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  1. Kleinbahnsammlerforum
  2. 0815/Bastler

Beiträge von 0815/Bastler

  • Welche(r) ist eu(re/er) neueste(r) Lok/Waggon und warum habt ihr sie/ihn gekauft?

    • 0815/Bastler
    • 2. Juni 2026 um 20:41
    Zitat von xschneider

    Das finde ich sehr spannend! Ich habe durch Zufall einen alten Roco Katalog aus dem Jahr 2005 gefunden, in dem die schwarze Tenderlok aus dem Startset Lampengläser hatte und bei der grünen Lok die offensichtlich fehlenden Lampengläser mit einem Computerlichteffekt kaschiert wurden.

    Wie gesagt habe ich im Internet Fotos von beiden Verianten gesehen.

    Kannst Du Deine Lok zeitlich einordnen?


    PS Vielleicht hat Dein 3D Drucker auch für mich etwas auszuspucken? :)

    Also ich kann sie zeitlich nicht einordnen.
    Wenn ich den 3D Drucker anwerfe, frag ich vorher noch mal in die Runde...

    Lok_grün.jpg

  • Welche(r) ist eu(re/er) neueste(r) Lok/Waggon und warum habt ihr sie/ihn gekauft?

    • 0815/Bastler
    • 27. Mai 2026 um 21:37
    Zitat von Dampflokfahrer

    Die ganz normalen Lampengläser anderer Versionen der HF110C sollten passen.
    Anscheinend hatte sie auch keine Fenstereinsätze?

    Also meine grüne HF110C Tenderlok hat Lampen und Fenstergläser.
    Die Lampengläser bräuchte ich aber auch für ein paar Umbauten, sollten auch die selben wie die der 399 sein, und die sind leider seit Jahren ausverkauft bzw. bei Roco nicht verfügbar.
    Irgendwann muss es mal mein 3D drucker auspucken...

  • Sichtungen und Neuigkeiten auf/von Österreichs Schienen.

    • 0815/Bastler
    • 19. Mai 2026 um 20:37

    Glaube, das war hier schon einmal an anderer Stelle Thema, mit den Drehgestellen.

    Ich finde den Umbau auf neue Drehgestelle sowie die ganzen anderen technischen Modernisierungen an den Wagen vollständig legitim.

    Der VSOE ist halt einfach ein Luxuszug der Jetztzeit, der einen historischen Wagenpark ins Heute gerettet hat und kein Museum oder eine billige Kopie davon. Und wenn man 20.000 € für eine Reise von Istanbul nach Paris zahlt, dann darf man im Jahr 2026 auch erwarten, dass man in klimatisierten Wagen reist, WLAN und genügend Steckdosen hat und nicht mit 100 oder 120 km/h dahineiert.

    Dass ein Ticket da außerhalb meines Budgets liegt, ist auch kein Problem für mich. Wäre ich vor 100 Jahren geboren, wäre ein Ticket in einem CIWL-Zug auch unerschwinglich für mich gewesen – wahrscheinlich sogar noch mehr.

    Wenn Silverstar Railways sich jetzt die Wagen von B&B anmietet, um einmal ins Geschäft zu kommen, ist das durchaus legitim. Langfristig wäre aber ein Auftritt und ein Konzept, das sich ganz klar von einer „billigen preiswerten Interpretation eines historischen Luxuszuges“ differenziert, sicher erfolgreicher.

  • Sichtungen und Neuigkeiten auf/von Österreichs Schienen.

    • 0815/Bastler
    • 19. Mai 2026 um 16:13
    Zitat von dabegpumpe

    - unwissende Touris die man zwangweise da rein steckt? (auch das wird auf Dauer nicht gut gehen...)

    Hatte jetzt das Fenster zum Schreiben zu lange offen.
    Also als Edit: Ja, ich glaube, darauf wird das wohl rauslaufen.

    Ich glaube schon, dass es gut geht. Den Touristen brauchst du nur einzureden, sie schwitzen in denselben Sitzen wie die „Sissi“ — wer immer das auch sein mag ;) — und das passt schon.

    Schau mal, was in Hallstatt oder anderen Touristen-Hotspots kulinarisch geboten wird. Als Einheimischer meidest du den Fraß, der dort als typisch österreichische Küche serviert wird.

    Und schaut euch den „Kaiserzug“ an, wie voll der ist. Ein Gschnas fernab jeder historischen Basis. Und der Majestic Imperator … na ja … auch ein nettes Konzept, wenn man sich das Ganze nicht genauer anschaut.

    Ich glaube, das geht schon, auch wenn hier wahrscheinlich niemand zur Zielgruppe gehört.

    Zu dem Angebot, das ich skizziert habe und das ich nutzen würde, gibt es aber auch (zumindest nach meinem Wissen) keinen passenden Wagenpark. In den B&B-Wagen würde ich mir das auch nicht antun. Ich glaube auch nicht, dass jemand den Mut hätte, so etwas ins Leben zu rufen.

    Noch ein Edit:
    Ich würde mich aber sehr freuen wenn ich mich täusche und das Angebot wirklich auch als "nicht Tourist" annehmbar ist. Finde der Zug ist in der Zusammenstellung auch wirklich hübsch anzusehen. Das Design der Lok passt ganz gut zu den Wagen. Macht sicher Freude den in echt mal wo vorbeifahren zu sehen. :thumbup:

  • Sichtungen und Neuigkeiten auf/von Österreichs Schienen.

    • 0815/Bastler
    • 19. Mai 2026 um 15:58

    Da bin ich gespannt.

    Die Wagen haben ihre besten Zeiten ja auch schon hinter sich. Wenn man darin Verpflegung à la carte auf einem gewissen Niveau anbieten will, haben sie wohl noch einiges vor sich. :/

    Wahrscheinlich wird es eher in Richtung touristisch inszenierter Luxuszug gehen. Dann ist es auch nicht ganz so tragisch, wie alles im Detail aussieht — und bei der Verpflegung ist es halb so wild, solange sie auf Porzellantellern serviert wird. ;)

    Wird schon funktionieren.
    Eigentlich finde ich es aber schade.

    Ich glaube nämlich, dass sogar ein echtes Reisezugkonzept marktfähig wäre: quasi eine „2+“-Zugklasse mit wirklich guter Verpflegung, auf alternativen Routen über die landschaftlich schönen Strecken Österreichs.

    Wenn man schon sechsmal im Monat Wien–Vorarlberg gefahren ist, und noch ein paar mal Wien–Salzburg wäre man vielleicht auch als normaler Reisegast bereit, einen vernünftigen Aufpreis zum Klimaticket zu zahlen: für bequemere Sitze, gute Ausstattung mit Internet und Tisch, ordentliche Verpflegung — und dafür auch länger/langsamer unterwegs zu sein, wenn man dabei einmal eine andere Landschaft sieht und die Reise wieder mehr genießen kann.

    Ich glaube ich würde so ein Angebot zumindest nutzen. Zumindest habe ich schon ein paar mal überlegt wie so etwas aussehen könnte.

  • Sichtungen und Neuigkeiten auf/von Österreichs Schienen.

    • 0815/Bastler
    • 19. Mai 2026 um 14:47
    Zitat von 1822

    Nur 1. Klasse, damit hat sich der zug dann schon selbst erledigt.

    ...kommt drauf an was es dann kostet.
    Und ich sehe bei dem Zug die Chinesen bzw. Touristen als Hauptzielgruppe.

    Den Zug kannst du eigentlich als Reiseanbieter gleich komplett ausreservieren und dann die Fahrt noch mit einem Rahmenprogramm ab/bis Bad Aussee verknüpfen.

    Eigentlich wundert es mich, dass da erst jetzt der erste Private auf das aufspringt. Den ein wirkliches "Reiseerlebnis" bietet die ÖBB ja schon lange nicht mehr an, und es gibt auch nichts vergleichbares am Markt.

    Hab mal nur geschaut was die Strecke bei der ÖBB kostet
    2. Klasse + Reservierung bei ~70€
    1. Klasse bei ~120€

    Also wird man schon ~150 – 200€ dafür rechnen müssen... was glaub ich noch möglich ist bei Touristen. Wenn die Wagen (Komfort & Sauberkeit) und die Verpflegung passen.
    Das mit Verpflegung an Bord à la carte find ich spannend...
    Weiß jemand welche Wagen das sein werden?

    Aber ich glaub das kann schon laufen.
    Wenn es läuft wird es nicht lang dauern dass man von den ÖBBler hört:
    "Da hat sich wieder einmal ein privates Bahnunternehmen eine Rosine rausgepickt" ;)

  • Sichtungen und Neuigkeiten auf/von Österreichs Schienen.

    • 0815/Bastler
    • 18. Mai 2026 um 21:57
    Zitat von xundeenergie

    Mit der Ticket-App der ÖBB ist Reservieren aber wirklich nicht schwierig...

    … wenn sie funktioniert. Und man Geduld hat. ;)

    Bezüglich Usability will ich da jetzt gar nicht zu sehr ausarten …

    Ich hatte es schon so oft, dass laut App der ganze Zug ausreserviert war. Dann bin ich auf Verdacht ohne Reservierung eingestiegen — wird schon irgendwie gehen — und im halben Railjet stand auf jedem Sitzplatz „ggf. reserviert“, während der Zug leer war.

    Oder ich hatte reserviert, der Zug war voll, das System im Zug ausgefallen, mein Sitzplatz besetzt, und ich musste mich um den Platz streiten, während sich das Zugpersonal am Häusl oder sonst wo versteckt hat … X/

    Wem das Reservierungssystem noch nicht reicht: Vergleicht mal den Ablauf, wie man in der ÖBB-App die Vorzugspunkte einrichtet, sieht und nutzen kann, mit dem bei der Westbahn und ihren Westpunkten.

    Bezüglich Apps und Benutzeroberflächen kann sich die ÖBB wirklich nicht rühmen.

    Selbst Scotty, der von allen ÖBB-Anwendungen sicher noch am besten funktioniert, kann einen in die Verzweiflung treiben. Das hat sich zwar gebessert, aber vor nicht allzu langer Zeit war da „VOR AnachB“ um Häuser überlegen. Ich verwende die VOR-App inzwischen aus Gewohnheit weiter, sie funktioniert eigentlich österreichweit tadellos. Auch im Browser finde ich sie übersichtlicher, etwa beim Umschalten auf den Monitor usw.:

    VOR AnachB Routenplaner
    Meine Route von A nach B
    anachb.vor.at

    Das ist natürlich persönliche Meinung, weil Scotty grundsätzlich eh überwiegend brauchbar funktioniert.

    Was man vom Reservierungssystem allerdings NICHT behaupten kann. Und für mich sind auch die 3 € Reservierungsgebühr fraglich. Wäre die Reservierung gratis und würde das System so gut funktionieren wie bei der Westbahn, hätten die ÖBB eine bessere zusätzliche Datenquelle zu ihren Fahrgastströmen und wären weniger auf „modellbasierte Schätzungen“ angewiesen, bei denen sie offensichtlich oft danebenliegen.

    Und genau hier liegt für mich die Krux: Je genauer man reale Fahrgastströme, Auslastungen und Reservierungsdaten erhebt und transparent macht, desto schwieriger wird es, schlechte Kapazitätsplanung, überfüllte Züge oder fragwürdige Reservierungslogik zu rechtfertigen. Betriebsmittel könnten besser dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Investitionen könnten gezielter getätigt, aber auch kritischer hinterfragt werden — unabhängig von politischen Verfänglichkeiten.

    Ob das wirklich im Interesse aller Beteiligten ist, sei dahingestellt...

    Und solange selbst die offizielle Methodik bei Zeitkarten, Verbundtickets und Hochrechnungen auf unternehmensinterne Modelle verweist, bleibt für mich die Frage offen, wie genau die ÖBB ihre tatsächlichen Fahrgastströme wirklich kennen.

    Aber wie heißt es in dem Dokument:

    „Genauere Informationen zu etwaigen Unschärfen können im Allgemeinen nicht gegeben werden, da es sich um unternehmensinterne Berechnungen handelt. Wie auch in allen anderen Fällen muss davon ausgegangen werden, dass die Unternehmen dem besten Wissen entsprechend korrekte Meldungen abgeben.“ :saint:

    Ich hätte das auch gerne einmal: dass ich die Methodik zur Bewertung meiner Leistung selbst festlegen kann, die Ergebnisse dann selbst erhebe — und das von allen einfach als Fakt hingenommen wird. :):thumbup:

  • Die aktuellen Willhaben Highlights

    • 0815/Bastler
    • 15. Mai 2026 um 19:47

    Ich find die Preise für den 214er Klotz irgendwie heftig... 8|

  • Interessante Fotos aus Ebay

    • 0815/Bastler
    • 14. Mai 2026 um 07:35
    Zitat von westbahn-mike

    Gibt doch auch ein Bild, wo 2045, 1189 und eine 12er gemeinsam unterwegs sind.

    Eine super Kombi.

    Eine 1189 dass man nicht zu hurtig unterwegs ist, eine 2045 fürn Lärm, und eine 12er fürn Rauch. 8o

  • Eisenbahnromantik

    • 0815/Bastler
    • 12. Mai 2026 um 21:21
    Zitat von gipsey

    Sie haben bewusst die Frauen angesprochen, was die den wollen, sowohl von einer Modellbauanlage als auch von der Infrastruktur.

    Die Frauen wollten "Geschichten" auf der Modellbahn, viele Knopfdruckaktionen sind auf das ausgelegt (Feuer im Schloss, Schokolade in der Schweiz, der berühmte Schrebergarten mit dem Baumfällen, etc.)

    Dazu kamen auch noch saubere Klos, Rückzugsorte ohne Eisenbahn (Buffet, Cantina), evtl. noch gutes, preiswertes Essen.

    So die Eckpunkte.

    Muss dir bedingt zustimmen, den im Prinzip haben sie damit nicht "die Frauen" angesprochen, sondern JEDEN der nicht mit dem "Eisenbahnvirus infiziert ist"... und das ist der überwiegende Teil der Bevölkerung.
    Meines Erachtens ist ihnen das gelungen weil sie A sehr sehr wenig mit Modellbahn, und noch viel weniger mit Eisenbahn am Hut hatten (somit keine Scheuklappen hatten) und B aus der Eventbranche gekommen sind, und somit verstanden haben wie man Leute begeistert.

    Bestes Beispiel sind für mich immer Führerstandsmitfahrten.
    Zu 95% macht das ein Hansl, der in erster Linie SICH als "Dampflokführer" präsentieren will... und nicht die Faszination an historischer Technik Leuten näher bringen will (und kann).

    Was ich da schon gesehen habe, wie ungelenkig, "verkopft" und zum Teil aber fachlich falsch da das Fahrzeug beschrieben wurde... ||

    Da brauch ich meistens nicht lange warten bis eine Dampflok mit einer Frau verglichen wird, und ich innerlich den "Bröckerlhusten" krieg... <X UND auch bei Eisenbahn-Romantik waren da gewisse Texte und Sprecher in der Hinsicht manchmal echt heftig.

    Leider gibt es bei Museumsbahnen und im "Hobby Eisenbahn" sehr sehr wenig Leute die wirklich empathisch auf das Gegenüber eingehen.

  • Eisenbahnromantik

    • 0815/Bastler
    • 8. Mai 2026 um 11:55

    Die Anzahl der Unterschriften war, glaube ich, nicht ausschlaggebend. Selbst mit 150.000 hätte der SWR das wohl so durchgezogen. Davon bin ich überzeugt. (Siehe oben.)

    Ich glaube, die 32.667 Unterschriften sind auf jeden Fall eine sehr interessante „Marktanalyse“, die „Eisenbahn-Romantik“ zwar nicht geholfen hat, aber für alle anderen Projekte in diesem Bereich wertvoll sein kann. Wenn man davon ausgeht, dass hier der gesamte DACH-Raum im Fokus stand, sind die rund 30.000 Unterschriften eher ernüchternd.

    Vor allem hinsichtlich Reichweite und Resonanzfähigkeit der Szene der „Eisenbahnfreunde“ und der Frage, wie viele Menschen man auf diese Art und Weise tatsächlich mobilisieren kann. Denn die Grenzen der tatsächlichen Mobilisierbarkeit sind selbst bei hoher Bekanntheit und breiter medialer Streuung alles andere als berauschend. Und „Likes“ unter YouTube-Videos oder reine Aufrufzahlen pauschal als Unterstützung zu werten, ist ebenfalls eher mutig.

    Selbst wenn man die 1,6 Millionen Aufrufe mancher Videos nur sehr eingeschränkt als reale Unterstützerbasis werten kann, bleibt die tatsächliche Aktivierungsquote bei 2% davon überschaubar.

    Und hier ging es ja lediglich um eine Unterschrift — nicht um eine Spende von 10 € oder mehr für die Hauptuntersuchung einer Lok oder den Erhalt einer Strecke.

    Von daher bestätigt das meine Ansicht, die ich bereits vor 20 Jahren vertreten habe: Konzepte in diesem Bereich müssen so gut, schlüssig und anschlussfähig sein, dass man viele „normale“ Menschen im Umkreis von etwa 30 km wirklich aktiv begeistern kann. Alles, was über etwa 60 km hinausgeht, ist mehr fürs Ego, aber eigentlich unwesentlich für den tatsächlichen Erfolg.

    Und wenn diese schlüssigen Konzepte und der entsprechende Erfolg fehlen, wird es auch schwierig, auf politischer Ebene Unterstützung und Förderung zu erhalten.

    Um das Ganze in einen kulturellen Kontext zu setzen: Das Poolbar-Festival in Feldkirch/Vorarlberg hat rund 30.000 Besucher pro Jahr. Und um im selben Bundesland zu bleiben: Das Wälderbähnle befördert auf seinen fünf Kilometern Streckenlänge rund 50.000 Fahrgäste jährlich. Vom Gefühl her hätte ich gesagt, dass die Bekanntheit und Strahlkraft von „Eisenbahn-Romantik“ größer ist bzw. war.

    Um auf den Punkt zu kommen: Langfristig erfolgreiche Projekte dürfen sich nicht primär auf die Szene der Eisenbahnfreunde verlassen. (Und ganz zuletzt auf Unternehmen wie die ÖBB 😉)
    Entscheidend ist die lokale Verankerung — denn sie schlägt letztlich jede reine Szenenreichweite.

  • Nutzung KI bei der Modellbahn

    • 0815/Bastler
    • 1. Mai 2026 um 12:35
    Zitat von JP.84

    Um zu schauen wie etwas wirkt, dafür ist es wirklich super. Ich hab mir oft überlegt, wie wohl eine andere Brücke ausschauen würde.

    20260430_183448.jpgDas ist das Original. Und soll auch so bleiben.

    Also ich muss dich dafür bewundert, dass deine Anlage sehr realitätsnah ist. Mich stören die Bausünden der Realität so sehr, dass ich es nicht über das Herz bringen würde sowas auf meine Dioramen zu setzen.
    Bei mir würde das "romantisiert" so aussehen:
    ChatGPT Image 1. Mai 2026, 12_03_10.png

    Und wenn ich eine aktuelle Anlage "romatisiert" darstellen würde, müsste das ungefähr so aussehen:

    Man hat die Brücke unter Denkmalschutz gestellt da sie die Region prägt > sie musste saniert werden. Die Bürgermeister, Gemeindeamt und Bauamtsleiter waren immer etwas stur bezüglich Ortsbild, und haben sich über Generationen keine Freunde gemacht. Aber man hat die letzten Jahre doch maßvoll Erneuerung zugelassen. Beim neuen Musikheim neben dem erweiterten Feuerwehrdepot hat man sich sogar weiter aus dem Fenster gelehnt. Manche meinen zu weit. Aber es überzeugt durch die flexible Nutzarten. Beim Dachausbau des Feuerwehrdepots will man deshalb wieder einen etwas traditionalen Weg gehen, der aber das Musikheim besser Anschlussfähig machen soll. Trotzdem hat der Ort sein Gesicht noch nicht verloren. Schule wurde erweitert, Hotel ausgebaut, Stellwerk modernisiert...

    ChatGPT Image 1. Mai 2026, 12_04_45.png

    Naja... hat halt leider nichts mit dem Gspeibert zu tun was in der realen Welt aufgeführt wird, wo du dir (mit einigen wenigen Ausnahmen) an jedem zweiten Eck einen Augenkrebs holst.

  • Nutzung KI bei der Modellbahn

    • 0815/Bastler
    • 28. April 2026 um 11:03
    Zitat von jzipp

    Ich hab mich gerade kurz gefragt, wofür man das braucht [...]

    Anwendungszweck also:

    1. Vorbildfoto in Modellfoto transformieren
    2. Modell dann nach diesem Foto bauen
    3. Modell dann fotografieren
    4. Modellfoto in Vorbildfoto transformieren

    Wenn Foto nach Schritt 4 mit dem Ausgangsfoto übereinstimmt, hat man einen perfekten Job gemacht!

    Ernsthaft: ich glaube es kann tatsächlich eine gewisse Hilfe sein, nach solchen KI-generierten Modellbildern zu bauen, zumindest was die Detaillierung und farbliche Gestaltung betrifft.

    Ja davon bin ich auch überzeugt. Wobei ich glaube dass bei Schritt 4 dann ganz was anders rauskommt als erhofft... das würde ich (derzeit noch) nicht machen.

    Im Prinzip ist es genau so wie in allen anderen Bereichen.
    Jemand der durch jahrelange Erfahrung oder durch "Talent" "den Blick dafür" hat wird dem Ganzen auch nichts oder wenig abgewinnen können.

    Und diejenigen die sich dafür interessieren und besser werden wollen, kommen halt viel schneller zu einem Konzept "das funktioniert". Und wenn man schneller auf einer guten Basis ist, dann hat man halt noch die Zeit das Ganze noch auf ein anderes Level zu heben, nämlich mit dem "humanen Input" welcher der KI fehlt.

    Um bei den Beispielbild von der "Modellstadt um 1900" zu bleiben, und was ich z.B. damit meine:
    - Was hat die Bäckerei und die anderen Geschäfte in der Auslage? Gibt's was regionales oder Jahreszeit typisches was man darstellen kann?
    - Sind die Fuhrwerke überhaupt typisch für die Zeit und Region?
    - wie haben Dachrinnen damals ausgesehen?
    - etc.
    - etc.
    - und mir fehlt die "ältere Dame" die das treiben auf der Straße aus dem offenen Fenster beobachtet... und das was sie beobachtet. ;)
    Man kann also auf der Basis viel schneller anfangen Geschichten zu erzählen, und man (oder zumindest ich) kippt da viel schneller "in die Welt". Was bei einem Rohbau ja doch noch schwer sein kann...

    Also wie überall, komplette Ablehnung ist nicht sinnvoll (was im Hobby aber egal ist), und komplette Euphorie ist auch übertrieben. KI baut keine Modellbahnen... und wenn man sich wahrscheinlich zu sehr an die generierten Bilder hält, kann es auch "synthetisch" und "leblos" wirken.

    Aber als "Werkzeug" find ich es grandios! :thumbup:

  • Welche(r) ist eu(re/er) neueste(r) Lok/Waggon und warum habt ihr sie/ihn gekauft?

    • 0815/Bastler
    • 17. April 2026 um 15:07

    Da sich mein Fuhrpark bezüglich Kleinbahn sehr in in Grenzen hält, ich aber hier nicht der komplette Outlaw sein will, habe ich bei einer 93er zugeschlagen.
    Vor allem aber auch da es mir die Loknummer bezüglich Kindheitserinnerungen angetan hat. :love:
    Ich dachte immer alle Kleinbahn 93er sind mit 93.1305 beschriftet.

    Normalerweise bin ich kein Fan davon, aber das Pinsel-Tuning vom Vorbesitzer passt auch irgendwie. Macht die Lok etwas gefälliger. Und sie fährt und leuchtet. Und beides gar nicht so schlecht wie ich befürchtet hatte.
    Die werde ich so wie sie ist ins Kastl stellen (vl. a paar Kleinbahn Spanten dazu), mich daran freuen, ihr manchmal Auslauf bieten, und hoffen dass sie nicht der Zinkpest zum Opfer fällt.

    Macht Freude... :):thumbup:

    Kleinbahn_93.1455.jpg

  • Intermodellbau Dortmund 2026 - erste Rybak Muster

    • 0815/Bastler
    • 17. April 2026 um 09:22

    Sehr schön!
    Weiß jemand ob es die dann auch in kkStB, BBÖ oder ÖBB Versionen geben wird?

  • Bilder aus Pfeifauge‘s Schatzkiste, und andere historische Bahnphotos

    • 0815/Bastler
    • 15. April 2026 um 13:01

    Also eine Speisepumpe kann es nicht sein.
    Das Teil hat zwei Anschlüsse und einen Ablashahn (ev. auch zum befüllen??)...
    Eine Speisepumpe braucht Wasserzulauf, Druckleitung, Dampfversorgung und auch der Abdampf sollte ev. wohin. Selbst wenn der Abdampf zur Wasservorwärmung irgendwie genutzt wird bleiben da drei Leitungen über > mind. eine zu wenig.

    Auf dem Bild der SKGLB 4 sieht man auch eindeutig, dass die eine Leitung Richtung Bodenring geht wo eine Waschluke sitzen sollte, und ein Absperrventil. (Sieht anders aus als am Modell) Hier könnte eine Verbindung zum Kesselraum sein.
    Die Leitung mündet jedenfalls nicht in die Zulaufleitung die vom Sumpf zum Injektor geht.

    image.png

    Ein ähnliches "Schema" sehe ich auch bei dem Behälter an der Kran-Lok.
    Das einzige was für mich irgendeinen Sinn ergibt wäre ein Bauteil welches im Zusammenhang mit der Kesselwasser Aufbereitung steht, sich aber offensichtlich nicht bewährt hat.

    Es könnte ein passives Dosiersysteme für Kesselchemie sein. (aka. Pot Feeder)

    • Dampf strömt in den Behälter und kondensiert
    • Dadurch entsteht ein Unterdruck bzw. Volumenänderung
    • Wasser wird automatisch hineingezogen
    • Im Behälter befindet sich z. B.: Phosphat, Natriumsulfit, irgendwelche andere Chemikalien
    • Sobald das System einen "Kipppunkt" erreicht hat wird Lösung wird zurück in den Kessel gedrückt und es beginnt vom neuen.

    Solche langsamem und kontinuierliche Dosierung – ganz ohne Pumpe, kenn ich von Dampfkesseln in Fabriken und Kraftwerksanlagen. Ich konnte dazu aber noch keinen passenden Hersteller aus der Zeit und Österreich finden, und auch nichts passendes aus dem Dampflok-Bereich. Aber sobald ich da was handfestes habe, werde ich es mit euch teilen.


    Auch bei den ÖBB Loks, z.B. bei den 77er und bei den 52er gab es Behälter zu dem Zweck der Kesselwasseraufbereitung, am Kesselrücken und am Tender, auch wenn die in der Funktion komplett anders waren, denn das waren Dosierbehälter welche NICHT unter Kesseldruck standen:

    image.png

    image.png

    Dann kommt noch folgendes dazu:
    In dem Bereich gab es schon immer viele Versuche aber auch Scharlatanerie. Weshalb das auch ein Gerät sein kann welches man heute gar nicht mehr erklären kann, wenn man keine Primärquellen dazu aus der Zeit findet.

    Johann Grander kommt da zwar zeitlich nicht in Frage, aber Viktor Schauberger? ;)
    Mir sind aus der Neuzeit Fälle bekannt wo Betriebsleiter bei der Kühlmittelaufbereitung (für CNC Maschinen) auf Granderwasser gesetzt haben... :D
    Würde mich nicht wundern wenn es auch Betriebsleiter in der Dampflokzeit gab die näher an der Esoterik wie an der Naturwissenschaft daheim waren... und weit verbreitet waren die Geräte auf der SKGLB 4 und der Lok der Zuckerfabrik Siegendorf ja offensichtlich auch nicht... beide hatten sie nicht bei der Auslieferung, und haben sie auch nicht mehr. Die SKGLB 4 war auch danach ohne diesem Teil unterwegs. Weshalb sie sicher nicht betriebswichtig waren.

    Also kurz zusammengefasst:
    Mein erster Ansatz: passives Dosiersysteme für Kesselchemie
    Mein zweiter Ansatz: Drehrichtungsänderer für Kesselwasser ;)

    Alles andere macht für mich technisch im Moment gar keinen Sinn.

  • Interessante Fotos aus Ebay

    • 0815/Bastler
    • 14. April 2026 um 19:11
    Zitat von p12578

    Von Interesse ist, dass die 57 1449 in der Lokstatistik von Josef Pospichal - Dampflokomotiven in Österreich nach 1945, Normalspur - unter den DRB/ÖStB/ÖBB 5710-35 > ÖBB 657 Lokomotiven die nach 1945 in Österreich verblieben sind (wenn auch nur kurzfristig) nicht aufscheint.

    siehe - https://www.pospichal.net/lokstatistik/11576-bb657.htm

    Nach '45 müsste das geografisch ja auch die britischen Besatzungszone gewesen sein... das ist dann auch nicht der einfachste Weg zur Deutsche Reichsbahn (Ost) in der Sowjetischen Besatzungszone, wo sie am 17.10.1969 im RAW Stendal zerlegt wurde...
    Hatten die GKB'ler zwischen '40 und 45' "österreichische Kapperl"?

  • Bilder aus Pfeifauge‘s Schatzkiste, und andere historische Bahnphotos

    • 0815/Bastler
    • 14. April 2026 um 17:33
    Zitat von Professor

    Es könnte sich aber auch um ein Relikt der technischen Einrichtung/Funktion als echte Kranlokomotive handeln.

    Ich weiß auch noch nicht was das ist, aber die SKGLB 4 hatte das scheinbar auch...

    https://www.ebay.de/itm/377089458412?itmmeta=01KP69QDKFCJSN16SRDKGFE1M9&hash=item57cc4880ec:g:DYMAAeSw3~5p0wy4

    s-l1600.webp

  • Interessante Fotos aus Ebay

    • 0815/Bastler
    • 14. April 2026 um 17:22
    Zitat von P. Fuscher

    Für die Verdunkelung müßten die Laternen vorne eine Scheibe mit einem kleinen Loch haben.

    Die Laternen haben keine Verdunkelungsscheiben, aber die weißen Pufferringe sowie die weißen Kanten an der Pufferbrust (je nach Ausführung auch Griffstangen, und Trittbretter) also der "Verdunkelungsanstrich" wurden meiner Meinung nach, und auch nach Chicagoflyer, erst mit der Verdunkelung eingeführt.

    image.png


    PS.: bei den ganzen seltenen Fotos die da jetzt plötzlich nach Jahrzehnten auf ebay auftauchen... noch nie in einem Buch oder sonst wo aufgetaucht sind... gerade jetzt wo die KI tools richtig gut werden :/ ...ein Schelm wer böses denkt... also ich habe es jetzt noch nicht zusammengebracht plausible mit KI zu generieren... aber bei 16,50- pro Bild könnte das schon ein Konzept sein wenn man da gut drauf ist... :/

  • Interessante Fotos aus Ebay

    • 0815/Bastler
    • 14. April 2026 um 11:31
    Zitat von p12578

    Von der 57 1449 ist in der penibel erstellten Auflistung jedoch nichts zu finden. Ihr Einsatz dürfte in diesem Zeitraum der Nachkriegszeit liegen.

    Das geht aber mit den Daten nicht zusammen:

    Zitat von Michael W

    Es gibt ein paar Angaben zu der Lok: https://revisionsdaten.de/tfzdatenbank/t…such_start=1080

    Und Zeitz ist ein schönes Stück weg von Wies-Eibiswald.
    Ist jemand von euch bei den Uniformen der Eisenbahner fitter?
    Die zwei rechts im Bild schauen für mich nach österreichischen Personal aus: Flügelrad unten, Kokarde oben auf der Kappe.
    Die zwei Links haben eine andere Uniform: Flügelrad oben und Kokarde unten.
    Sieht für mich nach Reichsbahn aus?

    image.png

    Was ich jetzt auf die schnelle rausgefunden habe ist, dass die GKB nach dem Anschluss nicht nicht direkt als Teil der DR eingegliedert wurde, sondern Teil der "Reichswerke Hermann Göring" war. (Kann das jemand noch verifizieren? Ist eine KI-Aussage)

    Wenn die Kappen rechts, so wie es für mich ausschaut, die typische österreichische Kappe mit österreichischen Kokarde ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass das so nach dem Anschluss geduldet gewesen wäre... immerhin ist die Kokarde ein Hoheitsabzeichen.
    Und damals hat man Hoheitszeichen noch ziemlich ernst genommen, nicht so wie heute wo alle Volldullis mit dem Pleitegeier am Pullover rumlaufen und ausschauen wie frisch gepfändet... ;)

    Weiß jemand von euch wie das mit den Uniformen bei der GKB von 38 – 45 war?
    Die WTK war ja auch in die Struktur der Reichswerke Hermann Göring integriert (auch wenn das da Betrieblich anders war). Dort ging das Personal dazu über die Kokarde gegen Hammer und Schlägel zu ersetzen, da man sich keine deutschen Hoheitsabzeichen anstecken wollte, was sich bis zum Schluss so gehalten hat: (auf den Bildern kann man es sehen, auf den anderen eher deuten)

    image.png

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    Also von dem her sehen ich ein deutsches und ein österreichische Personal am Foto.
    Vielleicht hat man die G10 auf der GKB erprobt? Kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die mit Köflacher Kohle nicht gerade performt hat...

    Den Anstrich der Pufferbrust und der Pufferteller würde ich aber mit den Verdunkelungs-Maßnahmen in Verbindung bringen. Oder gab es das auch schon vorher wegen den Petroleum – Funzeln?


    image.png


    Wenn es in den peniblen Aufzeichnungen keine Hinweise auf die Lok gibt, auch die Uniformen mit dem Anstrich nicht zusammenpassen, und der Zeitraum aus den Triebfahrzeug Datenbank auch nicht plausibel ist, muss ich mich mal hinsetzen und was probieren...

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