Das dürfte doch stimmen.
Ich sehe im Oiginal einen Aufbau auf dem Vorbau, keinen Sehschlitz im Führerstand oberhalb des Vorbaus.
Das dürfte doch stimmen.
Ich sehe im Oiginal einen Aufbau auf dem Vorbau, keinen Sehschlitz im Führerstand oberhalb des Vorbaus.
Das ist, so denke ich, der Perspektive geschuldet...
Das ist, so denke ich, der Perspektive geschuldet...
Nein, dort ist einfach kein Fenster, wäre ja komplett sinnfrei. Gibt genug echte Bilder von 2045ern im Netz, die das deutlich zeigen.
In dem Bereich sind irgendwelche Rohre/Kabel, die aus dem Vorbaudach herauskommen, darüber ist eine Platte, die den Bereich abdeckt. Kann sein, dass eines von diesen "Rohre" heller lackiert war und daraus dieser Artefakt im Bild entstanden ist.
Und die Perspektive ist so, dass das Blech exakt von der "Schmalseite" angeschaut wird, und nur als Strich sichtbar ist, die Bolzen, die es halten sehen aus wie der Rahmen eines Fensters und die Rohre... in der geringen Auflösung schauen aus wie Spiegelungen im Glas...
Vielleicht hat die KI da aber auch so irgendwas wie ein Fenster drausgemacht... oder etwas, das für unsere Augen wie ein Fenster wirken könnte... ist aber bei der Auflösung wohl nicht mehr zu lösen.
Was aber das Dach der letzten 3 Waggons angeht... für mich sieht das eher wie ein SEHR patscherter manueller Retouche-Versuch mit Paint oder Photoshop (oder gar Gimp?) aus... da jat einer ein Pinselwerkzeug mit viereckertrm Pemstel genommen und ist da einmal drübergefahren. Mglw. um eine KI-Phantasie zu "korrigieren"...
Vielleicht hat der Autor aber auch das verhunzte Bild schon so kaputt bekommen und ohne viel Korrektursichten einfach übernommen...
Wenn er sich so wehrt gegen den Vorwurf des KI-Einsatzes... spricht das aber auch nicht für ihn, so kritikfrei sowas in ein Buch einzubauen.
Ich möcht niemanden verurteilen oder in Schutz nehmen. Ich möcht bloß verstehen, wie sowas in einem Buch landen kann.
UND ich sehr, dass KI die Vergangenheit verändert... und dass wir als Gesellschaft diesen ganzen Schmarrn nie mehr aus den Dokumenten herausbekommen werden. Außer man verwirft dereinst einmal generell ALLE Dokumente (analog und digital) die nach 2022 oder so entstanden sind. ALLE!
Lg Jakob
Noch ein Nachtrag zu den Posts von Krumpen-Bahner, FelixH0 und ngg16
Zu der Frage, warum sich Menschen einem fachlich angesehenen Autor derart anbiedern bzw. warum sich um manche Persönlichkeiten ein so loyales Umfeld bildet:
Mir ist dazu ein alter Satz von Leo Rosten eingefallen: „Erstklassige Leute stellen erstklassige Leute ein; zweitklassige Leute stellen drittklassige Leute ein.“
C. Northcote Parkinson beschreibt in Parkinson’s Law, im Kapitel „Injelititis or Palsied Paralysis“, einen ganz ähnlichen Mechanismus: Sinngemäß sorgt ein zweitklassiger Leiter dafür, dass seine unmittelbaren Mitarbeiter drittklassig sind – und diese wiederum umgeben sich mit viertklassigen.
Interessant wird es für mich dort, wo fachliche Reputation in persönliche Autorität übergeht und Loyalität wichtiger wird als sachlicher Widerspruch. Genau an diesem Punkt ist Parkinson nach über 60 Jahren erstaunlich aktuell. Interessant wird Parkinsons Gedanke noch durch einen weiteren Faktor: persönliche und insbesondere familiäre Bindungen.
Die Organisationsforschung kennt dafür unter anderem den Begriff des „bifurcation bias“: Für Angehörige der eigenen Familie oder des engsten persönlichen Umfeldes können, oft sogar unbewusst, andere Maßstäbe gelten als für Außenstehende. Loyalität, Zugehörigkeit und persönliche Verbundenheit erhalten dann ein höheres Gewicht als fachliche Eignung, Leistung oder die Bereitschaft, Fehler offen anzusprechen.
Entscheidend ist dabei weniger die biologische Familie als das soziale Gefüge: Auch langjährige Weggefährten, enge Vertraute oder Abhängigkeitsverhältnisse können eine Art „soziale Familie“ bilden, innerhalb derer Loyalität und Zugehörigkeit höher bewertet werden als Kritik und fachliche Kompetenz.
Mir sind erst vor Kurzem die Haare zu Berge gestanden, als jemand bei einem Verein ganz stolz gesagt hat: „Ja, es geht so, wir sind halt ein eingeschworener harter Kern.“
Und ich habe mir nur gedacht: Genau das ist euer Problem! ![]()
Und ich glaube, viel davon sehen wir auch im Umfeld des Autors, aber auch in einigen Vereinen rund um das Hobby Eisenbahn... bei einigen sogar sehr, sehr deutlich. Irgendwie zieht der Fachbereich gefühlt solche Leute überdurchschnittlich an.
Da fehlt es einfach an intellektueller bzw. epistemischer Demut: eigene Grenzen anerkennen, Stärken anderer würdigen, Feedback annehmen. Das Ganze mit mehr Wissensaustausch, der die Möglichkeit bietet, dass „Mitarbeiter“ tatsächlich widersprechen und Probleme ansprechen, fehlt da halt gänzlich.
Ein Unternehmen, welches innovativ und produktiv sein muss, wäre ja so schon längst weg vom Fenster. Ein Verein oder Verlag der nicht wirklich auf Gewinn ausgerichtet ist, kann halt so auch Jahrzehnte dahinwurschteln. Da bräuchte es schon eine gehörige Portion Selbstreflexion, um den Teufelskreis zu durchbrechen.
Darum sehen meiner Meinung nach die meisten Eisenbahnbücher so aus, wie sie aussehen. Und haben wir eine Museumsbahnszene, die so aussieht, wie sie aussieht. Hausgemacht ist nicht immer gut... ![]()
0815/Bastler auch hier meine ich taugt dieser Denkansatz für eine Erklärung, warum bestimmte Menschen solchen Status bekommen.
Sie geben in dem Falle Bücher, sammeln Infos und Dokumente, bescheren mehreren Leuten regelmäßig Einkommen mit ihren Werken und haben die eine oder andere Perle sehr wohl auch versteckt in den Werken...
Aber der Auftritt scheine sehr auch hier den "Big Man" wiederzugeben, der sich um "seine Sippe" sorgt. Daher verteidigt ihn "seine Sippe" ja auch... bis er dereinst fällt. Dann verteidigt ihn niemand mehr.
Gute und interessante Zeilen. Wenn man allerdings berücksichtigt, dass angeblich kein Mensch etwas ohne egoistische Beweggründe (und wenn nur gaaanz kleine sind) macht, bleiben trotzdem Fragen offen. Biedert man sich an, weil man Belegexemplare kriegt? Glaub ich nicht!
Vor vielen Jahren gab es zu "ihm" eine Grundsatzdiskussion auf DSO. Eigentlich wäre er aus dem Forum geflogen wegen der Umgangsformen, aber wegen der vielen guten Beiträge (!) durfte er bleiben...
Abgesehen davon gibt es mittlerweile keine guten Beiträge mehr von ihm und hier wurde ordentlich mit zweierlei Mass gemessen!
Auch im letzten Beitrag im Bimmelbahnforum gibt es wieder die gewohnten Seitenhiebe auf andere Verlage und angebliche Fachfehler in Büchern der Mitbewerber.
Warum jetzt Größen der österreichischen Bahn wie Weininger, Mackinger, Stramitzer und Co. sich überhaupt mit ihm abgeben? Keine Ahnung!
Naja... schmeichelt halt schon dem Ego wenn man, oder seine Arbeit, in einem Buch vorkommt. Und für viele ist dann nicht einmal wesentlich in welcher Qualität. Hauptsache dabei, und für die Nachwelt erhalten.
Ich denke auch, dass das vollkommen ausreichend ist, um jemand nahezu bedingungslos zu unterstützen. Selber weiß man ja um die Qualität seines Beitrages dazu... das reicht.
Und wenn man regelmäßig von jemandem zitiert wird, stärkt das die Bindung.
Also wenn die These stimmt, ich unterstütze das nicht, dass jemand Schnackerlstoßen bekommt wenn man intensiv an ihn denkt, dann müsste der Herr Autor mittlerweile ein ca 2cm dickes Zwerchfell haben 🙃