Beiträge von 52.7594

    Soviel ich mich erinnern kann, waren die L am 217 aus Floridsdorf (ab 1966) und die K aus Kagran...
    1966 bis 1968 fuhren auf der Linie 217 (bis Englisch Feld) auch die Amerikaner Type Z. Die letzten Jahre waren hauptsächlich K/L + m2/3 Garnituren im Einsatz. Bis 30. August 1970, dann war Schluss; - gerade zu Schulbeginn musste man wieder in Kagran vom Bus auf die Straßenbahn umsteigen; - kapiert hat das damals niemand...


    Der 2521 z.B. in Hirschstetten ist ein K. Ansonsten sieht man in dem Film hauptsächlich L. Die L hatten einen um 500 mm kürzeren Achsstand, waren aber vom Kasten her den K sehr ähnlich.

    Bin erst jetzt auf diesen Thread gestoßen. Sehr schöne Details muss ich sagen. So wie's aussieht wird der "Seitenblickmodellbahner" seiner Normalspurstrecke eine vorbildgerechte Fahrleitung spendieren; - das würde ich mir an deiner Stelle auch für die MzB überlegen, speziell was die schönen 1099er Stromabnehmer betrifft. ;)

    Wenn jeder sich über jegliche Art der Verschwendung von Ressourcen mehr Gedanken machen würde und versuchen würde Selbiges zu vermeiden, wäre das ein Segen für den ganzen Globus.; - aber alles mit Maß und Ziel; - ich kann nicht auf der einen Seite im Kleinen sparen und auf der andren Seite im Großen urassen.

    Damals hast du vermutlich noch nicht kapiert (ich auch nicht), was Politik ist und vor allem wie sie sich weiterentwickeln wird. Wir sind heute auf einem Punkt angelangt, wo das Faktische overruled wird, und das ist gefährlich. Ebenso das Bestreben aus allem und jedem eine Geschäftsidee zu generieren (CO2 Hype). Gewinnmaximierung um jeden Preis. Schließlich ist ja die Politik Spielball der Wirtschaftsmagnaten und das Volk der Spielball der Politik. Die Idee mit dem Klimaschutz ist nur eines dieser Beispiele. Dafür spannt man sogar das ahnungslose Volk vor den Karren, jenes Volk übrigens, welches dann die ganzen Missstände auszubaden hat.
    Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ebenso wie ein paar Dampfloks der Umwelt keinen Schaden zufügen. Diese Thematik ist in unserer Zeit, wo es diese Traktionsform so gut wie nicht mehr gibt, einfach lächerlich; - so wie die ganze Diskussion hier; - ich habe fertig. :--

    Naja die 3-fenstrige rote 1020er war weit mehr als ein privat umlackiertes Modell, da entspann sich ein regelrechter Glaubenskrieg zwischen MEMOBA Fans und einigen Vorbildkennern im Sva. Und in jüngster Zeit, die JC1062 mir "rundem " Vorbau, wo ja auch vom Hersteller allen Ernstes behauptet wurde, es sei vorbildgerecht.
    Üblich waren früher eigentlich Standardmodelle, die immer zu haben waren. Mit den Bedruckungsvarianten als Sonderserien hat eigentlich Märklin schon in den frühen 1970ern begonnen. Roco hat dann zunächst mit den 1044er Varianten in den 1980ern nachgezogen. Die 1044.08 und die 1044.100, vor allem aber die 1044 501-3 waren schnell sehr begehrte Modelle, wo schon damals hohe Preise von Sammlern bezahlt wurden.

    Oidaaaaa, jetzt samma von der Umweltverträglichkeit einer Dampflok zum Ölwechselintervall bei PKWs gekommen. Man sollte den Threadtitel jetzt auf Diskussion über Alles ändern, dann gibt's keine OTs mehr. :TT:

    Nein, die Armaturenringe waren nicht zu bekommen. Ich habe aus Dentalsilikon damals den intakten Ring abgeformt und mit Stangenlötzinn ausgegossen (zur Versteifung habe ich noch einen 2 mm Messingdraht an dem die Befestigungslaschen angelötet wurden, in die Form mit eingegossen) Das ganze wurde dann zum Verchromen gebracht und ist eigentlich ganz gut gelungen; - bis jetzt hält es jedenfalls...

    AKWs blasen jede Menge Wasserdampf, das einzige w i r k l i c h e Treibhausgas, in den Himmel.
    Die Hainburger Au ist zwar ohne Kraftwerk, je weiter du Donauaufwärts gehst um so trockener wird die ganze Angelegenheit. Die Au zwischen Orth/Donau und Großenzersdorf ist mittlerweile mehr Laubwald als Au. Schuld ist das KW Freudenau. Hätte man die Staustufe Hainburg gebaut, wäre zwar dort die Landschaft zerstört, im oben genannten Bereich allerdings noch eine echte Au erhalten geblieben.
    In dem Moment wo du einen Fluss aufstaust greifst du ins Ökosystem ein. Erst viele zig Kilometer stromabwärts würde sich die Sache wieder langsam "einspielen". Schon die Freudenau hätte verboten gehört. Da hier aber erst 1992 Baubeginn war (geplant wurde das schon 10 Jahre früher) hatte das 1986 wohl niemand der Aubesetzer bedacht (Ich auch nicht...)

    Ad Elektroautos:
    da entsteht natürlich im Gegensatz zur Erdöllobby ebenfalls eine Lobby, die E-Lobby; - respektive ist sie schon entstanden, daher werden auch vielfach Phantasiewerte publiziert, die sich zwar auf Messdaten stützen, jedoch (absichtlich) unvorteilhafte Parameter schamhaft "übersehen".

    Es sollte doch wohl klar sein, dass die Entwicklung des Individualverkehrs egal ob fossil oder E, irgendwo sein Grenzen hat. Blechkübel bleibt Blechkübel und irgendwann gibt's nicht mehr genügend Asphalt um die Dinger aufzunehmen. Daher wäre es wohl ein Muss der öffentlichen Hand, den öffentlichen Verkehr zu forcieren und nicht alles was minderrentable Nebenbahnen betrifft einzustellen.

    Ich hab das, glaube ich, schon mal erwähnt: - Ein Freund von mir ist Oldtimerfan und repariert die Dinger auch selber. Vor Jahren hatte er einen Thunderbold Bj 1957 in seine kleine Sammlung aufgenommen, der wirklich nicht besonders gut beisammen war (Hochwasseropfer) Nun ja er wurde total auseinandergenommen, Ersatzteile bestellt und wieder fahrbereit gemacht. Im Zuge dessen musste auch das Armaturenbrett (Kirschfurnier) saniert werden. Dabei waren die beiden großen runden Anzeiger zu entfernen. Beide waren exakt gleich und aus Zinkal verchromt. Während das Eine vollkommen stabil war und problemlos demontiert werden konnte, war beim anderen schon äußerlich ein Großteil der Chromschicht abgeblättert und bei Zerlegen ist das ganze Teil in 7 Fragmente zerbrochen. Das soll mir mal einer erklären; - selbes Auto, gleiche Form, selbe Produktionscharge, selbes Alter...

    Zinkal ist definitiv ein Teufelszeug, welches total unberechenbar ist.

    Eine Dampflok hat weniger (sichtbare) Abgase, wenn sie mit spezieller Kohle befeuert wird, zB. die Liliputbahn im Prater mit welcher aus England.

    RE: Liliputbahn 13.08.2016 Nachtfahrten bis 1 Uhr morgens.


    Da die Wiener Stadtbahn, die ja bis 1925 mit Dampflokomotiven K&K Lokschnitzer Reihe 30 betrieben wurde, eine entsprechende Rauch- und Geruchsbelästigung darstellte, wurden diese Lokomotiven mit zunächst versuchsweise Koks beheizt.
    Koks hat einen höheren Brennwert und wesentlich weniger Schwefelgehalt, womit sowohl die Rauch- als auch die Geruchsbelästigung entsprechend reduziert werden konnte. Da diese Maßnahme offenbar ein voller Erfolg war wurde einige Lokomotiven der Reihe 30 mit einem Kokstenderaufbau ausgerüstet...