Beiträge von austronewt

    Das große Frontfenster am Führerstand 1 war in der gezeigten Epoche höher als alle anderen Fenster und beide Frontfenster waren mit einer Sonnenblende (welche Farbe?) ausgerüstet

    Völlig korrekt angemerkt! Gebaut wird hier das Originalmodell von Gerard. Das stimmte leider von vorn bis hinten eher wenig. Auch die gesamte Front ist ja einfach über die Tischkante gezogen. Selbstverständlich juckt es mich auch manchmal in den Fingern. Aber das Ding soll ein unverändertes Dokument der 1970er Jahre sein. Die angesprochenen Sonnenblenden sind sogar im Kleinteileprogramm der railboys, waren aber eben kein Teil dieses Bausatzes. Zwei Gußteile, die fehlten, hat Erich Kröß für mich exakt nach dem Original sogar neu gemacht. Nur dumme Sentimentalität!

    ich glaub, ich kapier jetzt, was der Josef gemeint hat: Er poliert sein Fahrzeug vor dem Lack. (Glasperlen) Sicher auch eine brauchbare Methode beim entsprechenden Material. Allerdings kann ich insofern beruhigen, als der abrasive Effekt beim Sand im µ-Bereich bleibt und somit die Oberfläche bloß matt wird. Auch sie wird nach dem Einbrennen des Lacks hochglänzend. Das Ultraschallbad halte ich für verzichtbar. Seife und Zahnbürstel tun es auch.

    Gestern sind die neuen Farben gekommen. Also wurden dem VT 43 gleich seine schwarzen Linien verpasst.

    Auf den beiden Detailfotos möchte ich euch Lackierfehler zeigen. Foto 1: Hier ist so gut wie kein Blech vorhanden, um ein Abdeckband anbringen zu können, also ist die untere Kante des Bandes durch die Spannung ins Wageninnere gerutscht und somit gibts eine schwarze Delle in der Bauchbinde. So gut wie nicht korrigierbar. Foto 2: Zwei Fehler. Unter dem Türrahmen ähnlich we auf 1: Keine Klebefläche für das Abdeckband. Beige Macke überm Scheinwerfer. Da hat sich die Lackabdeckung des Scheinwerfers nach oben geschoben. Kein Problem. Mit einem schwarzen Marker ist das weg. Morgen kommt noch die graue Schürze dran.

    Ein sehr unschönes Problem hat sich ergeben: Durch das Manipulieren beim Abdecken wurden trotz Vorsicht sämtliche Trittbretter verbogen. Die müssen wahrscheinlich neu befestigt werden, da sie beim Zurechtbiegen abbrechen werden. Das Beheben von Fehlern (Schatten) zeig ich auch noch!

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    Durch die momentane Unpässlichkeit unserer Post steckt dieser letzte Bericht fest. Warte auf Gussteile, Bleche, Lacke …. Kann sich nur um Wochen handeln bis es hier weitergeht.

    Paulus, Ap. : "Geduld aber ist euch not ….". Br.a.d.Hebr. 10/36.

    Alle von mir gefertigten 310 hatten Rauchverzehrer (messingfarbener Ring um den Schlot) Den werden zwar andere auch gemacht haben aber meine über 50 Stück waren alle damit versehen.


    Je nachdem. Die aus der Werkstatt in der Lederergasse waren nicht eingebrannt. Die aus meiner schon.

    um mich nicht einem bösen Verdacht auszusetzen: Hab schnell die Sprühschatten weggenommen. Man soll ja immer mit gutem Beispiel vorangehen! Obwohl die sowieso überlackiert worden wären. Aber wegen der Ästhetik halt.

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    Wenn du den Sprühschatten an der Seitenwand meinst. Nicht schrecken! Der ist wurscht. Der wird ohnehin von der Bauchbinde abgedeckt. deshalb hab ich mir da nicht viel angetan. Bloß: Mir ist die schwarze Farbe kaputt geworden! (das muss einem erst wer nachmachen.) Bestellt ist sie schon.

    Welche Lacke eignen sich für solche Vorgangsweisen? Welche Vorzüge ergeben sich dadurch?

    Na ja, die Lacke sind natürlich aus dem railboys-Fundus. Nur für gewerbliche Zwecke und direkt in Österreich gar nicht erhältlich. Umweltschutz, ihr kennt euch aus.

    Probieren kann man das auch mit anderen Lacken. Muss man halt testen, welche Typen bei welchen Temperaturen sich eignen. Vorteil beim Einbrennen: Der Lack wird nachdem er schon grifffest war, nochmals zäh, kriecht in "Poren" und wird beim neuerlichen Härten wirklich hart.

    Die Oberflächen werden allerdings hochglänzend. Egal, mit welchem Glanzgrad man lackiert hat. Das ist ein großer Vorteil für Decals. Zum Schluss kommt sowieso seidenmatter Klarlack drüber.

    Mit Weißmetall gehts auch, nur verhält sich das im Temperaturverlauf anders: Braucht lang, um warm zu werden, kühlt aber nur langsam ab. Das kann zum Problem bei den Klebern führen.

    Heute ein bissl unter Zeitdruck, also gehudelt!

    So optimal ist die obere Zierlinie beim VT 43, EP II nicht gelungen. Werde ein wenig mit dem Pinsel nachhelfen müssen. Etwas zu schmal dürfte sie auch sein. Ist aber technisch sehr schwierig, hier breiter zu werden, weil die Ätzkante vom Gerard Modell das so vorgibt. Die Unreinheiten in der Mitte stören nicht weiter. Da kommt die schwarze Bauchbinde drüber. Der ET 10 in grün über alles dient hier nur dem Arbeitsnachweis! Sowas findet man im Lackierkurs unter "erste Schritte".

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    Versuch, ob sich das Wageninnere mit dem vorbildlichen Braun lackieren lässt. (Geht nur nach Fertigstellung der kompletten Außenlackierung.) Die Sorge dabei etwas von der mühevollen vorangegangenen Arbeit zu verletzen, war bisher so groß, dass ich das Wagnis gescheut hab, da man davon eh nicht viel sieht, wenn das Dach drauf ist.

    Also wieder alles abkleben, irgendwie probieren zwischen die Querstreben des Plafonds Etwas Farbe reinzukriegen. Im Ergebnis sind zwar die Querstreben satt braun geworden, aber innen wenig angekommen. Trotzdem- es ist zu sehen und somit gerechtfertigt gewesen.

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    Weil ich von kompetenter Stelle darauf hingewiesen wurde: Im Lackierbeitrag #617 Bezieht sich die Bemerkung Ep II auf das Fahrzeug, die Lackierung selbst auf die Ep IIIa. Ich habs dort entsprechend korrigiert.

    Eine zweite Erklärung: Tatsächlich werden die Fahrzeuge VOR der blauen Lackierung komplett in Elfenbein lackiert als grundierende, eingebrannte Farbschicht. Darüber kommt dann blau. Innen geht sich technisch eine braune Lackierung so gut wie nicht aus. Das Dach ist so konstruiert, dass man eine Abdeckung nicht rein kriegt und das Braun bestenfalls den Fußboden erreicht. Ich werde es aber doch irgendwie versuchen. Einen großen Unterschied wird's nicht machen,

    Aber jetzt von mir eine Frage an die Expertenrunde zum VT 43: Hatte der an der Fensterkante oben noch eine Linie? Auf dem einen Foto wirkt es so. Bei anderen hat er sowas eindeutig nicht. Falls vorhanden, müsste sie schwarz sein. Wie Bauchbinde und Trennlinie zur grauen Schürze.

    Danke für Infos!

    Und wie angekündigt, gehts jetzt ans Lackieren. Es soll der VT 42.10 entstehen. Als Epoche II Fan (bezogen auf das Fahrzeug) soll er aber anstatt der Lackierung mit schwarzer Bauchbinde die interessantere der BB Österreich, also der Ep IIIa bekommen. Das wird nicht das einfachste Kleid.

    Am Anfang steht das Abkleben der schon beige lackierten Flächen an. Mit Abstand das Mühsamste. was dabei versäumt wird, ist gnadenlos zu sehen. Gespritzt wird saphirblau (RAL 5003) Sobald die Oberfläche grifffest ist, Abdeckbänder runter. Das Lösungsmittel greif auch die Kleberschicht der Bänder an. Lässt man die zu lang oben, pickt ihr Kleber später auch auf dem Modell. Jetzt kommt der Augenblick der Wahrheit.

    Ist ganz gut geworden. Auch die Fluchten der Linien passen. Was bei diese Abdeckmethode nicht zu vermeiden ist, sind die Unschärfen bei Innenwinkel. Man kann anschließend mit dem feinsten Pinsel Ausbesserungen versuchen. Das sind aber häufig Verschlimmbesserungen.

    Nun kommt das Modell erst wieder in den "Ofen" und wird bei 60°C "gebacken".

    Dann wird der VT nochmals komplett abgeklebt. Nur die Schürze bleibt frei. Die soll jetzt grau werden. In sämtlicher Literatur steht Eisengrau (RAL 7011) Ich glaub das nicht. Auf den Fotos wirkt dieses Grau deutlich heller, als Eisengrau. Aber bitte, den Experten zuliebe halt Eisengrau!

    Durch das Einbrennen wird der Lack hochglänzend. Zum Aufbringen der Decals ideal. Sind die drauf und eventuelle Zusatzteile montiert, wird mit klarem Seidenmattlack drüber gehaucht. Beschriftung muss ich aber erst machen.

    Wenn das Wetter wieder so grauenhaft ist, wie heute, kommt morgen der VT 43 drann

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    Da gibts an der Oberfläche Guss bedingte sehr seichte Schlieren. Das sieht man auf den Fotos nicht. Gehen auch nach Ausgießen und Schleifen nicht weg. Das 2-Komponenten Material wird derart dünn, dass es beim Schleifen einfach verschwindet. Verbindet sich nicht gut mit Aluminium. Pech. Man kann aber damit leben. Beim VT 42 sieht mans, wenn man von oben draufschaut. Beim VT43 gings eh gut.

    Und heute wurde die erste Runde lackiert. Sämtliche Fahrzeuge wurden innen und außen in RAL 1001 beige gespritzt. Innen bleibt das so. Außen bleibt nur das Fensterband beim zweifarbigen Wagen so. Beim grünen ET 10 dient die Farbe als eine Art von Grundierung. Deren Zweck ist es in diesem Fall: Gleichmäßiger Farbgrund, Aufhellung der darüber liegenden Farbschicht (RAL 6005)

    Die Dächer sind nicht ganz so toll geworden. Da ist doch die Grenze des Alugusses von Gerard bald erreicht. Trotz kitten, füllen, schleifen sieht man bei der gnadenlosen Alu Farbe (RAL 9006) eine Reihe von unsauberen Stellen. Hatte das VT 42 Dach schon zweimal abgewaschen und neu verschliffen. Jetzt hats gereicht.

    Ich arbeite grundsätzlich ohne Grundierungen. Dafür werden die Lacke bei 60°C eingebrannt (Metallmodell!)

    Anschließend beginnt das langwierige Abkleben und Lackieren in diversen Farben.

    Das sollte man nicht unter Zeitdruck machen, es wird also dauern.

    Bis bald!

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    Heute gings ans Sandstrahlen! Als erstes einmal ganz lieben Dank an Erich Kröss! In seiner Strahlkabine durfte ich werken!

    Wenn ihr euch die Bilder zuvor anschaut, könnt ihr sehen, welcher Unterschied nach dieser Behandlung ist. Neu gebaut würden sie nicht anderes ausschauen als diese 35 Jahre alten Modelle.

    Morgen werden sie gleich am Vormittag grundiert, damit die Korrosion keine Chance hat.

    Von der Lackiererei melde ich mich wieder!

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    Ist recht leicht. So um die 350 g. Besteht ja in erster Linie aus Hohlraum ohne Ballast. Hat deshalb auch Mühe, sich mit dem einseitigen Antrieb selbst den Berg hinauf zu schieben, geschweige denn, was Besonderes zu ziehen. In der Ebene geht sich der Steuerwagen aber sicher aus. Das waren halt keine Fahrmodelle, sondern eher Vitrinenstücke. Gerade beim ET 10 ist auch die Kurvengängigkeit eingeschränkt.