Dass technische Gründe nur Ausreden sind, dürfte eher an Deiner Meinung über die unterschiedlichsten Mächtigen dieser Welt liegen.
Richtig, wobei auch meine Meinungen sehr unterschiedlich sind; - je nach dem. Aber wenn man sich diverse Begründungen für politisch hochgespielte Sachthemen im Detail ansieht so kann man nicht umhin diese zu hinterfragen.
Dass deine Erklärungen und die der Manner-Bim zweifellos richtig sind, bestreitet niemand. Es ist halt die Frage ob dies auch von volkswirtschaftlicher Sicht sinnstiftend ist, vor allem wenn man an die Konsequenzen hinsichtlich Zeitverluste für die vielen Arbeitnehmer, die diese Strecke täglich benutzen (müssen), denkt.
Dass es bei einer etappenweise Sanierung/Neubau dieser Viaduktstrecke länger dauert, und dass damit auch die Kosten steigen würden ist vollkommen klar. Dass die gegenständliche, zwar nur 1 km lange eingleisige Strecke auch zu Slot-Verlusten führen würde, ebenfalls. Man könnte aber wenn man es entsprechend taktet und sämtliche Durchbinder umleitet, doch schaffen mit einer relativ geringfügigen Erhöhung der Intervalle für S1 und S2 einen halbwegs brauchbaren Betrieb für den innerstädtischen Verkehr aufrecht zu erhalten.