Wie angekündigt mache ich für für meinen Lasercutter und mögliche Bastelergebnisse einen neuen Faden auf.
Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des Creality Falcon A1 Lasercutter habe ich mich am geruhsamen Wochenende in Bad Radkersburg ausschließlich mit Theorie beschäftigt, das war aber ganz gut so.
Meine ersten Erkenntnisse:
Die kostenlose Falcon Schneidsoftware ist gut für Weihnachtssterne und Mandalas, aber unbrauchbar für den Modellbau.
Darum habe ich jetzt das vorläufig kostenlose Lightburn im Einsatz. Diese SW kann schon viel mehr und ist für mich fast intuitiv, weil meinem bevorzugten Zeichenprogramm Inkscape sehr ähnlich - praktisch gleiche Bedienung ![]()
Jetzt habe ich mich mal mit Druckparametern und Materialtests beschäftigt, dazu war ich heute beim Bösner und habe mich mit unterschiedlichen Kartonstärken und -arten eingedeckt:
Lightburn hat vorgegebene Materialtests, die man durchlaufen kann:
(die Lok dient zum Beschweren, damit die Pappe nicht verrutscht durch den Gebläse-Luftzug!)
Wenn zB der Graviertest schon durchbrennt, kann man abbrechen:
Hier noch kleine Experimente mit einigen Details aus meinem großen Entwürfe-Fundus:
Der Hauptgrund warum ich einen Cutter zuhause haben wollte: So kann ich die Zeichnung eines Teiles sofort brennen und schauen ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle - die Fenstersprossen habe ich heute schon verbreitert...
Schön langsam durchschaue ich den Cutter und bislang bin ich damit recht zufrieden, die Schneideparameter werde ich mir sukzessive erarbeiten. Jetzt muss erst mal den einen oder anderen Entwurf überarbeiten und fertig stellen.
Größtes Manko beim Falcon A1 ist die nichtvorhandene Dokumentation, die beiliegende Bedienungsanleitung ist eher für Kindergärten und Volksschulen gedacht, dafür war der Cutter sehr preiswert.
Liebe Grüße
Peter