Beiträge von Bertl

    Noch eine Frage an die Spezialisten:


    Welche Zugfahrzeuge wurden in den 1970ern verwendet?

    Opel Rekord/Commodore, Ford Taunus/Granada/Transit, die größeren Zitronen wie DS oder CX, Peugeot 404/504, R16, R20, Audi 80/100, VW Passat, Mercedes, vielleicht einmal ein Rover oder Fiat 131 (wenn er die Anreise überstanden hat) eigentlich alles was so knapp eine Tonne ziehen könnte.

    War von mir missverständlich formuliert - ich meinte dass mir bei euren Restaurierungsplänen ein bisserl der rote Faden abgeht. Schneeschleuder, fahrende Telefonanlage, 156er, 1 Waggon dazwischen, ...


    Mir ist natürlich klar dass es an vielen Ecken gleichzeitig krankt und dass man am liebsten alles machen will. Da ich aber annehme dass Publikumsfahrten eine gute Einnahmequelle sein könnten, würde ich eben die Priorität auf einige solcher Waggons legen. Einen Luxuszug könnte man möglicherweise anders vermarkten als eine Heurigentour mit dem Blauen Blitz - ich erinnere da an so manche Gruppenreise aus Eisenbahnromantik.

    Ich denke das hat alles Pros und Contras. Mein "Prüfstand" ist eine simple Platte mit 4 konzentrischen Ovalen. Analog und digital ist über einen 2-poligen Schalter umschaltbar.


    Die Geschwindigkeitsmessung ist mit einem Meter gerader Strecke, 2 Lichtschranken und einer selbst gebauten Stoppuhr (ein simpler ATMega8 mit LCD) gelöst und zeigt gleich km/h an. Dazu gibt es ein einfaches Zeigeramperemeter mit dem ich die Stromaufnahme von Loks auch unter Last messen kann - recht praktisch für die Decoderwahl.


    Mit den unterschiedlichen Radien teste ich die Kurvengängigkeit unabhängig von einer Anlage - unabdingbar da ich viele lange Dampfloks habe. Dazu habe absichtlich verschiedene Gleise und Weichen verbaut, so dass ein Teil der Testanlage gleich auch noch ein Elchtest ist.


    Und weil ich auch net unendlich Platz habe ist das Ding hochklappbar, braucht so 2,2 x 0,4m und ist auf Rollen verschiebbar.


    Das Notebook stelle ich einfach hin oder betreibe alles vom Tablet aus. Zusätzlich habe ich auch die Möglichkeit, Weichenantriebe, Schaltdecoder und alles andere in einer definierten Umgebung testen zu können.


    Gekostet hat das fast nix weil ich nur altes Material verwendet habe - den Elchtest hatte ich von Anfang an im Hinterkopf. Das äußere Gleis mit r=550 ist mit gutem Material zum einfahren gebaut, die inneren Ovale sind der Elchtest.