Beiträge von Gleisdreieck

    Auch eine Lösung. Ein Alurahmen ginge auch, auf der Länge wär genug Platz für Gewichte. Mit dem richtigen Werkzeug und der Werkstatt würd ich mir's sogar zutrauen.


    Aus dem Vollen zu schnitzen, in dem man alles was nicht nach Rahmen wegfräst/schneidet optimal. Nur wer hat eine CNC daheim rumstehen ?




    Und ja, geh in die Ecke und schäm dich, was du wieder angerichtet hast :lachuh:

    Welchen Rahmen man verwenden soll hängt nur vom Material ab. Ein Kunststoffrahmen ist einfacher zu bearbeiten, ein Metallrahmen einfacher zu verlängern. Da fehlen doch einige Zentimeter. Die Riesige Zugkraft ist wohl nicht gefragt, der 4042 hatte wohl nicht einen Ellenlangen schweren Güterzug hinten dran. Solo dürfte ein Drehgestell angetrieben vollkommen ausreichen, selbst bei 3 - 4 prozentigen Steigungen.

    Roco und Piko haben auf einen DG jeweils eine Achse mit Haftreifen. Piko einen Druckgussrahmen, bei Roco steht nichts dabei, aber ich denke die wird auch einen Metalrahmen haben. Günstiger wird es mit der Piko, wenn ich die ganze Lok nehme, kann ich auch gleich die Panthos, den Dachgarten und alles andere verwenden, bis nur noch das nackte Gehäuse überbleibt. Die Roco ist doch ein gutes drittel teurer. Und bei Ersatzteilkauf langen beide wahrscheinlich ordentlich zu, wenn ich alles beim selben Hersteller kauf.

    So um 5 mm kürzer sollten nicht das Problem sein, zu lang ist es schon viel schwieriger.

    Einen komplett neuen zu bauen stell ich mir schwerer vor als die 5 mm "aufzufüttern". Bei mir soll er sowieso nur solo fahren also fällt das Kupplungsproblem schon mal weg.

    An einen 1:87 Fahrgestell fehlt es an Angeboten. Mit den 23.520 mm LÜP ist er eh schon relativ lang für einen Triebwagen.

    Mit meinen Modellbauerischen Fähigkeiten stoße ich schon beim Digitalisieren an meine Grenzen, da trau ich mir einen kompletten Neubau nicht zu. Geschweige denn von den nicht vorhandenen Maschinenpark.

    Also hängt es von den Decodertypen ab. Je verschiedener die sind, desto eher macht die MS2 Sinn ? Es gibt doch bestimmt "reine" 2L Centralen die auch MM/mfx können.

    Für mich persönlich kommt sie ohnehin nicht in Frage, ich bin eher der Multimaus Typ.

    Ist halt eine technische Frage, macht Sinn oder nicht.

    Aber es müsste da auch der umgekehrte Weg gehen , Roco's Z21 auf 3L Gleisen ?

    Hallo Leute, bin gerade im Fratzenbuch über eine Diskussion gestolpert, wo jemand mit einer MS2 2leiter digital fahren will. Angeblich soll es ja funzen, solange sich die Decoder und Centrale verstehen.


    Nur ich sehe keinen Vorteil wenn ich statt zb. Z21 die MS2 verwende.


    Kann jemand Licht in mein Dunkel bringen?


    https://www.facebook.com/group…=1892242237652917&__cft__[0]=AZWg9ouopH5fCaa2NOnkcSlSiDaXmBoTsetCFbK3nH8GeAdGuMFCs_JHUx6xEj5GFGu-K07Ljbs9ui5AKsacYvuOMa5ScLb8iC-Pwrv4EvzH481ziItia-XlSH5v294wjQSA3LgIp1KIZnhhIGW_t--mk_Blh4gnEM9Ktp43mg2RdKMGlmEg_Eelu9UXX-drr-s&__tn__=-UC%2CP-R

    Zum Platz 1: Ok, ich bin nicht unbedingt der Dampfer Fan, so ein HW/BW hat bestimmt viele Bewunderer. Ein unbedingtes MUST HAVE ist es aber nicht. Hätte auch auf Platz 3 seine Fans.


    Platz 2: Gefällt mir ausgesprochen gut. Mit Einschränkung, die 2 Wagen sind für die Lok eindeutig zu wenig, die Oberleitung ist nur angedacht ( ein einzelner Mast ? ). Das Nachtthema --Strecke- Sternenhimmel--der Bach spiegelt den Himmel-- einfach nur der Hammer, an den Details fehlts halt. Für EP V/VI hauts hin.


    Platz 3: Beim Gottfried zu viel "Österreich", zu wenig Roco im Bildfüllenden Format. Für den gelernten Ösi natürlich schon vom Thema her mit einen Bonus belegt. Für Roco, das mit den Bildern ihre Ware verkaufen will, ein zuviel an "Gegend" und unbekanntes Gebäude.


    Fazit: Aus Roco Sicht stimmts so,

    Aus Modellbahner Sicht: 2,3,1,

    Aus Ösi Sicht: 3,2,1


    Vom Handwerklichen und der Umsetzung ins Modell sind 3 und 2 ebenbürtig, da kommt's dann noch etwas auf die Epoche an, die man gerne hätte.


    Vielleicht Überrascht uns der Gottfried mal mit einer Aufnahme bei einer Vollmondnacht. Etwas mehr auf die Lok gezoomt, da nimmt man den "Mastschaden" gerne in Kauf.


    Jedenfalls herzlichen Glückwunsch an den Gottfried zu seinen Erfolg. Zu seiner Anlage sowieso. Bei allen Gemecker, DAS muß ihm erst mal einer nachbauen.

    Das kommt davon, wenn das Ei meint mehr zu wissen als die Henne.

    Am Besten bist du 25 Jahre alt, Singel, mit 40 Jahren Berufserfahrung. Ortsgebunden ( Sprich eigenes Häuschen/Wohnung) ist schon ein Minuspunkt.

    Unternehmen sehen Mitarbeiter nur noch als Kostenfaktor, die der Gewinnmaximierung im Wege steht.

    Junge Einsteiger, die sich im Betrieb einsetzen und auch gute Ideen haben, werden aber auch durch "alte" ( das haben wir immer schon so gemacht ) bekämpft. Nicht immer, aber sehr oft. Die Alten wollen ihr Gesicht und ihre Position nicht verlieren.


    Hier ein Maß zu finden, das jeden gerecht wird, das ist die hohe Kunst der Personalführung.

    Oft wird aber nur um des Neuen Willen altes, bewährtes über Bord geworfen. Nichts gegen Neuerungen, ohne würden wir immer noch auf dem Baum sitzen und uns mit Scheixxe bewerfen, man sollte aber altes und neues mal versuchen zu kombinieren und nicht gegeneinander auszuspielen.

    Das meinte ich Mathias. Der LKW Fahrer bekommt die Ladepapiere und der Termin. Wie er ans Ziel kommt, sagt ihm sein Navi oder seine Erfahrung. In den 70ern und 80ern war wenigstens der CB Funk da, der die Fahrer vor Staus gewarnt hat, das Radio ist ja immer eine halbe Stunde zu spät dran. Da konnte der Fahrer noch reagieren und eine Umleitung fahren und so zumindest nicht viel Zeit verlieren. Bei der Bahn wird das nicht gehen. Von Wien bis Salzburg sind bei 3 Stops gleich eine Halbe Stunde weg, die du als Lokführer nie wieder reinbekommst.

    Angenommen du hast einen Ganzzug mit Containern nach Bremerhaven mit Termin für das Schiff. Mit den Zeitverlusten, die du durch warten auf freie Strecke einsammelst, ist bei deiner Ankunft das Vessel schon im Atlantik. Das macht kein Versender mit. Ich bin selbst oft genug direkt an den Kai oder Landebahn gefahren, nur um ein paar Paletten noch mitzuschicken, damit kein Bänderstillstand droht. Der Rest, der dann mit dem normalen Zug kam, wurde (mit kräftigen Aufschlägen) mit dem nächsten Dampfer mitgegeben.

    Das aus dem Video find ich dem Oberhammer.

    Sprinter/Unimog/Crafter auf Gleisen.

    Abgesehen von dem Blockabstand und sonstigen Eisenbahnrechtlichen Vorschriften, wer bezahlt den Spezialisten der den LKW/LOK Führerschein hat. Soviel ich weiss, muß jeder Lokführer für die jeweils bestimmte Strecke extra geschult werden. Die ganze Elektronik und die Software gibt es doch schon. Da fliegen ganze Flotten von Flugzeugen mit Autopilot um die Welt, Containerschiffe genauso. Dank GPS weiss man jederzeit wo das Fahrzeug ist. Gleisbesetztmelder findet man nicht nur bei der Moba. Die Computer tauschen Daten rund um den Erdball aus. Man sieht ja, was schon ein kleiner Decoder bei der Moba zu leisten im Stande ist. Alles N-1 zu Programmieren dürfte nicht die Hürde oder Schwierigkeit sein. Sogar Drohnen fliegen heute schon nur die ersten und letzten paar 100 Meter per Hand gesteuert, den Rest der Reise per PC.


    Bild vom Video o.

    Helmut, bei den 3 Mann LKW Fahrer hast was falsch verstanden.

    LKW fährt los -> 8 Stunden, dann Brücken/Aufliegerwechsel-> 2ter Fahrer....-> 3ter Fahrer....

    Jeder Fahrer hat seine Pausen und Ruhezeiten und die Ware kommt trotzdem vorwärts. Ist nur eine Frage eines Logistikers ( neudeutsch für Spedition ohne eigene Fahrzeuge und Fahrer).


    Das Fahrer fehlen wird in EU NOCH mit Osteuropäischen Fahrern/Speditionen ausgeglichen. Das werden aber immer weniger, die Firmen aus dem Osten merken immer mehr ihre Macht und drehen die Preisspirale nach oben. Ein Ausweichen auf andere Anbieter in der EU ist nicht möglich, aber ob dem einzelnen Fahrer deswegen mehr Gehalt bezahlt wird, glaub ich nicht. Den letzten beissen die Hunde.

    Ob dieses Einkaufsmodell auf sehr viele Menschen übertragbar ist wage ich allerdings zu bezweifeln.

    Im Flachland machbar, sobald es Bergig wird, geht sich die Rechnung schon nicht mehr aus. Wenn man IM Gebirge lebt keine Chance.

    Wenn ich ein Kilo Erdäpfel direkt beim Erzeuger holen muß, ist in der Rechnung MEIN Auto (Sprit, Kauf, Instandhaltung, Steuern,...) sehr teuer und Umweltbewusst schon gar nicht. Im Supermarkt das gleiche Kilo trotz LKW ( der noch Teurer ist als mein PKW) immer noch um ein vielfaches umweltschonender, weil große Mengen transportiert werden ( damit der Preis der Erdäpfel schon minimiert wird) und ich sowieso zum Supermarkt fahren muß. Wie du geschrieben hast, Alles was man im Haushalt braucht, bekommt man nicht im Lokalen/Regionalen Handel.

    Es geht aber auch noch weiter, der Hersteller, egal ob Lokal/ Regional bekommt seine Ware, mit der er dann das Endprodukt erzeugt, auch nicht beim Nachbarbetrieb , sondern wird auch mit LKW ( Raiffeisen, Baywa,..) beliefert. Wenn die Ihre Waren mit dem Zug vom Großhersteller ( kleine sind zu teuer) angeliefert wird, dauert es oft mehrere Tage. Da hat die Bahn noch viel Aufholbedarf. Wenn sogar die Lager der großen Supermarktketten keinen Bahnanschluß (mehr) haben, geht die Rechnung nie auf.


    Ich seh' es hier in Vlbg. Ein großer Getränkehersteller versendet seine Ware ca. 60/40 mit LKW/Bahn. EIN Zug ersetzt mal ganz schnell bis zu 50 LKW's. Nur wenn der Empfänger keinen Bahnanschluß hat, hilft das alles nichts. Bei der Bahnfracht gehen 90% ins Ausland.

    Mit dem LKW kann ich Entfernungen bis 1600 Km am Tag zurücklegen ( 3 Mann+ 3x umbrücken/Auflieger Tauschen) und ich bin vom Erzeuger bis zum Kunden. Das muß die Bahn erst mal leisten.

    Die größten Chancen der Bahn sehe ich bei Massengütern, die nicht unbedingt eine Zeitvorgabe haben. Beim Versand von Gütern nach Übersee hat die Bahn das nachsehen, das Schiff/ Flieger warten nicht. Der LKW ist in 99% pünktlich.

    Ich habe von solche Sonderfahrten ( nicht Pünktlichkeit von LKW/Bahn) sehr gut verdient. Nicht ist für einen Betrieb schlimmer und Teurer, wenn die Waren nicht pünktlich geliefert werden. Lager und Vorratshaltung kosten Geld.