Hallo Kollegen,
ich habe mich in den letzten Tagen dank der Unterstützung von Werner71 mit der Programmierung eines Arduino mithilfe der KI beschäftigt.
Erste Aufgabenstellung: lies 8 Taster ein, steuere die Relais auf der Schaltkarte 1-7 so an, dass sie nach 20sek wieder zurückschalten und das 8. Relais, welches das Tor des Lokschuppen steuert soll bei Tastendruck auf und beim nächsten wieder zu gehen.
Dies hat Gemini (also die KI) mit wenigen Rückfragen super erledigt und ich konnte mich gestern beim ersten Realversuch dann auch gleich von der Funktion überzeugen. Haut hin. Die Relais gehen dann an die Eingänge des ESU Switchpilot Servo.
So, aber Werner wäre nicht Werner, wenn da nicht gleich wieder weitere Inputs kommen würden, welche absolut sinnvoll sind.
Er meinte: Warum den Switchpilot? Servos kannst mit dem Arduino auch direkt ansteuern. Hmm, spannend...
Okay - also heute eine längere Fragen und Antwortensession mit Gemini gehabt.
Die KI stellt dazu auch immer wieder genau die richtigen Fragen, sodass ich mir als "Software Architekt" nur mehr überlegen musste, was ich eigentlich will. JETZT habe ich final einen Servodecoder, welcher wirklich alles kann, was ich mir so gar nicht zu träumen wagte:
- 8 Servos ansteuern - 7 mit der 20sek. Schaltung, 8 hin und her
- Geschwindigkeiten individuell einstellbar
- Nachwippen des Tores (Servo
einstellbar
- 8 Taster einlesen
- 1 x Schweisslichtsimulation, zufällig
- Anbindung an CAN (DCC wäre sogar noch einfacher gewesen)
- Rückmeldung über CAN an die angeschlossene CS oder MS (Railcom an DCC geht auch)
- Komplette Kompatibilität zu den Can Digital Bahn Produkten
- Display zur Kontrolle
- Einstellung der Endlagen mittels Tastern
- Anlernen der Adressen mittels Tastern
- Abschaltung der Servos nach Bewegung
Mein Cousin in Deutschland (ein absoluter IT Crack) meinte nur, als er sich das alles angeschaut hat (er ist da auch sehr interessiert), das war quasi ein perfekter Ablauf, nachdem ich vorher schon mal wusste, was ich prinzipiell möchte, es gut formulieren konnte und dann im Dialog mit der LLM (so angeblich der korrekte Ausdruck für KI) die Möglichkeiten des Arduino Stück für Stück ausgereizt wurden.
Ich halte Euch am Laufenden wenn der Decoder dann läuft, aber ich finde, das hat Potenzial. Vor allem ist es insofern sehr toll, da man später nicht mehr unbedingt auf einen Anbieter angewiesen ist (manche hören ja bekanntlich leider wieder auf), sondern sich solche Module dann massgefertigt selbst bauen kann, um sie in bekannter Umgebung zu betreiben.