Beiträge von Petz

    wenn der Lautsprecher direkt auf dem Motor sitzt, kann dessen Magnetfeld ihn nicht irgendwie stören?

    Ich würd sagen theoretisch ja wenn das Motormagnetfeld jenes des LS - Magneten beeinflußte, aber das würde man dann sofort hören und hätte wenn dann auch nur Einfluß auf die Lautstärke.

    Durchaus wahrscheinlich denn bei dem Körperschall den das Tatzlagergetriebe in die Drehgestelle einleitet macht z. B. auch jeder lausige Deckel eines Sandbehälters schon "freiwillig mit"...:)

    Für einen 2045-Sound ist auch ganz wichtig, daß die ganze Kiste scheppert.

    Das ist aber nicht 2045 - spezifisch sondern das konnte praktisch jede Diesellok mit schmalen Vorbauten und seitlichen Blechwartungstüren sprich u. a. auch die meisten Amis.

    Die hilft aber auch nix mehr wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, sprich sich die Panthos mal während der Fahrt in der Oberleitung verhaken oder die Lok nach einer Entgleisung auf dem Dach landet. Die Anhebemöglichkeit ist primär nur der Test ob die Dinger ausreichend stabil für den praktischen Betrieb sind.

    Jetzt muß Petz natürlich auch noch seinen Senf dazugeben ;) denn das was man im Video prominent hört, sind nebst dem Diesel nicht die Elektromotoren selbst sondern das zuerst Grummeln und später Geheule der möglicherweise sogar geradeverzahnten Tatzlagergetriebe. Vergleichbare Geräusckulissen kennt man ja auch von alten Straßenbahnen

    Hi Bernhard; leider nicht denn erstens hätt ich den selbst wieder instandgesetzt, zweitens würd das ja implementieren das dies ein analogtaugliches Fahrpult wäre und drittens dürfen Silvia/Markus nachvollziehbarerweise mein Modellbahnzeug erst dann verwerten wenn ich mal dauerhaft das Rote der Radieschen sehe...8o:D


    Diesen auch wunderschönen hier gibt´s leider auch nur für Digitalsysteme:

    https://www.iascaled.com/store/ProtoThrottle


    Und zu Deinem großen Leidwesen bin ich nicht der Einzige für den robuste Panthos state of the art sind denn jene drei Modellbahner, mit denen ich persönlich bekannt bin, setzen ebenfalls voraus das bei einem Un(m)fall einer Lok mit ausgefahrenem Stromabnehmer dieser das Hoppala klaglos überlebt.


    Sorry and now back to Topic please...;)

    Könnten wir uns bei der Zinkal-Diskussion vielleicht wieder auf modellbauspezifische Zinkalprobleme beschränken und Haushaltsgeräte außen vor lassen?

    Yep aber dann komm ich auch gleich mit der generellen Materialeignung für Filigranteile rüber denn für mich war es völlig unabhängig von der Pestproblematik immer schon völlig unverständlich, warum Mag. Klein bei seinen eigenen Einholmpantographenunterteilen das bruchanfälligere Zinkal verwendete und nicht beim bewährten Messing blieb. Da reicht ein einziger "Entgleisungsumfaller" um den Stromabnehmer in einen Bröselhaufen zu verwandeln...:wacko:

    Und das Trumm ist alles andere als zierlich. Das wirkt vielleicht am Foto so, ist es aber nicht. Also kanns nicht zu schwacher Dimensionierung liegen :(

    Die die Ausspaarungen begrenzenden Verbindungsstege zwischen dem Schraubenloch und dem Rest des Gußteiles würd ich doch als zierlich bezeichnen; immerhin trat auch der Bruch ja an diesen Stellen auf...:rolleyes:

    Ich bin nur gespannt, um wieder auf unser Kernthema sprechen zu kommen, wie der ganze Chinesenkram (speziell JC) in ein paar Jahren beisammen sein wird.

    Ich würde das aber nicht an der Chinaproduktion festmachen wollen denn zumindest meine Erfahrung ist die (allerdings nicht speziell auf die Modellbahn bezogen), das beim Guß Sch.... zu bauen die Europäer bis dato sogar mindestens gleich gut "konnten".

    Meiner Beobachtung nach werden die Troubles aber eher von "Hinterhofbuden" ála (sorry) Kleinbahn u. ä. gezaubert; bei Bauteilen sehr großer Stückzahlen die vollautomatisch gefertigt werden wie z. B. in Haushaltsgeräten oder Elektrowerkzeugen, ist die Pest jedenfalls die absolute Ausnahme.

    Danke und dann werd ich´s mir verkneifen die überhaupt auf´s Gleis zu stellen bevor ich sie zerpflücke um einen Gehörsturz vorzubeugen...;)
    Edit: Nachdem das Vieh heute ankam doch einen Laufversuch gestartet und absolut positiv überrascht denn zum Unterschied von Peter ( himself52 )´s Exemplar läuft meine nach Schnellwartung und Behebung eines Radversatzfehlers angenehm ruhig und gleichmäßig; ich vermute daher das in seiner ein ziemlich unwuchtig laufender Motor Dienst schiebt...:rolleyes: Die Vor-, und Nachlaufachsen sind sogar gefedert nur möchte ich die auch noch zur Stromabnahme hinzuziehen; Haftreifen wird´s hingegen keine geben denn dafür sind die Radreifen leider zu dünn.

    Was für Rampen hast den du? Die M&F 1072 hat ja ein ganz schönes Gewicht


    lG Peter.

    Heftige denn ein Kleinbahnschienenkreis führt nach 360° über die "beoberleitete" Strecke. Da ist hohes Gewicht ohne Haftreifen nur für Loks mit den sogg. "Spiauterrädern" die nebst KB auch Athearn früher nutzte förderlich. Auch die lt. Foto


    https://i.ebayimg.com/images/g/NsYAAOSwY99jcBGj/s-l1600.jpg


    offensichtlich nur seitenverschieblichen und möglicherweise ungefederten Vor-, und Nachlaufachsen dürften auch nicht gerade der Bringer in Sachen zuverlässige Stromabnahme sein

    Und nachdem die Antriebstechnik bei M&F nach Berichten ja meist auch nicht gerade die Prickelndste sein soll, bin ich schon sehr gespannt welche gedanklichen Kurzschlüsse den Konstrukteur überfielen denn das ist meine allererste M&F.

    Deine find ich wunderschön !!!

    Allerdings werd ich ehrlich gestanden nicht soviel Wert auf die Optik legen sprich fehlende Teile wie z. B. die Puffer werden durch solche ersetzt die die Schrottkiste gerade hergibt oder in dem Fall auch passende gekürzte Stahlnägel..
    Aber zuerst muß ich dem Viech mal vernünftige Fahreigenschaften und ne Traktion beibringen denn ohne Haftreifennachrüstung wird das bei meiner Rampe nix; das wär sonst nämlich die erste Lok die man solo schon nachschieben müsste...:lachuh:

    Ich wär mir aber auch aufgrund der, für die dort auftretenden Kräfte sehr zierlichen Gestaltung nicht sicher ob da Pest die Ursache ist. Optische "Erkrankungsanzeichen" seh ich mal keine und wenn solche Gußscharniere so berechnet wurden, daß sie beispielsweise bei schwungvollerem Öffnen der Türe gegen den Ausschwenkbegrenzung bereits minimal gebogen werden, führt das zwangläufig zu nem Ermüdungsbruch falls dies mehrmals geschähe.

    Ich wüsste auch keine wirklich praktikable Möglichkeit wie man die Geräuschkulisse noch realistischer gestalten könnte. Dafür müsste man ja eigentlich in jeden Waggon einen Sounddecoder + Lautsprecher einbauen der die Roll,- und Bremsgeräusche des Zuges wiedergibt und gemeinsam mit dem Lokdecoder angesteuert würde.