Beiträge von Moba_Fan

    Hallo,


    Der Zugschluss dient in erster Linie zur Zugbeobachtung und zur Feststellung der Vollständigkeit eines Zuges. Seit der letzten Normenänderung sind seitens ÖBB Infra sogar zwei reflektierende Tafeln (nur mehr der sog. „internationale Schluss") oder zwei rote Lichter vorgeschrieben.


    Stellt jetzt ein Mitarbeiter bei der Zugbeobachtung fest, dass der Zugschluss unvollständig ist oder gar fehlt oder der Zug auf der Sicherungsanlage eine Rotausleuchtung hinterlässt, wird in der Regel der Triebfahrzeugführer zur Feststellung der Vollständigkeit des Zuges beauftragt. Dann muss er beim letzten Wagen den Schluss und die Fahrzeugnummer anhand der Wagenliste kontrollieren.


    Auch bei einer vermuteten Zugtrennung aufgrund schnell abfallendem Hauptluftleitungsdruck wird die Vollständigkeit des Zuges festgestellt.


    LG Daniel

    Hallo,


    Wie angekündigt die Lichtspiele des 1116.

    Bild 1 zeigt Signallicht, Bild 2 das ÖBB-Abblendlicht und Bild 3 das Aufblendlicht.


    Aus der gezeigten Perspektive ist leider bei den beiden letzten kaum ein Unterschied erkennbar, diesen merkt man erst bei Zugbegegnungen wenn dein Gegenüber nicht abblendet.


    LG

    Dateien

    • Bild 1.jpg

      (299,95 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Bild 2.jpg

      (330,62 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Bild 3.jpg

      (340,88 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Bei Taurus und Vectron (sowie auch bei den DB 185) gibt es drei Stellungen des Signallichtschalters:


    1.) Signallicht


    2.) ÖBB Abblendlicht


    3.) ÖBB Aufblendlicht


    Das erste ist auf der unteren Lichtkonsole, die beiden anderen auf der oberen. Sofern morgen möglich werde ich einen Vergleich anstellen.


    LG

    Hallo,


    Ich hoffe ein bisschen Licht in die Sache bringen zu können:


    Die aktuellen Triebfahrzeuge (hier rede ich jetzt nur von Lokomotiven) der ÖBB sind mit dem WTB-Fernsteuerkonzept ausgestattet (WTB=Wire Train Bus). Grundgedanke des Systems ist, mehrere arbeitende Triebfahrzeuge von einem Führerstand aus zu steuern. Einschränkungen gibt es nur bei der Reihe 2070 sowie bei einem Softwarestand der 1293. Die Loks kann man untereinander kombinieren wie es gerade passt, sogar einen Taurus von einer 2016 steuern ist möglich (selbst schon mehrfach praktiziert).

    Diese Zugbussteuerung wurde ursprünglich von den ÖBB entwickelt und dann unter Einhaltung der UIC-Normen stetig weiterentwickelt.

    Irgendwo im Internet geistert auch ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema herum


    Schleppen von kalten Loks:

    Es ist vorallem bei privaten EVU gängige Praxis, dass Loks einem Zug zur Überstellung beigegeben werden und „kalt“ (=nicht arbeitend) mitlaufen. Das kann viele Gründe haben. Auch bei den ÖBB werden desöfteren Loks mitgeschleppt.


    LG Daniel

    Hallo,


    hat jemand Fotos des aus den E30-Wagen umgebauten Gasspeisewagen? Insbesondere Aufnahmen im ersten Jaffa-Look mit Dach in Elfenbein suche ich.


    Schon mal vielen Dank!


    LG Daniel

    Grüß euch!


    Da ich bei einem privaten EVU tätig war kann ich aus meiner Fotokiste auch was beisteuern:


    Bei Ankündigung der Roco 193 Vectron habe ich mir das Modell der Railpool 193 802 (Bild 1) vorbestellt, welches im Vorbild nach ein paar Tagen sogar für meinen Zug von St. Valentin nach Kalsdorf Terminal eingeteilt war (Bild 2 in Kat nach der Abstellung).


    Planmäßig führten mich Leistungen mit Zügen der SETG an den Grenzbahnhof Jesenice, wo ich eines Morgens einen Schnappschuss machte (Bild 3).


    Weiters habe ich bei einem Tauernumleiter einen Kreuzungsaufenthalt in Losenstein für Bild 4 genutzt.


    Zu guter Letzt führte mich im Dezember 2018 eine Sonderfahrt der Eisenbahnfreunde Lienz mit der SETG 193 219 „Stille Nacht“ von Lienz nach Graz (Bild 5).


    LG

    Dateien

    • Bild 1.jpg

      (185,2 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Bild 2.jpg

      (261,78 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Bild 3.jpg

      (383,8 kB, 4 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Bild 4.jpg

      (573,7 kB, 6 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Bild 5.jpg

      (379,37 kB, 5 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich hätte einige Container (von Adam und Märklin). Diese könnte man ja vermessen.


    Noch etwas zu den Containern. Für Hackschnitzeltransporte werden die 20ft. WoodTainer verwendet. Eine niedrigere Ausführung dieser Container wird auch zB für Kohletransporte Polen-Leoben Donawitz eingesetzt, diese Behälter können mit Aufsatzrahmen auch erhöht und für die leichteren Hackschnitzel verwendet werden. Es gibt auch 30ft Container für Hackschnitzeltransporte. Die RockTainer (von B-Models) werden für Erztransporte verwendet. Es gibt auch RockTainer Infra für Bahnschottertransporte.


    LG

    Zum Fleckerlteppich kann ich jetzt leider kein Foto beisteuern, aber mit den bereits erwähnten Techniken geht es recht gut. Wenn man dann nach verschiedenen Lackiergängen die Abdeckungen (ich verwende zugeschnittenes Abdeckband) entfernt, sieht das Ergebnis meiner Meinung nach realistischer aus.


    LG

    War es bei eingleisigen AB möglich, den Fahrverschubwagen auf der Strecke abzustellen um den beizustellenden Teil dann in der AB zu schieben?

    Das gibt es heute noch. Die betreffenden Wagen werden in die AB geschoben, der Rest wird auf der Strecke gesichert und für die Dauer der Beistellung abgestellt.


    LG

    Bemerkenswert ist ebenfalls dass nach der 1293 174 wieder mit 1293 072 ff. nummeriert wurde, bis jetzt die 1293 075 die derzeit letzte ÖBB-1293 ist welche gesichtet wurde aber die 1293 071 noch immer fehlt.

    Somit gibt es derzeit eine 1293 073, 173, 074 und 174.

    Die Nummerngruppe ab 173 ist für die 1293 mit dem Benelux-Paket vorgesehen. Diese werden jetzt gemeinsam mit den anderen geliefert.


    Noch was zum Thema Vectron allgemein: Derzeit verlässt alle 36 Stunden eine Lok die Werkshalle, bald soll dieser Intervall aber auf 24 Stunden verkürzt werden.


    LG