Meine Selbstbaufahrzeuge (ste70)

  • MEINE SELBSTBAUFAHRZEUGE INHALTSVERZEICHNIS


    5041 und 5042


    6-fenstrige Spantenwagen


    BDI-Spantenwagen


    2062


    5042 Fortsetzung


    5041 Fortsetzung


    Lackierung 5041 und 5042


    Fertigstellung 5041


    Fertigstellung 5042


    BDI-Spantenwagen Fahrwerksumbau


    7037, 7137 und 7237


    95.108 Fahrwerk


    95.108 Gehäuse


    95.108 Lackierung und Beschriftung


    95.108 habe fertig


    Die letzten Bausätze der "Spantenwagen mit geschlossenen Plattformen"


    Räderdrehbank aus Lego


    Angeregt von 78er zeige ich hier ein paar Bilder meiner selbstgebauten 5041 und 5042 Dieseltriebwagen.


    Die beiden sind ca. 1990 in meiner ersten Bahnzeit entstanden. Die Werkzeuge und Mittel waren dabei recht primitiv. Vorreiter waren:
    - eine KB 78er, die Windleitbleche erhielt,
    - eine KB 1280er, die andere Stirnfenster und Seitenwände erhielt, sowie errötete und dann 1180.01 hieß (die hat mir im Wagner-Buch so gut gefallen),
    - eine grüne KB 1020er, die auf 2 Stirnfenster, neue Scheinwerfer und in Blutorange umgebaut wurde,
    - eine 1044er im Valousek-Design,
    - ein Lima-4010 eines Freundes , der ins Valousek-Design umgewandelt wurde,
    - und eine Lima-1042 ebenso eines Freundes, ehemals blutorange, dann im Valusek-Design mit neuen Scheinwerfern.
    Von den genannten Fahrzeugen gibt es aber keine Bilder.


    Aufbau 5041:
    - Gehäuse: Gehäusewände aus Kupferblech mit ausgefeilten Fensteröffnungen (Nadelfeile), Fenster aus durchsichtiger Folie, Dach aus Polystyrol. Auspuff aus gequetschtem Messingror, ebenso die Scheinwerfer, welche mit Lötzinn gefüllt und dann aufgebohrt sind. Übergänge aus Kupferdraht gelötet. Griffstangen aus Stahldraht. Das Zielschild ist mit dem Rapidografen auf Papier geschrieben. Die sonstigen Beschriftungen sind mit einem Kopierer im Büro eines Freundes verkleinert und in SW. Die Blitz-Symbole sind von MSEwelcher damals noch ein Geschäft in der Burggasse hatte, daher gut zu erreichen. Lacke von MSE. Keine Inneneinrichtung.
    - Unterbau: Rahmen aus einer Polystyrolplatte, Auftrittsstufen aus dem Blech einer Getränkedose :lachuh:, sind aber zT. schon abgebrochen, Puffer von MSE, Kupplungsimitation von Roco (Rest aus 2045-Zurüstteilen), Unterbauteile (Heizkästen etc.) soweit ich mich erinnere von Klein Modellbahn-Spantenwagen (als Teile eingekauft), Laufdrehgestell aus Kupferblech gefeilt und gebogen, Laufachsen damals von KMB, heute von Roco mit Stromschleifern, Antriebsdrehgestellblende aus Kupferblech und angeklebten Wagonteilen (Superkleber), Innenleben/Antrieb aus einem Wiener-Linien-Straßenbahnantrieb (ich glaube vom M), der an den Enden etwas gekürzt wurde. Die KK-Aufnahme ist aus einem dünnen Blech mit angeklebtem NEM-Schacht, weil ich ja mit den KMB-Spantenwagen (Triebwagenbeiwagen) fahren wollte. Die Stromabnahme war schon immer suboptimal, der TW brauchte immer sehr saubere Räder.


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    Aufbau 5042:
    - Gehäuse: Stirnteile aus Kupferblech, Seitenwände aus Plexiglas, Fenster des Sitzteilsvon den KMB-Spanten, Rest aus dünner Folie, Dach aus Polystyrol, Lüfter, Scheinwerfer, Hupe von MSE, Auspuffrohr, Scheinwerferunterbau, Griffstangen, Übergänge, Lacke, Beschriftung, Puffer wie beim 5041er. Ebenso keine Inneneinrichtung.
    - Unterbau: Grundplatte aus einer gebogenen Alu-Platte mit altem KB-Gewicht drauf, Unterbauschränke aus Polystyrolplatte mit dem Stanley geritzt, sieht daher eher flach aus, Drehgestellblenden aus Messingprofil (MSE), Wagonteilen (Restekiste bzw. alte KB-Wagen) und Draht, Kupplungsaufnahme und Antrieb wie beim 5041er. Für die Stromaufnahme gilt selbiges wie beim 5041er.


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    So, das ist mal das, woran ich mich noch erinnere. Den 5041er habe ich vor Jahren digitalisiert und in das Laufdrehgestell Stromschleifer eingebaut. Hut aber nicht ganz hin, das ganze Ding ist halt schon alt und die Stromaufnahme nicht sehr gut. Sie haben aber beide einen Ehrenplatz in der Vitrine. Optisch war ich damals sehr zufrieden und ich finde, erkennbar sind die beiden durchaus.


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  • Hut ab vor jedem,der noch Modelle in reinem Selbstbau herstellt,dazu gehört nicht nur Können ,sondern auch Kreativität.Mit diesen Modellen hast Du sicher mehr Freude als mit gekauften Fahrzeugen,da steckt wirklich Herzblut drinnen.Natürlich kann ein Selbstbau ohne die entsprechenden Werkzeugmaschinen nie so perfekt sein,aber wenn man Vorbilder wählt,die man nicht zu kaufen kriegt oder deren Erwerb das Modellbahnbudget bei weitem übersteigt,hat der reine Selbstbau auch heute noch seine Berechtigung,obwohl es immer weniger dieser "Künstler" gibt.Zum Glück gibt es noch unzähliche Loks und auch Triebwagen aus der k.k.Stb t und BBÖ-Zeit,die wahrscheinlich nie ais Modell erscheinen werden ,daher ist das Reservoir an Vorbildern nahezu unerschöpflich.Wie man manchmal in der MBW lesen kann,gibt es immer noch einige dieser Modellbaukünstler,die ihre Träume verwirklichen,auch wenn es immer schwerer wird,österreichtypische Zubehörteile zu bekommen,seit Gerard und auch Much aufgehört haben.Vor allem Lokräder zu halbwegs vernünftigen Preisen sind heute nur schwer zu bekommen,da muß man sich mit ausgeschlachteten Industriemodellen helfen.....

  • Bin begeistert von deinen Triebwagen! Einen Eigenbau zustande zu bringen ist viel anspruchsvoller, als nach Anleitung Bausätze zusammenzuschustern!


    Wollte einmal den 4042 bauen, um meine Triebwagensammlung zu vergrößern, aber der liegt noch immer angefangen herum.


    lg alex760

  • Zitat

    Original von tschipi
    alex760


    auch du brauchst dein licht nicht unter den scheffel zu stellen... 8)


    Nach dem ich vor ein paar Wochen die Bilder gesehen hab, denke ich genauso.


    Ihr habt echt was drauf.


    LG
    Dieter

    Gleismaterial: KB
    Loks: KMB, PIKO, Rivarossi, Roco
    Personenwagen 1:100, KMB, Roco, KB Nr. 388
    Güterwagen: KB, KMB, Liliput, Roco
    Betrieb: Digital (Roco z21)
    Meine Anlage: **klick***

  • Hallo,


    Ja, sehen wirklich super aus. Bild 4 gefällt mir gut, da sieht man etwas dass es kein perfektes Plastik ist sondern wie echt auch etwas "Dellen" drin sind. Das wirkt fast wie echt, muss ich sagen (tut mir Leid, falls du die superglatte Seitenwände gewünscht hast, ist nicht böse gemeint, sondern ein Komliment).


    Aber wieso wirken die Kupplungen so riesig? Das ist ja H0 und nciht N oder??? N wär ja Mörder :hammer:


    gehtjanx

  • Hallo! Danke nochmals!


    Die Kupplungen sind wegen der Verzerrung der Kamera so groß. Es ist schon H0.


    Die Seitenwände sind so, weil ich damals natürlich mit Pinsel lackierte. Da gibt es dann eben keine ebene Fläche. Hat mich aber nie gestört. Wie du schon sagst, eine ganz glatte Wand hatten die alten Tfz auch nicht.

  • Stromabnahme an 2 oder 4 Achsen? Also bei 2 Achsen verstehe ich es. Bei 4 Achsen hast was falsch gemacht, denn mit 4 Achsen Stromabnahme hat man selten Probleme.


    gehtjanx

  • Ich kann nur sagen: "Wahnsinn"! :24:

    .
    "Lassen wir es auf uns zukommen!" sagte der Lokführer, als er im eingleisigen Tunnel 3 weiße Lichter sah.


    Gleismaterial: Kleinbahn
    Fuhrpark: KB, KMB, ROCO
    noch Analogbetrieb

  • Lokal? Nein, die haben mein Haus noch nie verlassen.


    Stromabnahme bei 2 Achsen ist schlecht, deshalb habe ich dann ja umgebaut. Aber es ist nicht sehr gut geworden, ich müsste andere Schliefer bauen. Aber nachdem sie kaum mehr zum Fahreinsatz kommen, werde ich das vielleicht eher lassen. Im Moment sind andere Dinge wichtiger.

  • Hallo ste70,


    habe den Thread leider erst heute entdeckt !


    Recht herzlichen Dank für die Vorstellung Deiner beiden Selbstbau VTs.


    Ich finde, da steckt halt sehr viel Herz, Engagement, Kreativität, Ideenreichtum und vor allem modellbauerisches Geschick dahinter.
    Deshalb MERCI für den Beitrag ;) !


    mfg
    78er


    PS: Die Sache mit den selbstgebauten Scheinwerfern (auffüllen mit Lötzinn) habe ich net ganz kapiert.
    Heißt dies, daß Du die für die Scheinwerfer dienende Rohre mit Lötzinn aufgefüllt und dann mit einem Bohrer abgebohrt hast, um den Reflektor darzustellen ?