Beiträge von Steirerhans

    Ich war bis jetzt der Ansicht dass es mit Gleich- oder Wechselstrom zu tun hat ob man KEhrschleifen braucht oder nicht. Im Wechselstromfall (Märklin) braucht man sie nicht , bei Gleichstrom immer. Oder bin ich da einem Irrtum aufgesessen?

    Das hat mit der art der schienen zu tun, weil der mittelleiter von MAERKLIN immer der gleiche pol bleibt, auch wenn man eine kehrschleife baut. Die schienen werden bei einer kehrschleife getauscht, also kommen dann 2 verschiedene pole zusammen, wenn nicht beide schienen die gleiche polaritaet haben, sind, wie eben bei MAERKLIN. Darum muss bei einem normalen 2-schienensystem ohne mittelleiter die polaritaet innerhalb von 2 trennstellen getauscht werden, darum der strom auch mit der lok umdreht.

    Ob du gleich- oder wechselstrom faehrst ist ueberhaupt egal. Du kannst auch mittels oberleitung mit gleichstrom-e-loks (z.b. KLEINBAHN) auf MAERKLIN-schienen fahren, weil ja nur 1 pol auf den schienen ist und der andere auf der oberleitung. Dann macht die oberleitung den mittelleiter und eine kehrschleife ist auch kein problem (wie beim vorbild "tramway" auch). Andere loks ausser KLEINBAHN fliegen bei den weichen aber raus, weil der abstand zwischen den raedern nicht passt (NEM). Unterleitung kann gleichzeitig ganz normal wechselstrom bleiben. Die beissen sich nicht.

    Maerklinloks fahren uebrigens auch mit gleichstromtrafos, nur umschalten kannst du sie dann nicht, weil MAERKLIN dafuer mehr volt verwendet. Und sowas gibt es bei gleichstromtrafos halt nicht.

    LG

    Ja ich weiss, immer diese geizigen leute, die mit KLEINBAHN-, MAERKLIN- oder TRIX-billigwagerl fahren und keine exklusiv-Erzbergbahnwagerl mit blattgoldverzierung(?) und juwelenpreis ihr eigen nennen.

    Und jetzt erzaehl uns bitte was zum thema farbe ...

    Exakt dieses Produkt habe ich Freitags für ein Bauvorhaben dessen Projektierung ich inne habe meinen Vorgesetzten per Mail vorgeschlagen!

    Ich kann Etel-Tuning wirklich nur jedem weiterempfehlen .

    Es findet sich immer wieder das ein oder andere hilfreiche Stück.

    Fuer GWH-installateure, heute sanitaer- und klimatechniker, kommt das jetzt auch zur gesellenpruefung.

    Wegen der lampen denke ich mir, dass die elektrischen lampen eher vollstaendig vorhanden waren.

    Aufstecklampen duerften aber nur 2 stueck zur lok gehoert haben und umgesteckt worden sein. Darum hatten rangierloks auch nur 1 licht pro seite. Wobei in den 50er- und 60er-jahren kaum mehr eine petroleumlampe auf der strecke unterwegs gewesen sein duerfte. Da hatten ziemlich alle uebriggebliebenen maschinen eine lichtmaschine. Reine rangierloks, wie die 392, hatten trotzdem nur eine lampe pro seite montiert gehabt!

    Bei tageslicht wurde damals aber kein licht eingeschaltet. Auch das koennte ein grund sein, dass eine eventuelle petroleumlampe dann hinten gefehlt hat.

    Eine Tabelle mit den Tendernummern und den dazugehörigen Lokomotiven gibt es schon. Aber so etwas ist eine Momentaufnahme, denn die Tender wurden in Folge schon mal getauscht, vorallem ab etwa Mitte der 60er Jahre.

    Ein klassisches Beispiel dafür ist sind die beiden 919er mit den 50er Tendern, aber auch die 39.307, die ursprünglich mit dem Tender 9086.05 gekuppelt war und ab 1956 mit dem Tender 9681.02 der 617.1089.

    Eben wegen dem tendertausch meine ich das. Wobei sich auch die tenderzugehoerigkeit durchaus geaendert hat, wie auf einzelnen fotos zu erkennen ist.

    Es gibt z.b. auch ein foto einer 52., wo der tender 3 verschiedene nummern aufgeschrieben hat. Die kkStB hat schon gewusst, warum die tender eine eigene reihenbezeichnung und numerierung hatten. Aber auch die drehgestelle der waggons, die ja ebenso tauschbar sind.

    Eine ebenso oesterreichische spezialitaet sind die eingeschlagenen nummern am hauptrahmen der waggons, bei dampfloks auch auf allen stangen. Wodurch sich oft die gesamte geschichte des fahrzeuges ablesen laesst. Nur bei den tendern habe ich das noch nie gefunden.

    Die eingebauten Messingbuchsen.

    Hallo,

    Wie kann man das alte achslager ausbohren, wenn gegenueber die kunstoffimitation des anderen lagers ist? Zwischen achshaltern sind doch gerade mal 21mm. Ausgelaufene kunststoffachslager sind ziemlich haeufig bei den waggons. Und dann schleifen die raeder am wagenboden.

    LG Hans

    Frage ... Kann man wirklich mit Magneten Strom erzeugen ,wie unten im Video .. :/

    Wenn ja , warum machen das nicht alle ....

    Hat das schon mal wer probiert .

    Das meinst jetzt aber nicht im ernst?

    Natuerlich erzeugt jeder generator mit magneten strom, aber auf einer seite muss energie reingesteckt werden, damit auf der anderen seite strom rauskommt.

    So kann man aber strom umformen, z.b. aus 230Volt/50 Hz einen gleichstrom machen. Die Hoellentalbahn Payerbach-Hirschwang hat frueher so ihren fahrstrom aus dem gelieferten netzstrom erzeugt.

    https://de.m.wikipedia.org/wik…e_in_Reichenau_innen1.jpg

    Es gab auch eine umformerlok bei der BBOe mit der bezeichnung 1082. Diese wurde nach dem anschluss von der DRB verschrottet.

    http://www.locomodel.it/images/OBB1082Schema.jpg


    LG Hans

    Die Hersteller bringen heuer wahrscheinlich generell weniger. Bei Rivarossi sind ja noch die 2050er und 1046 ausständig.

    Des Weiteren ist der österreichische Markt wahrscheinlich nicht der Einfachste. Es wird hier doch teilweise stärker kritisiert. (Teilweise angebracht, teilweise nicht)

    Es wird aber auch bald alles schon doppelt und dreifach angeboten.

    Nochmals ein Foto der Vorbildlok für das angekündigte Roco-Modell der 77.23, allerdings schon sichtlich ramponiert und offenbar auf dem Ausmusterungsgleis. Aufgenommen 1973 in der Zfl Linz, im Link einfach nach unten scrollen.


    https://www.drehscheibe-online…en/read.php?17,4202250url


    Auch so noch nie gesehen die gelb-schwarze Warnstreifen-Lackierung des Schneepfluges bzw. des Bleches über den Schienenräumern bei der 77.09.

    Das waren halt die linzer lokbemaler. Die machten ja auch so gerne den warnring um die puffer aus der zeit des tausendjaehrigen reiches (wegen der lichtabdunkelung). Ist ja ein wunder, dass die loks nicht auch "kikeriki" ruften, anstatt zu pfeifen.

    LG Hans

    Die radsaetze sind ja schoen. Wenn aber ich sehe, was fuer achshalter, griffstangen oder trittbretter so manche fahrzeuge der etablierten firmen zeigen, stellt es einem gerade dann im vergleich trotzdem die haare auf. Mit 0,3mm-draehten und entsprechenden brettern wuerde das gleich ganz anders aussehen.

    Manchmal habe ich den verdacht, es werden auch noch MAERKLIN grundgarnitur-fahrzeuge und aehnliches mit RP25 ausgeruestet. Bevor ich jedenfalls an 0,6mm-radsaetze denke, werden sicher diese teile entfernt und durch neue ersetzt.

    Bei den gleisen sind genau die kleinen details wie schienenverbinder oder nicht vorhandene doppelschwellen nicht so prickelnd, wenn man sonst auf feindetailliert gehen will. Wobei gelenkszungen auch beim vorbild durchaus existiert haben. Heute schaut ein oberbau sowieso anders aus, als vor 60 jahren. In diesem fall scheint ausser TILLIG Elite wohl nur ein kleinserienhersteller oder selbstbau uebrig bleiben.


    LG Hans

    Tillig... da gibt's keine Fläche wo der Spurkranz auffährt.

    Ja, das ist schon geklaert. Und dann ist schluss mit lustig?

    Du kannst dich auf den kopf stellen, KLEINBAHN-fahrzeuge haben 1,2mm spurkranzhoehe und rattern kein bisschen ueber TILLIG-schienen, auch die aelteste D120 nicht. Nur fuer niedrigere spurkraenze musst die raeder abdrehen und fuer die norm den innenabstand anpassen. Und umpolen wuerde ich auch empfehlen, obwohl KLEINBAHN ja in den letzten jahrzehnten auch loks nach der norm verkauft hat.

    Nachmessen und ausprobieren und nicht herumstaenkern. Ich habe KLEINBAHN-fahrzeuge mit allen moeglichen raedern und TILLIG-weichen. Und zwar TILLIG-elite! Und ich weiss, wie man mit einem messschieber umgeht und wie dort 1,2mm oder 1,5mm angezeigt werden.


    MAERKLIN und TRIX Express haben hoehere spurkraenze, das ist keine frage. Aber ob dort 0,6mm und RP25 ein thema sind, ist die andere frage.

    Egal welcher erzeuger, alle haben hoehere spurkraenze als 0,6mm, es gibt nur wenige ausnahmen. Aber klar, wie willst denn sonst mit 210 km/h umgerechnet um den ROCO R1 kommen? Und darauf sind heute noch, 75 jahre nach KLEINBAHN, alle systeme ausgelegt. Egal ob, GFN, ROCO, PIKO oder wie sie sonst alle heissen.

    Nur TILLIG verwendet anscheinend weichen, wo die fahrzeuge nicht auf den spurkraenzen ueber herzstuecke hoppeln. Und dann kommen alle selbstbau- und kleinserienhersteller wie z.b. WEINERT.

    Ja das stimmt, zumindest bei der Bogenweiche war das so.


    By the way, für den Erzherzog: KB hat eine Spurkranzhöhe von 1,5 mm und above, also nicht NEM gerecht, wobei die 3 Zehntel von den meisten Gleissystemen toleriert werden...

    Soso, ich muss dann lauter bearbeitete fahrzeuge erwischt haben. Und sogar D100 und sonstiges zinkalzeug aus den 50ern. Da muessen sogar die plastikraeder der waggons oder die geteilten uraltachsen von jemandem abgedreht worden sein.

    Ist schon komisch ...

    Die weichen mit den kontaktstreifen im herzstueck und metallzungen erkennt man uebrigens an den weichenantrieben, die in der mitte niedriger sind und somit die magnetspulen erhaben zu sehen sind. Also auch auf den fotos bei eventuellem Willhaben-verkauf. Nur muss man auf dunkel verfaerbte weichenzungen aufpassen, das ist die der beruehmte zinkpest.

    Aber das einsinken ein trauerspiel. Das soll mir mal jemand zeigen, dass es bei den anderen firmenerzeugnissen nicht so ist, wo die raeder genauso auf den spurkraenzen durchs herzstueck laufen.

    Was nur auf neue Weichen zutrifft und nicht auf alte mit Kunststoffzungen.......

    Dann kannst ja gleich auch die holzschienen erwaehnen. :rolleyes:

    Kleinbahn hatte zum schluss auch die sogenannte stellschwelle aus durchsichtigem material gemacht. Bei TILLIG soll es kunden geben, welche die stellschwelle extra nachbestellen.

    Aber KLEINBAHN ist nicht gerade das passende schienenmaterial fuer niedrige spurkraenze, das wissen wir eh. Und dann bleibt eh nur mehr wenig uebrig.