Beiträge von 2102michael

    Ich habe die Postings #179, #180 und #182 humoristisch gesehen. Dass sich daraus so eine bierernste Diskussion entwickelt erstaunt mich doch ein wenig.


    Kurt, gewöhn dich daran....😉

    Offensichtlich invertieren wir gerne. Aus humoristisch kann ernst werden und umgekehrt.


    Also i find des leiwand! :-)

    Ich hab Sandra gleich zu Beginn informiert, is ja nix anrüchiges 😁

    Sie kann sich dafür begeistern, erzählt mir wenn sie einen Zug gesehen hat, bewundert die Modelle und wenn ihr ganz fad ist schaut sie in willhaben ob’s was gscheides gibt.

    Hat sich sogar gewundert dass bei den Stammtischen kaum Frauen anwesend sind.

    Der XXX passt auch, also eine wunderbare Symbiose ❤️

    Meine wußte damals (da war ich 18) sehr bald welches Hobby ich betreibe. Sie ist nicht schreiend davon gelaufen, im Gegenteil, sie ist immer dabei und hilft mir auch bei der Anlage. :*

    Modelleisenbahn würde ich bei mir als das Haupthobby bezeichnen, die Eisenbahn in 1:1 eher als Nebenhobby. Trotzdem gehe ich mit meinem Hobby nicht hausieren.


    Modelleisenbahn ist irgendwie nicht mehr so der Bringer. ;-) Wobei mir ziemlich egal ist was andere darüber denken. Zwei Erlebnisse die ich dazu hatte:


    In der Junged war meine Spur N Anlage im Keller bei meinen Eltern. Ich war so ca. 17 Jahre als sich mein Hobby im erweiterten Freundeskreis herum gesprochen hat. Mehr habe ich nicht gebraucht. :rolleyes: Also lud ich einige der "härtesten" Typen von denen zu mir in den Keller ein. Wir haben die Nacht Eisenbahn spielend durchgemacht... Und sie kamen immer wieder Eisenbahn spielen.


    2003 hatte ich mit meine damals 7 Mitarbeitern in Hamburg beruflich zu tun. Wir wurden ein paar Stunden früher als geplant fertig, Hamburg kannte von uns eh schon jeder also habe ich einen Besuch im Miniaturwunderlang vorgeschlagen. Die Freude war ihnen im Gesicht abzulesen, es gab leise Versuche einer Meuterei aber andererseits kann man beim Chef ja nicht leicht Nein sagen. ;-) Das Ende der Geschichte war das wir mit einem extra Bus zum Flieger gebracht wurden den wir in letzter Minute erwischt haben. Ein Vielflieger Status war damals echt noch was wert. :-)


    Schade irgendwie das viele sich in dem was sie tun danach richten was Andere über sie denken und so viele Interessen/Vorlieben einfach nicht ausleben.

    Seien wir doch froh das die Lok so toll hergerichtet wurde! Die fehlenden Treibstangen bekommen eh nur ferrosexuelle Menschen mit und die können sich einen Reim machen warum die Stangen bei einer nicht betriebsfähigen Lok nicht angebracht werden.


    Und der Rest schnallt den Unterschied eh nicht...

    Die Sicherheit das ein Zug auch wirklich in einem Block stehen bleibt erhalte ich bei mir mit Train Controller (TC) so:


    - Grundsätzlich fährt bei mir alles im versteckten Bereich mit max. 80 Vorbild kmh. Das ist in H0 ziemlich langsam.

    - Jeder Block hat einen Punktkontakt (=Bremsmelder) bei der Einfahrt. Wird der Kontakt ausgelöst, dann beginnt im TC die Berechnung wie der Zug bremsen muß um beim nächsten Punktkontakt (=Haltemelder) stehen zu bleiben.

    - Erreicht der Zug den zweiten Punktkontakt dann bleibt er stehen.


    Was tu ich gegen Murphy's law?

    - Zug wir am Bremsmelder nicht erkannt:

    Es ist eher unwahrscheinlich das nicht irgendeine Achse der Lok oder der Waggons die Belegtmeldung nicht auslöst. Im schlimmsten Fall würde der Zug zu wenig starkt abgebremst werden.


    - Der Zug ist zu langsam/bleibt stehen und erreicht den Haltemelder nie:

    Macht nix, so lange er den Haltemelder nicht ausgelöst hat bleiben der Block dahinter + die Weichenstrasse blockiert.


    - Zug wird am Haltemelder nicht erkannt oder kommt mir zu hoher Geschwindigkeit daher:

    Nicht erkennen ist eher unrealistisch, irgendeine Achse wird schon erkannt werden. Bei Punktkontakten habe ich immer mindestens 30cm Abstand bis zur nächsten Weiche/Block. Bei hoher Geschwindigkeit könnte es im Fehlerfall durchaus passieren das eine Lok zu weit fährt. Ist bei mir aber zum Glück noch nie passiert denn das würde bedeuten das keine einzige Achse eine Bremsmeldung ausgelöst hat und der Zug beim Haltemelder daher noch immer seine 80kmh drauf hat.


    Ich gebe Arnold recht, meine Methode ist nicht zu 100% sicher, aber ich könnte mich nicht erinnern das ich im Schattenbahnhof deswegen jemals eine Kollisionen hatte.


    Viel wichtiger erschiene mir eine echte Rückmeldung der Weichenstellung, also ob die Zunge tatsächlich an der gewünschten Schiene anliegt. Das war mir aber zu kompliziert und zu teuer. A bisserl Nervenkitzel gehört ja auch dazu...

    Hast du für die Punktmelder beide Gleise getrennt?

    Wie hast du das mit den 5 Belegtmelder gemacht? Wo angeschlossen? Ich kenne nur die zwei Belegtmelder - Bremsabschnitt, Stop

    Immer nur eine Seite - aber penibel darauf geachtet das ich immer die gleiche Gleisseite genommen habe. Bei den Punktmeldern habe ich ein Kabel angelötet, dann die Schiene mit flüssigem Superkleber eingewaschelt. Am nächsten Tag die Trennschnitte in sehr kurzem Abstand gemacht. Mit Druckluft gesäubert und dann mit Sekundenkleber Gel aufgefüllt. Dann am nächsten Tag der Schiene entsprechend mit einem Skalpell wieder in Form gebracht. Der viele Superkleber weil Schienen arbeiten und vielen schon passiert ist das die Lücken wieder zu gehen und damit die Besetztmeldung für den Orcus ist.


    Im Train Controller kann man im Prinzip beliebig viele Belegtmelder pro Block eintragen. Bei mir ist es so das z.B. der Railjet bis ganz an den Prellbock fährt, ein kürzerer Zug aber weit davon anhalten soll. Das geht im TC grundsätzlich, habe ich aber noch nicht vollständig konfiguriert.


    [Einfahrtsmelder der auch die Geschwindigkeit vorgibt] - [Bremsmelder 1 für kurz Züge] - [Bremsmelder 1 für kurz Züge] - [Haltemelder 2 für lange Züge] - [Haltemelder zwei für lange Zügen] Wobei ich diesen Luxus nur bei einem sehr langen Gleis habe.


    Meine Rückmelder sind von S88 von Littfinski. Auch ein paar Viessmann Belegtmelder sind verbaut. Zu der Zeit wo ich mit der Anlage begonnen habe gabe es nur die kurzen, ungeschirmten S88 Flachbandkabel.


    Also sind bei meiner Anlage lange, lange Kabel von jeder Punktkontakt zu einer zentralen Stelle geführt. Da habe ich penibel darauf geachtet das diese Kabel nicht parallel zu anderen Leitungen laufen bzw. nur mit einem großen Abstand. Die Rückmeldekabel kreuzen andere Kabel auch im Abstand mit einer Kabelschlaufe. Ich muß mal Bilder von meiner Unterwelt machen...


    Alle Rückmelder hängen an einem an einem HSI 88 Interface von Littfinski. Insgesamt sind auf meiner Anlage 254 Rückmelder verbaut und ich hatte noch nie fehlerhafte Rückmeldungen. :-)

    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich verwende Train Controller 9.0 Gold. Rocomotion ist eine abgespeckte Version des Train Controllers 5.8. Also schon ein wenig älter was das Programm nicht unbedingt schlecht macht, aber damals gab es einige Features in der Software einfach noch nicht. Was ich hier beschreibe kann man aber auch in Rocomotion umsetzen. Meine Zentrale ist übrigens Roco uralt mit der blauen Funkmaus die ich aber erst kürzlich um eine Z21 App Anbindung aufgerüstet habe.


    In den Schattenbahnhöfen und Gleiswendeln gibt es bei mir zwei Punktmelder in jedem Block. Der Punktmelder am Anfang gibt dem Zug den Befehl innerhalb von xxx Zentimetern bis zu Erreichen des zweiten Punktkontaktes abzubremsen und anzuhalten. Stimmt aus irgendeinem Grund einmal die Weg/Zeit Berechnung nicht dann gibt es am zweiten Punktmelder einfach eine Zwangsbremsung. Mit der Methode der Punktmelder kann man die Züge sehr exakt anhalten lassen, einziger Schönheitsfeher ist ein ca. 5mm langer stromloser Abschnitt in den Gleisen und das manchmal Züge falsch bremsen und dann abrupt beim zweiten Punktmelder bremsen oder viel zu früh bremsen und dann zu langsam bis zum Bremsmelder fahren.


    Im sichtbaren Teil habe ich Belegtmelder eingebaut, da allerdings bis zu 5 Stück pro Bahnhofsgleis. Je feiner man die Gleise in Belegtmelder unterteilt desto exakter werden die Züge halten und auch schöner abgebremst werden.


    Punktmelder sind wesentlich kostengünstiger und auf ihre Art auch exakter. Denn ich kann einen Punktmelder so definieren das er eine Zwangsbremsung auslöst. Eine abrupte Bremsung sieht allerdings nicht sehr vorbildlich aus, ist aber schnurz im Schattenbahnhof.


    Belegemelder melden mir immer zuverlässig eine Belegung, egal ob per Waggon (Widerstandsachsen oder Graphit Spray) oder durch eine Lok. Andereseits brauche ich ziemlich viele und kurze Belegtmelderabschnitte in den Bahnhöfen damit unterschiedlich lange Züge auch sauber an den gewünschten Stellen im Bahnhof stehen bleiben. Viel heißt aber auch viel Geld...


    Wenn man eine Software zur Steuerung verwendet ist meiner Meinung nach Railcom nicht unbedingt notwendig, denn ist die Position eines Zuges der Software einmal bekannt dann wird sie ihn einfach verfolgen und immer zuverlässig seine Position in den Blöcken anzeigen. Das auch wenn man eine Lok mal manuell steuert, auch dann funktioniert die Nachverfolgung. Selbst wenn mal eine Weiche falsch gestellt (warum solle sie?) ist und ein Zug auf Abwegen ist und plötzlich ein anderer Block als der vorberechnete belegt ist macht TrainController auf Wunsch einen Nothalt weil er eine Falschfahrt vermutet. Railcom ist sicher eine feine Sache aber aus meiner persönlichen Sicht (noch) Luxus wenn man eine PC Steuerung einsetzt.

    Ach ja, wer kann sich noch an die Vitrine im Technischen Museum erinnern wo alle in Österreich gebauten Lokomotiven in 1/87 nachgebildet waren? Das will ich auch haben🤔, und vor allem, wer hat ein Foto davon?

    Und Dank für die freundliche Begrüßung 🤗.

    Ich! :-) Die Vitrinen habe ich damals leider nicht fotografiert.


    Und herzlich willkommen junger Bua! ;-)