Beiträge von fjb2050

    Falls Du ein Nachschlagewerk wegen der Katalognummern brauchst: Ich habe einen Dolischo-Katalog, der Mitte der 1990er-Jahre erschienen ist. Schick mir einfach die fraglichen Katalognummern und ich schaue nach, ob was passendes drinnen ist.

    Ursprünglich liefen alle Wagen auf Drehgestellen der SGP- oder Wegmann-Bauart. Ende der 70er-Jahre begann man jedoch mangels Ersatzteilen, vor allem für die Wegmann-Drehgestelle, diese durch Drehgestelle der Bauart Schlieren zu ersetzen. Hierzu mussten am Wagenrahmen neuen Wiegenabstützungen angebracht werden, da die Schlieren-Drehgestelle in ihrer Bauart niedrigen waren. Auch die Roco-Modelle könnte man mit Schlierendrehgestellen abwandeln.


    Das ist nicht ganz korrekt. Zu den Roco-Modellen passen keine Schlieren Laufwerke, denn die hier vorgestellten Wagen gehören zur zweiten Serie der Mitteleinstiegswagen mit geänderter Raumaufteilung (eine Fensterachse weniger, 80 statt 88 Plätze). Die ersten 12 Wagen wurden noch mit SGP IV B Drehgestellen abgeliefert, die letzten 9 bereits ab Werk mit Schlieren. Schon 1970-71 wurden auch die 12 zuerst abgelieferten Wagen auf Schlieren Drehgestelle umgerüstet. An den Wagen der ersten Serie (Roco) gab es dagegen keinen Drehgestelltausch, lediglich eine Ertüchtigung für 140 km/h nach Bremsumbau.

    Auch ein Exot, der mir einige Zeit vor die Linse kam war der jaffafarbene 80-plätzige Großraumwagen 50 81 20 - 34 071-8. Alle mir sonst bekannten 2.Klasse-Schürzenwagen waren Abteilwagen, dieser jedoch ein Großraumwagen mit 2+2 Bestuhlung.


    Allerdings. Es handelt sich hier um den ehemaligen Mitropa WR4ü-39 1207, der in einen Großraumwagen mit Buffetabteil umgestaltet wurde. Er präsentiert sich hier in der letzten Form ab 1984, nach Ausbau des Buffetabteils, so war er noch bis 1990 in Verwendung. Du hast ihn offenbar recht bald nach dem Umbau erwischt.
    :thumbup:

    Mit der durchsichtigen 1046 wollte man seinerzeit den neuen Antrieb bzw. die neuen Motoren "sichtbar" machen. Ich hätte aber geglabut, dass diese Modelle nur für den Eigenbedarf (Ausstellungsstücke für die Filialen) produziert wurden.

    Da hat Herwig tatsächlich wieder zwei Spezilitäten ausgegraben. Dürfte ich noch fragen wann der Bc porträtiert wurde? Sieht aus als wäre er in einem Reisebüroeinsatz, ebenso wie der davor gereihte Schlieren. Lässt sich vielleicht ablesen was auf den Zuglaufschildern oder der Bezettelung in den Fenstern steht?


    Noch zwei Ergänzungen zur Wagengeschichte


    Der Salon wurde 1940 von der Waggon- und Maschinenfabrik AG ("WUMAG") in Görlitz gebaut.
    Nummern waren DR 1214 - 11 - 10600 - 51 81 89-40 100 - 51 81 89-40 011 - BuB 50 81 09-69 000-0 "Salon Bleu"


    Ist heute als A-BuB 51 81 89-69 003-6 unterwegs.


    Für eine korrekte Modellumsetzung müsste man schon auch in die Fensterteilung korrigierend eingreifen, siehe z.B. 3. Fenster von rechts, ebenso wurden im Küchenbereich zwei Fenster verschlossen. Das wurde bei den industriellen Modellumsetzungen des Salon 11 natürlich nie berücksichtigt.


    Der Liegewagen ist Baujahr 1939 von Linke-Hoffmann und war ein Mitropa-Wagen, bei der ÖBB der Sc4ü 601 bis '56, danach der Bc4ü 31 656 bis 1968. Ausgemuster wurde er 1990.


    Er wurde 1992 in den 80 81 975 2 909-8 "Fm-Bauzugwagen TK-RL Ost Heimatbahnhof Wien Süd Fbf" umgebaut, wobei nicht mehr viel von seiner ursprünglichen Charakteristik überblieb.
    Seine Mitropa-Nummer war 22074 und ob SC4üh die einzige Gattung im Planbetrieb vor der Verwendung als Liegewagen war ist ungewiss, da es bei Stockklausner ein Werkfoto als WLC4üh 601 gibt.

    Der Hintergrund zum 970052


    BBÖ Cah 39280 (If, Simmering 1922)
    DRB/ÖStB/ÖBB C4üh 200739
    ÖBB B4üh 30003
    ÖBB B4ipüho 32317 (HW Simmering, 1955)
    ÖBB Bpo 50 81 20-04 216-5


    Mich würde interessieren wann das Foto entstanden ist, der Spant sieht recht frisch aus. Das müsste dann um 1979 gewesen sein.

    Mich hat nach Jahren wieder der Kleinbahn-Virus erwischt. Nach der an anderer Stelle bereits bildlich vorgestellten 1020.46 habe ich heute eine auf willhaben gekaufte 1010.01 per Post erhalten.


    Geschätztes Baujahr: Ende der 1950er/Anfang der 1960er-Jahre. Die OVP ist bereits die modernere Faltschachtel mit dem Bild des Modells auf den Laschen.


    Die Lok befindet sich trotz des hohen Alters in einem einwandfreien Zustand und war, nachdem der Lack auf der Zentralschraube am Dach noch unversehrt ist, noch nie geöffnet. Die ersten Runden hat sie tadellos absolviert.


    Jetzt halte ich einmal nach einer historischen Kleinbahn 1245 Ausschau. Ab wann wurden die eigentlich gebaut?


    Fotos von der 1010.01 gibt' s auf Wunsch natürlich gerne.

    Nach meinen Erinnerungen war eines der beiden Modelle (2043 034-4 oder 2043 036-9) exklusiv für Much produziert worden. Habe es seinerzeit in der Vitrine bei ihm bestaunt. Die zweite Nummernvariante war glaube ich für Memoba.


    Vielleicht könnte jemand in den Schienenverkehr aktuell-Heften von damals (rund um 1990?) nachblättern. Es gab Anzeigen vom Lima-Generalimporteuer, wo er für die Sonderserien und die Bezugsmöglichkeiten die Werbetrommel gerührt hat.

    Also wenn Ihr beide uns schon den Mund wässrig macht (bis Freitag sind es immerhin noch vier lange Tage X( ) habe ich noch zwei ergänzende Fragen auf Lager:


    -> Wie ist der Bausatz aufgebaut? Lässt er sich vom Prinzip her mit dem von DK-Modell vergleichen?
    -> Was werden die Teile denn kosten (sowohl als Bausatz wie auch als Fertigmodell)?


    Ich freue mich auf Freitag :24:

    Das klingt ja fast wie Weihnachten :thumbup:


    Also brauche ich mir keine Sorge machen, dass ich am Freitag Nachmittag umsonst einen Ausflug nach Wien machen werde? :D


    Schön zu sehen, dass in Alt Weitra bereits die Fundamente für die Hochbauten entstanden sind. Wie schaut denn der weitere Zeitplan des Baumeisters aus?

    Gibt es von dem Waggon auch andere BIlder als das gezeigte aus dem Slezak-Werk?


    Mir hat das Modell schon vor geschätzten 20 bis 25 Jahren sehr gut gefallen, als ich es bei Much in der Vitrine bestaunt habe. Mangels Informationen über das Vorbild (mich würde interessieren, wo der Wagen eingesetzt wurde) habe ich mir das Much-Modell allerdings dann doch nicht gekauft.