Wenn schon Russisch, dann ordentlich:
78.619 mit russischer Nummerierung in Wien West 1947
Oder mit rotem Untergestell:
78.617 in Wien FJB 1953
78.617 WienFJB 19530320.jpg
Fotografen mir unbekannt
Wenn schon Russisch, dann ordentlich:
78.619 mit russischer Nummerierung in Wien West 1947
Oder mit rotem Untergestell:
78.617 in Wien FJB 1953
78.617 WienFJB 19530320.jpg
Fotografen mir unbekannt
T78 611 + MAV Fluchtlok 424.178, Wien West, 1950, F. Kraus
T78 611 MAV Fluchtlok 424.178, Wien West, 1950, F. Kraus.jpg
T78 615 Hütteldorf 1952
T78 615 Hütteldorf 1952.png
T78 617 + 78 xxx (erste Serie) Tullnerbach 1952
T78 617 + 78 xxx Tullnerbach 1952.jpg
T78 617, Wien Nußdorf 1955, Ernst Wögerer
T78 617, Wien Nußdorf 1955, Ernst Wögerer.JPG
T78 618 + 1170.306 Penzing 1953, Hellmuth Fröhlich
T78 618, 1170.306 in Penzing 1953.png
Folgendes Foto der T78 618 wurde laut der von mir gespeicherten Version im Jahr 1952 von O. Zell in Wien West aufgenommen:
Wenn ich auch darf …
...
...und das folgende am 21.3.1953 von E. Schmidt in Hütteldorf (abgedruckt in "Lokomotiv-Schicksale 1938-1955" Beier, Slezak, S. 100), laut dem Bildtext wurde bei der Lok ein Kessel der "729er Grundform" auf einen Nachbau aufgesetzt, was "die ästhetische Form beeinträchtigt". Außerdem hat die Lok im Vergleich zu oben keinen Schornsteindeckel mehr und eine andere Rauchkammertür (daher schaut die Beschriftung auch anders aus). Vor dem Führerhaus am Kessel sieht man den Schalldämpfer der Vakuumbremse.
T78 618 Hütteldorf 1954.jpg
T78 623 Penzing 1953
T78 623 Penzing 1952.jpg
T78 626 Tulln 23.10.54
T78 626 Tulln 541023.jpg
T78 626 bei Eggenburg 1954 (der 2. Wagen schaut irgendwie ungewöhnlich aus...)
T78 626 bei Eggenburg 1954.jpg
Im Buch "Deutsche Reichsbahn in Österreich 1938-1945(-1953)" (Beier, Sternhart) ist ein Foto der T78 614 von ca. 1952 abgedruckt (S. 83).
Wunderbare Fotos, danke!
Könnte der ungewöhnliche Wagen auf dem letzten Foto ein Schürzenwagen einer Sonderbauart sein? Die ÖBB hatte da einige davon geerbt, aber nachher weitgehend vereinheitlicht.
der 2. Wagen schaut irgendwie ungewöhnlich aus..
Könnte der ungewöhnliche Wagen auf dem letzten Foto ein Schürzenwagen einer Sonderbauart sein?
Das ist ein CSD Wagen!
Kurswagen - verstanden, danke!
Alles anzeigenT78 611 + MAV Fluchtlok 424.178, Wien West, 1950, F. Kraus
T78 611 MAV Fluchtlok 424.178, Wien West, 1950, F. Kraus.jpgT78 615 Hütteldorf 1952
T78 615 Hütteldorf 1952.pngT78 617 + 78 xxx (erste Serie) Tullnerbach 1952
T78 617 + 78 xxx Tullnerbach 1952.jpgT78 617, Wien Nußdorf 1955, Ernst Wögerer
T78 617, Wien Nußdorf 1955, Ernst Wögerer.JPGT78 618 + 1170.306 Penzing 1953, Hellmuth Fröhlich
T78 618, 1170.306 in Penzing 1953.pngFolgendes Foto der T78 618 wurde laut der von mir gespeicherten Version im Jahr 1952 von O. Zell in Wien West aufgenommen:
...und das folgende am 21.3.1953 von E. Schmidt in Hütteldorf (abgedruckt in "Lokomotiv-Schicksale 1938-1955" Beier, Slezak, S. 100), laut dem Bildtext wurde bei der Lok ein Kessel der "729er Grundform" auf einen Nachbau aufgesetzt, was "die ästhetische Form beeinträchtigt". Außerdem hat die Lok im Vergleich zu oben keinen Schornsteindeckel mehr und eine andere Rauchkammertür (daher schaut die Beschriftung auch anders aus). Vor dem Führerhaus am Kessel sieht man den Schalldämpfer der Vakuumbremse.
T78 618 Hütteldorf 1954.jpgT78 623 Penzing 1953
T78 623 Penzing 1952.jpgT78 626 Tulln 23.10.54
T78 626 Tulln 541023.jpgT78 626 bei Eggenburg 1954 (der 2. Wagen schaut irgendwie ungewöhnlich aus...)
T78 626 bei Eggenburg 1954.jpgIm Buch "Deutsche Reichsbahn in Österreich 1938-1945(-1953)" (Beier, Sternhart) ist ein Foto der T78 614 von ca. 1952 abgedruckt (S. 83).
Was ist eine Fluchtlok?
Kurswagen - verstanden, danke!
Genaugenommen war es der Zug E 833, ab Wien FJB 7:00 Uhr, an Gmünd 10:30 Uhr, Kurswagenübergabe, Gmünd ab 11:00 Uhr, Prag an 15:52 Uhr.
Das war zur damaligen Zeit auch die einzige Kurswagenleistung auf der FJB.
Was ist eine Fluchtlok?
Da wurden von der Wehrmacht wegen dem Herannahen der roten Armee Lokomotiven, meist gebündelt, Richtung Westen abgefahren - eine Art Flucht vor dem Feind.
Was ist eine Fluchtlok?
Per Google hab ich gefunden, eine Fluchtlok ist eine Lok, die bei der Flucht über die Grenze als Zuglok verwendet wurde. So wurde der eiserne Vorhang überwunden.
LG, Manfred
Per Google hab ich gefunden, eine Fluchtlok ist eine Lok, die bei der Flucht über die Grenze als Zuglok verwendet wurde. So wurde der eiserne Vorhang überwunden.
LG, Manfred
Wenn's gemini war, bezieht sich das warscheinlich auf das hier:
Da wurden von der Wehrmacht wegen dem Herannahen der roten Armee Lokomotiven, meist gebündelt, Richtung Westen abgefahren - eine Art Flucht vor dem Feind.
Richtig; - zur damaligen Zeit bis ca. 1949 wurde diese "fremden" Lokomotiven auch ans Ursprungsland zurückgegeben. Ausnahme dabei war für Österreich eigentlich nur die späteren 3 Stück 919 (ex PKP) und einige deutsche (Bau)Reihen...
Wenn's gemini war, bezieht sich das warscheinlich auf das hier:
Nein, dies spielte sich an der innerdeutschen Grenze ab.
Mir ist sonst kein Durchbruch mit einer Lok durch den eisernen Vorhang bekannt.
lG
Norbert
Genau und das war ca. 10 bis 15 Jahre später; - jedenfalls nach dem Mauerbau...
Kleine Korrektur: Die späteren 919 waren nie bei der PKP, sondern wurden von der Reichsbahn bestellt und bezahlt. Nur deshalb durften die ÖBB sie behalten.
Andere ehemalige BBÖ-Loks hingegen fuhren ohne Wiederkehr Richtung Osten, meist nach erfolgter Ausbesserung oder Reparatur..
Andere ehemalige BBÖ-Loks hingegen fuhren ohne Wiederkehr Richtung Osten, meist nach erfolgter Ausbesserung oder Reparatur..
....oder wurden in der Lofag im Auftrag der russischen Besatzungsmacht zerlegt.
Kleine Korrektur: Die späteren 919 waren nie bei der PKP, sondern wurden von der Reichsbahn bestellt und bezahlt. Nur deshalb durften die ÖBB sie behalten.
Andere ehemalige BBÖ-Loks hingegen fuhren ohne Wiederkehr Richtung Osten, meist nach erfolgter Ausbesserung oder Reparatur..
Danke für den Hinweis, das wusste ich nicht. Es hat mich eh gewundert dass die nach dem 2. Weltkrieg verbliebene Pt 31 alle wieder zurückgingen, bloß diese 3 (919.158, 165 und 166) nicht.
Das ist interessant, weil die Sowjets ja sonst gerade "Deutsches Eigentum" beschlagnahmt haben.
Sperrschuh: Ich bin argumentativ bei Michael W. Gerade ehemals deutsches Eigentum wurde beschlagnahmt.
Ich schau mal im BiB 83 nach. Da geht es um in Österreich verbliebene ausländische Loks nicht deutschen Ursprungs...
Also, in BiB 73 und # 83 sind die Angaben nicht ganz durchgängig nachvollziehbar und teilweise zu anderen Publikation widersprüchlich.
Im Buch "Lokomotiven heim ins Reich" von Knipping Hütter und Wenzel gibt es jedoch eine durchgängige Aufstellung. Insgesamt wurden ab 1932 110 Pt31 von der Firma Fablok in Chrzanow (Polen) hergestellt, die letzten 10 Lokomotiven, ebenfalls von Fablok, welche im 2. Weltkrieg in die Deutsche Lokomotivbau-Vereinigung eingegliedert wurde, hergestellt, aber zunächst als BR 39 an die DRG geliefert, die sie dann zur Baureihe 19 umnummerierten. Von den insgesamt 110 Lokomotiven kamen 66 Stück im Zuge der Besetzung Polens zur deutschen Reichsbahn von denen insgesamt 43 Stück in Österreich verblieben: Klick
Dass ausgerechnet die bereits während des Krieges hergestelten 3 Maschinen bei den ÖBB verblieben ist vermutlich reiner Zufall, kann aber auch mit dem jeweiligen Standort der Loks zusammenhängen; - keine der 3 genannten Loks war im russischen Beutestand...