Beiträge von Petz

    Problem dass die Zahnräder spröde werden und dann springen oder durchrutschen.

    Falls die aus weißem Polyacetal sind wunderte mich gar nix denn dieses Material ist meiner Meinung nach für Preßpassungen auf Achsen oder auch Motorwellen schlicht fehl am Platz weil auch einige Loks anderer Produzenten leider identische Ausfallsbilder zeigen.

    Ich hatte bei einer Bachmann Niagaradampflok sogar den Fall das die elektrisch geteilte und mit 3 mm Vierkantachsaufnahmen am Polyacetalzahnrad nur mit Schiebesitzen zusammengefügte Achse durch die reine Antriebsdrehmomentübertragung die Aufnahmen sprengte...:pinch:

    Nachdem genug Platz war Messinghülsen gedreht und drübergeschoben, bei dünneren Achsaufnahmestummeln helfen meist auch gscheite Schrumpfschlauchstücke solange das Zahnrad selbst noch nicht gerissen ist - musste ich leider auch bei der kürzlich eingeflogenen Bowser Alco RSD15 so instandsetzen...:8:

    Sch....eibenkleister denn nachdem sich nach Aufhellung des Seitenlagebildes zeigt das auch die Kuppelstange der Gegenseite nicht parallel zur Rahmenflucht verläuft liegst Du sicher richtig.


    Allerdings erscheint mir die Radwinkeldifferenz als zu gering um sie auf eine verdreht eingesetzte Achse zurückzuführen da diese nur einen Bruchteil einer Zahnbreite entspricht und nachdem beide Gestänge betroffen sind könnte dann eher eines der Achszahnräder gelockert sein...:wacko:

    Mein Freund, pass auf. Sie verkauft die Klamotten, möglicherweise ist sie "rausgewachsen", und du greifst in's "volle" Leben.


    :he:


    Ich war auch mal rank und schlank, Betonung auf "war".*-(

    Der ebenfalls von ihr angebotene Lauflernwagen wär auch ein weiteres Indiz dafür das sich die Kleidergröße mittlerweile verändert hat...:he:

    Petz Wenn Du den Kleber meinst, mit dem Zahnregulierungen gemacht werden.

    Yep aber das ist kein "Kleber" im eigentlichen Sinne sondern praktisch eine Art gefärbtes "Zweikomponentenplexiglas" das zum Unterschied zum regulären Prothesenkunststoff schon bei Raumtemperatur ohne Wärmezugabe (Bad in kochendem Wasser bei Warmpolimerisaten) abbindet. Das ist nur eines der "Erbstücke" meiner Zahntechnikerlehrausbildung denn da gibt´s auch andere für den Modellbau sehr nützliche Dinge wie beispielsweise Hohlkehlendrahtbiegezangen, Arterienklemmen, KaVo K9 oder SF Schleifer ...:TT:


    @ Steirerhans , Stecknadeln verwende ich manchmal schon als rein prophylaktischen Griffstangenersatz denn früher oder später hab ich es leider noch immer geschafft diese wenn sie exponiert stehen abzubrechen...:rolleyes:

    Eine Klebemöglichkeit wäre ein Modellbaukleber (Pattex, Faller etc. ), ich selbst nehme für Klebungen Zahnprothesenkaltpolymerisat (schimpft sich chemisch Polymetacrylesther) das einerseits die meisten Kunststoffe anlöst, man es durch Anblasen oberflächlich so verdicken kann das es bis zur finalen Aushärtung in etwa 20 min nicht mehr davonrinnt und man damit auch die Verbindungsstellen dicker aufbauen kann. Ist nach Aushärtung mechanisch bearbeit - und lackierbar.


    Ich kontrolliere immer die absolute Leichtgängigkeit der Gestängekurbelwellen in den Radhohlachsen und bohre die im Fall von Klemmungen nach oder teilweise minimal (1/10 mm) größer denn die Zinkpest schafft es in manchen Fällen sogar die Achsen zu verformen was sich dann durch Drehwiderstand der Kurbelachsen zeigt.

    Ein spezielles Aufsetzwerkzeug für die Kurbeln ist eigentlich nicht nötig da deren Achsen eine Zahnung aufweisen; wenn man zuerst auf einer Seite Kurbeln und Gestänge anbringt nimmt man auf der anderen Seite die mittlere Achse mit der festsitzenden Kurbelachse als Referenz und setzt die Kurbeln in gleicher Stellung auf wobei die Achsverzahnung dann die genaue Positionierung macht.


    Wenn alles passt läuft die Lok mit dem Messingrahmen meiner Erfahrung nach besser als sie es ab Werk tat - dieses Video schickte mir mein schweizer Kollege nachdem er die letzte von mir revitalisierte 1080 zurückbekam:


    Wir sind nämlich im willhaben -Thread und den Schas will keiner haben sondern los werden.

    Korrekt wobei ich Dir insoferne widersprechen würde weil Dein Text irgendwie doch auch implizierte das auf Willhaben nur Mist angeboten würde und das kann ich wirklich nicht bestätigen.

    Absoluter Sch.. ist an Willhaben nur deren Suchfunktion denn jeder noch so mistige Shop hat noch ne bessere...:cursing:

    Der Eingriff der Schnecke muss so sein, dass noch ca. 2/10 "Luft " bleibt. Am besten den Motor einlegen und das ohne Gewichtsblock (sunstn siecht ma nix) ausprobieren.

    Geht auch mit Gewichtsblock wenn man den Motor in Position drückt und testet, ob sich das Zahnrad mit einem kleinen Schraubenzieher gestupst minimalst aber doch noch in der Motorschnecke hin - und herbewegen lässt...;)

    Ja klar, ich bin ja Ersatzteildodl in diesem Land. :P

    Gottseidank gibt´s so engagierte Menschen wie Dich sonst wären wir ziemlich grausam aufgeschmissen !!!


    Im Alter sind solche Reparaturen nicht mehr so leicht, darum zerlege ich auch (noch) nicht die beiden 80er.

    Zerlegen (bzw. auspacken) würd ich auf alle Fälle alles denn besser bleiben die Teile eingepackt sicher auch nicht. Wenn Du die beiden 80er in Angriff nehmen solltest unbedingt den Schneckeneingriff kontrollieren und ggfls. exakt nachjustieren denn da hatte Mag Klein bei den Hauptrahmen leider etwas ungenau gearbeitet was das Leben der Zahnräder deutlich verkürzen kann. Und nachdem die Ersatzmessingrahmen eine hochpräzise Kopie der KMB - Teile sind wurde der Fehler "natürlich" mitübernommen.


    Und falls Du bei den 80ern Unterstützung brauchen solltest meld Dich per PN denn ich hab mittlerweile auch schon drei von denen inkl. Getriebeeingriffskorrekturen revitalisiert und eine dieser auch digitalisiert.

    Hopper Bodenklappen öffnen und herausrieseln lassen ca 5min

    Das setzte aber außerdem noch voraus das die Bodenklappen auch immer problemlos öffnen wovon man abgesehen von technischen Gründen allein schon bei Frostwetter auch nicht ausgehen kann.


    Dazu kommt noch das sich bei der Manipulation großer Waggonmengen die Kombination mit einem elektrohydraulischen Zugmanipulator (sprich verfahrbarer Arm der zwischen die Waggons geschwenkt wird und den ganzen Zug im Zweiwagengruppenabstand weiterbewegt) rechnet; Arcelor-Mittal´s kanadische Cartier - Erzbahn koppelt beispielsweise ihre Loks während der Entladung ab und serviciert sie in der Einsatzpause, bei an die tausend Waggons die dort in Umlauf sind ginge das auch nicht ohne einen rotary dumper.

    Ist ja auch schon Jahrzehnte her - zu der Zeit war (gottseidank) zumindest mal die Unsitte am Ausgeistern für einen Hydraulikölwechsel einfach auf einer Baustelle an einer uneinsehbaren Stelle einfach ein tiefes Loch auszuheben, das Altöl abzulassen und wieder zuzufüllen...=O Im Gegensatz dazu war ich nach Lieferantenangabe einer der ersten der auf biologisch abbaubares Hydrauliköl umgestellt hatte.


    Und wieder mehr back to topic frage ich mich ob es rein theoretisch auch die Möglichkeit gäbe ein Rauchöl zu entwickeln das zumindest eine graue Rauchwolke für Dieselloks erzeugen könnte denn blau ginge ja mit Motorölbestandteilen - grau würde meiner Meinung nach auch bei Dampfloks realistischer wirken da dies der Mischung aus Kesselabgasen und Bläserdampf eher nahekäme...;)