Beiträge von 4010-freak

    Danach (1977) wurde auf Lokomotiven mit Klassen umgestellt (Anfangs Doppeltraktion 1042, dann 1044) Die ersten UIC-Z Wagen wurden in diesem Zug eingesetzt, anfangs noch gemischt mit UIC-X, deren Anstrich den orangen Eurofima Wagen kurzerhand angeglichen wurde.

    In der Tat waren, als der Transalpin mit Beginn des Sommerfahrplans 1977 von 4010 auf Lok+Wagen umgestellt wurde, die dafür vorgesehenen Eurofimawagen noch nicht einsatzbereit, sodass vorübergehend recht skurril anmutende Ersatzgarnituren zusammengestellt wurden. Diese Garnituren sind aber an sich recht gut dokumentiert, dass da UIC-X-Wagen der ÖBB dabei gewesen sein sollen, habe ich allerdings noch nirgendwo gelesen.


    Der orangene Anstrich der UIC-X-Wagen hat daher auch nichts damit zu tun, dass diese Wagen (nicht) im Transalpin eingesetzt wurden. Das war einfach ein Versuch von verschiedenen europäischen Bahnverwaltungen, das Erscheinungsbild der Reisezüge zu vereinheitlichen – als Anlass wurden die Eurofimawagen hergenommen, die (nahezu) baugleich an DB, FS, ÖBB, SBB, SNCB und SNCF geliefert wurden. Die ÖBB dehnten das neue Farbschema auf alle RIC-fähigen Reisezugwagen aus.


    Die Mischung klingt interessant. Und dann noch zwei 1042er davor... Hast du da vielleicht nähere Info´s zur Zugbildung?

    Zumindest die Fahrplanwechsel-Übergangsgarnitur bestand aus Schlierenwagen und einem von der DB gemieteten Buckelspeisewagen. Ein Bild dazu gibt es auf der Facebook-Seite des Modellbahnvereins Innsbruck: Klick


    Aus den Wochen danach gibt es etliche Sichtungen und Bilder, nach denen der Zug aus einer variablen Anzahl Bmoz 21-70.0 (das sind die mit den Drehfalttüren), einem DB-Buckelspeisewagen und zwei bis drei Wagen 1. Klasse bestand. Bei den A-Wagen kamen sowohl Schlierenwagen als auch DB-Wagen verschiedener Bauarten zum Einsatz, ab Anfang Juni dann gelegentlich auch schon die neuen Eurofima Amoz 19-71. Ein Bild dazu, das angeblich aus einem Kleinbahn-Gleisplanheft stammt: Klick


    Mitte Juni waren die ÖBB WRmoz 88-70 einsatzbereit, ab Ende Juli war der "Spuk" mit den Ersatzwagen vorbei und der Zug konnte wie vorgesehen als reinrassige ÖBB-UIC-Z-Garnitur geführt werden.

    Straßenbahnen in Russland


    In Russland gibt es etwa 60 Städte, in denen Straßenbahnen als öffentliches Transportmittel dienen – leider mit fallender Tendenz, etliche Straßenbahnbetriebe mussten in den letzten Jahren wegen verwahrlosten Fahrzeugen und Infrastruktur stillgelegt werden.


    Jekaterinburg gehört zu jenen Städten, in denen hauptsächlich aus der ehemaligen Tschechoslowakei importierte Wagen im Einsatz sind. Hier ein Fahrzeug des Typs Tatra T3:


    4.4.2008


    In Wladiwostok hingegen sind Fahrzeuge aus russischer Produktion unterwegs. Bei meinem Besuch wirkten sie sehr heruntergekommen, auch die Gleise wären in unseren Breiten längst wegen Unbefahrbarkeit gesperrt worden. Vom einst 46 Kilometer langen Netz ist nur noch eine einzige, 5,5 km lange Linie übrig.


    30.3.2008


    In Komsomolsk am Amur wurde der schlechte Zustand der Fahrzeuge durch bunte Werbefolien kaschiert. Dieses Fahrzeug gehört, ebenso wie der Wagen aus Wladiwostok am vorigen Bild, dem in Ust-Kataw (Russland) gebauten Typ KTM-5 an – mit fast 15 000 gebauten Exemplaren der meistgebaute Straßenbahn-Triebwagen der Welt.



    Weiters waren auch einige Exemplare des urig anmutenden Typs RVZ-6 unterwegs; diese Triebwagen wurden in Riga gebaut.


    beide Fotos vom 27.3.2008


    Die bunten Werbefolien konnten den Straßenbahnbetrieb leider auch nicht retten, 2018 wurde das Netz in Komsomolsk am Amur wegen des katastrophalen Gleiszustandes stillgelegt.


    St. Petersburg konnte sich einst rühmen, den größten Straßenbahnbetrieb der Welt zu haben. Doch mit der politischen Wende um 1990 begann der Niedergang der Tram – gab es um 1990 auf ca. 600 km Streckenlänge noch 67 Linien mit einer Linienlänge von über 1000 Kilometern, fahren heute auf nur noch ca. 230 Streckenkilometern 41 Linien mit einer Linienlänge von ungefähr 500 Kilometern.

    Der Fuhrpark der St. Petersburger Straßenbahn bestand jahrzehntelang praktisch ausschließlich aus Fahrzeugen, die vor Ort im "Petersburger Straßenbahn-mechanischen Werk" (Петербургский трамвайно-механический завод) hergestellt wurden. Erst seit der Insolvenz dieser Fabrik im Jahr 2013 werden die Triebwagen gezwungenermaßen anderswo gekauft. Hier einer der fast 500 in den 80er- und 90er-Jahren hergestellten Triebwagen des Typs LVS-86:


    März 2005


    Auch das Straßenbahnnetz in der Hauptstadt Moskau gehört mit einer Streckenlänge von 181 km zu den größten Straßenbahnnetzen der Welt. (Zum Vergleich: Die Streckenlänge der Wiener Straßenbahn beträgt 177 km.) Im Gegensatz zu den meisten anderen russischen/sowjetischen Städten begann die Reduktion des Streckennetzes schon einige Jahrzehnte vor der Wende, viele Strecken (darunter alle im Stadtzentrum) wurden durch die Metro oder durch O-Busse ersetzt. Seit den 70er-Jahren ist das Straßenbahnnetz in zwei Teilnetze zerschlagen, die nicht einmal durch eine Betriebsstrecke miteinander verbunden sind.

    Ein weiterer Unterschied zu vielen anderen russischen Städten ist, dass sowohl die Fahrzeuge als auch die Infrastruktur recht gepflegt wirken.


    26.3.2010


    12.4.2010

    Beim ersten video von Klaus scheiden eigentlich alle Kupplungen von Mä, ROCo und FL aus, weil sie nicht beim rangieren einkuppeln.

    Ich weiß nicht, was der Ersteller des Videos falsch gemacht hat, aber die Roco Universalkupplung kuppelt eigentlich sehr leichtgängig ein. Ich schaffe es damit regelmäßig, auch einen einzelnen, leichtgängigen Wagen anzukuppeln, ohne ihn vorher ein paar Zentimeter durch die Gegend zu schieben oder mit ~50 km/h dagegenzudonnern.

    Und es gibt Digitalkupplungen, die zur Universalkupplung kompatibel sind – unter anderem auf der neuen Roco 2062.


    Lediglich die Kadee kuppelt sanft ein, nur die gibt es leider nicht als Digitalkupplung. Also auch die fällt aus, abgesehen weil viel zu klobig.

    Die Kadee-Kupplung ist für europäische Fahrzeuge mit Seitenpuffern nur bedingt geeignet. Sie bildet keine starre Verbindung, aber das wäre für die Funktion der Kupplungs-Kulissenführung unbedingt erforderlich. Man muss daher die Kulissenführungen stilllegen und kann nicht mehr Puffer an Puffer fahren. Und: Je enger die Kurvenradien, desto größer muss der Pufferabstand sein.

    Keine Ahnung, ob es dafür eine Digitalkupplung gibt. Jedenfalls benötigt sie zum Entkuppeln kein klassisches Entkuppelgleis, es reicht ein Elektromagnet, den man auch unsichtbar unter der Anlage montieren kann.


    Ist die Piko auch mit einer Digitalkupplung -- von wem auch immer-- kompatibel ?

    Die Piko-Kupplung ist eine Neuentwicklung, die erst vor wenigen Wochen in den Handel kam. Sie ist mit keiner anderen Kupplung kompatibel, auch dazu passende Digitalkupplungen gibt es (noch?) keine.

    Dafür gibt es sie in einer stromführenden Version, die zur "normalen" Version voll kompatibel ist. Gut, das gibt es auch bei anderen Kupplungen (z.B. die Fleischmann Profikupplung und die damit kompatible stromführende Kupplung von Viessmann), aber bisher waren das immer mehr oder weniger "Bastlerlösungen". Die Piko-Kupplung ist die erste Kupplung, bei der die Möglichkeit, sie auch in stromführend anzubieten, von Haus aus konstruktiv berücksichtigt wurde.

    Das Gehäuse ist ganz klassisch mit Rastnasen mit dem Wagenboden verbunden. Zum Abnehmen des Gehäuses einfach an den Wagenenden beginnend aufspreizen ;)


    Schwierig bis unmöglich ist es jedoch, die Inneneinrichtung des Oberdecks herauszunehmen, denn sie wurde mit Unmengen an Klebstoff im Gehäuse befestigt. Ich hab bei meinen Wagen den Plan, eine Beleuchtung einzubauen, deshalb aufgegeben...

    Sinnvoller wäre es, wenn man es schaffen würde, die 3753. Diskussion übers Urheberrecht im Forum in einem eigenen Thread zu führen und nicht im eBay-Foto-Thread.

    Und wenn man dabei sachlich bleiben würde und der Thread nicht nach 30 Postings wieder gesperrt wird, sodass man für etwaige offene Fragen wieder irgendeinen anderen Thread verwässern muss.


    Von "Registrierung sperren" halte ich grundsätzlich nix. Man sperrt damit auch User, die interessante Beiträge schreiben würden, aus.

    Darf ich ein Foto, das zwar in meinem Eigentum ist, aber das zB. vor 30 Jahren jemand anderer gemacht hat, überhaupt mit sichtbarem Foto anbieten?

    Ja.


    Ich zitiere auszugsweise von hier: https://www.justiz.gv.at/home/…5014c314273ab1aca.de.html


    "Das Urheberrechtsgesetz sieht sogenannte „freie Werknutzungen“ (…) vor. Das bedeutet, dass unter bestimmten Voraussetzungen das Werk auf bestimmte Weise genutzt werden darf, ohne dass der Urheber einwilligen muss.

    (…)

    Für die Werke der bildenden Künste besteht eine freie Werknutzung für Kataloge (Besucherkatalogs-, Versteigerungs- und Verkaufskatalogfreiheit) (…)"

    Kürzlich kam ich zufällig in Mistelbach LB vorbei. Eigentlich hatte ich gehofft, einen Blick auf die 2020 werfen zu können, aber dafür war ich wohl ein paar Tage zu spät dran – die Lok war schon wieder gut versteckt.


    Dafür waren unter anderem diese Fahrzeuge zu sehen:


    1110 530-1


    39405070eo.jpeg



    ein Hilfszugwagen (?) dessen Nummer ich leider nicht mehr entziffern kann…


    39405072xr.jpeg



    Tbs 21 81 571 1 055-0


    39405071nz.jpeg

    Im EBFÖ wurde das gerüchteweise behauptet und dann ich glaube eh von dir dementiert.

    Da erinnerst du dich (zum wiederholten Male) falsch.

    Es wurde im EBFÖ der Wunsch (!) geäußert, dass man doch bei der Überarbeitung diese Variante gleich mitberücksichtigen könnte. Daraufhin wurde von verschiedenen Usern zu bedenken gegeben, dass es für die Luftheizungs-Schlieren mit einer überarbeiteten Seitenwand mit Lüftungsgittern nicht getan ist.


    Einzig und alleine du hast ein gutes Jahr später die Behauptung aufgestellt, dass Roco die Luftheizungs-Wagen machen wird. Und wurdest prompt darauf hingewiesen, dass du da einem Irrtum unterliegst.


    Ein Spritzteil für den Wagenboden (den man dort halt verkleben müsste, sowie eine kleine Formenänderung am Wagenkasten auf einer Seite.

    Und ein neues Dach sowie eine neue Inneneinrichtung.

    Versteh mich nicht falsch, ich würde mich über ein Modell der Luftheizungs-Schlieren ebenfalls sehr freuen – aber wenn man die Möglichkeit, Wagen ohne Luftheizung zu produzieren, nicht für alle Zukunft ausschließen will, muss man eine neue Form für die Seitenwände bauen. Von den vorhandenen Formen könnte man dann nicht viel mehr als die Drehgestelle und die Fenster verwenden – ich denke, ein derartiges Modell würde durchaus die Bezeichnung 'Neukonstruktion' verdienen.

    Ok meinte nur, aber beim Schmalspurwagen wurde das Gitter auch einfach rauf gedruckt .

    Und dieser kostet fast 100 Euro .8|

    Irgendein Verkäufer meint, dafür 100€ verlangen zu können. Dieses Modell wurde irgendwann Mitte der 90er-Jahre produziert und hat damals wahrscheinlich ein Viertel davon gekostet.

    Die letzten Neuauflagen von Schmalspurwagen mit aufgedruckten Webasto-Geräten waren für ungefähr 40€ zu haben.

    weil es mir einfach nur noch auf die Nerven geht

    Eine Alternative zur endgültigen Accountlöschung wäre es, dass du dich einfach ausloggst und die Seite ein paar Wochen/Monate lang nicht mehr aufrufst. Vielleicht reizt es dich ja irgendwann in einem halben Jahr oder so, wieder ins Forum zu schauen?


    Für eine Accountlöschung wirst du einen der Admins (z.B. den Werkstattkaiser) darum bitten müssen. Ich fände das allerdings sehr schade, denn deine hier vorgestellten Superungen und Eigenbau-Modelle haben mir stets sehr gut gefallen ;)

    CityShuttle-Steuerwagen mit Pflatsch gab es nur in den vier Auflagen des Sets 44181 sowie im Set 45909 mit der Beschriftung "Linie Salzburg".

    Unter der Artikelnummer 64696 war ein Wagen erhältlich, der seitlich das Pflatsch-Logo und an der Stirnseite die Wortmarke trägt.

    Und unter der Artikelnummer 64797 gab es einen Steuerwagen im Zustand vor der Einführung der Marke CityShuttle (beim Vorbild noch mit alter Inneneinrichtung mit rotbraunen Sitzbezügen und Kunstholz-Wandverkleidung).

    Kaa Platz? Druckst Du uns do jetzt a Wuchtl eini?

    Ich gebe Informationen weiter, die ich anderswo aufgeschnappt habe.


    Leute das ist eine Köf von Brawa (kleiner als die 2062 von Roco):

    Das ist ein Antriebsumbausatz mit einem Faulhaber 1016 Motor:

    Der Roco Motor hat ungefähr auch die Größe. Nur der Faulhaber kann auch 12 V, das kann der "tolle" Rocomotor lt. Deiner Aussage offensichtlich nicht.

    Die Köf von Brawa hat meines Wissens nach weder Pufferkondensator noch Sound noch Digitalkupplungen. Diese Ausstattungen nehmen doch einiges an Platz weg, der dann für den Motor fehlt.

    Ich traue mich nicht zu beurteilen, ob diese Ausstattungen notwendig sind oder nicht. Ich persönlich hätte eine günstigere Lok ohne diesen Klimbim (und dafür eventuell mit einem normalen Motor) bevorzugt, aber andere Modellbahner sehen das anders.


    Ich nehme an, dass Roco die Vorlieben des Marktes eruiert hat, bevor die Entwicklung der verschiedenen kleinen Dieselloks gestartet wurde.



    Und was abgesehen von der Baugröße noch dazukommt: Mit einer maximalen Spannung von 5V lässt sich der Motor sehr leicht mit Goldcaps/Supercaps puffern – diese Dinger haben eine wesentlich höhere Energiedichte als die klassischen Elkos, allerdings nur eine Spannungsfestigkeit von 2,7V...

    aber sowas nennt man Verarsche

    Es besteht kein Zwang, die Lok zu kaufen.

    Ich werde es zu diesem Preis auch nicht tun.