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Österreichs Eisenbahnen während der Besatzungszeit

  • 52.7594
  • 28. Juni 2025 um 15:47
  • Unerledigt
  • quattro
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    • 1. März 2026 um 21:56
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    • #661
    Zitat von Werner03

    Wieso fuhr man damals eigentlich oftmals mit beiden Pantos?

    Zitat von Michael W

    Wenn der Stromabnehmer nur ein einfaches Schleifstück hat, müssen beide angehoben werden.

    Das führte dazu, dass ab 1963 alle BBÖ und DRB Vorkriegs Sta in kürzester Zeit mit Einheitsscheren nach Muster ÖBB V mit Wippen mit zwei Schleifleisten (großteils aber nicht ausschließlich) nach Wanisch umgebaut wurden. Beim ersten Nachkriegs Sta, dem ÖBB IV, konnte man sich ein wenig Zeit lassen, da dieser bereits eine (Siemens) Wippe mit zwei Schleifleisten hatte, letztlich wurde aber auch er gleich den Vorkriegs Sta mit Einheitsscheren umgebaut.

  • LDE 1450
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    • 2. März 2026 um 07:34
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    • #662
    Zitat von quattro

    Das führte dazu, dass ab 1963 alle BBÖ und DRB Vorkriegs Sta in kürzester Zeit mit Einheitsscheren nach Muster ÖBB V mit Wippen mit zwei Schleifleisten (großteils aber nicht ausschließlich) nach Wanisch umgebaut wurden.

    Der eigentliche Grund für den Umbau aller Stromabnehmer auf Doppelschleifleisten war die neue Art der Fahrleitungstrenner.
    Die alten Trennstellen waren meistens einen Mastabstand lange Lufttrennungen und so konnte man mit beiden angehobenen Stromabnehmern durchfahren, da das lange Trennstück spannungsfrei war.
    Bei den neuen Trennstücken ist das nurmehr ein kurzes Isolierstück. Beim Überfahren mit mit beiden angehobenen Stromabnehmern mußte man dort nicht nur den Hauptschalter ausschalten, sondern auch abbügeln, da sonst die Lok die Trennstelle überbrückt hätte.

  • quattro
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    • 2. März 2026 um 13:35
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    • #663

    Es hat ein bissl gedauert, bis ich meinen Wissensstand dazu sicherheitshalber von damaligen Augenzeugen bestätigen lassen konnte.

    Zitat von LDE 1450

    Der eigentliche Grund für den Umbau aller Stromabnehmer auf Doppelschleifleisten war die neue Art der Fahrleitungstrenner.

    Wäre die neue Art der Fahrleitungstrenner der eigentliche Grund, hätte es ja gereicht die Sta einfach auf Doppelschleifleisten umzubauen wie du schreibst; nur das war nicht der Fall - habe ich oben ja auch nicht geschrieben.

    Im Gegenteil, ich kenne keinen einzigen BBÖ/DRB Altbau Sta der auf Wippen mit doppelter Schleifleiste umgebaut wurde (außer zu Testzwecken). Auch die Wanisch Wippe wäre dazu nicht nötig gewesen, es hätte die alte Siemens Wippe des ÖBB IV, oder die neuere des ÖBB V genügt.

    Ich habe geschrieben, dass die bestehenden Sta auf (Einheits) Scheren (nach Muster ÖBB V) mit Wippen mit zwei Schleifleisten umgebaut wurden.

    Dieser (Gesamt) Umbau erfolgte, weil man mit nur mehr einem Sta am Fahrdraht fahren wollte. Grund dafür war, dass die Geschwindigkeiten langsam stiegen und man mit nur einem Schleifstück dafür den Anpressdruck an den Fahrdraht hätte immer weiter erhöhen müssen, was das Risiko des Ausfädelns des Sta erhöht. Gleichzeitig zeigte sich, dass die breiten Vorkriegs Sta, genauso wie der ÖBB IV als erster Nachkriegs Sta zu breite Scheren hatten, die durch Luftströmung an der Seite des Lokasten bei höherer Geschwindigkeit zum selbständigen Anheben neigten, daher der Umbau auf die schmalere Einheitsschere nach Muster ÖBB V. Und es zeigte sich bei Versuchen, dass Sta bei einer Wippe mit zwei Schleifleisten grundsätzlich eine bessere und gleichmäßigere Stromaufnahme hatten, als es bei zwei Sta mit jeweils einer Schleifleiste der Fall war, auch bei "Altbau E-Loks", was ja bei den zahlreichen Vorspannleistungen, wo ohnehin auf Grund des bereits hohen Anpressdruckes das führende Tfz, trotz einfacher Schleifleisten, schon nur mit einem Sta am Fahrdraht fahren durfte, nicht unwesentlich war. Letztlich hat man alle Loks (und Vorschriften dazu) gleich derart standardisiert. Dass die Lagerhaltung für die Einheitsschere und die Montage der Wippen auf dieser vereinfacht wurden, war dann noch ein positiver Nebeneffekt.

    Auch der Umbau der Fahrleitungstrenner erfolgte, neben der Vereinfachung der Ansprüche an Bau, Strecken Radius und Gefälle, auch, weil damit höhere Geschwindigkeiten gefahren werden konnten.

  • LDE 1450
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    • 2. März 2026 um 16:30
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    • #664
    Zitat von quattro

    Wäre die neue Art der Fahrleitungstrenner der eigentliche Grund, hätte es ja gereicht die Sta einfach auf Doppelschleifleisten umzubauen wie du schreibst; nur das war nicht der Fall - habe ich oben ja auch nicht geschrieben.

    Im Gegenteil, ich kenne keinen einzigen BBÖ/DRB Altbau Sta der auf Wippen mit doppelter Schleifleiste umgebaut wurde

    ....und ich habe nicht geschrieben, daß alte Stromabnehmer auf Doppelschleifleisten ungebaut wurden, sondern alle.
    Das es dazu natürlich auch neue Scheren gab, setze ich mit dem Allgemeinwissen voraus.....

    Einmal editiert, zuletzt von LDE 1450 (2. März 2026 um 16:59)

  • quattro
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    • 2. März 2026 um 17:05
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    • #665
    Zitat von LDE 1450

    Das es dazu natürlich auch neue Oberscheren gab, setze ich mit dem Allgemeinwissen voraus.....

    Ich normal auch...

    Es gab, der Vollständigkeit halber, keine neuen Oberscheren, sondern komplette Scheren, die deutlich schmäler waren als die Ersetzten; auch "unten".

    Nach meinen Quellen aus Tirol, setzte der Umbau der Fahrleitungstrenner erst Anfang der 70er ein und dauerte Jahre. Der Umbau der Sta auf Einheitscheren erfolgte ab 1963 und war 1965 großteils abgeschlossen. Danach finde ich fast nur mehr ÖBB IV auf 1062 die noch nicht umgebaut waren, was da auch nicht wirklich dringlich war.

    Lokomotiven wie die DB 194, die noch danach tlw. nur Einfachschleifstücke hatten, mussten im Inntal mit nur einem gehobenen Sta auskommen.

  • 52.7594
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    • 2. März 2026 um 18:31
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    • #666

    Servus Ihr 2,
    als Dampflokliebhaber, man verzeihe mir mein mangelndes Allgemeinwissen bei E-Loks, kenn ich mich naturgemäß mit all diesen Details nicht so genau aus, was nicht heißen mag, dass es mich nicht interessiert; - im Gegenteil. Vielen Dank für diese Fülle an interessanten Informationen...

  • quattro
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    • 2. März 2026 um 22:00
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    • #667

    Das Foto der beiden 1245 in Antwort #654 von Michael W ist ein wunderschönes Beispiel für Sta vom Typ ÖBB III, die man sonst eher selten zu Gesicht bekommt und die es leider auch nicht als Modell gibt.

    Ich habe mir erlaubt einen Ausschnitt dieses Fotos zu zitieren:

    Wer bei einem Besuch des MEC Wörgl nicht zu sehr auf die Tür zum Raum mit der Anlage fixiert ist, wird links davor diesen Exoten, also einen ÖBB III (Umbau) sehen. Es ist überhaupt der einzige ÖBB III den ich jemals in abgebautem Zustand gesehen habe. ;)

    Es ist dies der letzte Sta Neubau der BBÖ vor den unsäglichen Zeiten. Er zeigt aber schon Neuerungen, die man aus den Erfahrungen mit ÖBB I/II und den Firmen Sta davor gemacht hat und die sich nach dem WWII im ÖBB IV und V wiederfanden: Der Rahmen ist viel leichter und schmaler als die klobigen Trümmer davor, Gewicht wurde reduziert wo es nur geht. Aufgrund des schmalen Rahmens mussten die Auflagen zu den liegenden Isolatoren geschwungen ausgeführt werden (Alleinstellungsmerkmal des ÖBB III!). Bei den Nachkriegs Scheren Sta mit stehenden Isolatoren (ÖBB IV und ÖBB V) reichte dann schon eine simple Kröpfung zu den Auflagepunkten hin.

    Die aufgebaute Schere ist logischerweise schon eine Einheitsschere nach Muster ÖBB V (ab 1963). Während der Sta selber in karminrot gefärbt ist, sind die Auflaufhörner samt Verbindungsstange einmal gegen ein bereits blutorange gefärbtes Teil getauscht worden.

    Diese ÖBB III (orig. wie auch Umbau) tauchten auf Grund des gleichen Standmaßes vereinzelt auch auf anderen Loks auf. Belegt sind 1073, 1280, 1670, 1145.

    Hier ein Beispiel einer 1073. Vorne ein ÖBB I (orig.), hinten ein ÖBB III (orig.). Die Unterscheidung ist auf Grund der orig. Scheren recht einfach. Wären es bereits Umbau Scheren nach Muster ÖBB V, dann könnte man sie nur mehr am Rahmen unterscheiden, was mit Blick von unten oft nicht so einfach möglich ist. Hier einmal ein Beispiel wo es einfach geht: Der ÖBB I mit dem massiven Rahmen, auf dem die Schere aufgesetzt ist (daher zwei vermeintliche "Querträger" übereinander) und der ÖBB III - quasi der erste Leichtbauversuch - mit dem Querträger des Rahmens, der in einer Hohlwelle der Schere liegt (daher ein "Querträger").
    Man beachte auch die unterschiedliche Querverstrebung der orig. ÖBB I Schere.

  • Chicagoflyer
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    • 7. März 2026 um 22:09
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    • #668

    Ein 3-achsiger Behelfspersonenwagen in Österreich! 973 025 in Tirol anfang der 1950er-Jahre:

    973 025 + ET83 04 - Tirol - 195X.jpg

    Die Szene sieht recht idyllisch nach Sommerfische aus ... Liege im Garten ... das Tuch zum Trocknen über den Plattformgeländer ... fremde Stromversorgung ...

  • Pepi62
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    • 7. März 2026 um 22:12
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    • #669
    Zitat von Chicagoflyer

    Die Szene sieht recht idyllisch nach Sommerfische aus ... Liege im Garten ... das Tuch zum Trocknen über den Plattformgeländer ... fremde Stromversorgung ...

    Ich würde da nicht an Sommerfrische sondern als Bauzugwagen denken, damit die Arbeiter eine Unterkunft haben....

    Gruß: Pepi

  • westbahn-mike
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    • 7. März 2026 um 22:37
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    • #670

    Gebaut von Elze im Jahr 1916 wurde er per Oktober 1950 zum Werkstättenwagen 973025. 1954 wurde er zum Wohnwagen 977200 umnummeriert und erlebte sogar noch die UIC-Nummer als 944 0 718

    Gesegnet sind die, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten


  • Chicagoflyer
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    • 7. März 2026 um 22:38
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    • #671

    Weißt Du die Nummer vor 973 025 ? Baujahr 1916 ? Er sieht aus wie ein etwas vergrößerter MCi43 und diese wurden erst im 2. WK gebaut. Hat man MCi43 auf alte Fahrgestelle aufgebaut?

  • notbremse
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    • 7. März 2026 um 22:41
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    • #672

    Pospichal sagt, davor hatte er die Reichsbahn-Nummer 704547.

    Notbremse

    Der Cowboy, der schneller Nieten zählt als sein Schatten

    Frohsinn-Allergiker, Achtung: meine Beiträge können Spuren von Humor enthalten!

    Meine Anlage im Stummiforum:

    Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

    ___________________

  • westbahn-mike
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    • 7. März 2026 um 22:44
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    • #673

    Bin leider auch nur so schlau wie es die Listen von Josef Pospichal zulassen und die sagen DRB 704547. Mehr steht da nicht

    Gesegnet sind die, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten


  • Chicagoflyer
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    • 7. März 2026 um 23:02
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    • #674

    Danke. Das heißt, dass er bis 10.1950 noch mit seiner DRB-Nr. 704 547 unterwegs war und offensichtlich auf ein dreiachsiges, altes Drehgestell ein MCi43-ähnlicher Wagenkasten im 2. WK gebaut wurde.

  • Sperrschuh
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    • 8. März 2026 um 22:29
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    • #675

    Na ja, was halt da war. Die 700-Tausendernummer sagt auch nur, dass er auch bei der DRB schon Bahndienstwagen war.

  • MKK53
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    2.000
    • 9. März 2026 um 00:22
    • Neu
    • #676

    Die mittlere Achse hat sogar Speichenräder

    Da bin ich auch ganz meiner Meinung

  • Nordbahnbertl
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    • 9. März 2026 um 00:48
    • Neu
    • #677
    Zitat von Michael W

    655.393 (ex BBÖ/DRB 55 393) in Stadlau um 1955
    https://www.ebay.at/itm/376977769938
    Foto - ÖBB 655.393 (ex BBÖ/DRB 55 393) in Stadlau um 1955 - Bild 1 von 1

    Nicht in Stadlau oder in der Nähe.

    Dort gab es nur zwei eingleisige Strecken:

    - die Strecke runter in die Lobau zum Ölhafen/Tanklager, die ist es nicht, da paast gar nichts, es gab dort auch keinen Personenverkehr

    - den Marchegger Ast der Ostbahn, der ist es auch nicht, der verläuft ja nach der Kurve unmittel nach dem Bahnhof 30km lang schnürlgerade durchs Marchfeld, wäre es die Kurve in Stadlau, müsste man rechts die Dr Otto Neutath Gasse und das ELIN UNION Werk sehen!

    Es wird wohl, wenn überhaupt "bei Stadlau" 😵‍💫, die Strecke von Untersiebenbrunn nach Engelhartstetten sein, da waren die (6)55er gelegentlich im Personenverkehr im Einsatz und gibt es auch andere Fotos, zB im BiB.

    Laut Google streetview gibt es in Breitstetten so eine Kurve mit BÜ und Industrieanlage links im Innenbogen. Schornstein gibt es dort allerdings keinen mehr.

    Screenshot_20260309_002653_Chrome.jpg

    Mit "Stadlau" meinte der Fotograf wohl das zuständige Heizhaus ...

    Mit freundlichen Grüßen
    Nordbahnbertl

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