Da er immer noch die große Türe hat, ist das ziemlich sicher ein Dih 65400, also die Variante für Personenzüge. Das interessante bei diesen Wagen war, dass es nur auf der Seite der Einstiegstüren eine Durchgangsmöglichkeit zum restlichen Zug gab.
Beiträge von Sperrschuh
-
-
Da haben sich unsere Meldungen überkreuzt. Früher gab es regelrechten Pendelverkehr sowohl mit "gewöhnlichen" Güterwagen (= des allgemeinen Verkehrs) mit der Aufschrift "Pendelwagen", aber auch mit derartigen Dienstgutwagen: Die Wagen wurden entladen und gingen an ihren Heimatbahnhof zurück, um wieder beladen zu werden.
Bezüglich "normaler" Güterwagen hat Pepi natürlich recht, die mussten ganz früher - in Zeiten vor der EDV - an die Zentrale Wagenstelle gemeldet werden, ebenso der Bedarf. Die Verteilung erfolgte dann telefonisch.
-
Ja, genau - nach der Entladung leer Heimat (bei Güterwagen).
Bei Personenwagen ist bzw. war der Heimatbahnhof quasi die zuständige Stelle für Erhaltung, Reparatur, den Wagen ausrüsten, zur Revision schicken etc.
Bahnhofwagen durften ihren Bahnhof regulär gar nicht verlassen - höchstens mit Laufbescheinigung (vorherige Untersuchung und Bestätigung der Lauffähigkeit, eventuell mit Einschränkung).
-
Tja, Pech gehabt - seit es diese Wagen von Roco gibt, wird die Nachfrage ziemlich gesunken sein. Dabei hat der 65327 sogar die andere Fensteranordnung, wie sein Vorbild.
-
Der Roco-Wagen hat ein reales Vorbild, das aber von den ÖBB später umgebaut wurde.
Der Liliput-Wagen ist so, wie er verkauft wird und egal mit welcher aufgedruckten Nummer,, reine Phantasie und müsste erst heftig umgebaut werden. -
Aha, dann war das gar kein Reichsbahner, sondern ein N28! Hätte Roco ja sogar einmal im Programm gehabt...
-
Vollkommen richtig, es bedarf der Kompromisse. Was mich stört ist, wenn etwas als superbussitolles, maßstäbliches Modell verkauft wird, wo es das Vorbild so nie gegeben hat - Beispiel: blaue 310er. Grün mit rotbraunem Fahrwerk hätte besser gepasst, aber natürlich eine Formänderung für den Kessel bedeutet.
-
Nix gegen 1:100 oder phantasievolle Modelle (da zähle ich auch den Valousek-Wendezug dazu), aber ein Phantasiemodell sollte eben als solches gekennzeichnet sein. Gerade dann, wenn man die Sachen ja nicht mehr in natura, sondern mangels Modellbahngeschäft nur auf dem Bildschirm sieht, wären solche Hinweise hilfreich.
Den ehemaligen Dienstwagen gab es tatsächlich als Werkstättenwagen. Ich kenne ihn aber nur mit Erker und ohne zweite Schiebetüre, aber schon mit zwölfstelliger Nummer:
-
1A, das muss man erst einmal z'sammbringen.
-
Irgendwie gehen mir derzeit mehrere Hersteller auf den Geist:
Im Roco-Set 6200134, das sinnigerweise "Begleitwagen" (es sind Bahndienstwagen) heißt, findet sich ein Gerätewagen 750 006. Hoffentlich trägt er diese Nummer nur auf dem Foto, denn Gerätewagen waren in der Nummerngruppe 970 000 bis 971 999 versammelt.
Märklin wiederum legt ein Epoche III-Set "ÖBB/FS-Güterzug" auf. Als offenen Güterwagen nimmt man einfach einen DB-Wagen der Nachkriegsbauart und verpasst ihm eine ÖBB-Nummer. Man müsste halt das Sprengwerk wegschneiden, dann kommt es eher hin.
Und Piko bringt "ÖBB"-Doppelstockwagen in der CityJet-Lackierung - reine Phantasie, denn da mussten DB-Wagen herhalten.
Schlechte Recherche, Arbeitsgang einsparen, Formkosten sparen - na gut, aber bitte ehrlich deklarieren. Es gäbe aber auch noch einige einfach zu realisierende Wagen aus bestehenden Formen ohne Neuentwicklung.
-
Gut gemacht - aber schade, dass die Stöße der Blechplatten so grob sind. Die sind am großen Vorbild nur zu sehen, weil sich dort Schmutz und Rost absetzen und sind nicht durch Leisten abgedeckt.
-
Ja, der km 83,4 liegt zwischen Melker Tunnel und ehemaligem Bahnhof.
Schwieriger ist das Bild Nr. 1: Zwar schauen die Hügel und Schrebergärten wie am Rand von Wien gegen den Wienerwald aus, aber auf dem Mast steht 208/3 - 208 dürfte auch auf dem km-Stein im Hintergrund stehen. Auf der Westbahn wäre das zwischen Oftering und Marchtrenk, auf der Süd kurz vor Graz.
Wo noch gibt es parallel zur Bahn eine Hochspannungsleitung (außer in Hütteldorf)? -
Mit der Bahnsteiganzeige hast Du recht, die war nur weiter drinnen.
Ob es Richtung Südtiroler Platz Pappeln gegeben hat, könnte man nur mit alten Fotos klären.Edit: Du hast recht, allerdings stand der Baum viel weiter draußen, neben dem Zugang zum Busbahnhof:
Gut, dass ich damals die offene Haltestelle fotografiert habe.
-
Wie das Bild der beiden 1146er zeigt, standen entlang Gleis 1 der Ostseite Pappeln, das würde also passen. Entlang Gleis 19 gab es keine so hohen Bäume: am Südtiroler Platz war der Autobusbahnhof und vor der Betriebsküche und dem Bahnbetriebsarzt war der Grünstreifen sehr schmal, dort war nur ein paar Büsche.
-
Ja, auf Bild 1 sieht man im Hintergrund die Einfahrsignale von Wien Ost, nach rechts am Rand geht es hinunter in die HW.
Die 78.610 ist auf der Pyhrnbahn aufgenommen, beim Schloss Klaus mit dem Tunnel.
Bei der 1072.08 würde ich meinen das ist die Haltestelle Fischamend Dorf, links die Kreuztafel zum Einfahrsignal.
-
Der km 61,3 müsste zur Ausfahrt St. Pölten passen (der Linksbogen nicht so), aber die Mariazellerbahn ist eh klar..
-
Steht eh drunter: "Günstig kaufen und gratis inserieren...".
Da lag der Schwerpunkt halt mehr auf zweiterem. -
Antwort 867: Bild 3 und 4 sind einfach: Zf Wien Ost, 7 vermutlich Wien Zvbf und 8 St. Pölten (Streckengleis Richtung Traisen, Zf im Hintergrund).
-
Halb so schlimm. Bei einer Tragfähigkeit von 17,5 t hatte der Wagen maximal 31,1 (der obere) bzw. 31,3 (der zweite) Gesamtgewicht.
Beide waren übrigens österreichischer Herkunft: Bauart 1936 (N36) bzw. 1928 (N28). Einen N36 gibt es noch im Eisenbahnmuseum Schwechat. Was man auf den Bildern nicht sieht: Diese Wagen hatten auf einer Seite Stirntüren. -
hier nochmal eine besser lesbare Aufnahme...
unten beim Hbikks-tt steht z. B. "verankerbare Trennwände", beim Hbis-t steht "Transportschutzeinrichtung"....
Hilft nix, dieser alte SGP-Typ musste dann schon bald den neueren Bauarten weichen.
Besondere Nebengattungszeichen trugen sie nie, von l oder ll gar nicht zu reden.