Wenn in Graz eine S-Bahn Haltestelle nur 400 m vom Flughafen entfernt ist, wo ist das Problem?
Entspricht gefühlt dem Fußweg von der U1 zum Hauptbahnhof in Wien…
Wenn in Graz eine S-Bahn Haltestelle nur 400 m vom Flughafen entfernt ist, wo ist das Problem?
Entspricht gefühlt dem Fußweg von der U1 zum Hauptbahnhof in Wien…
Warum soll man von Klagenfurt aus zuerst zum Hauptbahnhof und dann mit der S-Bahn praktisch am gleichen Gleis zurück fahren wenn die neue Strecke auch direkt am Flughafen vorbei geht?
Wenn Fliegen so klimaschädlich ist, warum soll man es fördern? Und warum braucht ein Provinzflugplatz eine Schnellzugstation? Bahnhofsvorstand von Spatzenhausen? Aber ums Geld anderer kann man super fordern. Bitte das Budgetloch durch Abschaffung der Bundesländer als eigener Gesetzgebungskörper stopfen.
Laut Statista:
ZitatIm Jahr 2023 wurden auf dem Flughafen Graz rund 362.700 ankommende Fluggäste gezählt.
Das sind nicht einmal 1.000 potentielle Fahrgäste pro Tag – das rechtfertigt maximal einen Autobus ![]()
Ich weiß nicht, ob es technisch (geografisch...) möglich wäre, dass alle Verbindungen innerhalb von zB. 100m erreichbar sind...
...~ nur 400 m ~ ... entfernt
Entspricht gefühlt dem Fußweg von der U1 zum Hauptbahnhof in Wien…
eher gefühlte 4000m.
Die ganzen Bäckereien haben in Wien ihre Filialen da unten weil es Labestellen sind
Ja genau. DAS ist das Problem beim Hauptbahnhof & U-Bahnanschluß --> Fehlplanung!
Du weist aber schon dass die U-Bahnplanung und deren Stationen ( bzw. Aufgaenge ) in der Zeit erfolgt ist wo wir noch zur Schule gingen.
Manche von uns duerften noch die Windelhose getragen haben.
Da war von einem Wiener Hauptbahnhof nicht mal was in manch einem Traum zu finden.
Und andererseits wo haette in Wien ein Hauptbahnhof noch Platz gefunden der die wichtigsten Achsen West - Sued - Ost/ Nordost vereint.
Ja genau. DAS ist das Problem beim Hauptbahnhof & U-Bahnanschluß --> Fehlplanung!
Mein Arbeitsweg führt über den Hauptbahnhof weshalb ich dir versichern kann wenn dieser kurze Fußweg noch kürzer wäre dann wäre es wirklich eine Fehlplanung.
LG Bastler
Die Distanz von der U1 am Hauptbahnhof zu den Bahnsteigen ist im internationalen Vergleich echt lächerlich. Wer ein bisschen reist kann von anderen Distanzen berichten. Wie die U1 gebaut wurde träumten manche von einen Hauptbahnhof auf der Donauinsel.
Die Distanz von der U1 am Hauptbahnhof zu den Bahnsteigen ist im internationalen Vergleich echt lächerlich. Wer ein bisschen reist kann von anderen Distanzen berichten. Wie die U1 gebaut wurde träumten manche von einen Hauptbahnhof auf der Donauinsel.
Das stimmt auch, ABER:
mein Onkel (Gott hab ihn selig) hat immer gesagt: "Nimm Dir nie am Schlechteren ein Beispiel!"
In Tokio war ich in einer Station da waren 8 U-Bahn Linien in Ebenen unter der Erde. War räumlichen keine Distanz man stand nur 20 Minuten auf der Rolltreppe. ![]()
Anscheinend sind manche Leute so kuschelbedürftig dass sie die Menschenmassen die auf dem kurzen Stück zwischen Hauptbahnhof und U-Bahn sind noch mehr zusammen quetschen wollen. Spätestens wenn alle sich gleichzeitig in die U-Bahn drängen weil der Weg dorthin zu kurz ist um sich gescheit aufteilen zu können wird es kuschelig.
LG Bastler
Das ist aber keine Frage der Länge des Weges sondern eine Frage der Anzahl und Anordnung der Zugänge zu den Bahnsteigen!
LG
Martin.
wenn alle sich gleichzeitig in die U-Bahn drängen weil der Weg dorthin zu kurz ist um sich gescheit aufteilen zu können
Diese dumme Ausrede für schlechte Planung hab ich auch schon einmal gehört. ![]()
Wenn ich es richtig verstehe, dann soll die Koralmbahn von Klagenfurt nach Graz und von dort aus weiter nach Wien führen. Wenn ich es weiter richtig verstehe, will man mit möglichst wenigen Haltepunkten auskommen, um eine attraktive und gegenüber dem Pkw UND AUCH DEM FLUGZEUG konkurrenzfähige Schnellverbindung Klagenfurt - Graz - Wien hinzukriegen.
Wenn ich es schließlich richtig verstehe, wollen hier nun einige Leute nachträglich etwas komfortabler zu einem Flughafen kommen um den Preis, dass Züge mit wesentlich mehr anderen Reisenden an Bord - als Fluggästen - an einem zusätzlichen Haltepunkt heruntergebremst werden.
Ich kann mir nun gut vorstellen, dass die ÖBB an dieser zusätzlichen Bremserei zugunsten des fliegenden Mitbewerbs sowas von gaaaaar nicht interessiert sind.
Wenn nun die ÖBB sagen, sie bauen zuerst die Strecke fertig und machen (VIELLEICHT!!!) später einmal einen weiteren Haltepunkt, dann finde ich, dass das keine Fehlplanung ist, sondern eine verhandlungstaktisch interessante Lösung, womit man offenkundig versucht, eine kleine Minderheit zugunsten einer an rascher Fortbewegung über größere Distanzen interessierten Mehrheit mit diesem vermeintlichen "Versprechen" bis auf weiteres vom Verhandlungstisch wegzubekommen und in Ruhe fertigzustellen, was vereinbart war.
Besonders interessant finde ich, dass die Lokalpolitiker, die nun diesen zusätzlichen Haltepunkt vehement unterstützen, bislang ganz offensichtlich nicht bedacht haben dürften, dass die paar Kärntner, die per Bahn zum Flughafen Graz wollen, sehr wahrscheinlich nicht in Graz wahlberechtigt sind.
Belustigt
Euer Karl, leidenschaftlicher nichtfliegender bahnfahrender Kärntner
Bauen sowohl Steirer als auch Kärntner bereits für die Auflassung des Flughafens KLU (Klagenfurt) vor
?
Jetzt muss ich auch mal schreiben, da grad das Steirische Kleinformat (das sich Zeitung nennt) alles Online gelöscht hat was im Zusammenhang mit der Haltestelle geschrieben wurde (wo sie selbst schon vom Bau der Haltestelle sprechen) und einen neuen völlig Gegensätzlichen Artikel veröffentlichen. (Gelöschter Artikel als Anhang)
Fakt ist das die Haltestelle (Flughafen Graz) schon bei der Urknallidee der Koralmbahn vorhanden war,die Idee geht bis in die 1980iger zurück. Es gab im Jahr 2003 sogar einen Wettbewerb über die Ausgestalltung genau dieser Haltestelle (auch wenn manchmal Bhf steht). In allen damaligen Projekten war dieser immer mit dabei und wurde sogar von einer Bürgerinitiative verteufelt. https://www.koralmtunnel.at/archiv.htm Daher ist auch das derzeigte "genau so zu bauende" Projekt nicht angreifbar wegen den NIMBYS.
Einer der damaligen Einreichprojekte (Zechner&Zechner)ist sogar noch Online abrufbar
Zechner & Zechner Architekten – Bahnhof Flughafen Graz
Das Projekt von Di Hans Lechner über die Waybackmachine (Erweiterung Terminal Graz) bzw. über ein Nachbarforum https://www.styria-mobile.at/home/forum/ind…opic,945.0.html zu finden.
Warum wurde die Haltestelle dann nicht gleich mitgebaut? bzw. nur Teile davon.
Die Koralmbahn war Jahrzehntelang ein Politikum und wurde als Stimmenbringer verheizt je nach Stimmungslage.
Kärnten & die Steiermark drängten auf die Umsetzung, der Bund sowie die nördlichen Bundesländer wollten das Geld lieber wo anders verbauen, Waltraud Klassnik und Jörg Haider haben das Projekt weiter vorangetrieben, und damals wars kein Thema am Flughafen nich zu halten, nein ganz im Gegenteil. Mann erhoffte sich mit RyanAir und Co sogar mehr Abflüge aus Klagenfurt statt Graz.
Der Kärntner Teil bis Grafenstein wurde schon 2001 begonnen, dann der Steirsche mit dem Hengsbergtunnel. Immer auf Rücksicht, falls der Tunnel doch nicht kommt.
Man schreibt nun das Jahr 2017, der letzte Abschnitt der Koralmbahn wird ausgeschrieben. Auch der Flughafen Klagenfurt steht zum Verkauf. Man möchte die Braut schönmachen. Aber Halt da war doch was? Der Koralmbahnhof Flughafen ! die Ausschreibung! Wer will dann noch unsere Perle am Wörtersee... die Passagierzahlen sinken beständig.. NEIN die Haltestelle darf nicht kommen.... es folgt ein hin und her.
Die Kleine Zeitung berichtet schon vom Verhandlungserfolg zum Bau der Haltestelle Flughafen Graz. (wurde am 23.02 von der Hompage gelöscht,siehe Anhang)
Nur die Planner der ÖBB Infrastruktur denken mit, aus der Haltestelle wird im Moment eine als Tunnelrettungsplatz getarnte Bauvorleistung. Und genau so wird es auch 2019 Genehmigt und 2020 begonnen. https://steiermark.orf.at/stories/3064768/
Eine gute Übersicht bietet die Seite von https://www.zteisner.at/projekt/unterflurtrasse-koralmbahn/ mit der Erklärung Skizzen und Übersichtsplan.
auch sehr gut erklärt
auszug davon: .... Die ÖBB-Planung hatte sich jedenfalls an die politische Vorgabe gehalten, baute in ihre Planungen aber zumindest eine Hintertür ein – die man aufmachen könne, sollte sich "der politische Wille einmal ändern", wie es bei der ÖBB heißt.
"Wir könnten sofort mit einem kleineren Projekt direkt am Flughafen eine Verbindung und eine Haltestelle schaffen", sagt der Gesamtkoordinator der Koralmbahn, Klaus Schneider, im STANDARD-Gespräch. Es sei ohne Behinderung des Haupttunnels möglich, eine Haltestelle dazuzubauen. "Das haben wir in unseren Plänen so vorgesehen, und das wurde so auch genehmigt", sagt Schneider. Über die Gründe, warum das bis heute nicht realisiert wurde, will er sich nicht äußern.
Tatsache sei jedenfalls, wenn es eine andere politische Entscheidung gebe, könne eine zusätzliche Haltestelle möglich sein. "Es ist alles so gebaut, dass wir ohne Behinderung des Haupttunnels die Haltestelle dazubauen können. Wir haben alles vorgesehen." .................
Man beachte dazu ÖBB Projektbeschreibung 2006 Seite 31. bzw die Stiegenaufgänge als Bauvorleistung auf dem Übersichtsbild
Krank dass die Politik vorschreibt wo Haltestellen/Bahnhöfe sind und nicht der Betreiber der von Einnahmen der Strecke leben sollte.
Der Flughafen Graz hatte 2024 ein Passagieraufkommen von 819.273 Personen (Linie und Charter). Es wurden 10.251 Flugbewegungen (Linie und Charter) verzeichnet, das sind durchschnittlich 27 pro Tag, pro Flug im Schnitte 80 Passagiere.
Zum Vergleich: Der Flughafen Wien hatte 2024 ein Passagieraufkommen von knapp 32 Mio. Personen, abzüglich der Transferpassagiere bleiben noch immer etwa 25 Mio. Personen, die ein Transportmittel vom bzw. zum Flughafen benötigen.
Der Modal Split vom Flughafen Graz wird meines Wissens nicht erhoben, laut Nachhaltigkeitsbericht vom Flughafen Wien lag der Schienenanteil in Schwechat vor Corona bei etwa 45 %, der öffentliche Busanteil bei knapp über 10 %. (Einen aktuelleren Bericht über die Jahre nach Corona gibt es derzeit leider noch nicht.)
Im Schnitt haben wir in Graz also etwa 2.240 potentielle Fahrgäste pro Tag, wenn wir davon ausgehen, dass in Graz mit guter Bahnanbindung wie in Wien 45 % der Passagiere die Bahn wählen würden, wären das etwa 1.000 mögliche Fahrgäste pro Tag.
Diese Zahl rechtfertigt doch niemals einen Fernverkehrshalt, noch dazu, wo es zeitweise über eine Zeitspanne 2 Stunden nicht einmal eine Flugbewegung gibt …
Andererseits muss man bedenken das es dann Direktzüge zwischen Flughafen Wien und Graz gibt.
Jetzt gibt es schon Codesharing Railjets. Das Einzugsgebiet des Flughafens Graz würde sich enorm erweitern mit einem Umsteigen binnen kürze zum anderen Flughafen so was gabs noch nie.
Auch das wurde zb. für den Flughafen Klagenfurt angedacht, als Günstig Destination von Graz. Das Einzugsgebiet überspitzt erstreckt sich für Graz von Villach bis nach Mürzzuschlag (ohne Umsteigen !) und Maribor (dies wäre auch ohne Umsteigen möglich.
Hätte man sich vor 30 Jahren gedacht das zum Flughafen Wien, Railjets, ICE und CityAirport Train fahren mit guter Auslastung?
In den 1980igern gab es den Versuch mit 4010ern zum Flughafen Wien zu fahren und es wurde schlechtgerechnet. Wer weis was noch kommt, aber einen versuch ist es aufjedenfall wert.