Beiträge von Bertl

    Ich gebe nur zu bedenken: Wenn die Regierung gleich gesagt hätte, dass sie mit vier bis sechs Wochen scharfer Maßnahmen rechnen, dann wäre das Klopapier auf Monate hinaus ausverkauft gewesen - und nicht nur das. Du verstehst was ich meine: Man muss nicht immer gleich alles hinausposaunen weil sich nämlich viele unnötig narrisch machen.

    Sorry, das ist nur ein möglicher Denkansatz.


    Ich finde es ziemlich legitim diese Scheiberltaktik auch anders zu bewerten - sollte die Regierung tatsächlich vor 2-3 Wochen schon realisiert haben was auf uns zukommt, dann haben sie uns bewusst belogen und sind folglich für mich nicht mehr vertrauenswürdig.


    Übrigens bleibe ich bei dem was ich schon vor 2 Wochen gepostet habe, ich rechne mit mindestens zwei Monaten strenger Quarantäne, aber nur wenns gut geht.


    Falls du deinen Kommentar aber nur auf das Klopapier beziehst, gebe ich dir natürlich uneingeschränkt recht 8o

    Der MX600 entpuppt sich für mich als die eierlegende Wollmilchsau für alle Lokumbauten ohne Schnittstelle und Einzellichtsteuerung :)

    Ich hab den schon vor einem Jahr entdeckt. Gefällt mir vor allem weil er nur einseitig bestückt und daher flacher ist als alle anderen Decoder - und natürlich wegen dem unschlagbaren Preis!


    Übrigens hat er FA0v, FA0h, FA1 und FA2. Einzellichtsteuerung sollte also kein Problem sein.

    Dann löchere ich dich gleich einmal, was sind denn die wesentlichen Unterschiede zwischen Roco und den anderen Herstellern - KB lass ich mal außen vor.

    Aus https://orf.at/stories/3158500/


    Verwirrung über Schließung

    Am Donnerstag betonte Anschober, dass Parks und Spielplätze vorerst nicht geschlossen werden. „Wir werden – derzeit – keinen zentralen Erlass für Schließungen machen“, sagte er. Einzelne Gemeinden können freilich strengere Regeln erlassen, betonte man auf Nachfrage im Gesundheitsressort. Diese dürfen nach eigenem Ermessen Spielplätze und Parks schließen.


    Wenn Korneuburg schärfere Maßnahmen beschließt ist das ok. Sich allerdings öffentlich und völlig falsch auf die Bundesregierung zu berufen ist jedoch genau das Gegenteil.

    So wurde versucht, die Balance zu halten, das ist auch ethisch einwandfrei, weil die zuerst mehr kalkulierten Opfer sich am Ende um ein Vielfaches rechnen. Entschuldige diese nüchterne Feststellung.

    Siehst du Chris, damit habe ich meine Probleme. Ich bin da halt auf der Linie von "wehret den Anfängen". Wenn ich beginne in irgendeiner Situation bewusst Opfer einzukalkulieren, warum macht man das nicht auch in einer anderen Situation? Wer hat das Recht, willkürlich eine Grenze zu definieren? Ist vielleicht ein bissi weit hergeholt, aber wo ist dann der Unterschied zu präventivem Triagedenken?

    Bertl, mir war auch klar, dass 1 Woche wohl kaum reichen wird und das rein aus epidemiologischer Sicht ein völliger shutdown schon letzte Woche oder früher sinnvoll gewesen wäre.


    Aus sozialer und gesellschaftlicher Sicht wäre das allerdings eine Katastrophe gewesen und hätte höchstwahrscheinlich sehr früh zu einer Panik geführt, die dann mit polizeistaatlichen Methoden beherrscht werden hätte müssen, was komplett sinnlose Opfer gefordert hätte

    Mag sein dass du recht hast, aber ich bin da eigentlich optimistischer was das gros der Bevölkerung betrifft. Wie bei allen Regelungen kann man mit vernünftiger, sachlicher Kommunikation und mit ebensolchen Begründungen und Erklärungen sehr viele Menschen überzeugen. Dann gibt es natürlich noch den Pool der unbelehrbaren, die aber auch mit Gewaltmaßnahmen nur schwer bis gar nicht unter Kontrolle zu bringen sind.

    Lieber Klaus,


    wenn Kritik einmal verboten oder lächerlich gemacht wird, ist die gewaltsame Unterdrückung der freien Meinung aus historischer Erfahrung nur mehr einen gaaaanz kleinen Schritt entfernt. Und auch wenn ich persönlich die Zeit zwischen 1934 - 1938 und dann weiter bis 1945 nicht erlebt habe, würde ich uns allen sehr gerne die Wiederholung dieser Erfahrungen auch nur für ein paar Monate ersparen.


    In diesem Sinne schätze ich das Grundrecht der Meinungsfreiheit und würde mich freuen wenn du dich als Privatperson und auch in deiner öffentlichen Funktion an sachlichen Diskussionen beteiligst und uns an deinen Argumenten teilhaben lässt.

    Warum die Fahrt mit dem Auto nicht erlaubt ist verstehe ich auch nicht ganz.


    Eine mögliche Erklärung wäre das es durchaus dazu kommen könnte das weitere Regionen unter Quarantäne gestellt werden könnten. Das wäre dann ein Problem hinsichtlich derer die sich gerade außerhalb ihrer Wohnregion befinden.


    Des weiteren könnte ich mit einer Autofahrt den Virus ohne gröbere Probleme von Korneuburg nach z.B. Graz exportieren. DIe Hemmschwelle mit dem Auto mal rasch 200Km zurück zu legen ist sicherlich kleiner als mit der Bahn,

    Theoretisch ist das sicher richtig. Allerdings geht es hier um Ausflüge zum spazieren gehen. Da fährt man, vor allem als Familie mit Kindern keine 200km denn Gasthöfe und Hotels sind ja geschlossen.


    Und unterm Strich halte ich es für vernünftiger die Leute mit einem Verkehrsmittel aus der Stadt zu lassen mit dem minimale oder eher gar keine Infektionsgefahr besteht, als sie dazu zu zwingen mit ihren Kindern z.B. auf Straßen zu gehen oder wenn das restriktiver kontrolliert wird, zum Virentausch in die Innenhöfe auszuweichen.


    Weitere Regionen unter Quarantäne ist natürlich sehr wahrscheinlich, aber auch das geschieht nicht jeweils innerhalb von 2 oder 3 Stunden.

    Offen gesagt sind manche Maßnahmen der Regierung unüberlegt bis kontraproduktiv.


    Einerseits beginnt man endlich zu realisieren dass die derzeit bis Ende dieser Woche geltenden Maßnahmen vielleicht doch ein bisserl zu kurz gedacht sind und spricht endlich auch offiziell über mehrere Monate - was von Anfang an meine Erwartungshaltung war.


    Andererseits will man den Leuten verbieten, zu einem Spaziergang mit dem Auto zu fahren. Das mag am Land kein Problem sein, denn ich z.B. gehe 2 Quergassen und stehe am freien Feld. In Wien dürfte das allerdings, besonders wenn Parks geschlossen sind, zu einem Riesenproblem werden. Dann den Leuten zu verbieten mit dem Auto aus der Stadt zu fahren macht Quarantänetechnisch nach meinem Wissen so richtig gar keinen Sinn. Anders wäre es natürlich mit Öffis, denn da besteht ja sehr wohl ein Ansteckungsrisiko - welches es mit dem Auto aber nicht gibt.

    Ich hätte auch gerne eine 1073, aber mir sind sie zu deutlich teuer. Bei max. 150 tät ich anfangen zu überlegen.


    Wo aber unsere Fachleute gefragt sind, ich glaube mich erinnern zu können dass es (mindestens?) eine Serie der 1073 gab die absolut grausliche Fahreigenschaften hatte. Darüber müsste aber jemand schreiben der praktische Erfahrungen damit hat.

    Bedenkt aber bitte dass diese Werte wahrscheinlich unter Laborbedingungen ermittelt wurden. Im Alltag kommen so banale Dinge wie Luftbewegungen dazu ...

    Sorry, habe meine Frage unpräzise gestellt.


    Hat man schon gesicherte Daten wie lange der Virus auf Flächen, in dem Fall also Karton, Papier und Kunststoff aktiv bleibt?

    Oder anders gefragt, wie lange sollte man ein zugestelltes Paket inkl. Inhalt in eine Quarantäne geben um auf der ganz sicheren Seite zu sein?

    Aus Wikipedia ... 4. Absatz


    Edith sagt: Sicher ist offenbar gar nichts. Wir befinden uns anscheinend in der Phase wo es so viele Meinungen wie Fachleute gibt.

    Noch kurz eine Erklärung zu dem von mir oben Geschriebenen:

    Ein derartiger Unterschied in der Letalstatistik zwischen Italien und Österreich ist medizinisch nicht erklärbar. Italien ist ja schließlich keine 3. Welt -Land...

    Wenn man die medial kolportierten Zahlen zur materiellen und personellen Ausstattung des Gesundheitssystems mit der Bevölkerungszahl in Relation setzt und mit Österreich vergleicht wäre ich mir da nicht so sicher. Dazu dann kommt noch die südländische Schludrigkeit die mir aus Projekten in Italien recht gut bekannt ist ...