Beiträge von 4030.201

    Oh wow, ACME wird den MAV WSPz/ARp Komfortwagen bringen (in einem Set mit einem MAV WRm und zwei ÖBB Bmz)! Finde ich sehr interessant, auch wenn ich den schon habe. Aber ein ARp wäre schon auch nett.

    Sonst ist recht wenig für ÖBB-Modellbahner dabei (zumindest in meinen Augen).

    Naja, es war ja die Frage ob von den an die HKX verkauften noch welche Zwischen- und Steuerwagen

    existieren.

    Ist meines Wissens der 4010 002. Der Steuerwagen dürfte nicht mehr existieren.


    https://www.bahnbilder.de/1024…mzug-oebb-4010-626356.jpg

    In Jedlersdorf ist der 4010.019. In Strasshof der 4010.022 mit 6010.002. Vom HKX sind meines Wissens keine Wagen mehr vorhanden, die wurden alle verschrottet.

    Bei mir sind kürzlich die Roco 1161.018 von meinem ebenso bahnbegeisterten Cousin (der ich gerne noch eine Digitalkupplung spendieren möchte, sobald ich Platz für die Kabel gefunden habe), sowie ein Roco 4-achser und ein Holcim-Uacs hinzugekommen:


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    Einen weiteren "Neuzugang" gibt es ebenso. Man mag zwar meinen, dass das bei mir mittlerweile keinen Platz mehr hat und nichts Besonderes ist, da ich ja nun doch schon eher auf detaillierte Modelle setze. Jedoch hat dieses Startset bereits eine interessante Geschichte hinter sich. Nachdem es bei Piko in der DDR produziert wurde, hat das Set viele Jahre in Russland verbracht und wurde mir nun in Istanbul überreicht. Damit hat das Set bereits 4 Länder gesehen und hat bereits einige Jahrzehnte am Buckel (und funktioniert sogar immer noch).


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    Hallo,


    Da ich aus zwei Stängl H0e BD (Wagen mit Gepäckabteil) Gehäusen den BD4iph/s 4200 bauen möchte, der eine "inverse" Anordnung der Gepäckraumtüre hatte, muss ich zwei Gehäuse schneiden.

    Dazu auch gleich die Frage: welche Methode und welches Werkzeug verwendet ihr, um die Gehäuse möglichst gerade und sauber zu schneiden?

    Fahren eigentlich noch die Stadtbahnwagen, welche den Wiener Silberpfeilen fast wie aus dem Gesicht geschnitten ähneln?


    LG, Manfred

    Die sollten noch auf den Linien M1A und M1B fahren, habe ich dort aber noch nicht gesehen bisher, weil ich noch nicht mit den M1 unterwegs war. Mal sehen, ob es sich in den nächsten Tagen noch ausgehen wird. Auf dem Plan steht jedenfalls noch die T3 mit den Gotha Triebwagen.

    Da ich zur Zeit in Istanbul weile, sind selbstverständlich (wie könnte es auch anders sein? ;) ) Fotos der dortigen Straßenbahn entstanden.

    Das Netz besteht im Wesentlichen aus 3 modernen Straßenbahnlinien (T1, T4 und T5) sowie aus 2 Nostalgie Tramlinien (T2 auf der europäischen Seite mit original Istanbul Fahrzeugen; sowie T3 auf der asiatischen Seite mit Gotha Triebwagen.


    Nun aber zu den Fotos ;)


    Das sind die Bombardier Flexity Züge, die den T(1) aus Wien besonders innen teils recht ähnlichen sehen:

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    Auf der T1 fahren auch moderne Alstom Doppelzüge:

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    Bombardier Doppelzug neben der Hagia Sofia

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    In Istanbul gibt es auch zwei Standseilbahnen, die interessantere von den beiden ist die zwischen Tünel und Karaköy:

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    Innenraum des Triebwagens 223 auf der historischen Linie T2:

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    Triebwagen 223 bei der Endstation Tünel inmitten von sehr vielen Touristen (ein Foto zu machen ist da leider gar nicht so einfach)

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    Nochmal Triebwagen 223 bei der anderen Endstation (in diesem Fall eine Schleife) am Taksim-Platz:

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    Erneut ein Alstom-Doppelzug bei der T1 Endstelle Kabatas:

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    Ich bin schon gespannt, welche Erfahrungen du mit den wirklich toll gedruckten Kleinteilen sammeln wirst.

    Persönlich traue ich denen bisher nicht ganz, weil irgendwann verziehen sie sich leider immer, zumindest ist das meine bisherige Erfahrungen.

    Würdest du mehr Gehäuse machen wollen (Interesse würde sicher da sein), würde ich ja auch definitiv zum Abguss raten und nicht zum Druck jedes einzelnen Gehäuses.

    Ich bin schon sehr gespannt. Da ich jedoch sehe, dass du bereits sehr viele kleine Details und Anbauteile bereits mit zeichnest, möchte ich nur den kleinen Tipp (aus Erfahrung) geben, dass Anbauteile besser entweder eigens gedruckt werden oder überhaupt zB Ätzteile sein sollten. Du musst da bereits die Supports etc beim Drucken berücksichtigen, die sonst leicht zu Abbrüchen oder kleinen Einbuchtungen am Druckteil führen können. Z.B. die Leiter auf der Seite und die Übergänge würde sich ideal als Ätzteil anbieten. Auch der Bahnräumer mit den "Befestigungen" sieht sehr filigran aus, den könnte man aber dann vielleicht als eigenes Teil drucken.

    Aber die Konstruktion sieht gewaltig aus! :)

    Derzeit noch 34 Stück im Aktivstand.

    Sollen aber bis Ende März reduziert werden.

    Einige Leistungen aufder FJB sollen mit freiwerdenden Triebwagengarnituren ersetzt werden.

    Wobei ich schwer hoffe, dass sie erstmal keine weiteren 4020 ausmustern bzw abstellen. Auf der Schnellbahn-Stammstrecke ist es derzeit eine Katastrophe. Ständige kommen Einfachgarnituren statt Doppelgarnituren daher, die in der HVZ natürlich extrem voll sind oder 4020 müssen als REX-Ersatz herhalten....

    Ein bisschen mehr Reserve wäre da wahrlich kein Fehler.

    Die 1040.007 finde ich sehr interessant. Allerdings bin ich da auf die Lampen gespannt. Die 1040.003 mit den normalen Lüftern ist gut gewählt, da sie bis zum Schluss die alten Stirnlampen hatte. Allerdings wird der Preis mit ca 250 (schätze ich mal, wie bei der 1046.001, die ich gerne hätte, aber nicht für 254€) recht hoch sein.

    Für mich ist leider nicht so viel dabei, aber das macht nichts. Sehr interessant finde ich die 77.28 und eigentlich auch die 1144.092, auch wenn sie nicht mehr in meine Epoche passt.

    Gerne hätte ich etwas mehr H0e (auch 1099 mit Wappen und grauem Dach, idealerweise die 1099.001) gesehen und die neuen Uacs mit Holcim Logo. Aber wer weiß, was noch nicht ist kann in den nächsten Jahren ja noch was werden :)


    Besonders fehlt der 4010, egal ob der vor 2 Jahren angekündigte 4010.007 oder ein anderer.

    Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen "Druck" :):thumbup:


    Was mich interessiert, wo bekommst du Fahrwerk, Drehgestelle, Fensterscheiben etc. her, um den Triebwagen als fertiges Modell zu komplettieren. :confused:

    Danke dir! :)


    Ich werde versuchen, es einigermaßen übersichtlich zu beschreiben :)


    Die Drehgestelle sind selbst konstruiert und tragen ein Halling-Antriebskonzept (Zahnräder und Schnecke) in sich. Generell besteht ein Antriebsdrehgestell aus 3 Teilen (DG-Einlage mit Zahnradachsen, DG-Einlage mit Buchen für Zahnradachsen und die Drehgestellblende). Diese Teile sind selbst gedruckt, das Konzept wurde aber vom Halling Protos übernommen, wobei die Anordnung der Zahnräder so verändert wurde, dass sich ein vorbildgerechter Achsstand ausgeht.

    Das ganze Drehgestell ist dann in einer selbst konstruierten und in Italien im Polyjet-Verfahren hergestellten Bodenplatte eingebaut, die die Basis für das Modell darstellt. Diese Bodenplatten sind deshalb im Polyjet-Verfahren gedruckt, da es sehr stabil und gleichzeitig gut bearbeitbar ist. Auf der Bodenplatte ist dann auch die ebenfalls im Polyjet-Verfahren gedruckte Inneneinrichtung eingeklippst, zwischen Bodenplatte und Inneneinrichtung ist dann noch die Kupplungskinematik untergebracht. In den Bodenplatten sind auch von 197.303 abgegossene Motorgewichte eingebaut, in denen der Glockenankermotor befestigt ist. Vom Motor zu den Drehgestellen sind dann Kardanwellen situiert, die ich selbst aus kürzeren Kardanwellen von pojezdy.eu und Kohlenstofffaser-Rohren verlängert habe.

    Die Gehäuse sind abgegossen und haben passende Rastnasen, sodass sie passend auf die Bodenplatten kommen und dort einrasten. Die Türfenster und Halbfenster sind Kleinbahn-4020 Fenster, die anderen Fenster sind mittels Lasercut hergestellt, auf die dann geätzte Neusilber-Rahmen aufgebracht werden (das kostet mir immer ein paar Nerven). Die Drehgestelle für den 6030 und 7030 werden vom Roco-7010 gekauft. Isolatoren am Dach sind selbst gedruckt und dann werden noch die geätzten Dachlaufstege angebracht.

    Achja, die Elektronik besteht aus in Zusammenarbeit mit Bertl hergestellten Printplatten, die ich allerdings noch mit den diversen Bauteilen bestücken musste.

    All diese Bauteile (und noch mehr, die ich hier nicht beschrieben habe) sowie der Aufwand des Zusammenbaus resultieren in sehr hohen finanziellen Investitionen (das waren insgesamt mehrere Tausend Euro) sowie natürlich auch einen auch von mir unterschätzten Aufwand.

    Aber jetzt nach Beendigung des ersten großen Teils des Projekts bin ich sehr froh es gemacht zu haben und es ist bei einem solch großen Projekt auch durchaus Stolz dabei. Auch weil das ganze neben Privatleben, Studium und Arbeit gelaufen ist und alles dabei erfolgreich war ^^


    Ich hoffe, dass ich es einigermaßen nachvollziehbar erklärt habe, sonst gerne nachfragen :)

    Halli,


    Kommt drauf an welches Klackern du meinst.

    Das was man am Führerstand bzw. dahinter hört ist das Beschleunigungsrelais das je nach Fahrstufe (1, 2, 3) Aufschaltet selbstständig. 1 ist langsam aufschalten und 3 ist schnell. Da hört man immer das klacken. Der Schaltwerksmotor geht mit Luft. Da hört man auch Geräusche , aber nicht wie bei einer 1142er.

    Das Beschleunigungsrelais misst quasi den Motorstrom und schaltet dementsprechend.

    Das stimmt natürlich, im Video hört man tatsächlicher eher das Relais. Das Schaltwerksklackern hat man eher entweder außen oder im mittleren Fahrgastraum des Triebwagens gehört.

    Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es bald hoffentlich einen neuen Sound für den 4030.2 gibt, da Zimo bei der Sonderfahrt am 29.10.2022 Aufnahmen gemacht hat. Um ein wenig Gusto zu bekommen und auch um das doch charakteristische "Klackern" des Beschleunigungs-Relais (danke für die Info, cknop zu hören, habe ich ein recht nettes Video gefunden :)