4010-freak's Züge (und Modellverbesserungen)

  • Wie im richtigen Leben :bier:

    Nicht eigens gekennzeichnete Fotos sind von mir, bzw. aus meinem Archiv und ich habe die Erlaubnis sie zu veröffentlichen.

  • aber ein hund ohne kurze leine und beisskorb im zug...

    Hunde ohne Beißkorb sieht man immer wieder. "Mein Hund mag das nicht. Und er tut ja eh niemandem was..."

    Eine Leine hab ich hingegen tatsächlich überlegt. Aber mit den Materialien, die ich gerade zur Hand hatte, wäre sie viel zu dick geworden, da wirkt es glaubwürdiger wenn gar keine Leine da ist. Viele Hundeleinen sind ja auch in 1:1 so dünn, dass man sie auf den ersten Blick gar nicht sieht... (Besonders leiwand, wenn der Hund gerade den Grünstreifen links vom Radweg markiert und das Herrchen am Gehsteig rechts davon wartet :P)

    Auf jeden Fall ein "langer Schlieren"/Schlierennachfolger. Aber nicht der, von dem du ein Bild in der Galerie hast. ;)

    Treffer! :)

    Die Bilder stammen von verschiedenen Wagen. Ein ausführlicherer Bericht folgt sobald die Wagen fertig sind und ich dazukomme ;)

  • Ein Tipp:

    nimm einen langen runden Rest von einem Spritzling - den Rand - der ist meistens zwischen 2 - 3 mm dick.

    Den erhitzt du in der Mitte und wenn er weich ist, ziehst du das Teil vorsichtig auseinander. So mache ich es zB für eine Funkantenne.

  • Durch die Wagenfenster sieht man die Leine ohnehin nicht.

    Super gemacht !

  • Durch die Wagenfenster sieht man die Leine ohnehin nicht.

    Super gemacht !

    Ja, aber er wüsste, dass sie drin ist, die Leine! :D

    LG Chris


    indivisibiliter inseparabiliter


    Bilder ohne eigene Quellenangabe sind von mir


    and still - don`t pflatsch me please :22:

  • und noch ein OT zum thema hunde im zug.


    hab' vor einiger zeit (mit erlaubnis) ein foto von einem ganz lieben hundsi gemacht.


    dialog zwischen dem frauli und der (etwas streng blickenden, aber gutmütigen schaffnerin - war in der westbahn):


    na eigentli bräuchten S' scho beißkorb und leine.

    aber das ist ein ganz lieber, der tut niemand was.

    naja, i sag' nur, falls was passiert...


    - und dieser dialog etwa dreimal.


    zu der zeit war's draußen noch hochsommerlich und der beißkorb schien auch beim hechelnden abkühlen zu stören.

    irgendwie cool, wie der beißkorb nach hinten hängt, fast wie die schief oder verkehrt aufgesetzten baseball-kapperl...

  • Die Ybbstalbahn in ihren letzen Zügen


    In der zweiten Hälfte der 2000er-Jahre war die Welt auf der landschaftlich reizvollen, ca. 56 km langen Schmalspurbahn von Waidhofen an der Ybbs nach Lunz am See mitsamt ihrer knapp 6 km langen Zweigstrecke Gstadt – Ybbsitz auf den ersten Blick noch in Ordnung. Einige Fahrzeuge waren gerade frisch aufgearbeitet und neu lackiert worden, der Fuhrpark präsentierte sich insgesamt in einem sehr gepflegten Zustand. Aber hinter der Fassade bröckelte es bereits gewaltig – dass weder die ÖBB noch das Land Niederösterreich großes Interesse am Fortbestand der Bahn hatten, war kein Geheimnis.


    Der Fahrplan war 2008 bereits sehr "bedarfsorientiert": Die meisten Züge drehten schon auf halber Strecke in Großhollenstein um, lediglich drei fuhren weiter bis Lunz am See (an Wochenenden im Sommer kam immerhin noch ein vierter dazu). Zum Vergleich: In den 90er-Jahren gab es an Werktagen noch mehr als zehn Züge bis Lunz… Nach einer weiteren Angebotsreduktion zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 boten schließlich im Frühsommer 2009 Hochwasserschäden den willkommenen Anlass, die Ybbstalbahn bis auf einen ca. 5 km kurzen Torso von Waidhofen nach Gstadt endgültig einzustellen.


    Der Verkehr wurde zuletzt überwiegend mit den sechs in Waidhofen stationierten Dieseltriebwagen der Reihe 5090 abgewickelt. Während der Fahrradsaison wurde außerdem eine Garnitur mit einer 2095, Personen- und Fahrradwagen formiert, die für zwei Zugpaare nach Lunz herangezogen wurde. Am 22. Juni 2008 war dafür die 2095 010 eingeteilt. Während des Aufenthaltes in Großhollenstein traute ich mich aus dem Zug und hielt die fotogene Garnitur des R 6907 nach Lunz bildlich fest.



    Vor nicht ganz so grüner Kulisse präsentiert sich die Modellumsetzung dieses Zuges auf meiner Parkettbodenbahn:



    Im Einzelnen besteht er aus folgenden Fahrzeugen:


    2095 010-1 (Roco)


    B4ip/s 3168-7 (Stängl)


    B4ip/s 3067-1 (Ferro-Train)


    BD4ip/s 4261-9 (Ferro-Train)


    GGm/s 16 813-3 (Roco)



    Der restliche Verkehr auf der Ybbstalbahn wurde, wie bereits erwähnt, überwiegend von den 5090ern bewältigt. Bei der Rückfahrt fotografierte ich ebenfalls in Großhollenstein den 5090 010, der wenige Minuten zuvor aus Waidhofen angekommen war und nun eine gute Stunde wartete, bis er sich als R 6934 wieder auf den Rückweg machte. Mit der Abfahrt um 18:40 war das übrigens bereits der letzte Zug des Tages…



    Auf meiner Parkettbodenbahn erinnert neben der gerade vorgestellten Garnitur auch der 5090 009-1 an den leider schon vergangenen Ybbstalbahn-Planverkehr.




    lg 4010-freak

  • Bei der Erwähnung der Ybbstalbahn kommt mir immer noch der Magen hoch.:evil::cursing:

    Die von mir geposteten Bilder sind, wenn nicht anders vermerkt, eigener Pfusch.

    Einen schönen Gruß vom Pfuscher-Hanns

  • Ladegut Aluminiumschrott


    Es ist wieder so weit: Die Schokobananen-Riegel mit Nikolo- und Krampus-Motiven haben Saison.



    Mit den einzeln verpackten Riegeln produziert man eine ganze Menge Müll – oder man führt die Alufolienstücke einer zweiten Verwendung auf der Modellbahn zu, denn sie eignen sich hervorragend als Grundlage zur Nachbildung von Aluminiumschrott.

    Beim Vorbild wird der gesammelte Aluminiumschrott nämlich, um leichter zum Umschmelzbetrieb transportiert werden zu können, in Würfelform gepresst. Das schaut dann so aus:


    Quelle: Wikipedia, Urheber: User Lokilech


    Selbstverständlich werden solche Würfel auch mit der Eisenbahn durch die Gegend geführt (Bilder davon: Klick).


    Die Herstellung solcher Schrottwürfel im Maßstab 1:87 ist gar nicht kompliziert. Die ersten Schritte brauchen wohl keine weitere Erklärung





    Dann wird die Folie halbiert und mithilfe einer Zange in Würfelform gepresst. Die bedruckte Seite sollte dabei im Inneren des Würfels verschwinden, aber es macht nichts, wenn das nicht zu 100% gelingt.



    Sogar den Karton der Verpackung kann man verwerten, indem man daraus eine Einlage für den Wagen zurechtschneidet – damit muss man nicht ganz so viele Würfel herstellen.



    Fertig!




    PS: Alleine für den gezeigten Eanos wären ca. 15-20 Packungen Schokobananen-Riegel erforderlich. Zur Vermeidung übermäßiger Gewichtszunahme, Senkung des Diabetes-Risikos und Schonung des Geldbeutels kann man natürlich unterstützend auch normale Alufolie nehmen


    lg 4010-freak

    4 Mal editiert, zuletzt von 4010-freak ()

  • EIn beachtenswerter Recycling Beitrag!

    LG Chris


    indivisibiliter inseparabiliter


    Bilder ohne eigene Quellenangabe sind von mir


    and still - don`t pflatsch me please :22: