Beiträge von coeus

    Wenn du mir deine Adresse per PN schickst schicke ich dir ein paar Dioden als Brief zu, normalerweise habe ich diese Standardteile bei mir in Schiltern und kann dann da aushelfen, aber wir sind ja noch bis voraussichtlich 2.5.2021 in der „Osterruhe“ ...

    Ich hab das bei mir mal etwas in einem Video abgehandelt, hier ist es etwas erklärt (so ab ca. min. 2 gibt es die Theorie, ab ca. 4:20 dann die LED-Berechnung per Hand, damit man etwas nachvollziehen kann was die LED-Rechner im Internet machen):


    Signalinstandsetzung mit LED-Berechnung


    Bei Glühbirnen hat man das Problem, wenn diese falsch gewählt sind und auf 12V ausgelegt waren, dass diese dann bei höheren Spannungen (~16-18V Digital) heiß werden und eventuell zu "Schmelzproblemen" kommen kann.


    Mit den LED ist es wie geschrieben so, dass man sich mit den ganzen Rechnern einen "Mindestwiderstand" ausrechnet, welcher das Maximum des für die LED verträglichen Stromes begrenzt. Werte darunter können zur Zerstörung der LED führen, aber Widerstandswerte darüber kann man dann getrost testen, ob die Leuchtkraft für einen persönlich dann passt.


    Ich lege die LEDs beim digitalisieren meist auf den halben Betriebsstrom aus (z.B. statt 20mA dann 10mA), wenn es dann zu hell ist wird heruntergedimmt. Ist aber wie geschrieben die persönliche Vorliebe, andere "begrenzen" direkt mit den Widerständen die Helligkeit, das hat aber eventuell beim Anlagenwechsel (Club-Anlage auf Privat oder umgekehrt) mit anderer Digitalspannung wieder Nachteile mit wechselnder Helligkeit (wenn gewünscht führe ich das dann genauer aus, wenn ich von der Buchhaltung und der Anlagenarbeit in Schiltern heimkomme ...).


    Schnell noch ein Beispiel mit weißen LED als 3-er Spitzenlicht in Serie verschalten:

    (Decoder +) + ----------- [R] -----------|>"| --------|>"| ---------|>"| ---------- - (Funktionsausgang)



    Angenommen die einzelne LED hat einen maximalen Strom von 20mA und eine Flussspannung von 3V, dann haben wir bei 3 LED in Serie (also "hintereinander" geschalten) einen Spannungsabfall von 9V, bei einer Digitalanlage haben wir am Funktionsausgang ca. 18V.


    Hier haben wir dann die 18V Digitalspannung - 9V Spannungsabfall der LED in Serie = 9V, welche am Widerstand abfallen müssen, damit nur noch der "richtige Anteil" zu den LEDs kommt.


    Der Mindest-Widerstand wird mittels dem "komischen Gesetz" (Ohmsches Gesetz) mithilfe des maximalen "verkraftbaren Stromes" der LED (20mA) und des benötigten Spannungsabfalls am Vorwiderstand berechnet, hier wäre das:


    9V / 0,02A = 450R


    Zur Aufklärung: 1A = 1000mA, folglich sind 20mA = 0,02A

    Diese Umstellung dient zum schnelleren überschlagen der Vorwiderstände im Kopf.


    Wie oben geschrieben verwende ich fast immer nur den halben zugelassenen Strom, damit man noch etwas Spiel hat, wobei die Leuchtstärke hier trotzdem fast immer zu hell ist.


    Bei 10mA zur Berechnung hat man es aber im Kopf noch leichter mit der Berechnung, hier kann man dann einfach Zahlen "verschieben":


    9V / 0,01A = 900R

    Hier dann die Komma-Verschiebung ...

    90 / 0,1 = 900R

    ... und nochmal dann

    900 / 1 = 900R


    Damit wären 900R bei mir der kleinste Widerstand, und dort gehe ich auf die nächst höheren Werte, z.B. 1k.


    Es ist am Anfang aber auch noch zu empfehlen einfach die LEDs mit Widerstand als Testschaltung einmal frei zu verdrahten und das Verhalten zu testen.

    So ist ausgeschlossen das die fertig verklebten und ins Gehäuse eingesetzten LEDs nochmal getauscht werden müssen ;-)


    Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn man da ein Testpaket mit ein paar LED und ein paar verschiedener Widerstände zusammenstellt ...


    Muss jetzt dann wieder unter die Anlage, es wird bei uns gerade geschottert und neue Weichen eingestellt.

    Damit würd ich ja nie auskommen ^^


    Habe von 1k bis 47k (!!!!) in 3k-Schritten alles da :):)

    Ach Knolli, da wäre ich froh wenn ich noch so übersichtliche Werte bei mir hätte, habe von ~0,05R bis ca. 10M fast alles da, die Schritte sind da teils auch keine 3k ;), und dass dann alles auch noch in den unterschiedlichsten Bauformen (hier teils auch noch sehr alte Widerstände u.Ä., die noch von der authentischen Instandsetzung von Röhrenradios, Flipper-Automaten und Jukeboxen stammen, etc.) ...


    Wie hast du das alles bei dir sortiert?

    Ich kämpfe bei mir noch immer an einem einheitlichen System ...

    SMD in der Rolle lassen oder in Kleinteilsortimente, Schubladenschränke oder Sortimentskasten, ...

    Da ich grade in der Werstatt wieder voll eingespannt bin gehts mit den Berichten leider momentan etwas langsamer weiter ...


    Ich habe schon etliche Sachen von euch (also die mir zugesendeten Teile der Forumsmitglieder :) ) in Arbeit und mitgefilmt/dokumentiert, aber ich komme da leider nicht zum bearbeiten des Doku-Materials ...


    Hier nur kurz eine Vorschau was dann als nächstes kommen könnte, falls ich endlich den bestellten SO8-Mosfet bekomme:


    Eine Piko Smartbox, Fehlerbeschreibung der Zusendung:
    " ... nach dem damaligen Geruch nach ist wohl damals ein Transistor oder wie man die Dinger nennt durchgebrannt. Hab bei einer Kurzschlußerkennung durch die Zentrale einmal zu viel den Strom wieder zugeschalten ..."


    Hier habe ich eine Methode mit gezieltem Kurzschluss und Strom angewandt, um schnell den Fehler eingrenzen zu können:

    Piko Smartbox Analysis.PNG


    Und momentaner Stand (noch mit fehlenden Teilen, also nicht fertig):

    Piko Smartbox Lebenszeichen_autoscaled.jpg


    Wenn ich diese Steuerung dann nach Ersatzteillieferung zusammengesetzt habe, schneide ich das Video fertig, das gibts dann zum anschauen, kann aber noch dauern bis der MOSFET eintrifft und erst nach den Tests kann ich sagen ob die Reparatur erfolgreich war, also --> noch laufendes Projekt ;-) )



    Wegen (anderem) aktuellem Fall:

    Wenn euch was in diese Richtung passiert, sagt es dem Händler, Hersteller, Reparateur, DvD, ;) ...

    Es passiert jedem Mal, ich habe auch schon einen ESU Loksound V5 abgefackelt, weil mir beim Test der "herumfliegende Lautsprecher" durch den Magnetismus an den (massigen ...) Lokrahmen gesprungen ist ...


    Um so genauer die Beschreibung des Fehlers, desto besser kann man eine Diagnose stellen und auf eventuelle Fehlerquellen hinweisen bzw. geht die Reparatur wesentlich schneller, ich gebe die Sachen auch an die Techniker der Hersteller weiter, damit diese dadurch ihre Produkte verbessern und gegen so etwas absichern können, bzw. zeige ich auch die Fehlerbilder hier im Forum, um "die geneigte Leserschicht" (ich könnte dabei auch euch meinen :-) )

    1.) zu erheitern

    2.) etwas zu sensibilisieren

    3.) etwas zu lehren

    4.) in Diskussionen darüber auch selbst was zu lernen

    5.) meine ausfallenden Technik-Kurse (und damit das Fachsimpeln, etc.) auszugleichen, das fehlt mir auch schon gewaltig :)


    Ich habe auch von einem Mitleser einen Märklin 6080 zugesendet bekommen, da überlege ich ob wir daraus einen "Mitarbeits-Thread" machen können, d.h. ich stelle da als erstes Bilder hier rein und man darf raten und vorschläge machen, was es bei diesem Decoder hat, ohne dass ich davor selbst etwas gemessen oder getestet habe. Wollt ihr das mal so probieren?

    Ausgang wäre dann natürlich offen, ob wir da einen Erfolg erzielen kann ich nicht garantieren ;-)

    Hi Ben,


    gute Arbeit, noch ein kleiner Tipp:

    Wenn du die Lok schon offen hast und zum Motor kommst, dann gib noch ein klein wenig Öl auf die Motorlager vorne und hinten, hier aber auch mit Maß und Ziel wie bei den anderen Schmierstellen.

    Da geht auch noch einiges an Reibung verloren, besonders im Anfahrmoment :).


    Bei Öl sollte es unbedingt "Harzfrei" sein, ich selbst habe im Einsatz (und bei uns im Shop - jaja, Eigenwerbung ... :) ) das Piko-Öl und sehr gute Erfahrungen damit.

    Bei uns gibts da aber nicht so viele Probleme, Achsen tausche ich auf Roco-Gleisen genau so viele wie auf den Piko-Schienen.


    Bei uns hat sich die Erfahrung eingestellt, dass die Achsen im Dauerbetrieb sowieso nach ca. 2 Wochen die Brünnierung verlieren, da sprechen wir nicht mehr von Kratzern :)


    Ich stelle mal eine typische Achse vor und nach ihrer Betriebszeit bei uns auf der Anlage ein, hier war es der rote Railjet von Roco:

    Achse 2016 (2).JPG


    Links neu, rechts nach 6 Monaten Dauerbetrieb, hier auch mit einer "Einschleifung" des Schienenprofiles.


    Hier zur veranschaulichung wieder eine Skizze:

    Abnutzung.png


    Das ganze nochmals von vorne betrachtet:

    Achse 2016 (3).JPG


    Erfahrung durch unsere aktuelle Gleiserneuerung im Abschnitt St. Pölten:

    Das Piko-Gleis ist am Anfang an den "Außenkanten" etwas schärfer als das Roco-Material, es läuft sich aber schnell ein und hat dann eine sehr hohe Standzeit, wobei hier gegen das Roco-Gleis auch noch der Höhenvorteil von 2,5mm zu 2,1mm erwähnt werden muss.


    Es sei aber auch gesagt:

    Auf einer privaten Anlage wird man nicht so schnell auf unsere Laufleistungen kommen, damit dann ein Gleistausch nötig wird, da geht es bei der Schiene eher um die Optik und den Preis ...


    Bei uns nach dem Gleistausch in Schiltern:

    In den ersten zwei Wochen im Regelbetrieb steigen mit der neuen Strecke unsere Zugreinigungsintervalle stark an, da die Haftreifen stärker beansprucht werden und sich hier abreiben, aber das ist auf den einzelnen Zugverband aufgeschlüsselt auch nicht so schlimm.


    Danach sind die Gleise "eingeschliffen" und den Rädern passiert auch nicht viel mehr als auf jedem anderen Gleis, bei Roco hat es etwas weniger Zeit gedauert, diese Phase war aber auch vorhanden.


    Was hier nach persönlicher Meinung schlimmer ist ist die falsche Reinigung des Gleises durch Schleifpapier, da man damit das Material aufrauht, dieses die Haftreifen und Metallflächen der Räder stärker angreift, dadurch diese selbst mehr zerkratzt und so zu mehr Verschleiß führt.


    Was hier aber noch schlimmer ist als das Gleis generell sind da die Stromabnehmer, welche direkt auf den Spurkranz, also von oben auf dem Rad aufliegen.


    Bei der Achse am Bild oben hat so der Kupferschleifer im Laufe des Radsatzlebens fast 3mm Material abgeschabt :)


    Hier noch ein Bild zu diesem Problem vom Steuerwagen unseres tschechischen Railjets:

    Achse Steuerwagen Railjet.JPG

    Ich glaube man sieht hier was ich meine :)


    Mir persönlich ist es lieber ich tausche ein paar Achsen als nochmal das Gleis herauszunehmen ...


    Und um das gleich vorweg zu nehmen:

    Ich habe auch Maschinen von anderen Clubs am Tisch, wobei hier entweder meist auf Roco oder Märklin gefahren wird, und dort sind die Achsen auch in ähnlichem Zustand wie bei uns auf dem Piko-Gleis.


    Zerkratzen tun sie sowieso schon beim ersten Gleiskontakt, hier lese ich bei den meisten Maschinen dadurch einen Teil ihres "Lebens" ab, da erkennt man mit der Zeit diverse Muster ;-)


    Kurz als Beispiel (ich hoffe auch verständlich ...):

    Rauer Schleier am Übergang von Lauffläche zu stehenden Spurkranz --> Testbetrieb oder hauptsächlich Vitrinenmodell (da gibts auch diverse Ausprägungen ...)

    Riefenbildung in der Beschichtung einseitig --> Betrieb nur in eine Richtung bei einer "Kreisanlage"

    Riefenbildung in der Beschichtung beidseitig --> Betrieb in beide Richtungen bei einer "Kreisanlage"

    Riefenbildung mit Aufrauhung --> durchschittlicher Betrieb, meist in eine Richtung auf einer "L-Anlage" (wegen Gegenbogen", aber auch ab und zu in Gegenrichtung betrieben bei Kreisanlage (hier kommt es auf den Schmutzansatz an ...) usw.


    Die Riefenbildung ist z.B. auf der Lauffläche der Achse des Steuerwagens oben zu erkennen, dieser ist bei uns fast ausschließlich gezogen unterwegs gewesen. Auf dem Bild war dann die Laufrichtung in die betrachtende Richtung,


    Nach wiederholtem Umschreiben mach ich da eine Skizze:

    Achse Steuerwagen Railjet - Skizze.JPG

    Zur Erklärung (und ja, das Bild ist nicht 100% perfekt dafür):

    Die Schienen hinterlassen natürlich Spuren auf den Rädern, hier in Rot die "permanent eingebrannte" Laufrichtung LR zu uns her (grüner Pfeil). Wäre der Zug auch geschoben worden hätten sich diese Linien auch in die Gegenrichtung gebildet und eine Art "Kreuzmuster" hinterlassen, wobei sich dann auch eine zweite "Schmutzrille" abgelagert hätte. Wäre der Bereich dazwischen dann nicht "strichliert", sondern nur eine rauhe Schicht, dann wäre er die ganze Zeit mal gezogen, mal geschoben worden, was hier nicht der Fall war.


    Die gelbe Strichlierung zeigt die Riefenbildung im angesammelten, aufgepressten Schmutz des Rades, hier kann man herauslesen dass der Steuerwagen in der letzten Einsatzzeit auf der Anlage in die selbe LR gelaufen ist wie sehr lange zuvor.


    Durch den Abrieb im blauen Viereck kässt sich herauslesen, dass eine Seite durch die Schleifer stärker abgetragen wurde, hier die Seite zum Rad. Das ergibt sich durch den eingesetzten Schleifer, welcher wie ein H aufgebaut ist, welches beim Betrieb an der vorderen Achse "nach innen" gezogen und auf der hinteren "nach außen" gedrückt wird.


    Kombiniert mit der Tatsache, dass unser RJ hier fast nur gezogen wurde ergibt sich in obere Skizze eine der Positionen der roten Achsen.


    Wenn man sich dann noch den Radzapfen ansieht (grüner Pfeil) dann sieht man dass hier einseitig mehr Abrieb stattgefunden hat, d.h. dass die Achse hier nicht so frei auspendeln konnte wie sie gerne wollte, darum tippe ich hier auf die Seite mit der Kupplung, die den STW mit dem restlichen Zug verbunden hat.



    Bei den Loks prägt sich dies teils noch besser aus, wobei man es auch nicht immer zu 100% sagen kann, meist sind aber doch schon deutliche Anzeichen vorhanden.


    Das ist dann wie wenn man sich mit dem Auto auf geschotterter Straße ausparkt, da kann man Anhand vom zerkratzten Straßenbelag sagen wo und wie der Wagen stand ;-)


    So, jetzt gehts eh schon in der Werkstatt weiter, ich habe gerade etwas viel um die Ohren ...


    Falls es noch Fragen zum Gleis gibt einfach schreiben und mit mit coeus verlinken, damit bekomme ich auch die Benachrichtigung :)


    Lg,

    Andreas

    Vielleicht ein bisschen Hintergrund zur Aufklärung:


    Bei ESU haben fast alle Decoder einen Schnittstellenstecker, damit man diese unter anderem vor Auslieferung leichter testen kann.


    Bei den Jägerndorfer Steuerwagen z.B. kommen die Funktionsdecoder gleich mit der 8.Pol-Schnittstelle in Einsatz.

    Schnell vom Außendienst weg: ESU LokPilot V1.0, HW Revision 2, wird beim Lokprogrammer fälschlicherweise als LokSound V3,5 erkannt.


    Ist eventuell ein OEM im Auftrag von Roco mit eingeschränkter Firmware als 10738 (Nur Motorola), 10732 DCC (hier eher seltener, waren vor allem Uhlenbrock) oder 10745 für Multiprotokollbetrieb.


    Ich hoffe ich konnte helfen ^^

    Widerstandslack ist bei mir verboten, da hat schon mal ein Waggon geraucht der zu früh auf das Gleis ging und dort schön langsam beim trocknen niederohmiger wurde ...


    Das ist natürlich hauptsächlich eine Sache der Verarbeitung :)


    Bei uns werden auf die Achsen SMD-Widerstände aufgeklebt und diese dann mit dem Silberleitlack nur zur Übertragung verbunden, das funktioniert perfekt. Da haben wir unsere konstanten 10k-30k Widerstand auf jeder Achse und damit laufen die Meldungen wie am Gleis :)


    Hab ich unsere Meldeachsenfertigung hier noch gar nicht vorgestellt?

    Da bin ich gerade wieder bei der Fertigung bin hier noch zwei Bilder direkt aus der Werkstatt:


    Lackierung (Masten sind erst grundiert):

    Lackierung Signalteile (1)_autoscaled.jpg


    Alterung:

    Lackierung Signalteile (2)_autoscaled.jpg


    Würdet ihr euch das zutrauen direkt von den unlackierten Einzelteilen aus solche Signale zusammenzubauen?


    Schwer sind definitiv die Signalschirme auf die Grundplatte aufzusetzen, diese sind schon sehr klein ...

    Auch bei der SMD-Bestückung sehe ich einen Knackpunkt ...

    Hombre


    Ja, kenne ich natürlich :)


    Der verstärkte AUX1 ist eh gleich auf den 8-Pol Stecker weitergeführt worden, AUX2 habe ich weggelassen da der Decoder nur "auf Reserve" liegt, da er nicht über DCC-CVs programmiert werden kann. Für eine Märklin-Instandsetzung aber definitiv noch voll geignet, und wenn da z.B. eine Maschine mit durchgeschossenem 6603(1) zur günstigen Instandsetzung reinkommt kann man diesen noch verwenden, dann bekommt er bei einer V260 auch für die Kupplung noch den zweiten Ausgang dazu. (Kommt dort auf die Umstände an, das wird dann aber alles mit dem Kunden abgesprochen ;-) )


    Hier würde ich aber auch nicht mit einem Transistor und Basis-Wid. vorgehen, sondern auch gleich einen MOSFET einsetzen und den Aufbau wie bei den internen Anschlüssen ausführen.


    Ein paar von den Bildern der Decoder (nicht nur bei Herrn H., auch auf anderen "Decoderseiten") sind auch von mir, da habe ich schon "Tuning-Tips" gegeben und diverse Umbauten vorgestellt, z.B. die Zurüstung der Trix-Decoder für die 2016er:

    Trix 612093 mit Pufferung CV-Liste_autoscaled.jpg


    Der 612093er mit dem von Märklin in der Erstserie werkseitig korrigierten Platinenfehler einer 2016 kommt auch von mir, der ist in meine eigene Sammlung eingegangen :)

    Lohengrin und Arronax


    Da hab ihr recht gehabt, der MOSFET oben rechts sieht mir arg verdächtig aus, schnell die Schnüffelnase auf Durchgangstest geschaltet und ...:

    06 60760 Märklin Testmessung_autoscaled.jpg

    (Da sollte eingentlich eine 1 im Display stehen ...)


    Wir haben einen Durchgang, zwar keinen kompletten Durchschuss, aber viel fehlt auch nicht mehr ;-)


    Schnell geschaut was noch passendes bei den Ersatzteilen vorrätig ist und den da gefunden:

    07 60760 Märklin Mosfet_autoscaled.jpg

    Der alte musste hier schon weichen :)


    Noch schnell den neuen eingelötet und ab auf den Prüfstand:

    09 60760 Abschlusstest_autoscaled.jpg


    So soll es sein, wieder ein Decoder ins Leben zurückgeholt :).


    Ein paar hab ich dann noch, ich muss nur schauen wie es sich bei mir mit der Zeit ausgeht ...

    Dasselbe Problem gibt es auch bei Wägen von ACME, schaut alles super aus, bis man es auf die Anlage stellt und dem Praxistest unterzieht. Die Kurvengängigkeit lässt auch hier, naja, zu wünschen übrig.

    Schauen wirklich gut aus, aber ich hab bei unserem NightJet auf der Schilterner Anlage geflucht als ich die Zurüstteile in der Nähe der Kupplungen heruntergenommen habe, alles geklebt und wegen der Betriebssicherheit (zwecks verhaken) sind die alle weggekommen ...