Die 4030.2 wurden gezielt für die wiener S-Bahn und von Anfang an nur dreiteilig (und in Leichtbauweise) beschafft, um bei den relativ kurzen Stationsabständen passable Beschleunigungswerte zu erreichen.
Beiträge von Ganzzug
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Wenn man keine Verschieber/Rangierer mehr hat, die einen Wagen ausreihen, macht es keinen Unterschied mehr. (Willkommen in der schönen modernen Welt!)
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Es fahren ja jetzt auch vierteilige DesiroML
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Bei Traincontroller und iTrain habe ich ein Handbuch als pdf das ich mir jederzeit in Ruhe durchlesen kann und das mich im wahrsten Sinne des Wortes anleitet. Dort kann ich mir auch altmodisch Notizen machen und Bookmarks setzen.
Bei rocrail habe ich ein Wiki das sicher sehr mächtig ist aber keinen roten Faden hat und ich ohne zu wissen wie genau ich meine Frage zu formulieren habe verloren bin. Auch die Suche führt nicht zwangsläufig zu einem Resultat.
Ja, das pdf kann man "mitnehmen". Für mich war das Wiki aber keine prinzipielle Einschränkung, weil ich die Anleitungen ohnehin in Ruhe zu Hause im Bereich des WLANs studiere. An der Dokumentation von RocRail hat mich gestört, dass offenbar eine Qualitätssicherung durch eine zentrale Redaktion fehlt: Wenn bei einer Werteliste mit sechs Einträgen nur bei zwei von denen beschrieben ist, was sie bewirken, weil der Autor halt nur die zwei braucht und daher kennt, dann ist das für mich unprofessionell. Und ein Wiki lebt von sinnvollen Verlinkungen; wie gut die im RocRail-Wiki sind, habe ich dann nicht mehr überprüft.
Ich will die Arbeit all derer, die hier unentgeltlich etwas beitragen, nicht schmälern, aber mein Eindruck war, dass das Erlernen der RocRail-Funktionalitäten für mich sehr mühsam würde. -
Dass es bei einer etappenweise Sanierung/Neubau dieser Viaduktstrecke länger dauert, und dass damit auch die Kosten steigen würden ist vollkommen klar. Dass die gegenständliche, zwar nur 1 km lange eingleisige Strecke auch zu Slot-Verlusten führen würde, ebenfalls. Man könnte aber wenn man es entsprechend taktet und sämtliche Durchbinder umleitet, doch schaffen mit einer relativ geringfügigen Erhöhung der Intervalle für S1 und S2 einen halbwegs brauchbaren Betrieb für den innerstädtischen Verkehr aufrecht zu erhalten.
Du blendest dabei aus, dass im Zuge der langen Sperre auch die Stationen Rennweg und Quartier Belvedere verlängert werden. Wäre das nicht der Fall, müsste man wegen der Viadukte ja nur den Betrieb zwischen Praterstern und Wien Mitte einstellen.
Gerade wegen der volkswirtschaftlichen Überlegungen hat man all diese Arbeiten zeitlich zusammengefasst.Sämtliche Durchbinder umleiten geht auch nicht, weil man den Güterverkehr von der Stammstrecke entfernt hat, der aber jetzt auf der Strecke nach Stadlau seine Trassen braucht.
Das eigentliche Malheur ist, dass die Viadukte so marod sind, dass man nicht warten hat können, bis die U2 zum Matzleinsdorfer Platz fährt; da hätten sich die "Ersatzwege" besser verteilt. Bei den Gesprächen zwischen ÖBB und Wiener Linien war das die erste Frage - geht aber eben leider nicht.
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Ganz ehrlich; - die Aussage, dass es länger dauern würde, wenn man etappenweise saniert, ist schon richtig. Aber die Trasse zwischen Wien Mitte und Praterstern ist nach dem Krieg praktisch neu gebaut worden, da die Viadukte durch die Kampfhandlungen einigermaßen zerstört waren. Damals hat man die Strecke für 3 Gleise ausgelegt, die aber nie gebaut wurden. Man hätte genug Platz einen eingeschränkten eingleisigen Betrieb abzuwickeln und die Sanierung in zwei Etappen zu bewerkstelligen. Dass das aus statische Gründen nicht möglich ist, kommt mir wie so Vieles der letzten Zeit als faule Ausrede vor. Die S 80 ist z.B. aufgrund von Bauarbeiten wochenlang zwischen 10:00 und 22:00 nicht gefahren. Die REXn allerdings schon, ebenso der R 81. Mein Sohn fuhr diese Relation mehrmals gegen Nachmittag; - von Bauarbeiten war aber nichts zu sehen...
1. Die Trasse zwischen Wien Mitte und Praterstern ist nach dem Krieg nur instandgesetzt worden, nicht "praktisch neu gebaut". Die Verbindungsbahn-Viadukte zwischen Praterstern und Donaukanal sind im Kern uralt.
2. Es werden keine Viadukte neu gebaut, sondern zwischen Praterstern und Donaukanal eine vollkommen neue Hochtrasse (mit einer vorgesetzten Viadukt-Imitation). Diese trotz eingleisigem Betrieb neu zu bauen mag zwar theoretisch technisch möglich sein, es wäre aber nicht nur finanziell untragbar, sondern würde auf viel längere Zeit - eben wegen der Eingleisigkeit - viel längere Intervalle bedingen, als derzeit gefahren werden. Dass technische Gründe nur Ausreden sind, dürfte eher an Deiner Meinung über die unterschiedlichsten Mächtigen dieser Welt liegen. -
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Dem Schütteln zufolge klingt das nach schlechter Verbindung (kalter Lötstelle?) zwischen Schnittstelle und Motor.
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Ihr habt selbstverständlich recht bezüglich Heiligenstadt. Ich habe mich dadurch in die Irre führen lassen, dass kürzlich irgendwo der Ziegelbau im Bogen zwischen Heiligenstadt und Nussdorf als die alte Lehrwerkstätte bezeichnet wurde.
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Bild 5 ist in Heiligenstadt. Der Ziegelbau im Hintergrund ist die alte Lehrwerkstätte in der Muthgasse. Die Lok kommt vom Handelskai.
Sicher nicht. Der von Dir genannte Bau sieht ganz anders aus, und zwischen den Gleisen und dem Gebäude im Bogen zwischen Heiligenstadt und Nussdorf ist auch keine "Brache".
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Das hat es vor ein paar Jahren auch im unterirdischen Bereich der stuttgarter S-Bahn gegeben. Nach irgendeinem Volksfest auf einem der Außenäste ist einem Kind der Ballon mit metallisierter Hülle entschwebt und hat die gesamte S-Bahn lahmgelegt. Seither sind solche Ballons dort verboten.
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Ich vermisse PluX24, nachdem Zimo jetzt solch einen Decoder anbietet.
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Gleis 19 würde auf den Gürtel schauen, im zweiten Bild mit der 1189 sieht man aber den Ziegelbau des Arsenal-Komplexes.
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Zum Résumé von 2102michael:
Als ich vor der Wahl eines Steuerungssystems stand, schied TC für mich aus dem simplen Grund aus, dass ich mich bereits für BidiB entschieden hatte, was (damals) nicht unterstützt wurde. Über die Eigenheiten von Hrn. Freiwald las ich erst später.Ich habe dann RocRail und iTrain getestet:
Bei RocRail gab es die Unterstützung von BidiB es zwar auf dem Papier, in meinen Tests war sie aber wenig komfortabel. Und so sehr ich ein Wiki grundsätzlich schätze - ich habe selbst viel technische Dokumentation auf den Plattformen Mediawiki und Confluence verfasst -, die Doku für RocRail ist an vielen Stellen unvollständig und unübersichtlich.
Letztlich habe ich mich für iTrain entschieden: die Unterstützung von BidiB ist so, wie ich sie mir erwartet habe sehr gut, die Doku ist professionell und auch in ihrem Umfang vernünftig. Wenn durch diese Umfangsbeschränkung doch einmal Fragen offen bleiben, gibt es rasch und bereitwillig kompetente Hilfe in einem Forum zum teil durch den Entwickler selbst.Klarer Weise hat jedes seine eigene Philosophie, und jeder muss natürlich prüfen, was ihm wie sehr zusagt. Es ist auch nicht so, dass iTrain bei mir gar keine Wünsche offen lässt. In Summe bin ich aber bis jetzt mit meiner Wahl sehr zufrieden. (Und ich bekomme keinen Rabatt auf die Lizenz für diese Aussage
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ihr habt natürlich recht, aber ein dreijähriges Kind kann man auch hochheben oder auf die Schulter setzen... macht man ja auch am Fußballplatz so... (eine Kiste Bier dürfte wahrscheinlich schwerer sein...).
Gruß: Pepi
Es ist nicht so, dass wir keine Lösung gefunden hätten. (Ja, mein Enkel hat auf meinen Schultern sitzend einen guten Überblick gehabt.) Es ging mir ums Mitdenken für die Adressaten. Sicher schauen auch Erwachsene die Anlage an, die sind halt "von selbst" groß genug.
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Damit sich so etwas auszahlt, wird man wohl ein sehr breites Spektrum von kleinen Kindern bis zu Fachexperten adressieren müssen. Dabei werden nicht nur nicht alle Objekte alle Besucher in gleichem Maß ansprechen, sondern es werden auch zu den meisten Objekten die Erläuterungen auf unterschiedlichen Niveaus und Detaillierungen nötig sein.
Wenig gedacht hat man sich offenbar bei der derzeit im TMW ausgestellten Anlage der migl, bei der mein dreijähriger Enkel sicher gerne länger geblieben wäre, wenn er so stehen hätte können, dass er auch etwas sieht. Es gibt dort keine Bank zum Draufsteigen wie in Strasshof, und ich frage mich, ob man gerade mit einer (sehr ansprechenden) Anlage wirklich nur die "Großen" und die "Alten" erreichen will. Aber aus solchen Negativbeispielen könnte man für die "ideale" Ausstellung lernen.
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Eine interessante Bespannung. Auf der Modellbahn hätte ich vor der reinen DB-Garnitur intuitiv die DB-Lok als Zuglok und die 1044 als Vorspann eingesetzt.
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Wie in diesem Forum schon mehrfach angemerkt wurde, sind die Philosophien von Zimo und Esu nicht vergleichbar.
Esu hat mit der großen Matrix einen ungeheuer komplexen Mechanismus, der - so weit ich das beurteilen kann - wirklich alles erlaubt (selbstverständlich auch die einseitige Lichtabschaltung). Ohne Programmer ist das aber so fehleranfällig, dass es in der Praxis unbrauchbar ist, mit Programmer dagegen offenbar sehr einfach und übersichtlich*.
Hr. Ziegler von Zimo ist der Ansicht, dass das Programmieren von Decodern ohne Computer gehen soll und hat daher einfache Mechanismen geschaffen, die allerdings durch gestiegene Anforderungen laufend erweitert wurden, sodass es für etliche Anforderungen mehrere Lösungen gibt. Das "Schweizer Mapping" ist fast so flexibel wie die Esu-Matrix und auch durchaus ein wenig komplex, aber ohne Programmier-Tool erheblich leichter zu programmieren. Wenn man es einmal durchschaut hat, geht das wirklich flott.*Ich bin bekennender Zimo-Fahrer, weil mir die Motorregelung wichtiger ist als der Sound, den ich ohnehin nicht mag. Ich kann daher über den Esu-Programmer nur schreiben, was ich in den Foren so lese. Einem Esu-Funktionsdecoder habe ich meine gewohnten Lichteinstellungen "zu Fuß" beigebracht - nie mehr wieder. Zimo stelle ich alles ohne Programmier-Hilfsmittel ein.