eine RGB-Led-Kette beim großen C gekauft und auch warmweiße LED-Strips: Für Raum"beleuchtung" kann man die Dinger vergessen, Ambientelicht heißt das heute (aber da kann man keine Zeitung lesen). Wahrscheinlich geben die Paulmann MaxLED 500 mehr Licht, kosten aber auch deutlich mehr.


    Beim Farbstrip muss man einfach mehrere nebeneinander legen, um kein Kitsch-Licht zu bekommen, sondern "Dämmerung".

    Wie man sich irren kann ;)


    Wenn Du lange nicht da warst, hast Du recht. Die Anlage war ich denke Jahrzehnte eine Baustelle und für Besucher unattraktiv. Und vor allem, war sie meist außer Betrieb. Dabei wurden viele liebevolle Details dargestellt, manches ist der Zeit und auch dem begrenzten Raum (Berge/Felswände) geschuldet. aber gerade im letzten Jahr wurde Vieles an der (Nacht)Beleuchtung ergänzt, zwei optische Schandflecke (die beiden Ausstiege auf der linken Anlagenseite) saniert, das Freilichtkino an der vorderen Anlagenkante endlich fertiggestellt, die Gespensterburg beleuchtet. Außerdem wurde die Anlage gründlich gereinigt.


    Es gibt aber noch genug zu tun: Das Bergwerk "Marienschacht" harrt einer Erneuerung, der neue Campingplatz gehört noch mehr bevölkert, die Straßenbahn bedarf einer Überholung, das Gebirge am Westrand samt darunterliegendem Schattenbahnhof warten auf eine Sanierung. Eine Führerstandsmitfahrt wäre auch eine tolle Attraktion.


    Dennoch ist die Anlage für Besucher attraktiv ("eindrucksvoll, um Dich zu zitieren), auch wenn das Rundherum (der lange Gang) eher noch weniger einladend ist. Aber auch hier wird gearbeitet: Zwei Vitrinen sind in Vorbereitung und die Signaltruppe wird uns vielleicht ein Hinweissignal zur Anlage am Gangende installieren.


    Viele Hände = frühes Ende!

    Zu der Anlage hab ich es leider noch nie geschafft, weil wir immer erst am Nachmittag dort waren.

    Die Anlage der Strasshofer Modellbauer (Modellbahnclub Heizhaus Strasshof) ist tatsächlich nur Sonntag Vormittag zu sehen. Einen Bericht über die Anlage habe ich >hier< verfasst.


    Die Anlage des Heizhauses, sprich die des 1.öSEK, die hier besprochen wird, ist während der Museumsöffnungszeiten immer zugänglich und auch per Knopfdruck eingeschränkt in Betrieb zu nehmen (Nebenbahn, Straßenbahn). An den Wochenenden (Sonntag) während des Sommerhalbjahres versuchen wir, mit einem "Fahrdienstleiter" Fahrbetrieb zu machen. "Versuchen" heißt, dass das personelle Reservoir, dass sonntags Dienst macht, eher knapp ist - und wir daher neue Mitarbeiter für diesen (anspruchsvollen) Bereich suchen.

    Nachdem ich am Nationalfeiertag Anlagendienst hatte, habe ich mal eine Fotoserie gemacht (für alle jene, die noch immer nicht oder schon lange nicht mehr in Strasshof waren):



    ( 1 ) Unser Storchenhaus - samt Storch am Draht - er fliegt zur Freude der Besucher gelegentlich seine Runden

    39755261ai.jpg


    ( 2 ) Altstetten (linker, östlicher Anlagenteil) - Dorfkirche und Friedhof

    39755268mw.jpg


    ( 3 ) Neustadt "City"

    39755272ko.jpg


    ( 4 ) Die Nebenbahnlinie durch Neustadt

    39755274nh.jpg


    ( 5 ) Nobelstadthaus mit Pool am Dach

    39755342ia.jpg


    ( 6 ) Der westliche (rechte) Anlagenteil mit dem Drei-Spurweitenbahnhof "Jenbach": Normalspur, Schmalspur und Zahnradbahn

    39755357yj.jpg


    ( 7 ) Die Weingärten nächst dem Buschenschank "Zum Heckenklescher"

    39755368el.jpg


    ( 8 ) Neusadt Hauptbahnhof

    39755378tc.jpg


    ( 9 ) Der Buschenschank von oben

    39755474hh.jpg


    ( 10 ) Diese Stadtseite können die Anlagenbesucher nicht einsehen

    39755480ae.jpg


    ( 11 ) Die idyllische Landschaft rund um Altstetten, ganz links hinten das Bergwerk "Marienschacht"

    39755483wf.jpg


    ( 12 )

    39755487gb.jpg


    ( 13 )

    39755489hj.jpg


    ( 14 )

    39755492lg.jpg


    ( 15 ) Hinter der doppelgleisigen Hauptstrecke der Badeteich mit unserem Dino

    39755498wv.jpg


    ( 16 ) Alle Gleise belegt! Der Triebwagen wird auf der Nebenstrecke die stadt umrunden und dann rechts auf der "Otto Wagner"-Hochstrecke Richtung Altstetten unterwegs sein.

    39755500mv.jpg


    ( 17 ) So kann die Anlage nur das Bedienpersonal sehen

    39755512jo.jpg


    ( 18 ) Die Hauptstrecke oberhalb von jenbach verschwindet im Berg, um dann durch den Bahnhof zu kommen.

    39755513tp.jpg


    ( 19 ) Das Kurhaus Semmering mit Blick auf die "kreuzende" Hauptstrecke

    39755515ky.jpg


    ( 20 ) Neben der Stadt das imposante Heizhaus

    39755521fg.jpg


    ( 21 ) Ein großer Steinbruch als Hintergrund. Von der kleinen Verladestelle pendelt eine kleine Werksbahn Richtung Buschenschank

    39755534vr.jpg


    ( 22 )

    39755536aj.jpg


    ( 23 ) Holzarbeiten im steilen Wald

    39755542xs.jpg


    ( 24 ) Kurgäste genießen den Ausblick

    39755545rk.jpg


    ( 25 ) Einfahrt nach Jenbach

    39755548ua.jpg


    ( 26 ) Hier schlängelt sich die Schmalspurstrecke durch die Landschaft, hinter dem Kirchturm ist die Zahnradstrecke zu erkennen.

    39755549al.jpg


    ( 27 )

    39755552vd.jpg


    ( 28 ) Ein Blick in den Untergrund-Schattenbahnhof

    39755563yj.jpg


    ( 29 ) Ein Blick über die Anlage von Westen her: Vorne Jenbach, in der Mitte Neustadt und ganz hinten Altstetten:

    39755583nv.jpg


    ( 30 ) Quasi ein Blick von der Gespensterburg Richtung Süden mit den beiden Felswänden, vorne die Zahnradbahn

    39755591ft.jpg


    ( 31 ) Rund um Jenbach

    39755602pd.jpg


    ( 32 )

    39755604zk.jpg


    ( 33 ) Die Gespensterburg - da gruselt's sogar den Bäumen ...

    39755615ht.jpg


    ( 34 ) Neustadt "by night"

    39755625ym.jpg


    ( 35 )

    39755634ed.jpg


    (36)

    39755640sh.jpg


    ( 37 )

    39755655wt.jpg

    Der "goldene" Herbst erinnert mich wieder mal an die Weinreben, auch wenn das Test-Ahorn=Weinlaub Packerl noch nicht eingetroffen ist. Gottseidank, denn es gibt ja auch noch keine Rebstöcke dafür.


    Daher mal frisch an's Werk:


    Eine Arbeitsstraße für das Vormaterial eingerichtet:



    Auf einem dazu geeigneten Styropor-Verpackungsrest die verzwirbelten Draht-Weinstöcke aufgereiht:



    Denke, dass die mistgabelähnliche Form beim Aufstecken des Flormaterials sinnvoll sein wird. Der Augenschein am Tunnelberg hat auch ergeben, dass die Triebe auch so auf den Spanndrähten "erzogen" werden:



    Der "Weinhauer" auf Stummi hat gemeint, dass eine Verzinnung sinnvoll wäre. Na ja, mal den Lötkolben angeworfen und reichlich Zinn auf die Spitze gegeben und die Rebstöcke durchgezogen. Sehr viel Unterschied ist wohl nicht (links die vier verzinnt, rechts die drei nur zusammengedreht). Kann aber nach der Bemalung anders aussehen. Einen Vorteil hat die Verzinnung doch: Der Stamm wird steifer und lässt sich besser ins Styropor (auf dem Segment Styrodur, also noch ein wenig härter) hineinstecken. Nachdem der Aufwand nicht sehr groß ist, werde ich die wohl Verzinnung machen.



    Die ersten 100 Rebstöcke sind geschafft, Arbeitszeit mit der Verzinnung etwa 2 Stunden


    Für den Schienenausbau ist die ÖBB-Infrastruktur AG (als eine Tochtergesellschaft der ÖBB Holding) zuständig bzw. andere Schieneninfrastrukturgesellschaften (Landesgesellschaften beispielsweise). Dieses Unternehmen hat im Zuge der Liberalisierung der einst staatlichen Bahnaktivitäten unabhängig von den anderen Aktivitäten der ÖBB Holding Töchter zu arbeiten, insbesondere bei Trassenbereitstellung an andere als ÖBB-EVUs.


    ;)

    Keine Frage, nicht jeder, der auf Reisen ging, hatte die Chance, auf den Zug in einem solchen Ambiente zu warten:


    20016185.jpg

    (Bildarchiv der Nationalbibliothek: http://www.bildarchivaustria.at/Preview/20016185.jpg )


    Und das auch nur zwei mal, denn öfters ist der Kaiser hier nicht in die Stadtbahn eingestiegen.


    Aber allein die Wartesäle waren (zumindest für die 1. und teilweise auch für die 2. Klasse) "Salons" - heute hängen wir auf den Flughäfen auf irgendwelchen Sitzreihen herum, wenn nicht eine "Lounge" als Pendant zum Wartesaal 1. Klasse seine Pforten öffnet.

    Einen Vorteil hat es heute: Es wird nicht mehr geraucht!

    (...) Gerne können wir uns zu diesem Thema mal zusammensetzen, alles hier im Forum zu beschreiben wird etwas aufwändig... (...)

    Es hätte aber die Chance, vielleicht noch ein paar Aktive für die Strasshofer H0-Anlage dazuzugewinnen. Es steht ja auch noch das Großprojekt Digitalisierung an.


    (...) Da es sich auch um einen öffentlichen Raum handelt (und denkmalgeschützt dazu) sollte der Licht-Teil (auch wenn es LED sind) aus elektrotechnisch geprüften Teilen bestehen, ebenso die Ansteuerung dazu. (...)

    Ich glaube nicht, dass die Relais-Konstruktion der Anlagensteuerung elektrotechnisch geprüft ist ...

    Ich gebe dir aber gerne recht, dass es sich nicht um eine Bastelei sondern um eine professionelle Installation handeln sollte.


    lg

    Klaus

    Jetzt muss man natürlich auch ein wenig ehrlich sein: Verglichen mit den Bahnhöfen in Berlin, Leipzig, Dresden, Frankfurt, Budapest, Paris oder London waren die Wiener Endbahnhöfe mit ihren wenigen Hallengleisen schon eine Nummer kleiner. Aber Schönbrunn ist ja auch kleiner als Versailles ;)


    Und selbst das lange Zeit exklusive Reisen mit einem Flugzeug mit dem Flair der großen, weiten Welt auf den Flughäfen ist heute den kilometerlangen, öden mit Reklame behübschten Gängen für den "Jet-Set" der in die Flugzeuge eingepferchten Gepäcknetz-Charter-Fluggäste gewichen.


    Welchen Stellenwert hat heute Reisen? Hin- und Zurück zu irgendwelchen Klub-Destinationen in der Sonne oder irgendwelchen Städten zum Shoppen! Dass der Weg samt "Transportgefäß" (wie das in der Wissenschaft heute so heißt) auch schon ein Ziel einer Reise sein kann, haben wir doch längst verlernt. Möglichst schnell an's Ziel kommen ist die Devise. Gepflegtes Essen in einem Bahnhofsrestaurant oder gar Speisewagen mit Küche ist dem Futtern im öffentlichen Raum gewichen.


    Ich weiß noch, wie kleinere Bälle im Saal des Bahnhofsrestaurants des Westbahnhofes abgehalten wurden. Wer saß noch auf der sonnenbeschirmten Restaurantterrasse des Süd-Ost-Bahnhofes mit Blick auf den Schweizer Garten? Alles längst Geschichte.


    Möglicherweise haben zurückblickend in Wien die Bahnhöfe auch nicht diesen Stellenwert gehabt wie in anderen Residenzstädten, schließlich war der "Hofbahnhof" für den Kaiser die Vorortestation Penzing ... da war Bad Ischl oder Gödöllö repräsentativer. Der deutsche Kaiser hatte sogar seinen eigenen "Kaiserbahnhof" in Potsdam. Nur wenn der Zar zu Besuch kam, wurde der Nordbahnhof "aktiviert" ...

    Vermutlich Sonntag vormittag, weil Rollbalken herunten. In der Domgasse stehen ein Ford Anglia und ein DKW 3=6 Coupe in Sonderlackierung.


    In der Wollzeile dürfte gerade bei Morawa der große Umbau im Gange sein.

    Die einstigen "Kathedralen des Bahnverkehrs" sind zu maximal zweckmäßigen Ein- und Umsteigstellen für den Schienenmassenverkehr geworden. Imposante Bahnhofshallen sind zu zugigen Bahnsteigen mutiert, die Anbindung an den innerstädtischen Hochleistungsverkehr (U-Bahn) verpfuscht.

    Servus Michael,


    zum Geburtstag alles Gute und weiterhin Spaß am gemeinsamen Hobby. Mit Vergnügen lese ich die Berichte aus Grein Bad Kreuzen und hoffe, dass Du auch weiterhin die Geduld für die vielen Details aufbringst!


    Pass' auf Dich auf!


    Klaus