Beiträge von 1018

    Mich stört dieser Haltepunkt Wien auch sehr, denn das ist kein Bahnhof einer 2 Millionen Einwohner Stadt. Die Verantwortlichen haben sich nicht an den Europäischen Bahnhöfen der anderen Städte ein Beispiel genommen. Doch das Sprichwort "Wien ist anders" groß geschrieben. Soeine Stadt nennt sich Kulturstadt, der Bahnhof entspricht dem linken Gedanken um nicht zu schreiben Kummerl-Bahnhof


    Keine Ahnung, was damit ausgedrückt werden soll.

    Wien = SPÖ-Bürgermeister = "Kummerl-Bahnhof"?

    Gilt das dann auch für das häßliche Trumm in Linz, weil hier ebenfalls ein Sozi BM ist?


    Natürlich war der überflüssige Wiener Hauptbahnhof auf andere Weise ein Politikum ersten Ranges.

    Erstens hat das Ding statt der ursprünglich veranschlagten 420 Millionen eh nur ca. 1 Mrd. gekostet.

    Zweitens war das Ganze eigentlich ein Stuttgart 21-light (Wien braucht einen Durchgangsbahnhof - wie München, Frankfurt, Zürich, Rom usw.), nur die heurigenseligen Wiener haben es nicht bemerkt.

    Und drittens war das Gerede von einer zentraleuropäischen Drehscheibe wieder einmal typisch österr. Großmannssucht. Wo sind denn die ausgebauten Verbindungen nach Warschau, Krakau, Prag, Budapest, Belgrad, Bukarest, Athen oder - Gott behüte - Lemberg und Czernowitz?

    Wenn man mit einem nicht zu späten ICE ankommt, herrscht im ganzen Bahnhof Grabesstille und der letzte Zug nach Przstestalka oder wie das heißt ist schon abgefahren.

    Noch nachgetragen die letzte Fahrt Passau - Wien.

    Nichts Aufregendes, in Passau zwei Nahverkehrszüge mit einer 1144er und der 146.241, die elegante schwarze MRCE Dispolok 185.552 auf Solofahrt.

    Abfahrt und Ankunft des ICE.

    Beim nächsten Mal wird es wieder abwechslungsreicher.

    Generell zu Piko vs. Roco:


    Piko hat das, was Roco, Liliput, KMB, Märklin, Trix, Fleischmann et al. hinter sich haben, vermutlich erst noch vor sich. Noch expandieren sie und versuchen Marktbeherrscher zu werden; erleichtert wurde das durch die spezielle DDR-Situation (für die Geschäftsübernahme gab es Zuwendungen; das hatten wir einmal an anderer Stelle diskutiert).

    D.h. natürlich nicht, daß ich Piko diesen Verlauf wünsche. Im Gegenteil.

    V.a. finde ich es sehr sympathisch, wenn man mit einem Betrieb ein Gesicht verbinden kann (und keine "grauen Männer" im Hintergrund vermutet).

    Um 18 Uhr solls ein weiteres Video geben, wo auch auf die 1044er eingegangen werden soll.



    LG, Manfred


    Also irgendwie wird mir der Herr Wilfer immer sympathischer, v.a. ist es nicht unvorteilhaft, wenn man mit einer Firma ein freundliches Gesicht verbinden kann (wie auch z.B. beim MiWuLa).


    Habe ich gesehen, zwar ein bißchen experimentell (fetzige Musik, viele verzerrte Weitwinkel-Kameraaufnahmen), aber trotz allem ein sehr atmosphärischer Bericht aus dem vorletzten Betriebsjahr.

    Schön auch die Eisenbahnergespräche (über Aberglauben usw.) und manche Anflüge von Poesie ("Geliebte Dampflok...").

    Welche Ausdrücke ich gern verwende, beobachte ich nicht manisch, mir geht aber mit Verlaub dieses besserwisserische "gell" auf die Nerven.

    Es soll Leute geben, die, von ihrer Genialität überzeugt, ihre One-Man-Show durchziehen, weil irgendwann das Publikum fehlt.

    Wenn jemand definitiv weiß, daß es auch in 50 Jahren - abgesehen von wenigen Prestige-Projekten - kein Umdenken beim Thema ÖPNV und damit keine Neutrassierungen oder Reaktivierungen geben wird, können wir den Thread ja getrost schließen. Schad um Nerven und vergeudete Lebenszeit.

    Keine Ahnung, warum der Thread "ZUKUNFT der Eisenbahn in Österreich?" heißt, wenn man Ö (i.e. Wien) wieder einmal für den Nabel der Welt hält, um dann alles mies zu machen (nein, "Realismus" ist das nicht, nur "gesetzestreuer" Eskapismus).


    Als Kontrastprogramm wieder einmal ein Blick über die Grenze:


    1018

    Ich weiß, die Wahrheit schmerzt! Sie aber verdrängen zu wollen, hilft vielleicht dem Individuum, aber ändert leider nichts! Diskutieren war noch nie eine herausragende Fähigkeit der Österreicher, deswegen wird auch jede Meinungsverschiedenheit sofort als "Streit" klassifiziert und der Austausch von Argumenten wird durch Ausrichten von Killerphrasen ersetzt.


    Irgendwie habe ich den Eindruck, daß da jemand gar nicht diskutieren will und alle abweichenden Meinungen eben gerade mit "Killerphrasen" niederbügelt.


    Die verlinkte Broschüre des VDV habe ich gelesen und kommentiert. Was fehlte: Ein Antwortkommentar von KE.


    Hier noch ein Versuch:


    https://bahnblogstelle.net/202…4000-km-bahnstrecken-vor/


    Tatsache ist, daß sich in D doch einiges getan hat und noch viel zu tun ist.

    Und das wird von jemanden pauschal als "Wunschdenken" abqualifiziert, der doch so gern Argumente austauscht.

    Mad World (und damit meine ich nicht den Klassiker von 1983 und die geniale Cover-Version von Gary Jules)...

    Guten Morgen!

    Sachliche Erwiderungen darf man aber "einmahnen", wenn man schon mit irgendwelchen Broschüren (zur Ablenkung?) eingedeckt wird.

    Und den ewigen Fatalisten sollte man nicht unbedingt das letzte Wort lassen, wenn bereits im Threadtitel das Wort "Zukunft" vorkommt...


    Ersuche KE/BE aus reiner Höflichkeit auf meine Bemerkung, daß die hingeknallte Broschüre

    https://www.vdv.de/vdv-leitfad…on-eisenbahnstrecken.pdfx

    mit keinem Wort GEGEN Wiederinbetriebnahmen spricht, einzugehen.


    Bereits im Vorwort heißt es:


    Neben dem Ausbau von Strecken und dem Bau gänzlich neuer Verbindungen kann es gleichfalls geboten sein, die einstige Entscheidung einer Streckenstilllegung in Frage zu stellen und eine Reaktivierung anzustreben.


    Und als eines von vielen positiven Beispielen:

    Beispielhaft ist nachfolgend das Landesentwicklungsprogramm Bayern aufgeführt.

    Bitte auf S. 24 ausführlich nachlesen.


    Diese I-Tüpferl-Reiterei im österr. Paragraphendschungel aus reiner Rechthaberei, die sich bis zum St. Nimmerleinstag fortsetzt, bringt genau nichts, wenn ein Nachbarland bewußt andere Wege beschreiten kann und will (bzw. muß).