Beiträge von jzipp

    Wobei das "Starter-Fahrwerk" nur suboptimal geeignet ist. Da sind die Bremsbacken leider nicht in Radebene. Modellstandard der 60er und 70er des vorigen Jahrhunderts. :(

    Zumindest sind bereits NEM-Schacht und KKK mit an Bord.

    Vielleicht ist es ja einen Leitungswagen, dann ist das Thema mit den Bremsbacken schon gelöst...


    Aber ich geb dir recht: die Wagen entsprechen auch was die Ausführung der Achslager und Blattfedern betrifft nicht mehr dem heutigen Stand. Aber schauen wir einmal: ein paar solcher Fahrwerke hab ich auch im Bestand.


    @ Stefan, falls du noch Ideen für passende ÖBB-Wagenvorbilder suchst, da hätte ich ein paar gute Ideen für dich...

    Klar ist es billiger, wenn du dir den Schotter vom Steinbruch selber holst und vielleicht auch noch selber aussiebst und sogar wäscht*, als wenn du dir das Zeugs packerlfertig schicken lässt. Kann sich ja jeder selber überlegen.


    * das muss man meiner Meinung beim selber geholten auch machen, weil anders kriegt man den ganz feinen Staub gar nicht raus. Der bleibt dann nämlich auch auf den Schwellen liegen und von der schönen Schwellenfarbe ist nachher nicht mehr viel zu sehen. Ganz unschön bei hellem Kalksteinstaub.

    Tere wieder einmal im Steirischen Randgebirge,


    heute droht allerdings Ungemach, aber schauts selber:

    Dem Ewald haut's fast die Augen aussi: "Jo gibt's denn des! San de deppart wurn?"




    Zum Glück ist auch schon der alte Kowatsch im Anmarsch.




    Der Ewald kann immer noch nicht glauben, was er da sehen muss.




    Fassungslos besichtigen die beiden das Werk am Fuße der Mauer: "Ham de Rotzbuam do echt an Schwoarzbau hingstöllt"




    Damit ist eins klar: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!


    Viel Spaß

    Jürgen



    PS: Vielen Dank für eure laufenden positiven Anmerkungen. Das freut und motiviert sehr

    So macht Geschichte lernen Spass !

    Jo eh, aber bei immer nur Gschicherln

    ;):)

    Einfach nur grossartig !!!


    1: 0 fürs ego passt schon, der Rest ist unwichtig !

    Na na, nur fürs Ego reicht nicht. Muss schon auch gut ausschauen!

    ;)

    Was es aber hier fraglos tut.


    Peter, das schaut hervorragend aus. Über dieses Modell wirst du dich noch sehr lange freuen. Und ich freu mich schon auf die weiteren Baufortschritte

    :)

    Gute Entscheidung. Ich glaube wir kennen uns aus dem anderen Forum. Herzlich Willkommen hier im freundlichen Forum der Modelleisenbahner

    Jürgen

    Schaut in der Tat sehr sehr gut aus, aber die Hockn.... hm. Mir haben die kleinen Dächer mit gelaserten Dachziegelstreifen für Bahnwärterhäusl und so schon hart zugesetzt und das war a Lächerlschaaß gegen dein Dach. Also Hut ab.


    Stellt sich angesichts des hervorragender Ergebnis trotzdem die Frage, ob man nicht dein Dach einmal abformen könnte...
    :-)

    Gedankenzüge: Modellbahner müssen glückliche Menschen sein


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    Sex. Das Outing von Rod Stewart ist nun auch in den Qualitätsmedien angekommen. In der Wochenend-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 23./24. November war zum Beispiel fast eine ganze Seite den Modellbahnaktivitäten von Rod Stewart gewidmet, denn: der Popstar baut seit Jahrzehnten an seiner Modellbahnanlage. Seltsamerweise klingt das so, als habe sich Rod Stewart seit Jahrzehnten als Perverser betätigt, kommentiert die SZ die regen Medienberichte, die seit dem Bericht im englischen Railway Modeller auch durch den Boulevard schwappen, spart dabei jedoch selbst kaum eines der üblichen Klischees aus. Lediglich Hinweise á la "lieber den Mann zu Hause bei der Modelleisenbahn im Keller, als ständig außer Haus" oder "Mein Mann spielt nur Eisenbahn" wurden ausgespart, wohl weil bei einem Popstar eher unglaubwürdig. Dafür erfährt man, dass auch andere Stars und Promis ein Faible für die kleine Bahn haben wie Elton John, Neil Young (ist sogar an einem Hersteller beteiligt) und Tom Hanks. Sowie aus der politischen Szene Churchill, Seehofer und Napoleon III (!).


    Sucht. Selbstredend, dass bei einem Popstar dieses Thema nicht fehlen darf. Seit 23 Jahren baut Rod Stewart vorwiegend alleine an seiner 38m langen Modellbahnlandschaft auf dem Dachboden seines Hauses in Los Angeles. Die Anlage gilt als sehr detailliert, was angesichts des großformatigen Fotos mit der mehrgleisigen Bahnofseinfahrt, der filigranen Signalbrücke im Vordergrund und der mächtigen Großstadtkullisse im Hintergrund als gesichert gelten kann. Die Anlage muss tatsächlich eine Wucht sein. Sowas baut man nicht so nebenbei. Respekt. Es ist eine Sucht für mich, sagt Rod Stewart über sein Hobby. Gekauft.


    Schrullig. Höflicherweise wird dieses Wort mit der englischen Wesensart in Verbindung gebracht. Sinngemäß also: wer Engländer ist und Popstar obendrein, der ist über alle Zweifel erhaben und darf auch an seiner Modelleisenbahn basteln. Hier darf er sogar politisch korrekt noch Mann sein, denn das Hobby ist eine Domäne älterer Männer, die sich nach einem Gegenpol zur großen weiten Welt mit ihrer Unübersichtlichkeit sehnen, der kleinen heilen Welt nämlich. Der ökologisch korrekte Mann spielt nur Eisenbahn und vergnügt sich nicht mit SUVs etc. Rod Stewart hat sich als Kind übrigens einen Bahnhof gewünscht - und eine Gitarre geschenkt bekommen.


    Sehnsuchtsort. Interessant, dass am Ende als Motivation für unser Hobby wieder einmal das Heimweh nach einer Welt, die man gestaltend, fügend und überschauend noch im Griff hat herhalten muss. Weil man da noch Schöpfer einer gut aufgeräumten Welt ist und - immerhin so formuliert - sich die sonstige Welt für einige Stunden oder Jahre erspart.


    Steirisches Randgebirge. Was hat das jetzt alles mit dem steirischen Randgebirge zu tun? Nun kommt man nach so einer Lektüre um einen Selbstcheck nicht ganz umhin, also bin ich forsch in mich gegangen: Selbst wenn ich an die liebenswerten Figuren in meinem steirischen Randgebirge denke, würde ich nur ungern mit dem Katzenschlager Toni, dem Peppi Blaumann oder dem alten Kowatsch in ihrer Welt der 50er Jahre tauschen wollen. Auch verstecke ich mich nicht vor der weiten und komplexen Welt - ich bastle nur einfach gern. Und da dann halt auch keine Dinge, die mir im echten Leben schon nicht gefallen. Warum auch. Dafür bin ich nach einigen Stunden basteln "tiefenentspannt" und - ja - freue mich über das selbst Erschaffene. Modellbahner müssen glückliche Menschen sein. Ja, das ist trotz allem nicht auszuschließen...


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    Deine Fotos vom Anlagenbau schauen sehr vielversprechend aus. Besonders gefällt mir die Mauer an der Unterführung. Bin schon gespannt, wie es da landschaftlich weitergeht.


    Bei deiner techn. Frage kann ich dir leider nicht weiterhelfen, denn ich steuere meine Gleisdreieck-Kehrschleifen-Kombination trotz digitalem Fahrbetrieb mit einen Kippschalter...


    Viel Spaß beim weiteren Anlagenbau. Gerne mehr Fotos und Berichte hier im Forum


    Schöne Grüße
    Jürgen

    Und so sieht er aus:




    Den Wagen gab's übrigens auch mit Dachkanzel, wie auf dem folgenden Bild bei dem Wagen rechts zu sehen (hier ein DB Modell vor noch irgendwann anstehenden Umbeschriftung auf ÖBB...) . Mit Dachkanzel und BBÖ-Beschriftung gab's diesen Wagen übrigens auch schon als Sondermodell von Memoba


    Gruezi diesmal,


    Ja, die Franzosen habens drauf. Die erzählen Geschichten ...

    Nicht nur. Ich konnte in den letzten Tagen mein Archiv erweitern, u.a. mit einer Ausgabe der MIBA Anlagen-Revue aus dem Jahr 2002, in dem über Marcel Darphins legendäre Anlage in Spur 0 berichtet wird.


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    Mit dem Bau dieser Anlage begann der bekannte Schweizer Modellbahner nach seiner Pensionierung Mitte der 80er Jahre und erschuf gemeinsam mit seiner Frau auf 185qm eine äußerst detailliert gestaltete Modellbahnanlage nach Vorbild der SNCF in den 50er bis 70er Jahren. Beeindruckend sind neben der schieren Größe die vorbildgerechte Ausgestaltung und die vielen netten Motive, die auf der Anlage erzählt werden. Mir gefallen natürlich ganz besonders die schönen Gebäude, die seine Frau alle selbst gebaut hat. Selbstredend, dass auf der Anlage auch viele selbstgebaute Messingfahrzeuge verkehren. Abschließend erwähnenswert die zahlreichen Modellbahner, die alle beim Bau dieser Anlage mitgewirkt haben - im Heft werden rund 30 zum Teil bekannte Modellbahner und/oder Kleinserienhersteller aufgeführt. Chapeau!


    Auch der zweite auf dem Bild sichtbare Neuzugang, das MIBA-Heft über gedeckte Güterwagen, ist für mich äußerst ergiebig, aber das ist eine andere Geschichte, denn im steirischen Randgebirge spielt sich momentan anderes ab:


    Die Detaillierung bei der Isolatorenfabrik schreitet langsam aber doch voran...


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    ... und für den Jenbacher Büffel, der dem Vernehmen nach schon bald in einem gedeckten Güterwagen angeliefert werden soll, steht an der Rampe schon ein Anhänger für sie sofortige Arbeitsaufnahme bereit:


    37292689aj.jpg



    Schöne Grüße

    Jürgen

    Wenn du ihn abgeben magst, schickst du mir bitte Fotos Jürgen? :)


    lg

    Gottfried

    ich stell sie hier rein, habe aber dein Interesse notiert - du kriegst eine PN:





    Habe ein Bild von einem Güterzugbegleitwagen gefunden . Die Aufnahme ist von der Mühlkreisbahn

    bei Rottenegg. Datum ist unbekannt . Ich weiß aber auch nicht ob dieser Wagen den du suchst .

    Rotteneck_Eschelberg_Bahn.jpg


    Das ist ein anderer Typ und außerdem ein Pwi. Dem kommt aber der Kleinbahn-Packlwagen recht nahe, auch wenn die Fensteranordnung nicht ganz passt:





    Und hier beide BBÖ-Typen zusammen: links der D von Memoba, rechts der Dp Kleinbahn:


    Damals gab es welche aus Kunststoff und angeblich auch welche aus Messing. Die aus Messing waren erheblich teurer.


    Anno 2004 hab ich einen in Kunststoff noch einmal nachgekauft. Da die ÖBB-Version damals schon vergriffen war, einen in BBÖ-Ausführung. Der hat damals 75,- gekostet. Nachdem heute alle Variante vergriffen sind würde ich den Wert heute höher als die genannten 100,- taxieren.


    Eigentlich wollte ich meinen zweiten irgendwann von BBÖ auf ÖBB umlackieren und umbeschriften, aber dafür ist er eigentlich fast zu schade. Außerdem bin ich etwas ins Grübeln gekommen, ob es diesen Wagen in der Ausführung bei der ÖBB überhaupt noch so gegeben hat, auch wenn er schön anzusehen ist. Ich kenne nämlich keine Bilder, die den Wagen noch in so einer Ausführung des Wagenkastens zeigen, weder mit noch ohne Erker...


    Insofern tät ich meinen in der BBÖ-Ausführung eventuell abgeben. Fotos kann ich im Laufe des WE einstellen. Hat als BBÖ-Variante klarerweise keinen Erker. Meiner ist aus Kunststoff und hat eine KKK.



    Hier meinen in der ÖBB-Ausführung ohne Erker und leicht gealtert (der wird aber nicht verkauft):


    Zum Tender:
    Fahrgestell Roco, mit einigen wenigen Fräsarbeiten passt dieser schnell unter die Hülle des Klein-Bahn Tenders. Die Motorwelle muß an beiden Seiten gekürzt werden, ansonsten schleift diese am Aufbau.
    restliche Bauteile: Kröß und Reitz.


    Martin


    Vielen Dank - Super!
    Noch eine Frage, vielleicht weißt du das. Bei der 58er ist klar, dass du nur mit Tenderantrieb fährst. Was würdest du beim Einsatz eines solchen Tenders mit den KMB-Loks 35 und 56/156er empfehlen? Klappt das mit diesen KMB-Loks ohne Kardanwelle zur Lok oder ist das betrieblich problematisch? Weil mit dem Kardan zur Lok wirds wohl mit dem Roco-Tender nicht so einfach gehen...

    Ja das Untergestell ist von Roco, Aufbau von Klein-Modell (werde noch vom Umbau berichten)
    Das ist der originale Kessel, nach dem 2 Kesselring abgeschnitten, asymmetrisch gefeilt und wieder zusammengeklebt, um die Konische Form des originalen Kessels herzustellen, die Rauchkammer ist wieder das originale Mantelblech des Bausatzes.


    Martin


    Vielen Dank für beide Hinweise!


    Zum Tender: bitte unbedingt ein paar Details zum Umbau dazu, denn das wäre ja nicht nur für die 58er hilfreich. Alle meine KMB-Tender warten auf ein Antriebsupdate...