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    Die Version 78.617ff hatte heizerseitig durchgehende Wasserkästen (Verkleidung der Heinlpumpe) die nicht genietet sondern geschweißt waren. Das Führerhausdach habe ich von einer Liliput 01er genommen und angepasst...
    (Fahrgestell ist in Vorbereitung)

    Beide haben Genetik studiert und sind dann bei der Modellbahn gelandet. Es scheint eine gewisse Affinität von Naturwissenschaften wie Biologie, Biochemie oder Chemie zur Modellbahn zu geben; - auch ein Haufen Mediziner frönen diesem Hobby.

    Liebe Leute, ein für alle Mal:
    Nur weil ich 40 Jahre mit Oskar Klein befreundet war, bin ich nicht in der Lage auch nur die geringste Einflussnahme auf die Nachlassverwaltung zu haben. Dies alles wird von einem, vom Notar bestellten Curator übernommen und der geht dann die Dinge durch, respektive klärt sie ab. Ich denke, dass Leute die nach dem 12.10.2020 Geld ins Webshop überwiesen haben und klarer Weise nichts mehr dafür erhalten konnten, dieses nachvollziehbar einbezahlte Geld wieder rückerstattet bekommen werden. Ware wird es dafür vermutlich keine mehr geben, da es niemanden gibt der dieses Konvolut an Ersatzteilen auch nur einigermaßen vernünftig verwalten könnte. Es tut mir wirklich leid und auch in meiner Seele weh, nichts Positives diesbezüglich berichten zu können, so wie die Lage derzeit aussieht...

    Ad 1080/1180 Rahmen. Der Fräsmeister der die Rahmen für GORX und auch für Oskar Klein hergestellt hatte, wurde die letzten Jahre immer unzuverlässiger, worauf ich mich 2016 entschloss, vom Fräsmeister, der mir die 77er und 78er Rahmen herstellt, auch jene der 1X80 fräsen zu lassen. Dabei wurde auch die Möglichkeit einer Variante für das 3L~ System berücksichtigt. Diese Messingrahmen sind bis auf Weiteres erhältlich und eignen sich für den Ersatz der pestigen 1X80er Rahmen der ehemaligen KMB Modelle. Darüber hinaus gibt es auch Außenrahmen sowohl für 1080, als auch 1180, die ja unterschiedlich sind.

    Meinst du die Messingbuchsen? - Alles andere ist ja mehr oder weniger original ;)
    Der Tender stammt von einem Bekannten, der mir sein Leid geklagt hat. (Vermutlich hat er dem Tender selbst Leid zugefügt, so wie der beinand' war.) Ich habe ihn also repariert und meine Überlegungen versucht umzusetzen und es hat anscheinend geklappt. Das wollte ich euch nicht vorenthalten..

    Hallo Zusammen,

    ich möchte mit diesem Thread technische Probleme und deren Lösungen zum Thema machen und fange gleich mal mit dem KMB-Tender der Reihe 156 an:
    Dieser Tender hat im Laufe seines relativ kurzen Produktionszeitraums unglaublich viele technische Varianten erlebt; - ein Hinweis,. dass der Konstrukteur selbst nicht restlos zufrieden mit seinem Produkt gewesen sein kann.
    Die erste Variante, damals ausschließlich bei der ÖBB Reihe 56 /KkStB 170 angewandt hatte noch ein Zahnradgetriebe vom Mabuchi-Motor hinunter auf die schnell laufende Welle mit 2 Schnecken und dem 4-Kant-Adapter zur Kraftübertragung vor zur Lok. Dieser Antrieb war zwar lauftechnisch nicht so schlecht und auch recht sicher, hatte aber einen enormen Geräuschpegel bereits bei etwas schnellerer Fahrt. Die 2. Variante war dann der Ersatz der Zahnräder durch Riemenscheiben und einem O-Ring zum Antreiben der Schneckenachse. Das ging schon wesentlich leiser, von Exemplar zu Exemplar jedoch sehr unterschiedlich. Danach wurde der kleine Weißmetallblock in der Mitte flankiert von den beiden Rahmenverbindungen aus POM, die auch gleichzeitig die Lagerbuchsen für die lange Welle enthielten, ersetzt durch eine einteilige Wanne aus POM mit sehr filigranen Lagerbuchsen. War die Welle nicht ganz gerade so wurden diese Lagerbuchsen sehr schnell ausgeschlagen und der Geräuschpegel immer höher. Weitere Adaptationen betrafen die Befestigung des Antriebsrahmen mit der Fahrgestellblende. Ursprünglich nur geclipst, wurde später für den hinteren Bereich eine Schraubenbefestigung vorgesehen, der vordere Teil blieb geclipst, was letztlich auch nicht optimal erscheint.

    Hauptverantwortlich und damit das Hauptproblem hinsichtlich Laufruhe, war und ist die lange Welle mit den beiden Schnecken. Ich denke nun einen halbwegs brauchbaren Weg, dieses Lagerproblems in Form von Messingbuchsen gefunden zu haben.

    Tender156 Antrieb 1.jpg
    Unteransicht, im Vordergrund die "Lagerwanne" aus POM.

    Das kleine Messingröhrl (nur das rechte, das linke gehört nicht rein) dient als Abstandhalter bei der Schraube und verhindert ein Verziehen des Rahmens, was vermutlich ein Grund der unterschiedlichen Qualitäten dieses Triebtenders verursacht hatte.


    Tender156 Antrieb 2.JPG


    Hier noch mal die Einzelteile:

    Tender156 Antrieb 3.jpg


    Zusammenbau nach dem Lackieren der Wangen


    Tender156 Antrieb 4.jpg


    Unteransicht, wichtig, den Treibriemen nicht vergessen, sobald die Achsen eingebunden sind, ist es zu spät.


    Tender156 Antrieb 5.jpg


    Fertig, naja fast, die stromführende Lok-Tender Kupplung ist auch eine Herausforderung.


    Tender156 Antrieb 6.jpg


    Jetzt aber; - die Abdeckplatte aus Messing des sogenannten Flüstertenders, habe ich durch einen Kunststoffgussteil ersetzt, der wesentlich stabiler ist.


    Tender156 Antrieb 7.jpg


    Zum Drüberstreuen wurden auch noch andere Lampenkörper mit eingebauten LEDs statt der Lichtleiter verwendet.

    Tender156 Antrieb 8.jpg


    Das war's für's Erste; - für die alten Tender wo die Räder nur eingelegt waren und dadurch auch eine nicht unbeträchtliche Resonanz entstanden ist, habe ich auch schon einen Plan...