Beiträge von modellbahnfreak

    Liebe Forumsbrüder, ich habe da ein kleines Problem mit den Anhängen zu den Beiträgen. Was die Fotos betrifft: Meine Digitalkamera (Billigmodell) stellt bilder her, von denen jedes so um die 3 MB hat. Erlaubt sind Anhänge nur bis 350 KB (deswegen musste ich das Prospektblatt von Much in 3 Teile teilen). Natürlich würde ich ab und zu auch gern ein Bild reinstellen (z.B. von Kleinserienmodellen aus meiner Sammlung), aber wie ? Das nächste: Ich habe eine Art Almanch in Tabellenform erstellt, der in Baugröße H0, H0e und H0n3 sämtliche Lokomotivmodelle und Triebwagen enthält, deren Vorbilder nach 1945 bei den ÖBB waren und die je erzeugt wurden bzw. solche aus denen sich mit einfachen Mitteln ein ÖBB Modell herstellen lässt, wenn es ein solches noch nicht gibt oder gegeben hat. Dazu gehört auch ein Vorwort über die Behandlung der Tabellen, ein Herstellerverzeichnis und eine Erklärung über die Bedeutung der einzelnen Spalten in den Tabellen. Natürlich würde ich euch das gerne zeigen, aber die Dateinen sind entweder .doc (das Vorwort) oder .xls (Tabellen). Beide Arten sind hier nicht gestattet. Macht nix, habe ich gedacht, drucke ich das halt aus und scanne es als .pdf wieder ein. Denkste! Beim Vorwort haben die beiden Seiten zusammen 33KB, als .pdf nur die erste Seite allein schon über 600KB, was unzulässig ist. Wer kann mir einen Rat (für einen nicht EDV-Fachmann verständlich, ich bin nur Anwender) geben? :confused:

    Einen Antrieb gibt es übrigens auch dazu

    Jetzt hauts mich um! Der Jan Cekül ist ja ein Kleinserienfabrikant. Wie schaut das mit dem Pavel Gülich aus? Verkauft der seine Dinge oder stellt der sie nur im Internet aus? Eine wirklich professionelle Firmenseite von dem hab ich nicht gefunden (oder habe ich nur schlecht gegoogelt?). Wie schon durch meinen Username angedeutet: Die 2085.01 muss ich haben!

    Wenn du alte Listen oder Prospekte hast, kannst du diese scannen und einstellen?

    Habe ein Prospektblatt aus 1991. Allerdings musste ich es kopieren und die Kopie in 3 Teile zerschneiden, da sonst zu groß (über 700 KB). Ich glaube, dass es Prospektblätter nur sehr selten gab. Meistens waren Neuheiten nur direkt im Geschäft angekündigt. Preislisten habe ich nie zu Gesicht bekommen, habe die Preise immer mündlich erfragt. Zu dem Blatt: Auf Teil 1 befindet sich die 2020 (die Version als Bausatz) und der Model Loco Bausatz der Klapperschlange 956.1. Auf Teil 2 die Bausätze der 56 (Zlabinger/Much), der 656 (von Weinert, nicht von Much, die war viel früher) und der 655 von Model Loco (Schriftzeile auf Teil 3). Auf Teil 3 schließlich die 617 von Much/Westmodel, ein ÖBB Güterwagen und der MCi in der ÖBB Version.

    Dateien

    • Much 1.pdf

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    • Much 2.pdf

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    • Much 3.pdf

      (320,18 kB, 82 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hatte noch nie vorher von dem Wagen gehört. Entweder hat Lima da eine sehr kleine, rare Serie aufgelegt oder der wurde umbeschriftet.

    Zum Wagen: Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gab es das Fahrzeug schon einmal als ÖBB Fahrzeug in den Anfangszeiten von Much. Da war die Basis auch von Lima, aber der englische Wagen war im Maßstab H0. Allerdings waren die Schrägstreben nicht ganz vorbildgerecht. Habe mir damals einen Wagen mit richtigen Streben aus GB besorgt, der war aber 00 und von Graham Farish (ja die werkten damals auch in 00 und nicht nur in N). Ein Vorbildfoto gab es in irgend einem alten Heft der "Eisenbahn". Zusammengebaut habe ich den Wagen allerdings nie. Ich glaube das Urmodell liegt noch in irgend einer Schachtel bei mir.

    Vor längerer Zeit habe ich mir via ebay ein Modell der 617.1089 gekauft, wovon der Verkäufer allerdings den Hersteller nicht mehr gewußt hat. Auf dem Fahrwerk ist zwar das Roco-Zeichen drauf, allerdings ist die Lok feinst zugerüstet (etwa die Leitungen am Kessel und die Griffstanden sind extra aus Metall angesetzt, zudem jede Menge Weinertteile) und sogar das Anbrennholz am Tender fehlt modellmäßig nicht. Der Tender selber ist nicht von Roco, schaut mir eher nach extra Messingkonstruktion aus, wobei die Drehgestellblenden als Metallgußteile extra angesetzt sind.


    Habe meine Much/Westmodel 617er aus der Vitrine geholt und untersucht. Da ist von Roco nichts dabei, auch kein Zeichen. Westmodel konstruiert in den meisten Fällen die Fahrzeuge von Grund auf. Wie ist dein Aufbau (Kessel, Umlauf, Führerhaus etc.): Kunststoff oder Metall? Möglicherweise ist deine 617er ein Bastlermodell. Roco hat ja eine 17er gebracht, aber eben nicht das Baulos 1911 mit niederem Umlauf und Radkästen, sondern das Baulos 1914, das als 617 nicht wirklich verwendbar war (obwohl Roco einmal eine Beschriftungsvarante als 617 gebracht hat). Die Roco Maschine wurde aber sehr oft als Umbaubasis heran gezogen (auch Gerhard Much hat sich lange vor Westmodel daraus eine 617 geschnitzt). Vielleicht ist dein Modell ein solches Derivat.


    Habe übrigends begonnen meine Kästen und Aufzeichnungen nach Much Personenwagen und Pack- bzw. Postwagen zu durchstöbern und dürfte da einiges gefunden haben. Muss es aber erst bearbeiten und mit der Aufstellung hier vergleichen.


    Gruß Modellbahnfreak :)

    Frage: Wurde ein odell der 619.1089 mit den von mir beschrieben Charakteristika seinerzeit so von Much vertrieben ? Würde mich freuen, wenn ich da Klarheit bekommen würde.


    Ich habe eine. Muss sie nur heraus kramen und ablichten (bin allerdings kein großartiger Fotograf). Auch besitze ich noch ein altes Prospektblatt von Much auf dem er die 617 (und andere Kleinserienmodelle) ankündigt. Bitte ein bisschen Geduld.


    Noch eine Ergänzung: Im Vertrieb von Much gab es eine Zeit lang motorisierte 9156 Kleinbahntender (Hersteller: Zlabinger) als Fertigmodelle für Bastlerzwecke.

    Eine Frage bezüglich der Drogerie aus den Anfangszeiten. Verkaufte dort Herr Much auch Modelle aus dem damaligen Programm von Lilliput? Und wenn ja, wissen sie vielleicht noch ob die Schachteln mit einem Preissetikett der Drogerie Much oder Modellbahn Mich versehen waren.

    Ja natürlich. Es wurden auch die üblichen Großserienprodukte verkauft. Bezüglich der Etiketten kann ich jetzt nichts Genaues mehr sagen. Aber vielleicht findet sich in meinem "Sauhaufen" noch die eine oder andere Schachtel.


    Gibt es die Fa. Exakt mit ihren Beschriftungsbögen überhaupt noch oder war dies auch ein Much-Projekt ?
    Nein, gibt es nicht mehr (leider).


    Nein. Gibt es leider nicht mehr. Der Herr Exact war auch weitgehend für die Herstellung der Spantenwagen zuständig.


    Zu den Triebfahrzeugen ist mir jetzt noch was eingefallen:


    1080, 1180 von Klein Modellbahn: Da konnte man über Much Umbauten beziehen, bei denen das Fahrgestell abgeändert war: Statt der Plastikwalzen ein Fahrgestell mit durchgehend RP25 Rädern. Habe 2 1080 und 2 1180 in dieser Form. Auch den 3071 gab es mit RP25 Rädern.


    Die bei euch angeführte 1040 mit flacher Stirnfront ist mir unbekannt. Ich weiß von einem Umbausatz mit dessen Hilfe man eine Liliput 1040 die ja Düsenlüfter hatte mit Normallüftern ausstatten konnte. Aber von Stirnfronten weiß ich nix.

    Habe mich registriert um noch ein paar Ergänzungen zu den Much Modellen anzubringen:


    2020.01: Die Bausatzversion gab es sowohl im Ablieferungszustand (mit anderen Seitenwänden und mit SGP Emblem. Kurz vor der Firmenschließung gab es dann noch eine Kleinstserie als Fertigmodell in Kunststoffbauweise im ÖBB Gewand.


    656: Modell mit Roco Fahrgestell, Gehäuse von Piko, ebenso Tender, alles mit diversem Zubehör


    1018, 1018.101 und 1118.01: Noch lange vor der Roco 1018, Basis E18 von Roco, Ausführung in der ÖBB Modernisierungsform. Es gab 1018 mit verschiedenen Betriebsnummern, besonders hervor zu heben die 1018.07 mit 2 verschiedenen Seitenwänden (Wiederaufbau der Maschine nach dem Unfall von Ederbauer), die 1018.101 und die 1118.01. Gerhard Much saß damals noch in der Drogerie seines Vaters (Sieveringer Straße gegenüber dem geschlossenen Hendlbrater Martinkowitsch). Ich glaube, das waren seine ersten Kleinserienmodelle. Diese wurden im SVA vorgestellt und so lernte ich ihn kennen.


    64.311: Auf Basis des Piko Modells (das Fleischmann Modell war wegen der geschweißten Wasserkästen und der damaligen Maßstabsabweichung (1:84) nicht geeignet)


    253: Basis die berüchtigte "Bourbonnais" von Rivarossi, Führerhaus umgebaut, leider mit dem unveränderten 2-achsigen Triebtender


    89.240: Bausatz-Kleinstserie von mir (Auflage 30 Stück), Vertrieb Much, Gehäuse aus Ätzteilen (Fa. Zarzi) und Messinggussteilen (von Gerard erzeugt), Fahrgestell T3 von Rai-Mo mit Faulhaber-Motorisierungssatz (Fa. Bogusch), Beschriftung Fa. Exact, wahlweise Rundschlot oder Giesl


    770: Kleinstserie von Fuchs, Vertrieb Much (damals die einzige maßstäbliche 70er), kam als Halbfertigprodukt zu Much und wurde hier fertig gestellt (Lackierung, Beschriftung). Nur wenige Exemplare.


    617: Hersteller: Westmodell, Vertrieb Much (Sondermodell für Österreich)


    1061: Mit der 1161 wurden auch einige Modelle der 1061 hergestellt (hatte damals eines fix bestellt, das wurde jedoch durch einen Irrtum an wen Anderen verkauft und so besitze ich bis heute keine 1061). Beleg: In der Betriebsanleitung zur 1161 ist vermerkt, dass diese auch für die 1061 gilt)


    989: Bausatz (auf Wunsch Fertigmodell) des englischen Kleinserienspezialisten Alexander Models im richtigen H0-Maßstab (Dave Alexander bedient mit diesen seinen Modellen den zwar kleinen, aber feinen H0-Modellbahnkreis in GB). Metallbausatz aus Weißmetall und Messing mit Romford Rädern. Das Modell wurde von mir aufgespürt und die Bestellung von Much und mir bearbeitet. Es wurden etwas über 60 Stück in Österreich verkauft.


    kkStB 73 (=ÖBB 55): Kurz vor Geschäftsschluss wurde eine Kleinstserie als Messing-Fertigmodell (so glaube ich mich zu erinnern) jedoch in kkStB Ausführung über Much vertrieben. Hersteller mir unbekannt.


    Was Personen-, Gepäck-, Post-, Güter- und Bahndienstwagen betrifft, muss ich erst meinen Fundus durchforsten (ist derzeit eine Sauwirtschaft in Kästen und Schachteln) und mit eurer Liste vergleichen. Vielleicht findet sich da noch dies oder das.


    Gruß Modellbahnfreak