Beiträge von 1947

    Bei Wagen bin ich voll bei dir wie auch bei Triebwagen und Loks die international verkehren. Aber Dampfloks ? Auch wenn ich selbst auch teilweise ausländische Loks der früheren Perioden habe bleibt die Frage wieviel ist genug ? Von Sammlern werden doch bei ausländischen Fahrzeugen oft die Aushängeschilder, also berühmte Schnellzugloks oder außergewöhnliche Fahrzeuge, gekauft. Bei Standardloks oder Nebenbahnloks werden die Sammler im Ausland radikal weniger. An die Massen von ausländischen Sammlern für eine 78 oder 77 glaub ich einfach nicht, die deutschen Modellbahner die österreichische Loks aus den 7/1000 Jahren der Zugehörigkeit zur Reichsbahn sammeln machen das Kraut auch nicht fett. Natürlich hast du recht, ohne probieren wird man es nicht genau wissen, aber sehen die shareholder das Risiko auch so locker ?

    vlg rudi

    Ich denke die Käuferschicht für österreichische Modelle ist einfach zu klein für einen Großserienhersteller, sogar wenn man die k.u.k. Länder dazunimmt - bei denen besteht vielleicht noch eine gewisse Chance, dagegen spricht halt die Begrenzung auf den Einsatz-Zeitraum bis etwa Ep.III und von den Typen auf die vor dem 1.Weltkrieg gebauten.

    Leider fehlt uns hier ein mittelständiger Produzent zwischen den Großen und den Kleinserienherstellern der Modelle zwar mit industriellen Mitteln aber ohne den aufwendigen Betriebsmitteleinsatz fertigt. Dieser könnte durch geschickte Ausnützung des damals ja auch beim Vorbild schon bestehenden Baukastenprinzips flexiblere Lösungen finden. Der Ansatz von KMB war von der Idee her ja an sich richtig aber nicht konsequent durchgezogen. Dazu hätte auch ein Durchziehen des Baukastens in den Modellbaugruppen gehört, nur als Beispiel einheitliche Motoren usw., was auch auf der Materialseite Kostensenkungen im Einkauf und bei der Lagerhaltung ermöglicht hätte. Das erfordert verdammt viel Vorplanung und ein entsprechender Kapitalbackground wäre auch nicht schädlich.

    Und dazu gehört auch die Akzeptanz von höheren Preisen, denn zu Großserienpreisen geht das einfach nicht. Das begrenzt aber die Käuferschicht noch weiter auf den exklusiven Modellbahnerzirkel. Ich denke dass KMB einen Teil der Serienmodellkäuferschicht mitnehmen wollte und damit die Preise zu nahe an Serienmodelle gelegt hat ohne die dazu nötige Produktionstechnologie aufzubauen. Eine echte Gratwanderung !

    Da hier kein Hersteller in Sicht ist denke ich dass es für österreichische Modelle in der Breite wohl bei Kleinserien bleiben wird, ab und zu wird uns ein Serienhersteller ein Zuckerl schenken. In der Beziehung muss man Roco für die beträchtliche Anzahl von österreichischen Modellen doch Anerkennung zollen.

    Find ich zumindest !

    vlg rudi

    Hallo Andreas,

    natürlich geht auch verkaufen, du kannst das ganze Fahrgestell der Lok ohne Tender und Aufbau haben. Was wäre es dir wert, ich hätte ein schlechtes Gewissen da viel zu verlangen, da ich das Fahrgestell einfach nicht mehr brauche.

    vlg rudi

    Ich habe Maxon-Motoren mit Schwungmasse eingebaut, die Schwungmasse verbessert das Gewichtsverhältnis, da hab ich bemerkt dass die erhöhte Achslast vorne schon ohne weitere Maßnahmen eine Verbesserung, grob geschätzt ohne exakte Messung ca. 15% vorwärts, gebracht hat, verbaut aber andererseits den Platz für ein Zusatzgewicht vorne ziemlich. Auch der Messingrahmen erhöht die Zugkraft gegenüber dem Urzustand, ich hätte aber gerne noch mehr.

    vlg rudi

    Ob es wirklich reicht kann ich nicht 100%ig sagen, ich hab das nur ein wenig ohne Lokgehäuse und mit einem zusätzlichen Gewicht von einer zweiten 77 probiert, Das sah nicht so übel aus, bloß wo hab ich die Unterlagen von damals versteckt. Eichhörnchensyndrom !

    Etwas hab ich bemerkt, den Loks fehlt-abgesehen vom Gesamtgewicht- hauptsächlich die Last vorne, die Zugkraft bei Rückwärtsfahrt ist besser als vorwärts. Vorne ist aber die Gewichtserhöhung nur begrenzt möglich.

    vlg rudi

    Hab ich auch probiert, allerdings wieder eingebaut, da es doch etwas die Entgleisungsneigung erhöht. Ich habe dann nur den Druck der Federn reduziert. Das reicht aber nicht für eine gravierende Verbesserung.

    vlg rudi

    Hallo Wolfgang !

    Es ging um 77/78 aus 2 Gründen:

    - der Raddurchmesser ist mit 17,5mm(1522mm) etwas zu klein, richtig wären 18,1 bis 18,3 mm. Das ist aber nicht das entscheidende Kriterium und wäre eine einfache Lösung wenn ich jemand finde der eine Haftringnut in die KMB-Räder macht. Ich selbst kann es nicht. Grund für Haftreifen siehe nächster Punkt.

    - die Zugkraft besonders der 78 sollte mit Haftreifen wesentlich erhöht werden, jedenfalls mehr als sich nur mit zusätzlichem Gewicht erreichen lässt, da die 78 ja doch auch längere Schnellzüge geführt hat. Derzeit ist die Zugkraft bei meinen Steigungen von 2,5% und Beleuchtung bei max. 4 Schnellzugwagen mit derzeit üblichem Gewicht, also keine extrem leichten Wagen, am Ende. Auch bei den 77 würde es nützen, auch wenn es dort nicht so schlimm ist. Ein Gedanke verfolgt mich da noch da ich etwas probiert habe wieviel Gewicht ohne Haftreifen nötig wäre, wenn jemand einen Bleiabguss des Gewichtsblocks der 77 machen würde könnte es reichen, der würde bei meiner Reckzügel 78 auch passen.

    Gefunden habe ich nur die Räder der Roco DB 41 mit 18,2mm(1583mm) statt der original 1600mm, die aber vom Spurkranzdurchmesser ein Glückspiel beim Achsabstand sind. Da würde auch der Zylinderhub mit 720mm zusammenstimmen.

    Ich hab es noch nicht endgültig verworfen, vielleicht probier ich es doch noch wenn ich von einem Bekannten demnächst die genauen Spurkranzdurchmesser bekomme. Die Räder sehen zwar nicht 100% richtig aus sind aber meiner Meinung vertretbar. Schwarz streichen sollte ich doch schaffen und auch eine noch nicht überlegte Lösung für die Kurbelzapfen.

    Was gegen die Kompromisslösungen spricht ist, dass ich unabhängig davon auf jeden Fall die angekündigte Mobenzo-78 kaufen will, aber was bis dahin ? Ich hab im Taufschein nachgesehen, Geduld ist nicht mein 2. Vorname.

    vlg rudi

    Herzlichen Dank an alle freundlichen Helfer !

    Leider war es dann doch nicht erfolgreich, wo das Rad passt da passt die Achse nicht und umgekehrt, wo beides passen würde ist die Ausführung des Rades nicht für die Lok verwendbar oder der Durchmesser ums ..... wollte sagen ein paar Zehntel für den Achsabstand nicht verwendbar.

    Trotzdem nochmals Danke für die Hilfsbereitschaft !

    vlg rudi

    Ganz so ernst müsst ihr das mit der Faulheit nicht nehmen, hab bisher gemessen:

    Kleinbahn 3mm

    KMB 2mm

    Fleischmann 2mm

    Roco 2mm

    Liliput 2mm, bei einem alten Modell 2,5mm

    was mir fehlt: Trix, Brawa und Rivarossi, bzw, ob es bei den oben genannten auch abweichende gegeben hat

    Vielleicht kann mir das jemand beantworten.

    vlg rudi

    Ich bräuchte für einen Rädertausch die Antriebsachsdurchmesser von diversen Herstellern:

    KMB (2mm?), Roco, Fleischmann, Trix, Brawa, gerne auch weitere

    Da ich nicht Modelle von allen Herstellern habe und mir bei den vorhandenen aus angeborener Faulheit gerne das Zerlegen ersparen möchte bitte ich um die Angaben, falls jemand das bei der Hand hat.

    vlg rudi

    Ich glaube nicht dass der Riemenantrieb das Entscheidende ist, eher die langen Schneckenwellen die vor allem die Vertikalkräfte aus der Verzahnung mit einem Riesenhebelarm auf die schmale Mittellagerbasis übertragen + vertikal aus dem Riemen, natürlich auch die Längskraft, bei der aber die Lagerbasis kaum eine Rolle spielt. Aus dem großen Abstand ergibt sich vermutlich auch eine unsaubere Verzahnungsposition zwischen Schnecke und -rad.

    Ich könnte mir vorstellen dass zusätzliche Lagerung in der Nähe der beiden Schnecken hier Abhilfe schafft. Im Antriebslager sollte eine Begrenzung der Längsbewegung sein, auf einer Seite ist das vermutlich mit der Riemenscheibe gelöst aber was ist für die andere Richtung da ?

    vlg rudi

    Wenn ich den Antrieb richtig durchschaue sollten die beiden Antriebsachsen kein Höhenspiel haben, nur die Mittelachse. Die ganze Konstruktion ist etwas gewagt da das Lager mit der Riemenscheibe und den beiden langen Schneckenwellenenden sehr hoch belastet ist, dort würde ich am ehesten die Probleme suchen, vor allem weil du angibst dass die Schneckenwelle längs verschiebbar ist, was eigentlich nicht sein dürfte.

    vlg rudi

    Hallo Knolli,

    hat sich das nicht auf den Kondensator zwischen den Motoranschlüssen bezogen ?

    Hier gings um Kondensatoren zum Motorgehäuse, bitte korrigier mich wenn ich falsch liege.

    vlg rudi

    Ist das wirklich ein Faulhabermotor, schaut eigentlich nicht nach Glockenankermotor aus ?

    Den weißen Teil an der Seite des Motors kann ich nicht erkennen, sollte hier ein Kondensator zum Motor sein, die sind laut ESU verboten.

    Das Ruckeln ist wohl durch die K- und I-Werte verursacht, versuch einmal das automatische Einmessen des Motors ob das etwas bringt, das gibt es irgendwo in der ESU-Anleitung und funktioniert meist recht gut.

    vlg rudi

    Also ich würde die neueren Fleischmannloks durchaus als gleichwertig mit Roco und Piko sehen.

    Ich hab von Flm eine DB 18, ÖBB 86, 691 und 770, sind alle absolut ok. Die 86 hat noch einen Rundmotor, der aber digital geregelt sehr gut funktioniert.

    vlg rudi