Beiträge von 52.7594

    Ein grüner Spantenwagenpersonenzug war jahrelang die Domaine der 77er praktisch überall wo sie eingesetzt war. Es gab aber auch einen Eilzug aus 2x 4-achsigen Spantenwagen, 2x ex-Reichsbahn-N28 und einem 2-achsigen Gepäckspantenwagen. Frag mich aber jetzt nicht nach der Zugnummer ;)


    Liebe Grüße
    52.7594

    Schätze jetzt, das die ersten Loks so Ende Oktober vom band laufen werden. Ich warte noch auf die neuen Vorschuhbleche. Anbei noch ein Originalfoto der 77.74 in Hzh. Bruck/Mur ca. 1967. Hier sieht man gut das "blinde" 3. Spitzenlicht.


    Liebe Grüße
    52.7594

    Zitat

    Original von westbahn-mike


    Warum war das ohne Funktion? :confused:


    Das dritte Spitzenlicht hatte zumindest laut Foto eine Blindscheibe vor der Lampe, das kam sowohl bei 93ern als auch 77 öfter vor.


    Zitat

    Original von scorpion57
    Frage: Mit Digital Schnittstelle?


    Ja selbstverstädlich, 8-polige Schnittstelle


    Liebe Grüße
    52.7594

    Es wird ein Fertigmodell sein, im Wesentlichen aus Original KMB Teilen; - Rahmen und Gewicht sind allerdings Nachbauten aus Messing bzw. einer Weissmetalllegierung. Die zusätzlichen teile, wie Wasserenthärtungsbehälter und Blindflansch am Dom sind Ressingussteile.


    Liebe Grüße
    52.7594

    Tja mit 4 Kuppelrädern ist's schon schwieriger als mit 3. Ich hab' mal als ca. 14-jähriger die KB 52er komplett zerlegt und zwar so gründlich, dass ich auch die Räder abgezogen habe. Grund: Ich wollte unbedingt einen schwarzen Rahmen. Der Zusammenbau und bis ddie Lok wikeder richtig gelaufen iat hat einige Zeit gedauert ;)


    Liebe Grüße
    52.7594

    Zitat

    Original von gysev
    52.7594: und was ist mit mir? So gib mir doch wenigstens einen Denkanstoß!!!


    und hier die Erklärung warum:


    Die 77.74 war ursprünglich in Graz (bis etwa 1965) und anschließend in Bruck a.d. Mur (bis zur Kassierung am 01.08.1970) stationiert. Ob sie nach der Auflösung des Heizhauses in Bruck noch in Betrieb war ist allerdings nicht anzunehmen. In ihrer Grazer Zeit fuhr die Maschine sicher auch über den Wechsel nach Wr. Neustadt, tja und von Wr. Neustadt zur GySEV ist es auch nicht mehr allzu weit -:-


    Liebe Grüße
    52.7594

    Uff, das waren jetzt viele auf einmal;
    Also der Reihe nach:
    quattro:
    Ja diese 15 Betriebsnummer liefen ab 1917 parallel, und zwar bis ca. 1923, ab diesem Zeitpunkt wurde die Südbahn in die BBÖ eingegliedert und die Maschinen bekamen die Reihenbezeichnung 629.101 bis 115.


    @ westbahn-mike


    Meines Wissens nach war die 77.74, die einzige ehemalige Südbahnmaschine mit dem Speisewasserenthärtungsbehälter. Diese Behälter waren hauptsächlich an 77ern, 78ern und auch an einigen 93ern angebracht und im Wesentlichen eine spezielle Dosiereinrichtung zum Beimischen im Zuge des Wassernehmens. Diese Behälter sahen alle ein bißchen anders aus, so dass die Vermutung naheliegt, dass sie in den einzelnen Zugförderungen "gebastelt" und keiner Norm unterlagen.
    Was das Baby kosten wird ist eine gute Frage, neben dem Messingrahmen müssen verschiedene Teile einzelangefertigt werden weil es da keine KMB Ersatzteile mehr gibt. Fest steht sie wird ein bisschen teurer werden als die Letztversion der 77.28 von KMB (ca. 190 . - ), also rechne ich hier mit einem Preis von knapp über 200 . -
    Darunter wird's vermutlich nicht gehen.


    @ alex760


    Ich schick dir eine PN.


    @ Alle: Ach ja Bestellungen bitte wie bei den Rahmen über PN. :24:


    Liebe Grüße
    52.7594

    Bei KkMB gibt es Rahmen der 92er, die unmittelbar vor dem Ende der Produktion im Jahr 2008 hergestellt wurden. Diese Rahmen sind aus meiner Sicht völlig in Ordnung, da sie bereits mit niederer Temperatur gespritzt wurden und obwohl aus Zinkal dieses Problem nicht haben sollten. Es gibt noch einpaar Stück, ich würde mich aber beeilen. KkMB bietet diesbezüglich auch eine günstige Reparatur der 92er an.


    Liebe Grüße
    52.7594

    Nach dem 2. Weltkrieg reihte die ÖBB die nun als Reihe 77 bezeichneten Loks, wie folgt in ihren bestand ein:
    77.01–10 kkStB 629.01–25
    77.11–40 BBÖ 629.26–55
    77.242–264 BBÖ 629.57–80 77.66–80 Südbahn 629.01–15
    77.281–285 BBÖ 629.500–504Bei der 77.74 des Heizhauses Bruck/Mur, die bis Ende 1969 im Stand der ÖBB war handelt es sich also um die ehemalige Südbahnmaschine 629 .09, die im Jahre 1915 im Zuge der Folgeserie 629.07 bis 629.15 für die Südbahn gebaut wurde
    und der Staatsbahnausführung praktisch gleicht. Die ÖBB setzten die lediglich die Sicherheitsventile im Zuge von Ausbesserungen auf den letzten Kesselschuss und verschlossen den Ventilanschluss mittels eines Blindflansches. Außerdem erhielt die Lok 1956 eine Gieslejektor. Genau diese Lok soll nun Vorbild für eine weitgehend aus KMB Teilen aufgebaute Sonderserie sein und weist folgende Besonderheiten auf:
    Schwarzer Messing-rahmen , rote Räder, Vorschuhbleche mit vorbildgerechter Anordnung der Laternen, 3. Spitzenlicht (vorbild- gerecht ohne Funktion), Blechkohlenbunker, Gieslejektor, Wasser-enthärtungsbehälter am Kesselscheitel und Blindflansch am Dom .
    Die angehängten Bilder zeigen eine Vorserieversion der Lok mit noch unvollständiger Beschriftung und unlackierten Zurüstteilen. Der weitere Baufortschritt wird selbstverständlich hier dokumentiert.


    Liebe Grüße
    52.7594

    Hallo Zusammen,


    mit diesem Thread möchte ich Euch einen kurzen Abriss der geschichte der so erfolgreichen 2 C 1 und damit einzigen in Österreich je gebauten Lokomotive mit Pacific Achsfolge, nämlich die Südbahn bzw. KkStB Reihe 629, spätere ÖBB Reihe 77 vorstellen. Da von dieser Lok unzählige Varianten existier(t)en ist auch eine Umsetzung im Modell möglich:


    Bereits im Jahre 1910 wurde von der Südbahngesellschaft unter Maschinendirektor Prossy, als Ersatz für die zu schwach gewordene 1 C 1 Reihe 229 (ÖBB 75) der Auftrag zur Entwicklung einer 2 C 1 Tenderlokomotive mit reichlich bemessenen Vorräten und einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h an die staatliche Lokomotivfabrik in Wien vergeben. Die ersten 6 Lokomotiven wurden als 629.01 bis 06 in den Jahren 1913 bis 1914 an die Südbahn geliefert. Die ersten Maschinen waren derartig erfolgreich, dass ein unmittelbarer Folgeauftrag von weiteren 9 Lokomotiven getätigt wurde, deren Auslieferung 1914 und 1915 erfolgte. Dabei wurden geringfügige Änderungen vorgenommen, wie zum Beispiel die Erhöhung des mittleren Wasserkastens, sowie ein schmälerer und höherer Kohlenbunker. Ebenso wurde die vordere Pufferbrust verstärkt und verlängert und beim Führerhaus entfielen die hinteren Seitenfenster.
    Die guten Ergebnisse bewogen die kkStB, ebenfalls Lokomotiven dieser Bauart zu bestellen. 25 Lokomotiven wurden mit der Bezeichnung 629.01–25 zwischen 1917 und 1918 geliefert. Diese Maschinen hatten die Südbahn 629.07 bis 15 zum Vorbild und unterschieden sich von selbigen äußerlich nur an der Anordnung der Sicherheitsventile, die im Gegensatz zur Südbahnausführung nicht am Dampfdom sondern am letzten Kesselschuss oberhalb der Feuerbüchse montiert wurden. Desweiteren besaßen die Staatsbahnmaschinen einen Kobelschlot statt des Prüßmannschlotes. Nach dem Ersten Weltkrieg verblieben nur zehn Stück der kkStB-Baureihe, aber alle Südbahn-Lokomotiven in Österreich. Bei den BBÖ erhielten die Südbahnloks die Bezeichnung 629.101–115; die kkStB-Loks behielten ihre Nummern, doch waren wegen der Abgabe an die SD 15 Nummern unbesetzt. Auf Grund der guten Erfahrungen beschafften die BBÖ weitere 30 Stück, die als 629.26–50 zwischen 1920 und 1921 geliefert wurden. 1926 wurden noch einmal 25 Stück nachbestellt (629.56–80) und 1926/27 geliefert. Diese Loks hatten höhere Wasserkästen und ein geändertes Führerhaus. Die letzten fünf Lokomotiven (629.500–504 mit Caprotti Ventil- steuerung) wurden 1927/28 geliefert; nach schlechten Erfahrungen wurden sie aber auf Lentz-Ventilsteuerung umgebaut. Damit waren 85 Lokomotiven im Bestand. Weiters wurde sie nach dem Ersten Weltkrieg auch in der Tschechoslowakei, die 15 Stück von der kkStB erhalten hatte, nachgebaut. Bei der SD waren etwa 1941 234 Stück als Reihe 354.1 vorhanden. Die PKP beschaffte 1921/22 zehn Stück bei Krauss in Linz, die sie als Reihe OKm11 einordnete.

    Die erste Serie (1989) wurde mit einem fast ins braune gehende dünklerem rot ausgeliefert. Später gab's mal eine Neuauflage (ca. 1996)wo die Räder feuerrot waren (die sind vermutlich vom schwarzen 3071.15 übriggeblieben ;)


    Liebe Grüße
    52.7594

    Zitat

    Original von kevin.s
    Ja das weiß ich da wär die 42 maschine besser gewesen hab nicht daran gedacht sry.
    Aber danke für die Anmerkung.mfg


    Das macht doch nix; - das war, wie du sagst, nur eine Anmerkung, erlaubt ist doch was gefällt; - sonst müssten wir ja komplett einpacken bei der MOBA, wenn wir alles bis ins letzte Dtail ernstnehmen ;)
    Man denke nur an die Weichenlängen, Bahnsteiglängen oder gar die Kurvenradien; - von den Wandstärken der Waggonwände, Fensterscheiben, etc. ganz zu schweigen.


    Du warst jedenfalls ganz schön flott im Aufbau; - nur weiter so.


    Liebe Grüße
    52.7594

    wenn man sich schon diese Hackn antut, kann man aus 2 KB Gehäusen mit 4 Schnitten auch gleich die ärgsten Maßstabsungenauigkeiten beheben und durch Verlängerungen der Vor-u. Nachlaufdeichseln auch gleich den Achsstand annähernd korrigieren.


    Liebe Grüße
    52.7594

    Du solltest die Lok aber auf alle Fälle ergrünen lassen, abgesehen vonden Stromabnehmern gab's meines Wissens keine 1020 in rot mit drei Stirnfenstern, obwohl das von einigen behauptet wird


    Liebe Grüße
    52.7594

    Basis für dieses Modell oder zumindest das Urmuster scheint der VS 145 von Piko gewesen zu sein; - ob der als unterster abgebildete VS mit den modernen Stirnfronten nicht bereits Halbfenster hatte ? ?


    Liebe Grüße
    52.7594

    Naja, man soll nicht übertreiben, niemand kann mir einreden, dass er auf dem Handylautsprecher mit grad mal 12 mm oder 8 x 11 mm oder was auch immer, den Sound der 52er erkennen kann. Man hört ein Geräusch, dass so ähnlich klingt wie der Auspuff einer Dampflok. Ob das jetzt 77er, 52er, 93er oder was weiß ich ist, kann man mit dem besten Gehör nicht zuordnen. Man kann ein bisschen mit der Klangfarbe spielen und schon klingt's ganz anders. Wichtig sind die Taktungen im Vergleich zu den Radumdrehungen und ob's eine Gieselmaschine (deutlich mehr Höhen und weniger Bässe) oder ein Prüßmanschlot (mehr Bässe etwas weniger Höhen), oder gar ein Kobel (viel Bässe und ein bißchen Hall dazu) aber das war's. Diese kleinen Spielereien kann man übrigens bei Krois Modell in Schwechat anfragen, am besten hingehen und sich beraten lassen. Der Besitzer ist kompetent und äußerst freundlich.


    Liebe Grüße
    52.7594