Beiträge von Kurzschlussbremse

    Ja, allerdings war der von Sedlacek. Von dort gabs auch die Garnitur M1 4152 + m3 5400 in rosa.


    LG, Manfred


    Das Thema hatten wir bereits, aber das Foto passt hier auch nochmal dazu! Der Wagen 6152/4152 wechselte während seiner Einsatzzeit als Manner-Werbewagen mehrmals sein Erscheinungsbild, da parallel zu den Werbefahrten der Rückbau vom Arbeitstriebwagen MR 6152 der elektrischen Messpartie in den Personentriebwagen M1 4152 stattfand.

    Sedlacek Manner-Garnitur


    Sonderservie von "Sedlacek Modellstraßenbahnen" M1 4152 + m3 5400

    4152 - 5400

    M1 4152 + m3 5400 - Neilreichgasse, 25.01.98, Foto: H. Christian


    4152 und 6857


    M1 4152, GS 6857 - Bhf. Rudolfsheim, 25.01.98, Foto: H. Christian




    Im oben verlinkten Video ist der Unterschied zur Modellausführung und zum Zustand auf den Fotos gut erkennbar.


    LG Markus

    Kluge Entscheidung, nur nicht zu viele Baustellen zeitgleich.

    Bei meinen Testaufbauten bisher liefen die Modelle mit RP25-Radsätzen augenscheinlich nur auf den Laufflächen. Brünierung wäre wünschenswert, aber fraglich ob der Auftrag dann wirklich dauerhaft ist, zumal die Schienen ja auch gereinigt werden (müssen).

    LG Markus

    Hallo zusammen,


    der Fuhrpark entwickelt sich sukzessive, gefällt mir sehr gut!


    Wenn man wirklich ganz, ganz korrekt sein will, müßte man die 93.xxxx darstellen, wie sie z.B. Mitte August 1968 war. Das läuft aber für mich schon auf eine Erbsenzählerei hinaus.


    Das (exakte) Abstecken der Vorbildsituation und des Vorbildzeitraums kann Fluch und Segen zugleich sein.

    Zum einen kann die Sammlung dadurch in überschaubarem Rahmen gehalten werden, zeitgleich muss man dabei aber auch auf viele ‚nice to have‘-Modelle verzichten.


    Qualität vor Quantität passt nur bedingt, aber einen Fuhrpark von 37 Fahrzeugen kann man leichter umbauen, adaptieren, aufrüsten und Altern als eine Komplettsammlung eines ganzen Bahnbetreibers.


    Ich persönlich finde an der Art wie Helmut seine Anlage und den Fahrzeugeinsatz plant und auch nutzen möchte großen Gefallen und setze ein ähnliches Konzept auch bei mir um.


    LG Markus

    Servus Helmut,

    spannende Überlegungen. Viele Hobbykollegen wählen im Alter ja eher die größere Spur und nicht unbedingt zur kleineren.


    Eine passable 2091 fehlt noch, ob die nochmal überarbeitet von Liliput kommt?


    Nachdem ich bei SB-Modellbau demnächst wieder einen Umrüstsatz bestellen möchte, bin ich eher zufällig auch auf die ganzen Umrüstsätze für ÖBB H0e-Modelle gekommen, angefangen von der 2091 bis zur 399 ist dort alles verfügbar.

    Bin gespannt wie sich Dein neues Projekt entwickelt.

    LG Markus

    Servus Harald,

    ich hoffe die Investitionen in den "ausgelagerten" Gleisbau machen sich bezahlt, vorallem hinsichtlich der Langlebigkeit der Lötstellen im Bereich der Weichenzungen und bei anderen ähnlich fragilen Teilen.

    Die ersten Videos des Fahrbetriebs waren ja sehr vielversprechend, gibt es hier mittlerweile andere Erfahrungswerte oder entspricht die Qualität der Gleise den Erwartungen?

    Ich bin auf den Remisenbau selbst schon sehr gespannt, wer die letzten Ausgaben vom deutschen Straßenbahn Magazin gelesen hat, weiß spätestens jetzt, dass du dich auch hier mit dem Vorbild auseinandergesetzt hast.

    LG Markus

    Ein Kauf hingegen war dieser Beiwagen. Wiener Forum User die der Ü70 Generation angehören werden diese vlt noch aus dem Planbetrieb kennen. Diese Beiwagen sind aus der Not der Nachkriegszeit entstanden vorhandene ehemalige Dampftramwaywagen wurden hierzu modernisiert und waren noch bis in die 50er Jahre im Einsatz. Das Modell ist von einem Bastler.


    Hallo zusammen,

    da stimmen leider einige Infos nicht.

    Die Beiwagentype l entstand aus den Dampftramwaybeiwagen welche in in den Jahren 1883/84, 86/87 und 88/89 ausgeliefert wurden. Die Wagen wurden in verschiedenen Ausführungen (Sommerwagen, geschlossen/offen und mit Gepäckteil) ausgeliefert.

    Im Jahr 1909 wurden die ersten 10 Fahrzeuge für den elektrischen Betrieb umgebaut. Infolge der Inbetriebnahme der stückzahlmäßig recht großen Baureihen k1/2 (363 Sück) konnten nachdem einige wieder rückgebaut wurden, im August 1915 einige (vorerst) abgestellt werden.

    Mit dem Abzug der Lastenfahrzeuge an die Front musste von der Tramway auch ein Beitrag zur Lastbeförderung erbracht werden, man adaptierte hierzu einige ehemalige Dampftramwaybeiwagen.

    Mit der Aufnahme der elektrischen Betriebsführung auf der Strecke Mauer-Mödling am 27.5.1921 wurden hierfür 30 Wagen umgebaut und standen bis Oktober 1932 auf den Linien 260 und 360 in Betrieb.
    Für die Elektrifizierung der Stadtbahn wurden neben Dampftramwaylokomotiven auch Dampftramwaybeiwagen herangezogen.


    Die Plattformen wurden zwischen 1938-40 verglast und bis 1941 waren auch alle Fahrzeuge einheitlich rot/weiß gestrichen.
    Die fortschreitende Instandnahme der Type A machte zu Weihnachten 1947 eine Umnummerierung der gesamten Dampftramwaybeiwagen erforderlich und so wurde der bisherigen Wagennummer eine 2 vorgesetzt.


    Der letztmalige Einsatz im Personenverkehr fand im April 1959 auf der Linie 132 statt.


    41131329go.jpg


    l 236 am 04.05.1956 in der Siebeneichengasse, er wurde per 01.07.59 skartiert.
    Foto: A.Luft


    Die Geschichte der Dampftramwaywagen ist recht spannend und auch abwechslungsreich, wer sich mit den Beiwagen intensiver beschäftigt wird bemerken, dass es eine Vielzahl an Ausführungen und Umbauten gab, im tramway&modell 3/2002 ist ein ausführlicher Artikel abgedruckt.


    Einige Fahrzeuge wurden bereits frühzeitig zu offenen Güterwagen (al, kl) umgebaut und zumindest die Fahrgestelle konnten sich so bis heute erhalten.


    LG Markus