Beiträge von Huebsch

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    LG, Manfred

    Hi!

    Das ist ein Phoenix mini Combicon Stecker, von dem gibt es inzwischen einige Nachbauversionen gibt da der Patentschutz abgelaufen ist. Auffällig die Dinger sind alle in etwas im gleichen Farbton grün. Falls jemand davon was braucht bitte bei mir vorbeischauen in der Werkstatt ich kaufe die Dinger in 1000'er Mengen. Die Preise sowohl Manderl als auch Weiberl variieren von €0,90 bis €10,- pro Stück. Beim blauen Klaus würd' ich sowas nicht besorgen...

    In der MoBa Welt wurden die Stecker von ZIMO seit den 1990'ern eingesetzt später dann auch von anderen Anbietern, prominent ESU (leider mit inkompatiblem Versionen zueinander auf den SwiPi's) und auch von Roco an der zZ21. Die Stecker sind sehr gut halten viel Strom aus, dadurch ist auch die Verbreitung gestiegen. Der gesuchte Stecker ist mit 8A Belastbarkeit spezifiziert, es gibt aber "Verwandschaft" hinauf bis 50A, die schauen sehr ähnlich aus sind dann aber etwas größer, aber weiterhin grün.

    -AH-

    Also damit ich es auch verstehe zum wirklich sicher zu sein. Die im Bild rot umrandeten Kondensatoren dürfen im Digitalbetrieb die Lok verlassen? I[...]

    Das ist eine Drossel und die hat vor allem dekorative aufgaben, elektrisch eher unwirksam kann man drin lassen oder entfernen das ändert wenig im Regelungsverhalten und auch nicht bei Störstrahlung.

    -AH-

    [...] analog lief er nur widerwillig und nach längerer Kunstpause überhaupt an, in einer Fahrtrichtung blieb er dann aber je nach Reglerstellung nach kürzerer (höhere Reglerstellung) oder längerer Zeit (niedrigere Reglerstellung) völlig unmotiviert einfach mit weiterleuchtendem Licht stehen.

    Ende vom Lied war das ich den Decoder wieder rausgeschmissen und einen gebrauchten elektronischen Roco - Fahrtrichtungsumschalter eingebaut hab mit dem er absolut einwandfrei seine Arbeit tut.

    Very mysterious - zumindest für mich als Nichtdigitalspezialist...:wacko:

    Verhält sich so wie's zu erwarten ist.


    Bei den Pikodingern speist man künstlich Störsignale von "hinten" in die Motorbrücke ein. Das hat man sich bei Märklin abgeschaut andere Firmen haben's kapiert, daß das mehr stört als hilft. Diese Kunstschaltung erfolgt über Kondensatoren die vom Gewicht an die Motorkontakte gehen. Auswirkung der Sache ist, daß Bürstenfeuer Störungen besser abgestrahlt werden können. Vorgegeben als Begründing wird genau das Gegenteil nämlich das Mindern der Störstrahlung - letzteres ist messtechnisch vielfach widerlegt. Kann man mit einem AM Mittelwellenradio auch selbst beobachten, Störgeräusche sind mit den falschen Kondensatoren lauter als ohne.


    Der Decoder schaltet in einen Selbstschutz-Modus wenn der meint überlastet zu sein, daher schaltet er ab, Modell bleibt stehen. Im Digi-Betriebsmode werden die Decoder Endstufen anders betrieben und löschen einen Teil der Störungen, daher das unterschiedliche Verhalten. Ist aber ein ziemliches Mienenfeld die Geschichte. Technische Erfordernisse auf der einen Seite, juristische auf der anderen Seite und beide Seiten haben kaum Verständnis für die Breite der Probleme nämlich Motorregelung und HF Technik unter einen Hut zu bringen.

    -AH-

    Sind davon alle Motore betroffen? Ich hab fast alle meine Loks mit Glockenankermotore umgebaut.

    Bei Glockenanker Motoren ist die Sache weniger deutlich aber genauso vorhanden. Insbesondere wenn der Motor ausgeschlagene Lager hat (durch falsche Ansteuerung) und damit der Kollektor beschädigt ist. Die Regelung wird besser wenn man einen Löschkondensator hat.

    -AH-

    -...... und nachhaltig schöner in Fahrverhalten. Bin zwar nicht Arnold, aber die paar Loks ohne Kondensator die teilweise wieder zurückbekommen habe (Decoder spinnt) bestätigen meine Annahme immer mehr.

    Die Löschkondensatoren von den Motoren zu entfernen bedeutet den Decoder, speziell die MOSFETs langsam zu killen. Weiters je nach Decoderfirmware ist die Regelung schlecht. Bei den MX Decodern von ZIMO merkt man das nicht sehr, die haben das im Griff. Bei den MS Decodern ist das aber schlimm dei hüpfen dann meist wie alte Decoder aus den 90'ern.


    Also Löschkondensatoren, das sind jene quer zum Motor, zu entfernen ist vorsätzliche Beschädigung des Decoders mit schlechten Fahreigenschaften kombiniert. Diese Ratschläge haben entweder wirtschaftlichen Vorsatz oder technische Unwissenheit als Ursache.

    -AH-

    Hello!


    Die Sounds sind als APS Soundsammlung dokumentiert. Deeplink in den Shop:

    https://amw.huebsch.at/AMW_Script/shop2.pl?FT=4030

    Die Sounds werden aber nur am Decoder eingespielt angeboten das ist eine Vorgabe des Sound Autors.

    -AH-

    Kann ich wieder einen 8 poligen mit Sound bei Ihnen bekommen?

    Dankeschön!

    Muß schauen was noch an Decodern da ist. ZIMO liefert derzeit sehr schlecht, man wollte die MX Decoder schon aus der Produktion nehmen, daher hat man zu wenig Prozessoren bestellt. Hinzu kommt das Bauteilproblem das alle haben die Komponenten brauchen. Da die MS Decoder noch viele Baustellen in der Firmware haben, kann man diese wenn man Ansprüche an Sound Funktionalität hat nicht benutzen. Da fehlt einiges für E-Loks und Diesel, Dampf scheint einigermaßen komplett zu sein. Fahreigenschaften sind auch schlecht und klassische Leistungsmerkmale die HLU Steuerung gehen gleich gar nicht. Das erhöht den Druck MX Decoder zu fertigen daher der Mangel.


    Also ja ich meine ich habe noch MX645 und MX648 - bitte einfach über den Shop bestellen.

    -AH-

    Folks!

    der 4030 hat im Soundprojekt einige Varianten vorgesehen:


    4030.0 (4030.300) AEG Schaltwerk, Klotzbremse > CV 265= 101 (Standardeinstellung)

    4030.0 (4030.100) BBC Schaltwerk, Klotzbremse > CV 265= 102

    4030.200 BBC Schaltwerk, Scheibenbremse > CV 265= 103


    Text direkt aus dem Soundprojekt Beilageblatt herauskopiert

    -AH-

    Hi!

    Das sind 2 Dioden, deren "Füßchen" zueinander schauen. Sehr Typisch bei einem Grätzgleichrichter, da gibts kaum Alternativen schaltungstechnisch. Also ja!


    Alternative wäre ein Synchrongleichrichter mit gesteuerten MOSFETs der kommt aber sicher nicht auf einem preislich attraktiven Modell zum Einsatz

    -AH-

    Wenn Du einen Tipp hast wo es die Teile gibt dann herbei damit.

    Hmmm, naja ich würd' mal bei so einem kleinen unbekannten Digitalexperten in Wien 3 nachfragen. Der hat die vergangenen Stunden 3 Sätze verbaut. Hat aber nur noch wenig Platinensätze über. Gewicht leider keine mehr die kann man aber durch Fräsen des Originalgewichts anpassen.

    -AH-

    Falls da noch der alte Decoder von der 310'er drin ist, vergiss es. Die haben da den ausgesucht schlechtesten jemals gebauten Decoder reingemumpft. Alles Elektrik Raus und Ersatzteile aus dem Laufenden Programm rein. Da kannst dann beliebige Decoder einstecken in NEM652

    Folks!

    ZIMO und auch einige andere Decoder Hersteller haben eine gekrümmte Kennlinie, weil das für klassische Anwendungen das sinnvolle Verhalten bei langsamen Geschwindigkeiten ist. Steht auch so in der Doku. Für Zeit/Weg Rechnungen wie TC gibts eben das Einmessen um das zu erkennen und der Sach' entsprechend nachzugehen. Mich wundert nur die recht deutliche Krümmung hatte ich etwas schwächer in Erinnerung.


    Zum UP ich würd's einfach lassen, dadurch kann der TC im unteren Geschwindigkeitsbereich den Decoder genauer steuern, bei den schnellen Geschwindigkeiten ist das etwas gröber braucht man meist ohnehin nicht so präzise dort.


    Falls es aber emotional stört einfach in der CV67ff Kurve einen Gegenbauch eingeben und schon ist es weg.

    -AH-

    Folks!

    Die Sache mit Mehrfachtraktionen ist oft besprochen so wie das Thema Kehrschleifen. Die Lösungen sind für beide Themengebiete oft dokumentiert und bekannt seit etwa 30 Jahren. Noch viel öfter werden die Hinweise nicht einmal ignoriert, man quält sich lieber in langen Forendiskussionen. Auch eine Form das Hobby zu betreiben.


    Hier kurz nochmals wie's geht:

    1. mit Vax die beiden Loks bestmöglich ähnlich schnell machen

    2. so möglich die Geschwindigkeit über Schienenreferenzspannung angleichen um die Decoder genauer rechnen zu lassen das erleichtert das Anpassen extrem. Kurz Finger weg von CV5! Einzige Ausnahme D&H Decoder da gehts via CV5.

    3. CV2/6/(5) die Kennlinien anpassen wenn das nicht ausreicht dann über CV67ff

    4. wenn obiges erledigt ist die Beschleunigungszeiten möglichst annähern.

    5. Den Regelungseinfluß vom 100% Genauigkeit auf 70-90% zurück nehmen. Höhere Werte nur wenn die Loks wirklich sehr ähnlich sind.


    Damit fahren viele ihre Nachschiebezüge problemlos. Das ist die heiklere Betriebsart als Doppeltraktion. Wenn die Loks direkt gekuppelt sind ist das Problem von Entgleisungen geringer.


    Der Schlupf die Regelungsqualität muß eingestellt werden, weil man das nicht genau hinbekommt. Im Betrieb verändern sich die Modelle stark alleine durch Erwärmung. Daher ist ein optimieren zur Eliminierung geringster Geschwindigkeitsunterschiede völlig sinnlos. Das ist vergebene Liebesmüh und verschlimmert die Sache sogar manchmal deutlich.


    Einzige Einschränkung: die Begrenzung der Regelungsqualität (Schlupf) das können nur die Premiumhersteller wirklich gut. Meiner Erfahrung nach ZIMO, cT Elektronik, ESU in der Reihenfolge mit abnehmender Sicherheit. Alle 3 kann man aber gut mischen wenn's sein muß.

    -AH-

    Verstehe ich das richtig, wenn ich ein paar Loks auf der Vereinsanlage fahren lasse, bekommen die dort eine neue Adresse? Wenn ich sie dann zurück nach Hause bringe, gibts wieder neue Adressen, Bezeichnungen oder wie auch immer man das nennt?

    JEIN - bei mfx kann das passieren, da interessiert Dich das kaum außer Du schaust in den Details nach. Die Spielanlagen können mit den zugewiesenen Adressen fahren. Jedesmal andere wenns grad' passiert.


    Bei DCC passiert das nicht, außer Du willst das explizit. Falls Du mit einer Lok kommst und diese Adresse bereits vergeben ist auf der Anlage gibt's eine Rückfrage. BZW wenn's im Decoder gesperrt ist bleibt das auch so.


    Lösung der Problematik ist, daß der Decoder eine Seriennummer hat. So wird der von der Zentrale abseits seiner DCC Adresse eindeutig erkannt und man kann je nach Laune des Zentralensoftware Entwicklers sinnvolle Dinge machen oder Unfug. Also Du kannst drauf bestehen die Adresse ändert sich nicht oder Du kannst auch zulassen daß die daheim und im Club unterschiedliche Adressen hat. Diese werden automatisch zugewiesen. Ich würd' das nicht wollen aber das geht. Der "Sex" daran: Du brauchst da nie was zu tun, Lok auf's Gleis und losfahren.

    -AH-

    M4/mfx ist weitaus besser, funktioniert und ist frei zugänglich.

    Nun die Aussage trifft zu wenn man die Situation vor 10 Jahren betrachtet. bei mfx geht das nur passabel - also nicht gut - wenn man wenige Loks am Gleis hat. Sonst wird das schnarchlangsam und man wartet Minuten auf eine Anmeldung. Weiters geht das üblicherweise nur in der nähe der Zentrale sonst sehr verlässlich garnicht. Es fehlt das Konzept der dezentralen Lesegeräte wie das DCC eben hat.


    In der DCC Welt gibt eine Anmelderei die schneller Funktioniert wenige Sekunden die Lizenzfrei ist weil von der Railcommunity aka VHDM genormt. Leider hat ZIMO, Lenz, und ESU dafür gesorgt daß das 10 Jahre im Kreis genormt worden ist. Jetzt ist es aber fertig. Die guten Updatbaren Zentralen können das eeh schon.

    Hab auf Verdacht mal einen 680Ω-Widerstand eingelötet, Beleuchtung macht sich recht gut.


    Ich verwende die Platinen der Beleuchtung von Klein Modellbahn für die Doppelstockwagen weiter, da ist es so vorgegeben.

    OK die waren technisch eine ziemliche Zumutung und Oskar Klein nachhaltig beratungsresistent. Man muß aber auch zu den LED Strömen bei den Modellen bedenken, daß das schon viele Jahre her ist. Die Schaltungen waren aber damals wie heute "mutig".

    -AH-

    Ich verstehe nicht, warum die LED parallel geschaltet werden sollen. Das hat doch zur Folge, dass die LED wegen Fertigungstoleranzen unterschiedlich hell leuchten oder im Extremfall einige gar nicht.


    Ich würde 2x3 LED in Serie schalten mit Vorwiderstand (rechnerisch bei 19 V 470 Ohm, 1k sollte auch passen, wenn man im Wagen keine Stadionbeleuchtung braucht). Und als SMD-Bauteil wäre ein Widerstand pro LED auch leicht machbar.

    YEP Im Digitalbetrieb besser in Serie Schalten so man mit der Summenspannung dann noch auskommt. 3x weiße LED etwa 8-9V das sollte überall in H0 noch gehen. Dort dann vermutlich etwa 3k3 als Vorwiderstand. Immer ausprobieren das Herumrechnen ist völliger Unfug weil man kaum wo Daten zu Strom - Helligkeit bekommt und wenn: wer versteht die Werte???? Die oft genannten 10mA für eine LED sind schon lange eine Fehlberatung.


    Die Fertigungstoleranzen von LEDs innerhalb einer Serie sein heute sehr gering, da kann man tatsächlich parallel schalten, was von der physikalischen Theorie her natürlich extrem großer Unfug ist. Man lebt bei dem Unfug von der guten Widerholgenauigkeit bei den LED Fertigern. Ich würde dennoch die Serienschaltung vorziehen.


    Meine Erfahrung für einzelne LEDs ist auch eher bei 10k Vorwiderstand heute. Gibt's eigentlich noch Anbieter mit miesen LEDs die niedrigere Vorwiderstände wegen hohem Stromverbrauch brauchen? Ich meine da die typischen Kleinen LEDs die man in Modellen benutzt.


    Ich habe bei meinen Tauschplatinen den LED Strom von etwa 10mA vor 20-15 Jahren auf 1-2mA abgesenkt sonst ist es zu hell. Die LEDs sind einfach viel besser und heller geworden.

    -AH-