Also bevor ich wieder einen Decoder knacke, würde ich mir die 20 Sekunden Zeit nehmen und das ausmessen ☝️
ZIMO MS - Problemthread
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xundeenergie -
8. Mai 2026 um 23:38 -
Unerledigt
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Eh... ich lerne eh daraus.
Aber ich finds nicht witzig. Denn der Decoder war ohne Umwege in der Lok eingebaut. Ich hätte nicht damit gerechnet.lg Jakob
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Nachdem es hier beim MS500 offensichtlich um die Begrenzung des maximalen Strom für die Audio Endstufe geht, könnte auch ein 1 Ohm Widerstand in der Lautsprecherleitung Abhilfe schaffen .. ?
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Folks!
Die 8Ohm Abgabe ist eine Impedanz für Wechselspannung. Der Wert aber auch auch noch Frequenz abhängig. Mit einem Ohmmeter mißt man mit Gleichstrom, da kommt sicher ein niedriger Wert heraus.
Die Streuung der LS ist enorm. Also keine Angst wenn der gemessene Wert etwas niedriger ist.
-AH-
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Genau ^
8 Ohm ist die Impedanz also der Wechselstromwiderstand normalerweise gemessen bei 1kHz.
Der Ohm-sche (Gleichstrom) Widerstand liegt immer etwas darunter, für das sollte der Audio Amp ausgelegt sein, 7,4 Ohm dürften eigentlich kein Problem sein. -
Viel aussagekräftiger als die Impedanzangabe ist die Impedanzkurve, sie schwankt sehr stark über den Frequenzbereich
Von Visaton zitiert:
Darstellung des komplexen Widerstandes über die Frequenz. Man kann hier ablesen, bei welcher Frequenz welcher komplexe Widerstand auftritt. Lautsprecher werden aufgrund ihres Impedanzverlaufes in Gruppen verschiedener Nennimpedanzen eingeteilt. Häufig 4 Ohm und 8 Ohm. Das Minimum der Impedanz Z, in Ohm, darf minimal 80% der Nennimpedanz betragen.
Beispiel für eine typische Impedanzkurve (rot):
Visaton Impedanz.png- Impedanz R = 8 Ohm
- Gleichstromwiderstand Re = 6,6 Ohm
Für die Mini LS die in Loks verwendet werden sieht es ähnlich aus nur dass die Resonanzfrequenz da viel höher liegt als bei diesem Beispiel
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Das heißt, hier müsste der technische Support vom Zimo "geupdated" werden?
Impedanz... lang her davon gehört zu haben.
Ich wart jetzt mal ab, was die Diagnose der Reparatur bringt.
Lg Jakob
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Das Thema Standfestigkeit war früher für ZIMO einer der großen Wertigkeitsvorteile gegenüber dem Mitbewerb. Man erinnere sich noch an die Zeiten als Tran Decoder fast nur 1/4 der Fläche gebraucht haben im Vergleich zu anderen Herstelleren. Die waren auch 4x schneller defekt

Die Herausforderung heutzutage bei den Audioendstufen ist, daß sich die Technik der Endstufe stark verändert hat. Als Ende der 1990er ESU begonnen hat haben sie's mit Simpler Class A Endstufe probiert und 50-100Ohm Lautsprecher gefordert. Schnell war klar daß das mit Abstand großer Unfug ist. ZIMO hat mit guten Gegentaktendstufen analog vorgeführt: besserer Sound und leichter verfügbare Lautsprecher haben den damaligen Nachzügler schnell etabliert. Die Sache war damals technisch einfach und vor allem robust.
Heutzutage Class-D Endstufen, hier wird mit PWM die Signalkurve erzeugt. Die Dinger sind technisch sehr aufwändig, gibt's aber vieles fix und fertig als Chip. Leider ist durch die Anwendung in Mobiltelefonen die auch diese Chips hervorgebracht haben, die Idee etwas robust zu bauen ohne anderen Vorteil für den Anwender einfach aufgegeben worden. Telefon wird ohnehin rasch entsorgt daher braucht das nicht lange zu halten. Standards sind ohnehin nur mehr zu ignorierende Empfehlungen. Vieles auch in der MoBa Welt hat vom Konzept und noch 5V Pegel im Sinn, z.b. bei SUSI, SPI, I2C und vielem weiteren. Heutzutage alles bei +/- 3V und schon fängt der Ärger an, die nun beliebig werdenden Normen erlauben auch 3V aber die Physik macht da nicht mit! Is leider so es gibt kaum noch 5V Bauteile!
Für einen 8 Ohm Lautsprecher wenn'st 10-25V Gleichspannung hast, wie speist man die Audioendstufe? 12V wie das meist üblich ist, was macht man mit dem Rest der Gleisspannung? Wie bekommt man den nötigen Aufwand auf einen kleinen N-Decoder? Da gibt's viele kreative Lösungen die faktisch zwingend zu schadenshäufigenden Kunstschaltungen führen. Das ist die Herausforderung, gekoppelt mit "kreativen" Anwendern, die keine Rücksicht nehmen, die dann nicht verstehen warum der Decoder nun abfackelt. Der Gedanke lieber etwas konservativer und vorsichtiger bauen ist aus der Mode gekommen - leider!Ebenso Forderungen nach Eigenschaften die man ohnehin nicht nutzen kann. Beim Modellbau filigrane Zurüstteile die bereits vom Katalogbild selbstständig abfallen oder im besten Fall beim Betrachten brechen. Bei der Elektronik Eigenschaften wie 16 Bit Sounds deren Quantisierungsrauschen von den Endstufen und später Lautsprecher ohnehin nicht widergegeben werden können. Im Prospekt steht 16 Bit das muß besser sein auch wenn's keiner merh hören kann. Nur weil man's am Messgerät erkennen kann oder mit einem Studiokopfhörer grad' noch zu hören ist müssen schwerhörige Anwender die's eeh nimma hören können dann kaufen - Schöne neue Welt!
-AH-
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