Lokschnitzers gesammelte Werke

  • Wie immer Sonderklasse.


    Das erinnert mich langsam an Steampunk.

    Ab Minute 24:24 hier erklärt, wer sich inspirieren lassen will.

    Reportage

    Den "Alten Sachen" wieder Leben einhauchen....

    LG Bernd

  • Die nach "Bedienungsanleitung" angefertigten Schubstangen waren keineswegs Sonderklasse. Beim Suchen nach Ätz-Stangeln bin ich in meiner Bastelkiste auf eine alte Liliput-52er-Steuerung gestoßen, wonach der reparierte Kreuzkopf getauscht und nochmals Schubstangen angefertigt wurden (man gönnt sich ja sonst nix...):


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    Dann wurden der Vorbau gekürzt, die Ausrundung für die Vorlaufräder gemindert und die Kotflügel neu angefertigt.

    LG Michael


    Meine Fotos sind selbstgeschnitzt, soweit nicht explizit auf eine fremde Quelle hingewiesen wird.

  • Die Nieten hättest du dir sparen können, wie viele willst denn?Übrigens ich wusste gar nicht dass der Vorschuh von der Lilliput 42er zu lange ist und wie man sieht hast du die Schubstange etwas verdünnt. :)

  • Michael,


    wenn ich dann mal irgendwann in Pension gehe, möchte ich bei Dir in die Lehre gehen :)

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Ob unser Lokschnitzer - Michael weiß, dass der Kesseldurchmesser nicht stimmt...

    Das weiß und verdrängt er, ebenso wie den Umstand, dass das Führerhaus etwas zu lang ist!


    :)8):24:

    LG Michael


    Meine Fotos sind selbstgeschnitzt, soweit nicht explizit auf eine fremde Quelle hingewiesen wird.

  • Das Führerhaus der Liliput 42er sollte eigentlich passen, jenes der 52er ist um ca. 1,5 mm zu lang; - aber gut ich habe das mit dem Vorschuh auch nicht gewusst...

  • Bin schon gespannt, wie das edle Stück fertig aussehen wird!

    Wie man Michael kennt, wird das ein Schmuckstück werden.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

    Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.

  • Eine Frage an Euch Experten hätte ich noch:


    Ist jemandem eine ÖBB 42 mit Windleitblechen, jedoch normalem Tender ohne Kabine bekannt? Ich habe bislang kein Foto gefunden, lediglich welche von Beute- und Staatsbahnmaschinen sind mir untergekommen.

    LG Michael


    Meine Fotos sind selbstgeschnitzt, soweit nicht explizit auf eine fremde Quelle hingewiesen wird.

  • Diese Loks haben alle eine Winterverkleidung der Rohrführung auf der Heizerseite, die ich beim Liliput-Modell nicht montieren kann, wenn ich nicht die Sandfallrohre erneuere..., was eigentlich eh nötig ist... X(


    Danke Euch jedenfalls herzlichst für Eure Hilfe!

    LG Michael


    Meine Fotos sind selbstgeschnitzt, soweit nicht explizit auf eine fremde Quelle hingewiesen wird.

  • Ist jemandem eine ÖBB 42 mit Windleitblechen, jedoch normalem Tender ohne Kabine bekannt? Ich habe bislang kein Foto gefunden, lediglich welche von Beute- und Staatsbahnmaschinen sind mir untergekommen.

    Mit Windleitblechen gabs einige, Kabinentender hatten nach 1953 alle.

    Die von der LOFAG nachgebauten Maschinen hatten Wannentender nur kurz, aber mit ÖstB Beschriftung.

  • Die von der LOFAG nachgebauten Maschinen hatten Wannentender nur kurz,

    Naja das waren aber auch fast 8 Jahre. Insgesamt wurden knappe 130 Wannentender der Reihen (1)52 und 42 in Kabinentendern umgebaut, wobei alle 42er ab 1952 Kabinentender bekamen. Einige 42er wurden 1957/58 nach Ungarn verkauft; - ob die mit Kab.-Tender verkauft wurden weiß ich leider nicht. Das Liliput Modell 42.2702 mit WL und WT ist von der Beschriftung her sicher falsch, diese Beschriftung gab es erst vereinzelt ab 1953, da einige DRG- Loks noch als T42xxxx (ohne Punkt) beschriftet waren. Die in Flo-Dorf gebauten Nachkriegsloks 42.2701 bis 2715 aus 1945 bis 1946 (die 2717 wurde erst 1947 abgeliefert und trug bis zu ihrem Verkauf an die MAV 1958 einen Heinl Mischvorwärmer) waren meines Wissens nicht im CCCP Beutebestand. Die als 42.2716 abgelieferte Lok kam nie in den Betriebsstand, sondern wurde als Heizkessel in einem der Öllager im Weinviertel verwendet und danach verschrottet. Die 42.2717 wäre ja aus meiner Sicht ein besonderes Modell, da sie durch den Heinl Vorwärmer vom Detaillierungsgrad eher eine echte Lokschnitzer Lok wäre ;)

    Ich wiederhole meine Frage hinsichtlich der Länge des Führerhauses der 42er: Meines Wissens hat das Führerhaus des Liliput Modells der Reihe 42 die richtige Länge, nur das Führerhaus der Liliput 52er ist aufgrund der Verwendung der Stammform des 42er Führerhauses um 1,5 mm zu lange...