Beiträge von Wolfgang (D)

    Spielzeug-Doppelstockwagen...


    An sich gefallen mir die ÖBB Doppelstockwagen sehr gut, besonders in der Citty Shuttle Ausführung, allerdings wäre ein Einsatz bei mir so selten, dass sich die Anschaffung kaum lohnt.


    Nun bin ich recht günstig zu zwei Roco Playtime Doppelstockwagen gekommen.

    Ein Wagen entspricht dem Wiesel, der andere ist verkehrsrot mit weißen Türen, allerdings ohne jeglichen Hinweis auf die Deutsche Bahn.

    Irgendwann werde ich sie noch überarbeiten, besonders an den Wagenübergängen.

    Puffer und Gummiwulst bemalen, hochgeklappte Übergangsplatten montieren, usw.

    Das muss aber erst genauer überlegt werden.

    Die bedruckten Fenster wirken - mit etwas Abstand betrachtet - gar nicht mal so künstlich.

    Die Wagen haben ein Chassis aus Stahlblech, sind schön schwer und laufen - für Kinderspielzeug - an sich sehr gut.


    Hier zwei Eindrücke, im aktuellen Zustand.


    Der verkehrsrote Wagen im RE Hamburg - Norderfleet.

    Aus dieser Entfernung fällt es nicht so stark auf, dass die Fenster nur aufgedruckt sind.


    Aus diesem Blickwinkel sieht man die bedruckten Fenster beim ÖBB Wagen schon, aber die Kamera ist auch direkt darauf gerichtet.


    Werde nach dem Urlaub mal ein wenig experimentieren. Bin selbst gespannt, wie weit man hier Superungen vornehmen kann.


    LG Wolfgang

    Nun fertig und unter Dampf - Das Relief-Kohlekraftwerk


    Heute wurde der Feinschliff durchgeführt, so wurde ein Haus der Werksiedlung und ein Kohlenzug ergänzt. Außerdem dampfen Kühlturm und die beiden Schornsteine.

    Dafür musste ein Wattepad meiner Frau daran glauben...


    Nun hängt das Kraftwerk an der Wand in einem der Eisenbahnzimmer.


    Gruß

    Wolfgang

    Off Topic - Reliefmodell von Großvaters längst verschwundenem Arbeitsplatz


    Mit dem klassischen Bahngeschehen hat meine aktuelle Bastelei an sich nicht viel zu tun.

    Ich zeige sie trotzdem, da sie in gewisser Weise mit Modellbau zu tun hat.


    Mein Großvater mütterlicherseits arbeitete in meiner Heimatstadt im Kohlekraftwerk.

    Er ging zwar schon vor meiner Geburt in den Ruhestand, allerdings waren Opa und ich mehrfach beim Tag der offenen Tür bei seinem ehemaligen Arbeitgeber. Viele seiner ehemaligen Kollegen waren noch dort tätig und so durften Opa und ich auch gelegentlich in Bereiche, die eigentlich nicht für Besucher vorgesehen waren...

    Als Kind fand ich das natürlich toll.

    Im Jahr 2001 wurde das geliebte Kraftwerk stillgelegt und in den Folgejahren dem Erdboden gleichgemacht. In dieser Zeit starb auch mein Großvater.


    Am letzten Wochenende gab es über die Volkshochschule mehrere Veranstaltungen zum Thema 100 Jahre Bayernwerk AG, die ein ehemaliger Kollege und Freund meines Großvaters leitete.

    Obwohl vom Werk nur mehr wenige Teile stehen, die heute anders genutzt werden, war diese Vortragsreihe eine sehr schöne Reise in die Vergangenheit, zumal ich auch den Bekannten lange Jahre nicht mehr gesehen hatte.


    Ich hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt, das Kraftwerk irgendwie als Modell zu verewigen, allerdings benötigt so ein Projekt eine riesige Fläche. So kam die Idee, die Silhouette des Werks als eine Art Relief an die Wand zu hängen. Nun wurde in den letzten drei Tagen gebastelt und das Kraftwerk in klein und unmaßstäblich auf ein DIN A 4 großes Sperrholzbrett geklebt. Ein paar Details folgen noch, anbei ein Bild vom "Rohbau".


    So ähnlich sah man das Kraftwerk in rund 5km Entfernung aus unserer Wohnung:

    (V.l.n.r.) Kühlturm (110m), die beiden 235m hohen Schornsteine, dazwischen Kesselhaus Block Dora und rechts die Rauchgasentschwefelungsanlage.)


    Auch nach fast zwanzig Jahren vermisse ich die nachts rot leuchtenden Schornsteine noch heute, wenn ich nach Süden aus dem Fenster schaue.


    Noch eine schöne restliche Woche,


    Gruß Wolfgang

    Nun auch bei uns, der Hochwasser-Hilfe Wagen von Piko


    Der Wagen ist schon am Donnerstag geliefert worden, allerdings habe ich bis gestern gearbeitet und bin nicht zum Auspacken gekommen. Heute der erste Einsatz in einem Übergabezug aus Osterfeld Süd.


    Hier bei der Einfahrt in Gleixen Gbf Nord.


    Noch einen schönen Sonntag,


    LG Wolfgang

    Ich hatte das Gefühl, dass die gelaserten Pappteile ungleichmäßig stark gesaugt haben.

    Bei gleicher Menge Klebstoff hielten manche Stellen gar nicht und andere sind aufgequollen.

    Wahrscheinlich Gewohnheitssache, ich habe bislang nur mit Kunststoffbausätzen gearbeitet.


    LG Wolfgang

    Blick unter die Straßenbrücke


    habe vorhin noch ein Bild geschossen, das die Neuerungen an der Busschleife zeigt.


    Vor dem Supermarkt entstand zur Auflockerung eine kleine Grünfläche.

    Das Wartehäuschen rechts im Bild ist in Spur TT gehalten, passt aber größenmäßig ganz gut.

    Es war ein Gratismodell von Modellbahn Union beim Kauf meiner Class 92 und mein erster Lasercut-Bausatz. (Wobei ich finde, dass sich Plastik erheblich besser montieren lässt, aber die Erfahrung mit diesem Material war wertvoll.)

    Links beim Ausfahrsignal gibt es nun einen eingezäunten Weg vom Supermarkt zum Bahnsteig.

    Es wirkt nun, wie ich finde, etwas "aufgeräumter" im Hintergrund.


    LG Wolfgang

    Trocken umsteigen in Hamburg-Nordwest...


    Vorab: nein, es geht nicht um das schon lange existierende Alkoholverbot in Hamburger Zügen. :bier:


    Der Bahnsteig in Hamburg-Nordwest sollte seit Jahren überdacht werden.

    An diesem Wochenende war es nun soweit. Mit der bekannten Methode aus Vierkantholz und Wellplastik wurde ein Teil des Bahnsteigs mit einem Dach versehen.


    Nun kann man trockenen Hauptes von Bus zu Bahn oder umgekehrt umsteigen.

    Auch am Busbahnhof wurden einige Details verändert, ein Bild folgt in Kürze.


    Noch ein schönes Wochenende,

    LG Wolfgang

    Nach der Stahlwoche - was folgt auf das Festzelt?


    Am Wochenende habe ich am Hüttenwerk das Festzelt entfernt. Bislang lagen an dieser Stelle neben der Fahrzeughalle alle möglichen Materialien, unter anderem Asphaltkügelchen.

    Wirklich authentisch sah das nicht aus.


    Nun ist ein teilweise überdachter Bansen entstanden, in dem Abfallstoffe gelagert werden.

    Aufgebaut ist das Ganze wie ein Fahrsilo aus der Landwirtschaft. Rückstände, die aus der Schlacke extrahiert wurden und speziell entsorgt werden müssen, werden hier bis zum Abtransport zusammengeschoben und aufbewahrt. Die Dachkonstruktion (Vierkanthölzer von Silvesterraketen, Querträger: Schaschlikstäbchen) soll an gealterten, ausgebleichten Stahlbau erinnern; das Plastik-Welldach (Teil einer Keksverpackung) wirkt vergilbt.

    Hier wurde bewusst schmucklos gearbeitet, so wie es auch beim Original aussieht. Diese Behelfsbauten sollen günstig ihren Zweck erfüllen, architektonische Schönheit ist nicht vorgesehen.


    Der Bansen schon gealtert, aber noch leer.


    Und hier mit Inhalt und Maschinen.


    Viele Grüße und eine schöne Woche,

    Wolfgang