Beiträge von 52.7594

    ... Ich finde es ganz hervorragend wie hier die Initiative ergriffen wird ...

    Ganz genau und niemand verarscht hier jemanden. Bitte Matthias krieg dich wieder ein;- das ist doch Unsinn, wir alle wissen es zu schätzen, dass du, erstens draufgekommen bist und zweitens dich an Liliput gewandt hast. Ich denke aber, dass man da ruhig mehrere Wege gehen kann, weil Erfolgsgarantie gibt es nicht. Die lobenswerte Einstellung vom deutschen Produktmanager, bedeutet nicht, dass Bachmann auf ein Projekt, welches produktionstechnisch vor mehr als 7 Jahren abgewickelt wurde in unserem Sinne positiv reagieren wird. (Liliput hat die Lok in 2 Varianten übrigens noch immer für 407 Pfund (!) im Programm) Es ist also nur vernünftig sich mehrere Möglichkeiten an Ziel zu kommen, offen zu lassen. ;)

    Es hat 5 oder 6 Varianten dieser Lok gegeben und so klein waren die Stückzahlen nicht. memoba hat noch immer einige im Angebot. Wäre interessant hier nachzuhaken.
    Wie auch immer, ohne hier jemanden nahetreten zu wollen oder gar die Anerkennung zu versagen, ich habe nur meine Befürchtung ausgesprochen, da muss man nicht gleich beleidigt sein. Erfahrungen mit diversen Herstellern sind unterschiedlich vor allem was betroffene Zeiträume anbelangt.

    Nur ganz kurz bezüglich Zulieferer und diesbezüglichen Regress. Es ist nicht davon auszugehen, dass eine Firma wie Bachmann kleine Stückzahlen produzieren lässt und mehrere Chargen eines Werkstücks herstellen ließ.. Da geht es sicher anders zu als bei Firmen die nur Modellbahnen produzieren, das sind Großtechnische Unternehmen die nach Auftrag spritzgießen, egal ob Kunststoffe aller Art, Zinkal, oder was auch immer und in welchen Formen auch immer. Es ist leider davon auszugehen, dass die Sache in die Länge gezogen wird und trotz des sichtlichen Bemühens des Herrn Produktmanagers nichts herauskommt. Schickt man Bachmann die ganze Lok, müssten sie eigentlich im Sinne der Gewährleistung, der Teil ist ja kein Verschleißteil, eine Vielzahl an Loks reparieren, ja eigentlich eine Rückrufaktion starten, so dieser Fehler nachweislich auf eine fehlerhafte Produktion zurückgeführt werden kann. Das geht enorm in die Kosten, ganz abgesehen davon, dass das Teil erst neu hergestellt werden müsste, möglicherweise systembedingt (weil zu dünn), wieder das gleiche Problem auftreten könnte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Juristen und Wirtschafter dieses Unternehmens dringend davon abraten werden. Ich sehe die Sache also trotz der überaus erfreulichen Reaktion des Produktmanagers auf Initiative von Matthias ( Übrigens, vielen herzlichen Dank dafür !!!) nicht ganz so rosig, zumindest aber als extrem langwierig an...

    Also Matthias, manchmal verstehe ich deine (Über)Reaktion wirklich nicht; -
    Ich denke, dass es den Liliputanern nur recht sein kann, wenn sie nur die nackerten Rahmen bekommen. Erstens ersparen sie sich das Zerlegen und zweitens bekommen sie auch so sehr wohl einen Überblick über den Defekt und seine Häufigkeit.

    Der Herr Produktmanager ist sehr bemüht und hat halt das Komplettservice angeboten, heißt aber nicht, dass es auch andere gangbare Wege gibt...

    Gut, aber die zerfallenen Rahmen könnte man ja eigentlich auch an Liliput schicken oder nicht? Das sollte doch eigentlich als Nachweis reichen

    Ich würde meinen, dass man eine "Zerfallenerahmenkollekte" macht und nur die Rahmen dort hin schickt. Sollte nichts dabei herauskommen, erspart man sich zumindest das Risiko des Transportes dieser doch sehr schönen Lok, denn ob die China nochmals eine Zinkdruckgusscharge von dem Ding herstellen, wage ich zu bezweifeln. Meine bisher begutachtenden 3 von 5 Loks waren alle gleich gelagert und eine (bisher) war von der Zinkpest befallen. Diesen Rahmen könnte ich einschicken, wiewohl er bereits in Phosphorsäure gebadet hat...

    Selbst wenn Liliput darauf positiv reagiert, kann man bei einem so dünnen filigranen Werkstück nicht völlig ausschließen, dass wieder befallene Teile zurückkommen. Dünne Teile bzw. Stellen sind deshalb für Zinkaldruckguss nicht so besonders, weil dort durch die hohe Einströmgeschwindigkeit, offenbar Nester mit höherer Temperatur und höhere Sauerstoffanreicherung entstehen. Bei allen KMB 77er Rahmen, waren es immer die dünnen Ansatzstellen des Vorschuhs und die beiden Rahmenwangen beim Getriebekasten, zum Teil auch die Befestigungsnoppen der Bodenplatte...
    Die Reihe 1X80 war aufgrund des massiven Rahmens weniger betroffen, am meisten die filigranen T13 Rahmen...

    Aus einem Messingröhrl mit Innendurchmesser von 2 mm eine Achsaufnahme zu basteln sollte außerdem für einen halbwegs versierten Bastler kein Problem darstellen. Wichtig wird die Qualität des verwendeten Kunststoffs sein. Nylonähnliche Kunststoffe z.B. sind sehr widerstandsfähig...

    wenn man den Rahmen aus Kunststoff fertigt, sollte man zumindest die Auflage der Achsen z.B. aus einem halben Messingrohr herstellen. Das gibt weniger Rollwiderstand und nutzt sich auch nicht ab.

    Das verwundert nicht weiter; -
    was mich allerdings sehr verwundert ist schon wieder dieser aggressive Ton, der für Einige von uns offenbar schon Standard geworden ist. Ich meine, da macht sich jemand die Mühe was Konstruktives zu beginnen und wird angepflaumt, genauso wie ein Anderer der überlegt wie er es etwas anders anstellen könnte. Es sei angemerkt, dass Nachbauteile immer gewisse Kompromisse bedingen. Und es brauchts sich hier keiner aufspielen, bloß weil er glaubt mehr Ahnung zu haben als jemand anders. Man kann seine Meinung auch ohne aggressiven Unterton kundtun. Also bitte wieder um Frieden, denn Zores gibt's eh genug auf der Welt...

    Das schreit brüllt ja richtig nach einer Einbettung in die Weißmetallgußform.

    und beim Weißmetall passts Gewicht auch gleich


    Die beiden sehr filigranen Aufnahmen der Platine kann man durchaus etwas dicker machen; - Platz ist da genug, Ich werde versuchsweise ein entsprechendes Messingrohr drüberstülpen für den Abguss...

    Den Quader an der Unterseite könnte man aus Messing U-Profil herstellen, das würde dem Tender etwas mehr Gewicht bringen und die Konstruktion erheblich vereinfachen. Es gibt also einige Möglichkeiten mit der Situation fertig zu werden...

    Die Firma Liliput/Bachmann sitzt in China. Du glaubst doch nicht ernsthaft, da irgendwelche Konstruktionszeichnungen zu bekommen, wenn man nicht mal Ersatzteile bekommt. Ich sehe die einzige Möglichkeit darin, den Rahmen aus Weißmetall abzugießen; - ich werde dem User 197.303 den nackerten Rahen zur Verfügung stellen und der macht sicher was G'scheites draus...