Beiträge von Vorarlberg-Express

    Das hier ist erst 2/3 Wagenlänge. Das letzte Drittel mit dem zweiten Einstieg und dem Führerstandskopf ist noch separat in Arbeit. Was hast du für eine Basis für den Triebwagen genommen? Als Chassis werde ich den PIKO VT137 nehmen - ist fast vorbildlich...

    Servus Gerhard,

    Helf mir auf die Sprünge was das für eine Stirnfront ist? Der Transalpin ET10.105? Oder der Stadler ET? Die Schaku irritiert mich etwas.


    Ich selber hab die Garnitur ET10.103/ES10.203 im Sinn. Hier der derzeitige Bauzustand des Steuerwagens:


    IMG_20210925_110800_autoscaled.jpgBasis ist ein Lima Steuerwagens ESA150

    Danach folgt der Triebwagen, so der Plan.

    LG Gerhard

    Hallo Gerhard,

    Hast du mittlerweile einen Wagen für deine Wagenwerkstatt? Bei mir wäre ein grüner Kleinbahn Schlierenwagen entbehrlich, damals beschafft für ein (MBS-) Umbauprojekt :), das ich nun anders realisiere. Bei Interesse melde dich!

    LG Gerhard

    Hallo zusammen,

    Dann reihe ich mich mal hier ein.

    Als ich letztens meine Blicke über meine Anlage schweifen ließ, fiel mir in der Bahnhofseinfahrt von Reuthin /Vlbg ein Wagen mit einer nicht zu übersehenden Aufschrift auf.


    Stand der schon immer dort? überlegte ich mir. Ich kann mich nicht erinnern. Langsam werde ich wohl doch alt...

    Und da fielen mir am Bauzaun am alten Güterbahnhof mehrere Plakate auf.


    Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Der traditionsreiche Hersteller elektrischer Eisenbahnen, die Wiener Firma "Kleinbahn" stellt dieses Wochenende ihren Betrieb ein. Nach 74 Jahren. Ob es da irgendwelche Sonderfahrten Richtung Wien gibt? Mal sehen.


    Ein Blick über den Güterbahnhof ließ mich bemerken: Da standen lauter Fahrzeuge dieses Herstellers. Die 178.84 im Look der Montafonerbahn, der pinke SBB Eaos, die diversen Behältertragwagen.


    Am Haltepunkt Vorkloster

    ein Kleinbahn 5047. Dessen Beklebung spricht für eine Sonderfahrt.


    Vielleicht gibt's noch mehr?


    Am defekten Stauwehr ein 4020 - auch mit Kleinbahn Beklebung.


    Am Posten 34c.


    Tja, was ist eigentlich mein Bezug zu Kleinbahn? Schön auf der väterlichen Anlage fuhr die D52 mit einigen günstig erworbenen Güterwagen. Die harmonierten halt nicht so mit den voluminöseren Fleischmann- und den schwereren Märklin Güterwagen. Aber mit zusätzlichem Ballast versehen paßten die gut zu Liliput oder PIKO Wagen. Und bei den Personenwagen waren deutsche Fahrzeuge interessanter.


    Als ich dann viele Jahre in meinem zweiten Modellbahnerleben einen größeren Österreichbezug hatte, wanderten wieder Kleinbahn Fahrzeuge zu mir, wie die gezeigten. Ein weiteres Thema bis heute ist es für mich, aus Kleinbahn Fahrwerken oder Gehäusen individuelle Fahrzeuge für meine Schmalspur- oder regelspurbahn zu bauen. Ein paar Beispiele gefällig?


    Der Gaskesselwagen hat ein verändertes Kleinbahn Fahrwerk.


    Mein erster Schmalspurtriebwagen, der zweiteilige "Wälderblizz" 5095 entstand auf einem N-Fahrwerk einer US Diesellok aus einem Gehäuse eines Kleinbahn Beiwagens 7046.


    Der Komarek Dampftriebwagen 3091 entstand auf einem N-Fahrwerk aus PIKO Gehäuseteilen sowie einem Kleinbahn Stadtbahnwagen, ebenso die beiden Wagen dazu.


    Auch der moderne Güterzug der Wälderbahn


    entstand komplett aus Kleinbahn Wagen und umgespurten TT Fahrwerken.



    Selbst eine H0e Schnee-Schleuder


    gäbe es nicht ohne die Schneeschleuderwagen der Firma Kleinbahn (Fahrwerke von Minitrix)


    Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass es weitere Selbstbaumodelle auf Kleinbahn Basis bei mir geben wird, da der Gebrauchtmarkt immer noch allerhand dafür hergibt. Weitere Projekte sind schon im werden...


    In diesem Sinne sollte dies aus Anlass des Hp0 bei Kleinbahn ein kleiner, natürlich persönlich gefärbter Rückblick sein, verbunden mit


    meinem Dank dafür, dass die Produkte von Kleinbahn mehreren Generationen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Freude bereitet haben. Auch mir. Fini.


    Ciao, adios, tschüss, servus, Bye Bye, adieu Kleinbahn


    Gerhard

    So ähnlich?

    img_20210514_190157tckkb.jpg


    Und noch eine Garnitur aus dem Zwirchmayr-Buch S. 120:

    img_20210514_18565084kwl.jpg


    Die Lackierung mit den Zierstreifen ist eine freie Kombi aus dem Lack der V10.015 (die war allerdings blau) und dem der V10.011 (Himbeerrot).

    Die V 10.011 ist bis Bludenz gekommen, um Sonderwagen abzuholen und zu bringen. Siehe BIB 45 Seite 47.

    Es spricht nichts dagegen , das die V 10 auch weiter im Netz der ÖBB gekommen ist. So ganz unwahrscheinlich ist es also nicht, das sie bis Bregenz gekommen sein könnte.

    MBS Fahrzeuge fuhren bis in die Schweiz, Deutschland und den Arlberg hoch.

    LG

    Vorkloster ist aber das falsche Werk. Die Suchard ist in Bludenz wo die V10 des öfteren zu sehen ist. Ich glaub nicht, das der Blum Schoki geliefert bekommt, eher eisenhaltigere Stoffe. Und in einer Stunde bist auch von deinen Heimatbhf in Schruh. Natürlich nur mit der Bahn.


    :lachuh::hammer::hammer::hammer:

    Natürlich hast du da vollkommen Recht.

    Toni wird sich sicher gelegentlich ins Montafon aufmachen (sobald bei mir noch andere Rollmaterial Bauprojekte der MBS abgeschlossen sind).

    Aber wer sprach von einer Anlieferung bei Suchard in Vorkloster? Möglicherweise geht's um eine Lieferung nach Bludenz zu Suchard und es wird hier der Wagen erst beladen.


    Die Anschlussbahnsituation mit Dreischienengleis ist der Wälderbahn in Vorkloster nachempfunden. HAKA Werke gibt's da auch nicht... Und die MBS V10.011 war sicher nie dort.

    Etwas Phantasie ist bei mir immer dabei.

    LG:45:

    Auf Überstellfahrt


    Hallo zusammen,


    Hier ist inzwischen endlich der Frühling eingezogen. Der Mai ist einfach herrlich. Man kann raus und sieht was von der Welt...

    Ich hab ein langes Wochenende ohne Schule und alle lästigen Pflichtaufgaben sind erledigt.


    Also bin ich wieder mitm Radl unterwegs. diesmal in die andere Richtung durchs Achtal, Richtung Bregenz. Foto eingepackt und drauflosgefahren.

    In Vorkloster kam ich gerade zurecht, als die werktägliche Übergabe zu HAKA anrollte. Flugs stellte ich mein Bike ab und zückte den Foto. Es stand bereits die Werklok zur Übernahme bereit - aber was ist das für eine?


    Seht selbst!


    Hans Karg Jr.stand auf der Diesellok und ermunterte mich zum Bilder machen, sogar im Werksgelände!


    Noch eine halbe Wagenlänge - Stopp!


    Was ist das für einer?




    Sie setzte sich vor den beladenen G an der Laderampe


    und überstellte diesen der wartenden 1180.


    Während diese zurück fuhr, blieb der Diesel an der Laderampe stehen - Vesperpause!


    Es schloss sich eine solche für die Lok an - Rangieren macht Diesel-Durst


    Hans Karg lud mich auf den Führerstand ein, und chauffierte mich zurück zu meinem am Hp Vorkloster geparkten Radl.

    Da auf der Lok der deutschen V36 Bauart geht's eng zu und laut. Und sie müssen zu zweit fahren.

    Der Motorsound, langsam und niedertourig, ist ganz anders als die mir bekannten Diesel. So stell ich mir ein U-Boot vor. Soundmäßig.


    Und ich erfuhr ein paar Hintergründe zu ihrem Einsatz hier:

    Bei den HAKA-Werken ist "Karl der Große", ihr Verschubgerät defekt. Die "Schöne Isabella", die Dampflokreserve weilt immer noch zur Hauptuntersuchung in der Schweiz. Da war guter Rat teuer für Ersatz. Die ÖBB konnte kurzfristig nichts anbieten, so wurden sie fündig bei der privaten Montafonerbahn . Diese hatte für den zu erwartenden Mehrverkehr bei den Kraftwerksneubauten im Montafon z. B. des Kops-Stausees Mitte der 60er-Jahre mehrere V36 im Einsatz. Die letzte, die V10.011 soll nun verkauft werden an eine Schleppbahn bei Graz. Die Lok steht noch zu einer technischen Aufarbeitung an (mir fiel gleich das etwas schief sitzende Führerhaus auf ) und so ließ sich ein kurzfristiger Einsatz bei HAKA organisieren. Irgenwann muss ich mal ins Montafon fahren, dachte ich mir. Die MBS hat doch einen interessanten Fuhrpark! Leider zu weit für eine Tagestour per Bike, aufgrund der ungünstigen Topografie.


    Viele Grüße


    Euer Toni

    Hallo zusammen,

    Der Frühling kommt unaufhaltsam. Die Zeit, wo man sich mehr draußen aufhält, unterwegs ist, die Sonne und die Natur genießt und Geselligkeit pflegt.

    Warum soll das im Bregenzerwald anders sein?

    Der werktägliche Wälderbahn-Logistikzug wird immer länger, seit die Initiative der Landesregierung, mehr Güterverkehr auf die Bahn zu verlegen Fahrt aufgenommen hat.


    Die Grenzlast für die 2095 ist fast erreicht - länger darf der Zug nicht mehr werden. Der Personenwagen läuft als Begleitwagen mit.



    Auch die Egger Brauerei liefert ihren Gerstensaft außerhalb des Bregenzerwaldes inzwischen per Bahn aus, wozu extra ein Bierkühlwagen in Betrieb genommen wurde.


    Hoffentlich wird der Frühling bald wieder so!


    Viele Grüße und euch einen schönen Feiertag


    Gerhard

    Räusper räusper😂!

    Der Wälderjet erinnert mich irgendwie an indische Züge, so abgefackt und abgenutzt, ABER dass es schon wieder lässig und authentisch ausschaut. Nix mit Hochglanzzüge wie frisch aus der Waschanlage!

    Taugt mir!👍 😂

    Na ja, das Beschriftungs- und Lackfinish eines Industriemodells werde ich nie erreichen bei meinen Basteleien, das ist mir klar und damit kann ich leben... Es sind halt individuelle Modelle, und ich hab Freude am planen, bauen und mir ein Setting dazu überlegen. Demnächst gibt's wieder was neues.

    LG

    Hallo zusammen,

    Schwere Schneefälle und Schneeverwehungen (trotzdem schon April ist) sind im Alpenland angesagt.


    Daher müssen noch für die schmalspurige Schneeschleuder noch Profilmessfahrten durchgeführt werden, man weiß ja nie... Leider war das nicht publik gemacht worden.

    Und so geschah es dass Toni, als er mit dem Planzug aus Bregenz kam und in Doren ausstieg,


    plötzlich vor dem Ungetüm stand.


    Sie war nicht angeheizt. Daher war ein besonderes Augenmerk auf eine eventuelle Erwärmung der Lager zu legen. Aber es schien alles im grünen Bereich zu sein.


    Trotzdem hatten es sich die Bähnler nicht nehmen lassen, für eine Dampfbespannung zu sorgen.


    Im Gegensatz zu der jungen Frau, die ungerührt vorbeijoggte,


    liess Toni diese Fuhre nicht kalt. Er wollte unbedingt noch den Zug bei der Abfahrt beobachten. Also hiess das, zur Habnitkapelle zu sprinten.

    Hier sieht man gut das Triebwerk der Bauart Mallet.

    Übrigens: Woran erkennt man, dass diese Schleuder aus der Schweiz stammt? Sie schleudert in Fahrtrichtung nach links (in der Schweiz herrscht Linksverkehr auf zweigleisigen Strecken)


    Er kommt!


    Interessanter Material- und Werkstattwagen und putziger Tender


    Dann entschwand er Richtung Tunnel.


    Sollten diese Probefahrten erfolgreich verlaufen, kann es durchaus sein, dass wir diese Schneeschleuder nicht das letzte Mal im Bregenzerwald gesehen haben.

    Viele Grüße


    Gerhard

    Hallo,


    Der Renommierzug, der zweistündlich Bregenz mit Reuthin und Schröcken verbindet, ist unbestritten der


    wälderjet.




    Ein moderner, klimatisierter Wendezug, der erste Klasse und einen Barwagen mitführt,







    setzte vor wenigen Jahren neue Maßstäbe. Bespannt wird er in der Regel vom Microtaurus, der 2096, oder von der zu Erprobungszwecken von der Pinzgauer Bahn ausgeliehenen Vs83 (Baureihe Lupo).





    Euer Toni

    Das ist mir klar, aber du als Umbauspezialist hast die Mühle doch bestimmt schon offen gehabt. Vom Gefühl her dürfte der 1099er Motor in meine MBS E10.102 passen. Die Bauanleitung gibt einen FL 744001 vor, der aber auch nicht zu finden ist.


    Hallo, was baust du? Eine MBS E10.002 oder den ET10.102? Freue mich über Bilder, hab hier auch noch gelegentlich weitere MBS Projekte.

    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo zusammen,

    kennt ihr den Film nach einem Roman von Erich Kästner? Für mich einer der klassischen Winterfilme aus den 50ern. An den musste ich heute denken. Ich habe einen wunderschönen Schneespaziergang gemacht.


    Die Sonne scheint, es ist eisekalt.



    Die Strasse ist wieder freigeräumt


    und befahrbar. Die Männer (und Frauen) in den PKWs sind froh, dass vor ihnen das Räumfahrzeug unterwegs ist. Warum der Schneepflug auf die Straße räumt? Nun, diese ist ja frei, es wird gerade nur gestreut.



    Ich quere ein kleines Wäldchen.



    Dahinter verläuft die Bahntrasse. Nanu? Es scheint Schwierigkeiten zu geben bei der Schneeräumung.


    die Räumeinheit steckt in einer Schneewehe fest.


    Zwei Bähnler sind ausgestiegen und begutachten den entgleisten Schneepflug. So ein Mist. Wie kriegt man den wieder flott und die Strecke frei?


    Ich drehe weiter meine Runde. Als ich zurückkomme, sehe ich die Lösung:


    mehr als drei Männer tummeln sich im Schnee und schaufeln die Schneewehe frei.


    Nachher mit den mitgeführten Winden noch den Pflug wieder in die Schienen hieven ist eine kleine Übung.

    Ich höre die Bähnler grummeln und denke mir es auch: Mit so einem Alibi- Schneepflug kann eine Bahn im schneereichen Voralpenland keinen Staat machen, da braucht es wenigstens für den kommenden Winter schwereres Gerät! Oder man fährt ab drei Schneeflocken Schienenersatzverkehr auf der Straße. Aber das will doch auch keiner! Oder?

    Viele Grüße


    Gerhard