Beiträge von 56.3115

    56.3115

    Hallo Gernot !

    Wie hast du die F1-Soundfunktion verschoben, mit der C40x-Prozedur oder nur mit CV310 auf Fx-Taste?

    Ich hab nur ein MX31ZL und den Soundprogrammer und damit funktioniert das auslesen bei dieser Lok nicht, warum auch immer. Kann deshalb nicht erkennen ob nur Sound ein auf F1 liegt oder noch andere Funktionen. Danke für Hilfe !

    mfg rudi

    Hallo Rudi,


    ja ich verwende die CV #400er zum Verschieben der Funktionstasten. Mit den CV #300 komme ich nicht klar mit meinem Equipment von Märklin bzw. Uhlenbrock.

    Auf F1 habe ich außer Sound bei der Originalbelegung nichts entdeckt.


    Zur Verschiebung der Funktionstasten habe ich über meinen Weg auch schon mal etwas im Stummi Forum geschrieben, was ich hier etwas verkürzt wiedergebe:


    Mein Weg ist wie folgt:
    In einer Tabelle (Excel) werden zuerst alle Sounds und Funktionen so wie sie gerade programmiert sind von oben nach unten aufgeschrieben.

    z.B.:
    F0 - Licht
    F1 - Sound
    F2 - Pfiff
    F3 - langer Pfiff
    ...
    F8 - Ansage
    usw.

    Dann schreibe ich mir die gewünschten Funktionen dazu:
    Original Wunsch
    F0 - Licht - Licht
    F1 - Sound - Pfiff
    F2 - Pfiff - langer Pfiff
    F3 - langer Pfiff - Ansage
    ...
    F8 - Ansage - Sound

    Damit ergibt sich für dieses Beispiel:
    F0 - Licht - Licht - CV400 = 0 (1:1)
    F1 - Sound - Pfiff - CV401 = 8 (F8)
    F2 - Pfiff - langer Pfiff - CV402 = 1 (F1)
    F3 - langer Pfiff - Ansage - CV403 = 2 (F2)
    ...
    F8 - Ansage - Sound - CV408 = 3 (F3)


    Bei Stummi habe ich dann auch noch über weitere Sonderthemen, wie Zuordnung eines Funktionsausgangs zu einer Taste mit höherer Nummer etc. geschrieben.


    Allgemein ist zu sagen, dass das ganze mit dem MXULFA von Zimo mit der ZCS Software einfacher geht, aber im Endeffekt bleibt es dabei, dass man sich die Zuordnung zuerst überlegen muss und dann in die CVs programmieren muss. Das geht wahrscheinlich mit jeder DCC-Steuerung.


    In meinem Fall sieht die Tastenbelegung bei meiner 2062 jetzt so aus, wenn meine Aufzeichnungen stimmen:

    F0 Licht Licht 400 0

    F1 Sound digitale Kupplung 401 8

    F2 Pfeife kurz Pfeife kurz 402 0

    F3 Pfeife lang Pfeife lang 403 0

    F4 Schaffnerpfiff Schaffnerpfiff 404 0

    F5 Ankuppeln Rangierbel. 405 16

    F6 Rangiergang Lokfahrtaste 406 17

    F7 Kurvenquietschen Leerlauf 407 9

    F8 dig. Kupplung vorn Sound 408 1

    F9 dig. Kupplung hinten Kurvenquietschen 409 2

    F10 Führerstansbel. Kompressor 410 11

    etc.


    Mein Ziel ist es dabei die Lok möglichst so anzupassen, dass ich mit den ersten 8 Funktionen (F0 - F7) möglichst viel machen kann. Die weiteren Funtionen müssen bei meiner Steuerung (MS2) mit der Shift Taste angesprochen werden. Daher kam auch mein Ziel für die Steuerung der digitalen Kupplungen nur eine Taste zu benötigen.


    Ich hoffe das hat ein wenig geholfen

    LGG

    diesmal kurzes Update:


    Die Werte

    CV #127 = 49

    CV #128 = 50

    haben den gewünschten Effekt gebracht.

    Ich kann jetzt mit der Taste F1 entkuppeln, die Ansteuerung der Kupplung hängt von der Fahrtrichtung der Lok ab und passt jetzt zum Kupplungswalzer :)


    Ich musste dadurch natürlich ein paar Funktionen verschieben...

    Nachtrag zum Kupplungswalzer der Roco 2062:



    Ich habe in meinen Aufzeichnungen noch einmal nachgesehen:

    Die beiden relevanten CVs sind CV #115 und CV #116.


    CV #115 = 70 wurde von Roco gewählt und von mir so belassen.

    Der CV #115 stellt die "Kupplungsansteuerung Einschaltezeit" ein.

    Dieser CV stellt die Dauer der vollen Spannung auf dem Kupplungs-Elektromagnet ein und den Dimmwert der danach notwendig ist um die Kupplung in der Position zu halten. Da die Spulen in den digitalen Kupplungen heute keine volle Spannung auf Dauer vertragen, würde ich diesen Wert auch eher nicht verstellen.


    CV #116 = 169 original und wurde von mir auf CV #116 = 165 geändert.


    Der CV #116 stellt das "Automatisches Abrücken beim Entkuppeln" bzw. den "Kupplungs-Walzer“ ein.

    Hier kann man den Fahrweg beim Entkuppeln einstellen, und zwar die Fahrstufe und die Zeit für jede Richtung. Ich habe mich ein wenig damit gespielt und habe den Wert 165 als Kompromiss gefunden.

    Das bedeutet dass die Lok zuerst 2 sec. mit Fahrstufe 20 Richtung Zug fährt und dann das selbe in die andere Richtung macht. Original wird von Roco die Fahrstufe 36 eingestellt.


    Mit der kleinen Modifikation gefällt mir die Einstellung schon besser.

    Hier kann man natürlich noch einiges ausprobieren (hohe/niedrige Fahrstufe im Zusammenspiel mit der Zeit). Bei meiner 2067 von Roco habe ich für den CV #116 den Wert 164 gewählt. Das schaut noch besser aus, hat aber bei meiner 2062 nicht mehr zuverlässig funktioniert.


    Die anderen CV Werte, die dankenswerter Weise auf der Webseite vom Mostviertler dargestellt wurden, würde ich zuerst nicht unbedingt verstellen.

    CV42 ist die Zuordnung des Funktionsausgangs FA2 zur Taste F8

    CV43 ist die Zuordnung des Funktionsausgangs FA1 zur Taste F9

    CV61 stellt die alternative Funktionsausgangs-Zuordnungstabelle ein


    Interessant sind noch die CV #127 und #128:

    Der Wert 48 in den CV #127 und #128 konfigurieren die Ausgänge FA1 und FA2 als „Entkuppler-Ansteuerung“. Ein Wert 0 würde hier jeden Effekt abschalten und damit erreichen, dass die Entkuppler durch die Ansteuerung überlastet und defekt werden können.

    Ich suche aber noch nach einer Lösung mit einer Funktionstaste für beide Entkuppler auszukommen. Sie belegen bei mir durch die Verwendung des Zimo-Mappings aktuell die Tasten F1 und F2. Eine Taste würde eigentlich reichen, der Kupplungswalzer ist ja abhängig von der eingestellten Fahrtrichtung der Lok und nicht nur von der Taste an der Steuerung. Jetzt steht in den Hinweisen zu dieser Lok von Roco dass man keinesfalls beide Entkuppler gleichzeitig ansteuern soll um eine Zerstörung zu vermeiden.


    Bisher habe ich das mit der Richtungsabhängigkeit der angesteuerten Entkuppler schon mal mit dem „Schweizer Mapping“ versucht. Das hat bei mir nicht funktioniert. Ich stehe mit dem Schweizer Mapping auch noch immer irgendwie auf Kriegsfuß.

    Vielleicht kann ich das verwenden einer Taste doch noch realisieren, wenn ich in die CV #127 und #128 den Wert 49 bzw. 50 anstatt 48 eintrage. Laut Betriebsanleitung vom Zimo-Decoder ist in den untersten bits die Richtung definiert.

    Ein Versuch steht aus, ich werde bei Erfolg berichten.


    Es ist wieder länger geworden, dabei wollte ich nur vorschlagen mal den Wert 165 im CV #116 auszuprobieren, wenn der Kupplungswalzer nicht gefällt.


    Noch ein Hinweis: Natürlich kann ich nur die Verantwortung für das Umkonfigurieren meines Decoders übernehmen, das Programmieren der CVs geschieht jeweils auf eigene Gefahr.


    LG

    Gernot

    Hallo zusammen,


    hier noch ein kurzes Update, das ich auch so ähnlich im Parallel-Universum gepostet habe.


    Die Lok ist am vergangenen Wochenende zuerst eingefahren und dann recht viel zum Verschieben auf meinen Märklin C-Gleisen verwendet worden. Die Lok fährt geschmeidig und dank des Energiespeichers ohne Probleme über jede Doppelkreuzungsweiche und sonstige Gleisverschmutzung, die von anderen Loks normalerweise verlässlich gefunden werden.

    Die Zugkraft der Lok ist dabei wesentlich höher als erwartet, das liegt vermutlich auch an den beiden Haftreifen bei meiner AC-Lok.


    Auch die digitale Kupplung funktioniert bei mir mit der Roco UKK sehr verlässlich. Vor allem das Ankuppeln von einem einzelnen leichten Waggon geht mit dieser digitalen Kupplung besser als mit der bisherigen von Roco.


    Mittels CV Änderungen habe ich die Lok gleich mal an meine "eigene Hausnorm", die die Belegung der Funktionstasten betrifft, angepasst. Das war so weit kein Problem, die Lok hat nur wirklich viele Funktionen. Ich verwende dazu das MXULFA von Zimo mit der ZCS Software.


    Gestern habe ich versucht ein paar weitere Anpassungen vorzunehmen.

    Bei dem schönen Soundprojekt habe ich folgende Änderungen vorgenommen: Der Schaffnerpfiff ist jetzt lauter und das Kurvenquietsch-Geräusch ist nach der Anpassung für mich auch fast hörbar neben dem Fahrgeräusch.


    Den Kupplungswalzer habe ich auch versucht an den meiner anderen Loks anzupassen. Dabei bin ich vorerst an eine Grenze gestoßen. Wenn ich die Fahrstufe so klein wie bei den anderen Loks auswähle funktioniert das Abkuppeln nicht mehr verlässlich. Die dabei gefahrenen Strecken konnte ich aber so stark reduzieren, dass mir der Tanz gefällt :)


    Bei dem Roco 2062 Soundprojekt ist eine Coasting-Taste ("Leerlauf ein/aus" in der Bedienungsanleitung) vorprogrammiert. Die Funktion habe ich bisher in meinen Loks nicht benutzt.

    Ist das Abfallen auf Leerlauf während der Fahrt realistisch?

    Bisher verwende ich ganz gern die „Speedlock-Taste“ bei meinen Soundloks. Mir gehen aber die Tasten aus, hier muss ich mich wohl erst entscheiden.


    Die Weiterfahrt ohne Strom aus der Schiene ist unglaublich toll. Ich wollte die Einstellungen der 2062 für meine Roco 2067 übernehmen. Da habe ich aber nichts passendes gefunden. Eigentlich dachte ich mir ja schon lang, dass der relativ kleine Elko in der 2067 nicht viel bringen kann.

    Aber ist die Kombination 5-Volt Motor zusammen mit einem Elko oder Goldcap in der 2062 so viel besser?

    Extrem viel Platz kann ja in der 2062 dafür nicht sein.


    Ich freue mich jedenfalls weiter sehr über die Lok :)

    Ganz besonders weil ich mir unschlüssig war ob ich sie „brauche“ und sie in AC für ausverkauft gehalten habe. Ich hatte ja schon die Bachmann/Liliput 2060.


    LG

    Ja das ist eine 2060.14 / L132473 von Liliput-Bachmann mit gelber LED Beleuchtung. Ich habe sie gebraucht mit eingebautem Decoder gekauft und mit einem Wechselstromschleifer ausgestattet. Sie läuft besser als erwartet.


    Die 2062 von Roco hat halt den riesigen Vorteil, dass sie dank des Energiespeichers auch in langsamer Fahrt über alle Problemstellen auf meiner Anlage kommt. Dabei ist die Zugkraft auch noch vorbildgerecht stärker als die der 2060.

    Dazu kommen dann noch die digitalen Kupplungen, der Sound, Rangierlicht mit nur je einer Lampe pro Lokseite (links/rechts), die Führerstandsbeleuchtung usw.

    Und die Lok braucht auf meiner eh schon vollgeräumten Bahn auch noch nur wenig Platz 😉


    Wie schon zuvor geschrieben freue ich mich sehr über die neue Lok 😀


    Die 2060 benötigt aber jetzt wohl eine Überarbeitung...


    LGG

    Ich habe sehr lang überlegt welche Zentrale bei mir die Nachfolge der Intellibox I antreten soll und bin dabei bei der CS3 gelandet. Trotz der vielen anderen Meinungen hier kann ich meine Entscheidung nicht als falsch sehen.

    Es gibt anscheinend unterschiedliche Bedürfnisse.


    LGG


    P.S.: Ich fahre hauptsächlich mit DCC und mfx ist abgeschaltet da anscheinend nicht jeder Decoder damit umgehen kann wenn das mfx Signal auch anliegt.

    Und Jürgen,


    deine Beiträge und deine Webseite verfolge ich natürlich auch schon lange.

    Vielen Dank für die vielen Anregungen und die tollen Beiträge!


    Liebe Grüße

    Gernot

    Vielen Dank für die positive Rückmeldung! Ich sollte wirklich mal aufräumen und die Bahn hier vorstellen.


    Zur Veranschaulichung:

    20200430_151418_kl.jpg


    Mit der gegenwärtigen, beschriebenen Konfiguration kann dieser Zug auch in Kriechgeschwindigkeit problemlos angefahren werden. Dieser Zug ist nicht so leichtgängig wie der Erzzug mit 13 Waggons plus Dienstwagen.


    Bei "normalen" Steigungen würde ich mir wenig Sorgen machen und im Versandhandel kann man das auch mit wenig Risiko ausprobieren.


    Das größte Plus für mich war die recht einfache Möglichkeit den Sound einzubauen:

    20200328_184546_kl.jpg20200404_172114_kl.jpg


    Eigentlich hatte ich vor den Umbau hier einmal gut vorbereitet zu präsentieren - Sorry jetzt habe ich den Thread gekapert.

    Ein Video zu zeigen wäre jetzt halt noch gut, aber das habe ich in Foren noch nie gemacht. Ich muss mich damit mal beschäftigen. Ich finde den Sound vom Volumen/Bässe her einfach super. Dabei könnte es sicher noch ein besseres Soundprojekt als das von mir gewählte für den Zimo Decoder geben. Ist halt alles erst in Arbeit.


    Wie erwähnt gefällt mir die Roco Lok aber auch!

    Ich hoffe meine Ausführungen kommen nicht zu negativ rüber! Ich möchte niemand abhalten vom Kauf dieses schönen Modells!


    Gerade vorhin bin ich mit einem sehr schweren Zug die Steigung rauf gefahren. :)


    LGG

    Jetzt noch etwas zu meinen Erfahrungen:


    Vorneweg, ich habe keine so schöne Umgebung für meine Züge wie viele hier mit ihren von mir sehr bewunderten hier vorgestellten Modellbahnen. Mein Eisenbahnzimmer teilt sich seine Bestimmung mit der als Büro und als nur noch selten benutztes „Kinderzimmer“ mit 2 Schlafmöglichkeiten. Das alles auf 10m2 und die Bahn ist natürlich nicht fertig. Dadurch ergibt sich eine ordentliche Steigung von knapp unter 4% zwischen den beiden im Abstand von 18cm übereinander angeordneten Ebenen der Bahn. Es ist Platz für bis zu knapp 2m lange Züge.


    Hier eine Ansicht vom Schreibtisch mit einem Teil der beschriebenen Steigung:


    20200413_195156_kl.jpg

    20200418_173952_kl.jpg


    Zur 657 von Brawa:


    Im Originalzustand hat sie über meine Steigung kaum mehr gezogen als meine Brawa 92er ohne Haftreifen. In der Ebene war das nicht zu bemerken.


    Internetrecherche und ein Anruf bei Brawa haben ergeben, dass das ein bekanntes Problem auf Märklin Gleisen sei und der Tausch der letzten beiden angetriebenen Achsen Abhilfe bringen würde. Die ultimative Lösung sei dann wohl zwei angetriebene Achsen mit Haftreifen zu verwenden. Dazu habe ich das Angebot bekommen, dass ich die Lok einschicken oder dass mir eine Ersatzachse zugeschickt werden kann. Da ist der Kontakt dann abgerissen, ich muss mich wieder mal darum kümmern. Vielleicht habe ich die falsche Emailadresse erwischt.


    In der Zwischenzeit hatte ich die Lok zerlegt um den Sound einzubauen. Und da ich nicht auf die Achse warten wollte, habe ich vorerst mal die letzten beiden Achsen vertauscht. Nur jetzt stimmt der Versatz nicht und meine Lok fährt aktuell ohne Kurbelbolzen an der 4. Achse. Da muss entweder die Tauschachse her, oder ich muss den Versatz anpassen. Die Lok zieht aber alle Züge über die Steigung wie sie soll.


    Bei dieser Lokkonstruktion sind die letzten beiden Achsen über ein Zahnrad angetrieben. Dabei sind diese beiden Achsen in einem Wipprahmen gelagert. Eigentlich eine tolle Anordnung. Die mittlere Treibachse ist mittels einer Druckfeder abgefedert, die aus meiner Sicht zu stark war. Ich habe die Feder gekürzt, das hat schon mal einiges gebracht. Die vorderen Achsen wippen auch, die Lok hat daher eine 4-Punkt-Lagerung. Der Drehpunkt der 4 Wippen ist jeweils in der Mitte zwischen den Achsen knapp innerhalb der Rahmenaußenkanten.


    Die mangelnde Zugkraft liegt im Originalzustand vielleicht daran, dass bei Vorwärtsfahrt die vorletzte Achse mit Haftreifen durch die Wippe leicht entlastet wird (wie bei 4 achsigen Elektroloks) und die Feder der mittleren Achse zusammen mit dem Mittelschleifer die Achse zusätzlich entlastet.


    Wie zuvor geschrieben, passt die Zugkraft mit den getauschten Achsen jetzt für meine Umgebung. Mein „Schattenbahnhof“ in der unteren Ebene ist ein Kopfbahnhof, und daher fahren die Dampfloks bei mir eigentlich immer vorwärts die Steigung nach oben. Zuletzt hat es sich allerdings einmal ergeben, dass die 657 in Rückwärtsfahrt den Berg erklimmen sollte und da war es dann wieder nichts mit der Zugkraft. Daher warte ich noch auf die zweite Achse mit den Haftreifen, ich möchte das Thema damit dann erledigen.


    Die Lok gehört in meiner Sammlung auf jeden Fall zu den schönsten und in der Ebene zieht sie die gleichen Züge wie meine Roco 52er ohne Probleme. In der starken Steigung mit Weichen als zusätzliche Herausforderung ist sie schwächer, aber das ist ja vermutlich durchaus vorbildgerecht. Später soll sie mal als Vorspann zusammen mit einer 52er oder der 50er den Berg erklimmen, da muss ich mich aber noch mit dem Decoder spielen… Sehr tolle Modell-Vorbilder für so einen Betrieb gibt es ja hier im Forum.


    Meine 42er von Märklin zieht übrigens auch weniger als die 52er und nicht viel mehr als die 657er im jetzigen Zustand, aber wie beschrieben ist das jetzt mit meinen möglichen Zuglängen kein Problem mehr.


    Ich hoffe ich kann damit ein wenig helfen.


    Liebe Grüße


    Gernot

    Das ist vielleicht auch noch interessant:


    20200330_145605_kl.jpg


    Der Decoder findet Platz im Tender, der Kessel ist übrigens aus Metall.

    Vor dem Motor soll der Lautsprecher seinen Platz finden. Die Kabel sind schon von Brawa vorgerüstet!

    Ich habe mich aber für einen Einbau des Lautsprechers in den Tender entschieden, der Platz im Kessel war für mich zu klein. Dazu habe ich einen Tenderaufsatz zusammengeklebt um einen Dumbo LS mit einem großen Resonanzkörper von Austromodell dort verstecken zu können.


    Mit meiner (nicht vorbildgerechten) starken Steigung die die Lok schaffen muss, hat sich ein Problem ergeben. Der Haftreifen ist original auf der vorletzten Achse und die mittlere Achse ist zu starr gefedert. Daher war der Vorschlag von Brawa, dass ich eine weitere Achse mit Haftreifen bekomme. Und das war kurz vor Corona, ich muss mal wieder nachfragen. Dieses Zugkraftproblem soll angeblich ein AC-Ausführungs-Problem sein. Aktuell schafft die Lok meine Steigung mit der vertauschten 4. und 5. Achse und einer gekürzten Feder für die Mittelachse. Wie gesagt warte ich noch auf die zweite Achse mit Haftreifen.


    Alles in allem eine schöne, aber teure Lok. Mir hätte die 657er von Roco vor allem mit den schwarzen Rädern auch gefallen, der Umbau auf AC, Sound usw. hat mich aber bisher abgehalten. Ich habe schon so viele Umbauprojekte auf Vorrat...


    LG

    Gernot

    Hallo,


    diesem Thema folge ich hier mit besonders hoher Aufmerksamkeit, da ich genau die selbe Aufgabenstellung zu lösen versucht habe und immer wieder versuche. Dabei geht es für den Start mal um 2 Roco 52er mit MX645, eine Roco 50er mit MS450 und eine Märklin 42er noch mit Märklin Sounddecoder. Es sollen viele weitere Loks von Roco und anderen Herstellern folgen.


    Zu meiner Ausstattung gehört ein MXULFA, ein Marion-Zeller Rollenprüfstand und den dazugehörigen Geschwindigkeitsmesser Max. Ich habe das alles mal günstig gebraucht gekauft und daher nicht bewusst ausgesucht.


    Damit dachte ich, dass es ein Kinderspiel sein sollte die Loks zu synchronisieren.

    Der erste Versuch war über die 28 Punkt Geschwindigkeitskennlinie der beiden 52er.

    Der Plan war so eine Einstellung zu finden, bei der den 128 Fahrstufen der Steuerung die exakte Geschwindigkeit zugeordnet werden kann. Z.B. bei der Fahrstufe 80 umgerechnet 80km/h, bei FST 40 entsprechend 40km/h. Das würde bei österreichischen Dampfloks schon mal ganz gut passen. Der Regelbereich bei meinen 93er wäre halt arg eingeschränkt, da von den 128 Fahrstufen nur 60 verwendet werden könnten. Und das würde noch etwas blöder für meine Brawa 92er und meine Liliput GKB 677, die beide in der Realität nur noch langsamer fahren können.


    Leider hat das gar nicht geklappt.

    Die Geschwindigkeitsmessung mit dem Max ist bei mir eher sehr ungenau, ich habe nur eine Auflösung von umgerechnet 6 km/h, über den Mittelwert geht es dann aber doch einigermaßen. Kennt das hier auch jemand so? Hier suche ich noch nach einer Verbesserung.

    Über das MXULFA und ZCS kann ich die Fahrstufe 80 nicht einfach einstellen und die 28 CV-Fahrstufen passen mathematisch nicht exakt zu den 128 Fahrstufen, man muss benachbarte Werte nehmen. Die Fahrstufen kann ich an der mittlerweile gekauften Märklin CS3 einstellen.

    Mit den CVs ist es mir dann aber überhaupt nicht gelungen einen linearen Verlauf der Linie einzustellen, die Werte waren teilweise schon am Anschlag, und die Geschwindigkeitsstufe hat trotzdem nicht gepasst. - Daher habe ich diesen Weg vorerst einmal aufgegeben.


    So wie hier beschrieben bin ich auch mit den CVs 2, 5 und 6 für die ersten 4 Loks einigermaßen hingekommen, befriedigend ist das aber noch nicht ganz.


    Von den Decoder-Herstellern würde ich mir eine Funktion "Verbundtaste" wünschen, bei der eine zweite gut einstellbare Geschwindigkeitskennlinie gewählt wird, die Regelung zurück genommen wird und die Lokadresse nicht geändert wird. Dann könnte ich mit meiner Steuerung eine Multitraktion bilden und die Loks alle auf eine Geschwindigkeit bis 128km/h einstellen. Für die 93er würde das dann bedeuten, dass der Fahrregler nur bis zum Wert 60 aufgedreht werden sollte. Eine Traktion mit der 93er darf dann ja auch nur mit bis zu 60km/h unterwegs sein...


    Das Thema Mehrfachtraktion kommt aber anscheinend gerade erst in Mode. Anscheinend haben viele Modellbahner inzwischen mehr digitalisierte Lokomotiven als Züge... ;)


    Ich hoffe aber inzwischen auf weitere gute Tipps hier im Forum und bin sehr dankbar über das Thema hier!


    Liebe Grüße

    Gernot