Keine Ahnung, ob knapp zwei Jahre nach Auslieferung das noch jemandem als Inspiration dienen kann, jedenfalls mache ich mich endlich daran, meinen Lokschnitzer/Much-Bausatz zusammenzubauen.
Die Beschreibung ist sehr ausführlich und gut, zumindest auf den ersten Blick. Schau ma was ich draus mache. ![]()
Zunächst geht es ans Räder basteln. Die Radreifen gehören auf die Radsterne gepresst und von der Innenseite verklebt. Das ist eine leichte Übung. Zum Kleben stecke ich das Rad auf ein Streichholz, drehe es und lasse den leicht erwärmten Superkleber von oben zart drauftropfen.
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Als nächstes gehören die Räder mit 90° Versatz auf die Achsen. Dazu liegt eine Versatzlehre aus Plexiglas als Bausatz bei. Ich bevorzuge meine selbstgedruckte Lehre.
Ja, am Foto ist das obere Rad noch nicht exakt bei 90° - q.e.d.
Da das untere Rad gut im Maßsockel sitzt, kann das obere komfortabel ausgerichtet werden.
Beim Aufpressen steigt dann schon die Schweißproduktion. Die filigranen Radsterne aus Kunststoff verlangen doch Fingerspitzengefühl, einfach mit dem Fohrmann-Aufpresser drauflos schrauben ist nicht. Letztlich geht alles gut, und eine erste Prüfung, ob alles gut sitzt und nix eiert, verläuft zufriedenstellend.
Auch die erste Weichenstraße konnte schon angetestet werden. Als nächstes geht es weiter mit Kurbelzapfen und Stanglwerk.