Preise müssen doch für den Konsumenten korrekt ausgewiesen werden, oder täusche ich mich da?
Geschäftsnachfolge Pirkfellner
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kkStB174 -
7. Januar 2026 um 18:55 -
Geschlossen
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Preise müssen doch für den Konsumenten korrekt ausgewiesen werden, oder täusche ich mich da?
Ja ! Preise müssen nach dem Preisauszeichnungsgesetz (PrAG) grundsätzlich die Umsatzsteuer sowie alle sonstigen Abgaben und Zuschläge enthalten. Der Gesamtpreis ist eine wesentliche Information, die Verbraucher:innen eine informierte Kaufentscheidung ermöglicht. https://www.wko.at/wettbewerbsrec…eisauszeichnung
Eine *weise Entscheidung* wäre gewesen wenn die paar Bestellungen alt/ Pirkfellner korrekt nach dem alten Preis ausgeliefert worden wären. Neue dann mit neuer Hompage und korrekter Auszeichnung dann mit Steuer.... aber voher verliert ma lieber Kunden als a paar Euro fiktiv (keine Folgebestellungen)
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Ich schätze, man hat sich beim Unternehmenskauf nicht viel überlegt und auch nicht groß juristisch beraten lassen. Eigentlich verständlich, dass zwei Kleinunternehmer dafür nicht viel Geld aufbringen wollen. Dass dann mitunter ein Topfen rauskommt, ist halt eine unangenehme Begleiterscheinung.
Patschert gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Werkl rundläuft.
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Ich schätze, man hat sich beim Unternehmenskauf nicht viel überlegt und auch nicht groß juristisch beraten lassen. Eigentlich verständlich, dass zwei Kleinunternehmer dafür nicht viel Geld aufbringen wollen. Dass dann mitunter ein Topfen rauskommt, ist halt eine unangenehme Begleiterscheinung.
Patschert gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Werkl rundläuft.
Danke für diesen Beitrag! In Zeiten der allgemeinen Aufgeregtheit und der Empörungskultur tut es gut, auch mal eine verständnisvolle Aussage zu einem negativ besetzten Thema zu lesen.
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zwei Kleinunternehmer
Einer.

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Folks!
Die Sache klemmt und ich fürchte wir bewegen uns in Richtung US-Amerikanischer Verhältnisse oder die Sturheit aus Deutschland kommt auch hier in OE an.
Die 20% Märchensteuer sind halt zu bezahlen. Formal hätte man alle offenen Bestellungen des ersten Unternehmens stornieren können/müssen weil die Tätigkeit beendet worden ist. Die Weiterführung und Weiterbearbeitung sehe ich eher als kundenfreundlich an. Klar die 20% Zusätzlich sind ärgerlich, daher die Lösung das zu stornieren ist unkompliziert und mMn fachlich OK gelaufen. Warum man die Ersatzteile weil man dem Staat halt die 20% nicht zukommen lassen will nicht mehr benötigt ist eine inhaltlich interessante Entwicklung. Woher kommen nun die Komponenten, werden sie dadurch billiger????
Die Post verlangt bei gewissen Services keine 20% Märchensteuer. Es gibt aber Anbieter die über die Post den Transport durchführen und den von der Post angegebenen Preis mit Rabatt und 20% rückforderbarer Steuer anbieten. Da gibt es viel Möglichkeit Verwirrung zu schaffen, Ergebnis als Unternehmen hat man mit solcherlei Verwaltungsspitzfindigkeiten und Kunden die wegen Kleinstbeträgen rückfragen viel Arbeit. Nur die Diskussion wie hier im Thread kostet viel Geld!
Mein eigenes Unternehmen verbrennt im Monat sicher weit über €1000,- um einigermaßen korrekt Steuern und Abgaben berechnen und bezahlen zu können. Die gesetzlichen Vorgaben sind völlig absurd und weltfremd, man muß sich trotzdem dran halten. Ohne externer Berater kann das aber niemand! Dieser Thread beweist abermals das große Unverständnis vieler welche Dinge im Hintergrund ablaufen müssen. Ich könnte ohne dem Unfug wenn die Regelungen einfacher wären viele meiner Preise um beträchtliche Werte senken. Nur weil ich die Beratungs- und Verwaltungskosten nicht bezahlen müsste, wobei an den Steuern und Versicherungen sich nix ändern würde. Der Staat hätte dann sogar höhere Einnahmen weil ich dann gewisse Rückforderungen nicht machen könnte weil ich nix davon weiß. Also da schadet sich die Gemeinschaft selbst, nur weil man Angst hat es könnte auch irgendwo eine Lücke genützt werden und jemand zu wenig Abgaben zu zahlen hat. Ja das wird so sein, dennoch wäre das Ergebnis besser.
Ich gebe bei meinen Rechnungen an, daß diese mit 20% besteuert sind. Ich führe daher an den Staat mehr Steuer ab als nötig. Das auseinander zu rechnen würde mich zusätzlich belasten, wurde letztlich zu höheren Preisen für meine Kunden führen. In hier diskutierten Fall um Postspesen wird's wohl ähnlich sein wobei ich die Form der Rechnungen nicht kenne sondern das halt aus dem Kontext schließe. Um wie viele Eurocent wird da jetzt gejammert? Bitte lasst den Unfug sowohl mein Kollege Pirkfellner als auch Pöstlinger sind keine Finanzexperten. Sie kümmern sich um Modelle udglm. Die versuchen die Erfordernisse des Rechnungswesens möglichst zu erfüllen. Macht uns kleinen Unternehmen das Leben nicht noch schwerer. Es gibt ohnehin schon genügend Anbieter die früher als nötig aufhören weil's immer ärgerlicher wird mit all dem Unfug abseits des Unternehmenstätigkeitsgebiets.
-AH-
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Die 20% Märchensteuer sind halt zu bezahlen.
Das ist ja nicht das "Problem", würde ich sagen. Das ist halt so. Aber dann darf man nicht schreiben, dass die Preise "vorerst unverändert" bleiben. Besser wäre gewesen: "Wir bitten um Verständnis, dass die Preise aufgrund der ab jetzt fälligen Steuer um xy% angehoben werden müssen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können offene Bestellungen storniert werden." Oder so ähnlich.
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Einer.

Das war nicht iSd UStG sondern umgangsprachlich gemeint.
Soweit ich sehe, ist Herr Pöstlinger Einzelunternehmer mit vielleicht einem Mitarbeiter. Das ist für mich eine kleingewerbliche Struktur. Wenn ein Kleiner einen ganz Kleinen übernimmt, wird es weder Bewertungsgutachten noch due diligence-Prüfung noch sonstigen Schnickschnack geben, der bei Unternehmenskäufen gern gepflegt wird. -
Sollten die Modellbahnbastler nicht froh sein,
daß ein Neuer das alte Zeug übernommen hat,
und sich die Arbeit macht, das zu sortieren,
Lagerlisten zu führen, Buchhaltung zu führen
und vielleicht einen Gewinn zu erzielen.
Wünsche dem neuen Eigentümer
viel Erfolg mit dem Vertrieb
dieser vielen Ersatzteile.
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Sollten die Modellbahnbastler nicht froh sein,
daß ein Neuer das alte Zeug übernommen hat,
und sich die Arbeit macht, das zu sortieren,
Lagerlisten zu führen, Buchhaltung zu führen
und vielleicht einen Gewinn zu erzielen.
Wünsche dem neuen Eigentümer
viel Erfolg mit dem Vertrieb
dieser vielen Ersatzteile.
Warum soll man froh darüber sein? Der gute Mann machts ja nicht ehrenhalber und verkauft es nicht zum Selbstkostenpreis. Er sieht es als Geschäft und verdient dabei sein Geld. Also müssen für den Kunden oder Modellbahnbastler die Preise transparent sein und Angebote eingehalten werden.
Irgendwann werden auch diese Teile ausverkauft sein und das Leben geht trotzdem weiter, entweder mit eigenen Ideen zur Reparatur oder als Teilespender für andere Modelle. -
Die Arbeit hatte vor allem LEO. Der wühlte sich durch.
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Ich mach hier mal zu, denn ich denke es wurde alles gesagt. (Ich weiß, nicht von allen)
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curator
12. Januar 2026 um 19:23 Hat das Thema geschlossen. -