Digitalverstärker verschmort

  • Servus Josef


    viel ist auf den Bildern nicht zu erkennen, außer das es sich vermutlich um die Endstufentreiber handelt.
    Nur interessehalber kannst du erkennen was auf dem linken Chip draufsteht ?
    Ich lese "International Rectifier 109A" - hmm kann nicht ganz richtig sein.
    das wäre eine Halbbrücke (soweit stimmst) doch nur für 350mA kann net ganz sein.
    Aber auch das wird dir nicht weiterhelfen.


    Du schreibst oben, daß nach "funken beim Kuppeln der Wagen" der Booster defekt wurde - also eindeutig das hier etwas mit der Kurschlußabschaltung nicht funktioniert.
    Bringt dich aber wieder nicht weiter...


    Nachdem Roco aber so brav austauscht würde ich nach der Trail & Error Methode vorgehen:


    Minimalsystem aufbauen (Trafo,Booster,Anschlußgleis)
    und mal dort bewußt Kurzschlüsse machen.
    - rauchts wieder, alle beteiligten Komponenten mit Fehlerbeschriebung zurück


    - passiert nix, dann Lokmaus anstecken und gleichen Versuch wiederholen


    - passiert wieder nix, dann 2-3 Scheinen anschließen deinen Zug draufsetzen und Versuch wiederholen


    - to be continued ....


    Ist zwar keien gscheite Lösung, aber was willst sonst tun ?


    viel Glück
    bb

  • was andres wie bbernhard kann ich auch nicht lesen, drunter steht noch 5x2W


    Der Fahrstrom läuft über diesen Verstärker.


    Gruß

    Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter…

  • angenommen du nimmst einen normalen trafo, schön gleichgerichte und versorgst damit die schienen. den verstärker schaltest parallel dazu um das digitalsignal auch auf die schiene zu bekommen. dann sollte soetwas nicht passieren. natürlich solltest du als spannungsquell für den verstärker ein schwächeres netzgerät verwenden.

  • Auch eine Überlegung!


    Werd versuchen zwei leistungsfähigere IRC zu bekommen und die draufzubringen.
    Kann da ja nichts mehr verhauen.

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  • So ganz alleine mit ähnlichen Problemen bin ich gar nicht. Soeben in einem anderen Forum gefunden:


    Hallo
    Das machen meine "Sound" Loks auch schon seit einiger Zeit: Ab dem Einschalten, unter ignorieren aller Lokmaus Befehle, "Vollgas" (incl einmaliger Abgabe aller Geräusche gleichzeitig) bis ich die "Halt" Taste drücke (oder sie bei einem R2 Gleis rausfliegen )

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  • Zitat

    ist die familienkarte von helmut für euch am sonntag?


    NEIN, die ist für meinen Stiefsohn, Stiefschwiegertochter, und zwei reizende Enkel. Die ganze Bande steigt in Absdorf zu.
    Diejenigen, die die Karte bezahlen, also meine Ober-Heizerin und ich, steigen wie schon angekündigt in Stockerau zu.

  • NEIN !!!


    Sorry platin, aber paralell zum Booster einen normalen Trafo hängen ist Quatsch.
    DAS gibt einen ordentlichen kurzen.


    Ist ungefähr das selbe als ob du bei deinen UPS'en am Ausgang nochmal 220V einspeist - das kommt auch nicht gut.


    gruß
    bb

  • Eine einfältige Frage von einem Laien:


    Kann man so einen Kurzschluß nicht abfangen indem man zwischen Digitalverstärker und Anschlußgleis eine Sicherung einbaut?


    Gruß Sepp

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  • @bbernhard
    mit den usv´s machen wir das so! nennt sich bypass


    warum sollte ich gleichstromquellen nicht zusammenschalten können?


    @Josef Saurwein
    sicher, sollte aber eine halbleitersicherung sein. die ist schneller

  • @ platin


    bei dem Angebot das richtige finden, gut wer's kann!


    Gruß Sepp

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  • 2,67 A
    (40VA), ta 40°C


    so angeschrieben

    Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter…

  • platin, OK, eure Profi-UPS sind vielleicht konstruktionsbedingt dafür ausgelegt.
    Aber stell dir mal vor was passiert wenn du eine offline UPS hast, und an der Ausgangsseite nochmal 220V aber mit falscher Phasenlage einspeist - da fliegt die Sicherung - ganz sicher.


    Was beim Digiverstärker alles passieren kann hängt natürlich von der jeweiligen Innenschaltung des Verstärkers und des Netzteiles ab. Die Chance das etwas kaputtgeht ist aber sehr sehr hoch, - im bsten Falle schaltet irgendeine Sicherung ab.


    Mal angenommen es raucht nicht, so würde es auch gar nichts bringen. Die Information im Digaitalsystem steckt ja "im pulsieren der Versorgungsspannung" dadurch werden ja die Befehle übertragen.
    Schließt du jetzt eine Gleichspannungsquelle parallel so werden die Impulse "weggefiltert" (es liegt ja nun immer eine konstatnte Gleichspannung an, und der Decoder erkennt keine Befehle mehr.
    Also nochmal mein Rat, machs nicht.


    Aber das bringt mich jetzt auf eine Idee:
    Josef hat ja was von nachgerüsteter Innenbeleuchtung geschrieben - ist da vieleicht irgendwo ein dicker Kondensator eingebaut worden um etwaiges flackern zu unterdrücken - DAS könnte dann durchaus die Ursache für seine Probleme sein.


    gruß
    bb

  • Hallo bbernhard


    ist nirgenswo ein Kondensator drin, Beleuchtung hängt an der Fahrspannung.


    Gruß

    Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter…

  • Zitat

    einen Kurzschluß nicht abfangen .... eine Sicherung einbaut?


    Theoretisch natürlich ja. In der Praxis bei Halbleiter nicht unbedingt zielführend.
    Warum? Nun, jede Sicherung öffnet den Stromkreis weil das kleine dünne Stückchen Draht innerhalb der Sicherung schmilzt. Je nach Bauart und Stromstärke dauert der Durchschmelzvorgang länger oder kürzer. Und genau während dieser Zeit stirbt bereits der Halbleiter. (Motoren z.B. ist das vollkommen egal)
    Abhilfe: elektronische Sicherungen bzw. Strombegrenzungen. bberhard wird sicher eine "digitaltaugliche" Schaltung haben! ;)


    lg Helmut

  • Ja hätte ich, man könnte meine Kehrschleifenelektronik mißbrauchen. Die macht ja eigentlich auch nix anderes.


    Wobei das Problem aber immer noch nicht gelöst ist, der Verstärker DARF bei Kurzschluß nicht kaputtgehen.


    Sag mal ist das das einzige defekte Teil ?
    Sind da keine größeren Leistungstransis an der Unterseite der Platine ?
    Ich frage, der abgebrannte IC ja offensichtlich mit dem danebenliegenden IRF109 (sofern das einer ist) eine H-Brückenschaltung bildet.
    ABER: der IRF109 ist viele zu schwach um einen Motor anzusteuern - es müssen da noch irgendwo Leistungstransistoren sein - welche wiederrum evtl. vom kaputten Teil angesteuert werden.
    Das heist jetzt: Wenn Kurzschluß die Ursache müssen die auch defekt sein, oder die Ursache ist kein Kurzschluß sondern Überspannung - der fehler also ganz wo anders zu suchen.


    Zweite Möglichkeit: Diese beiden IC steuern gar nicht den Schienenstrom, sondern evtl. das Interface zur Lokmaus - was ist wenns da "was hat" ? Wackelkontakt im Kabel oder so.


    Schau mal wo die Anschluße hingehen.


    gruß
    bb

  • platin


    Stimmt nicht ganz: es ist eine Pulsweitenmodulation - d.h. mal Spannung (wie hoch weiß ich jetzt aber nicht genau, jedenfalls einiges höher als bei Analog) mal keine.


    Das Puls-Pausenverhältnis enthält einerseits die Steuerbefehle, andererseits wird es so geregelt, das es einen konstanten Effektivwert hat.


    Warum parallelschalten einer Gleichspannung schlecht ist: Du kennst ja weder die Innenschaltung des Verstärker, noch seines Analog-Fahrreglers da kann dann zb. durch Freilaufdioden, Glättungskondensatoren, verpoltes anschließen alles mögliche unvorhergesehene passieren.
    Und nebenbei es bringt ja auch nix, denn wie du aus obiger Erklärung des DCC Siganls siehst, würde in den Impulspausen dann der Analogfahrregler die Spannung liefern, die Pulse währen also weg, und damit auch die Steuerinformation.


    gruß
    bb