Beiträge von Moba_Fan

    Servus!



    Der „Fehler“ ist mir bekannt. Die Sitze hatten erst das Originalmaß, ich habe sie nach einem Figurentest in der Länge gekürzt. Dazu muss ich auch noch erwähnen, dass wir die Wagen im Verein aus verschiedenen Gründen mit den kleineren Figuren (bei Austromodell erhältlich wenn ich mich nicht irre) bestücken. Diese passen problemlos auf die verkürzten Sitze.


    Die Originaldatei vom Sitz ist aber auch vorhanden.


    LG


    Die Einrichtungen

    LG

    Danke euch!


    curator ich habe auch lange überlegt, aber jetzt ist diese Technologie gerade für kleinere Teile leistbar, sogar mein Resindrucker mit Bauraum groß genug für einen Schlieren-Wagenkasten in H0 war mit 500€ erschwinglich und liefert was er soll.


    LG

    Hallo,


    leider gibt es bei den Drehgestellen noch sehr wenige Erfahrungen, da ich in den letzten Tagen fast ausschließlich mit der großen Bahn gespielt habe bzw. spiele.


    In der Zwischenzeit möchte ich aber etwas aus dem Archiv bringen, was jetzt auch in die Serienproduktion für den Modellbahnverein geht.


    der User 4010-freak drängte mich wie vermutlich viele andere auch mit seinem hervorragenden Umbaubericht Roco CityShuttle: Umbau auf korrekte Inneneinrichtung zum Basteltisch, und schon bald war die erste Inneneinrichtung vollendet. Sehr schnell standen wir im Verein aber vor einer Flut an umzubauenden Wagen. Mir kam dann der Gedanke einer Serienfertigung als Bausatz um einerseits den Fertigungsaufwand zu verringern und andererseits auch die Bauartunterschiede der verschiedenen Wagentypen einfach darzustellen.


    Der ursprüngliche Plan sah vor, die vorhandenen Sitze wie in dem verlinkten Bericht weiterzunutzen. So entstand ein Bausatzsystem welches derzeit die Bodengruppen der Wagen 21-73 und 21-73.8 (ex Ampz 19-75) beinhaltet und gerade auf 80-73 und 84-73 (Fahrradwagen RegioBiking) ausgedehnt wird.


    Leider hatte ich dann aber das Problem, dass mir die Sitze ausgingen, da die Spenderwagen in der Steiermark waren und sie es nicht zu mir nach Niederösterreich schafften. Daher nutzte ich mal eine Fahrgastfahrt in einem gähnend leeren Wendezug die Zeit, um die Sitze zu vermessen und mittels CAD zu zeichnen.



    Nun ein wenig zum Aufbau:

    Die einheitlichen Einstiegsbereiche der jeweiligen Wagenenden sind als eigene Teile ausgeführt, die Teile der verschiedenen Fahrgasträume sind jeweils zweiteilig ausgeführt. Erstens ging es sich auf dem Druckbett meines PLA-Druckers nicht anders aus, zweitens kann ich selbiges auch mit den verschiedenen Teilen besser füllen.

    Die Baugruppen der Wagenböden werden nach dem Druck zusammengesteckt und verklebt. Das ganze wird dann lackiert (Böden Dunkelgrau, Wände Weiß).


    Die ersten neuen Sitze entstanden im Resindrucker sind als Einzel- und Doppelsitze als Steckteil einheitlich konstruiert. Dies vereinfacht das spätere Lackieren und hat beim Druck dieselben Vorteile wie die Böden. Nach dem Druck und dem Lackieren werden die Sitze auf die Wagenböden gesteckt, ausgerichtet und ebenfalls verklebt.


    So kann ich nun alles daheim fertigstellen und dann die Inneneinrichtungen problemlos und rasch austauschen.



    Im Anhang habe ich die ersten Schnappschüsse (Hab leider nur die in der Arbeit mit), die die Steckverbindung und den Probezusammenbau (auch mit einer anderen Inneneinrichtung, die gerne erraten werden darf :P) zeigen.


    LG Daniel

    Heute Nachmittag hatte ich Gelegenheit, das erste Drehgestell einer kurzen Prüfung zu unterziehen.


    Ein Testgefälle mit Roco R2 offenbarte schon im ausgebauten Zustand eine wesentliche Besserung gegenüber den Originalteilen.



    197.303 noch muss ich die Details verbessern, dann werde ich nach derzeitigem Stand die STL hier teilen. Zum Anbieten reicht die Qualität meiner Drucke noch lange nicht ;)



    LG

    Hallo,


    Nach längeren Streitigkeiten mit meinen 3D-Druckern konnten wir endlich das Kriegsbeil begraben und erste halbwegs vorzeigbare Bauteile produzieren. Daher wird dieser Thread in Zukunft mit Beiträgen über Bauteile und Modelle in 1:87 gefüttert werden.



    Den Anfang machen die Probleme mit den SGP-Niederflurwagen von Liliput. Allseits bekannt ist, dass diese Wagen eher durch miserable Rolleigenschaften auffallen. Daher musste ich ein bereits begonnenes Umbauprojekt ändern. Gezeichnet war das Drehgestell relativ schnell mittels FreeCAD. Nur mit den Achsen hatte ich dann meine Probleme.


    Nach einer Großbestellung von vermeintlich passenden Roco-Achsen musste ich feststellen, dass die Durchmesser zu groß sind. Eher durch Zufall brachte mich ein Lokführerkollege aus Tirol auf die Achsen von Trix.


    Nach einer langen Odyssee der Achsen durch ein Paketzentrum fanden sie nun endlich zu mir nach Hause.


    Der erste Test mit einem Fehldruck eines Drehgestelles offenbarte sofort die grundlegende Einsatztauglichkeit des Drehgestelles.


    Nach ein paar Verbesserungen (Anpassung der Achslagerung und zusätzliche Stabilisierung) geht morgen eine Vereinfachte Testversion in den Druck und dann in den Testbetrieb.


    In den nächsten Tagen kann ich euch dann hoffentlich einen ersten Erfahrungsbericht liefern.



    LG Daniel

    Hallo,


    zum Thema Liliput-Rola kann ich auch was beitragen. Aufgrund des eher mangelhaften Rollverhaltens der Wagen habe ich das Drehgestell neu im CAD gezeichnet für spitzengelagerte Achsen. Ich habe daher auch gleich voller Elan die Roco-Achsen bestellt, um dann draufzukommen, dass sie zu groß sind. Ein Lokführerkollege hat dann zufällig den Fokus auf die MäTrix-Wagen gelenkt. Diese Achsen (Märklin 432950) sind vom Durchmesser her kleiner und werden daher für meine Versuche in den kommenden Tagen genutzt. Das Ergebnis folgt dann in einem eigenen Thread.


    LG

    Ja, zwischen dem C1-Release der 383 und dem E-Release der 1293 liegen Welten. Beim Wechsel 193 auf 1293 auch einige Probleme alle Menüpunkte am Display wiederzufinden. :lachuh:


    @ PV-tauglichkeit der 1293: Möglich ist es technisch, da die 1293 und sogar die meisten 193 mit dem ÖBB-Zugbus (WTB) ausgestattet sind. Testfahrten mit Steuerwagen 8073 und 8633 hat es ja gegeben. Knackpunkt ist, dass die Rail Cargo die Maschinen allein geordert und bezahlt hat weil der PV damals angeblich kein Interesse daran hatte. Aber in Ausnahmefällen waren auch schon 1293 vor Personenzügen im Einsatz wie zB im Spätsommer am Optima-Express von Jesenice nach Villach Hbf.

    Hallo in die Runde!


    Zum Thema Modellkritik muss ich auch noch was loswerden, nachdem es auch in einem Whatsapp-Chat zu dieser Diskussion kam.


    Großserienhersteller haben dank neuer Fertigungsmethoden sowie immer kleiner und komplexer werdenden Elektronikbauteilen mittlerweile noch nie dagewesene Möglichkeiten. Diese werden aber in meinen Augen nur teilweise genutzt. Modellbahn ist für die Hersteller natürlich nur ein Geschäft statt einer Passion. Und der Fokus dieses Produktes hat sich in Richtung Digitalfunktionen verschoben. Und bei vielen Modellbahnern wird über gewisse Mankos am Modell genau wegen dieser Funktionen hinweggesehen. Und aus vielen Gründen kann man denen auch keinen Vorwurf machen. In der Fachpresse wird leider immer weniger auf die Vorbilder der Modelle eingegangen. Allein der Vergleich zwischen Ausgaben des „Schienenverkehr aktuell“ zwischen 2000 und jetzt zeigt mir das. In den Online-Fachforen wird oft dieselbe Diskussion und Streiterei (so wie hier gerade) ausgetragen, was auch sicher einige verwirrt. Also wo soll der Hobbymodellbahner sonst hin? Er kann zum Bahnhof oder an die Strecke gehen und sich das Vorbild aus der Distanz ansehen, oder er sucht Bilder davon. Beides bringt ihm aber nur minimal an eine echte Vergleichsmöglichkeiten heran und daher liegt auch bei vielen potentiellen Kunden das Augenmerk auf den Funktionen, daher wird das Produkt auch gekauft und daher stimmen beim Produzenten die Zahlen. Und solange die Verkaufszahlen passen passt das Produkt.


    Die Kehrseite der Medaille ist leider teilweise mangelhafte Vorbildrecherche. Ein an sich gutes Modell wird durch gewisse Fehler für einen Teil der Modellbahner entwertet. Teils sind es aber auch sehr gute Kenner der jeweiligen Fahrzeuge.


    Paradebeispiel zwischen den Möglichkeiten und Produkt ist für mich der Vergleich 4030 Liliput/Florian.

    Hier hat sich eine Privatperson an ein Modell heran getraut, und obwohl dem Florian nicht mal ansatzweise die Möglichkeiten eines Großserienherstellers gegeben waren, hat er meiner Meinung nach ein Topmodell aus dem Hut gezaubert. Entscheidend war hier aus meiner Sicht das Herzblut, welches in das Projekt gesteckt wurde und viel Zeit der Recherche und des Dialogs sowohl hier als auch im Nachbarforum.


    Also bleibt abschließend zu sagen, dass es aktuell gerade an den Fachleuten hier auf den Plattformen liegt, die oftmals berechtigten Kritikpunkte aufzuzeigen. Allerdings muss auch bewusst sein, dass es sich für viele Produzenten nicht rechnet, auf sämtliche Details auf 0,01mm zu achten. Sonst wird die Modellentwicklung zu aufwendig und das Modell kommt gar nicht. Und außerdem hätten unsere Modellbaukünstler auch nix mehr zum Verbessern ;)


    LG

    Knolli Mit dem Kesselzug ist es ein besonderes Vergnügen :D


    Bertl naja, Chance hat man schon, vorallem auf einer Nebenbahn schaue ich schon anders auf auftauchende Gefahren. Gerade bei Deppen auf EK habe ich es erst vorgestern noch derbremst weil ich beim Autofahrer keine Reaktion merkte und siehe da, er wollte noch drüber. Ein weiterer Fall: Familie geht auf einem parallel führenden Weg spazieren, Kind mit Tretroller ganz bei der Leitschiene, an die unmittelbar der Gleisbereich anschließt. Am Ende der Leitschiene stolpert das Kind und stürzt leider Richtung Gleis. Wann hätte da ein Sensor reagiert?


    Und zum Thema ETCS Level 3: Dies wurde ja mit einem Rolling Block in Form eines elektronischen Zugschlusses geplant. Jetzt gibt es in Deutschland eine Teststrecke, wo ETCS L3 als Teilblockmodus (sprich mit einigen kurzen Blöcken) realisiert.

    Klar werden wir ETCS L3 noch erleben, aber die Entwicklung dauert.


    LG

    Wie Knolli schon schreibt gibt es am Zug einige Möglichkeiten von Unregelmäßigkeiten, welche die immer häufiger werdenden Zuglaufcheckpoints ansprechen lassen. Die da wären zusätzlich zu den schon genannten noch lose Spanngurte oder Ladungssicherungen. Diese Fälle hatte ich in letzter Zeit desöfteren. Nach dem Profilalarm muss man sofort anhalten und nach Rücksprache und Freigabe des Fahrdienstleiters Nachschau halten. Bisher konnte ich jedes Mal die Mängel beheben (was ein Blechtrottel nicht schafft).


    Außerdem hat man auf Güterzügen sehr viele Einflüsse und Faktoren die die Fahreigenschaften beeinflussen. Einen schweren Güterzug mit AFB (automatische Fahr- und Bremssteuerung) zu fahren, ist teilweise schon auf Strecken im Flachland schwierig, von Steilstrecken wie am Tauern oder Arlberg will ich erst gar nicht reden.


    Mein Fazit: Gerade im Güterverkehr ist vorausschauende Fahrweise und ein gewisses Gefühl beim Fahren dazu, und dann kommen noch die anderen Einflüsse, die Knolli schon genannt hat.


    LG