Schöne Sammlung 👍👍👍
Liebe Grüße/Heinz
Schöne Sammlung 👍👍👍
Liebe Grüße/Heinz
.Die Zentrale darf ich wohl bei dieser Aufstellung nicht mehr einschalten bzw. sinnlos wegen Überlastung
Solange sie nur herumstehen, sollte genau nix sein.
Selbst wnn bei allen das Licht eingeschaltet ist, wirst trotzdem keine 3A zambringen.
Weichen-Servoantrieb 2.0
Der in diesem Beitrag dokumentierte Servoantrieb befriedigt mich nicht dauerhaft.
1. Gelegentlich zuckt ein Servo unmotiviert beim Einschalten der Anlage. Das ist eine starke Belastung der Weichen-Stellstange und manchmal hüpft dann auch noch der Bügel für den Herzstückumschalter über das Servohorn - dann ist die Weiche nicht mehr polarisiert. Das ist auf Dauer nicht tragbar, alle Monate einmal unter die Anlage zu krabbeln und den Schalter reparieren.
2. Vom möglichen Stellweg des Servos werden nur ein paar Prozent genutzt.
Darum habe ich mir eine Evolutionsstufe überlegt und wahrscheinlich die 1000ste Servoantriebsvariante konstruiert.
Der max. Stellweg des Schiebers über den Exzenter ist ca. 7mm, eine Tillig Weiche benötigt 2,5 mm + etwas Anpressdruck.
Der Stelldraht ist ein gerades Stück Edelstahl Federstaberl 0,5 mm
Weder die Stellstange noch der Umschalter noch der Servo werden einer unnötigen Belastung ausgesetzt.
Der Testaufbau funktioniert einwandfrei, ein Realtest steht noch aus.
Liebe Grüße
Peter
Ich weiß, der Käse ist eigentlich gegessen, aber warum nimmst Du Servos?
Die für mich besten Antriebe derzeit sind die böhmischen MTB, die es sogar digital gibt!
Zuverlässig, leicht einzubauen, leicht zu justieren, benötigen wenig Platz, einfach nur genial!
lG
Norbert
Meine Servos sind zuverlässig, leicht einzubauen, leicht zu justieren (in Rocrail), benötigen wenig Platz, fressen kein DCC (weil Rocnetbus) und ich weiß das ist genial ![]()
Darüber hinaus kostet mich ein Servoantrieb inkl. anteiligen PWM Controller und Buslogik ca. EUR 5,--.
Für den Preis vom MTB bekomme ich die Weiche auch schon fast dazu ![]()
Außerdem macht mir tüfteln und konstruieren Spaß
Liebe Grüße
Peter
Außerdem macht mir tüfteln und konstruieren Spaß
Das ist wohl der wahre Grund
.
Also, ich komme noch aus einer RC-Modellbaudekade, da gab es noch nicht die Möglichkeit, den Servoweg digital zu begrenzen.
Sprich - man musste mechanisch gewährleisten, dass bei dem verfügbaren 2 x 45° Stellweg das Servo nicht mechanisch begrenzt wurde.
Den Servoweg voll auszunutzen ergibt übrigens gleichzeitig mehr Stellkraft, was insbesondere deshalb wichtig war, da "normale" Servos ca 3kg Stellkraft hatten, Micoservos bestenfalls 500gr.
LG Bernhard
Also, ich komme noch aus einer RC-Modellbaudekade, da gab es noch nicht die Möglichkeit, den Servoweg digital zu begrenzen.
Sprich - man musste mechanisch gewährleisten, dass bei dem verfügbaren 2 x 45° Stellweg das Servo nicht mechanisch begrenzt wurde.
Den Servoweg voll auszunutzen ergibt übrigens gleichzeitig mehr Stellkraft, was insbesondere deshalb wichtig war, da "normale" Servos ca 3kg Stellkraft hatten, Micoservos bestenfalls 500gr.
LG Bernhard
Es ist ja bei mir schon so, dass in der Software die Servos digital eingestellt werden auf den Weg, den sie für das Stellen der Weiche benötigen. Das haut auch absolut reproduzierbar und pipifein hin.
Aber ab und zu, wenn der Raspi hochgefahren ist und Signal auf die Adafruit PWM Controller legt, zuckt irgendwo auf der Anlage hörbar ein Servo mit einem gequälten Geräusch. Ich vermute hier Störungen auf der Servoleitung beim Einschalten, zumeist sind es immer die selben entlegenen sind, wo man praktisch nicht hinkommt.
Auf Anschlag gehen die Servos nirgends, aber der Stelldraht wird ggf. um bis zu 90 Grad gebogen - diese Krafteinwirkung möchte ich meinen Weichen nicht weiter antun.
Nach 2x schalten der Weiche steht der Servo dann wieder richtig für den Betrieb, aber ab und zu hängt sich wie geschrieben der Schalter für das Herzstück aus.
Dann ist krabben und oder Teilzerlegung angesagt um den Bügel wieder einzuhängen.
Damit wird jetzt nachhaltig Schluss sein.
Liebe Grüße
Peter
Hi Peter,
Nochmal:
Saubere Konstruktion - voller Servoweg wird genutzt
Suboptimale Konstruktion - Begrenzung wird benötigt
Der ESU Servodecoder hat auch einstellbare Wege, aber bestromt das Servo nur, wenn ein Verstellvorgang stattfindet (ist aber einstellbar, kein Muss).
LG Bernhard
Praxistest
Gabs da nicht unlängst im opendcc-Forum einen Thread über Servos die zucken?
Ich erinnere mich nur an Störsignale. Gerade bei sehr langen Zuleitungen...
Und ich glaub ein Kondensator möglichst knapp beim Servo, der Abhilfe schaffen sollte... und natürlich verdrillte Zuleitungen oder solche die sicherstellen, dass die Leitungen möglichst nah und parallel laufen.
Abschirmung der Zuleitung, geerdet, soll auch helfen.
Und die Servozuleitung möglichst entfernt von DCC-Leitungen.
Findest sicher einiges im Forum dort. Bist eh Mitglied. Ist glaub ich 3 Wochen her.
Lg Jakob
Peter, das ist genial und schaut sehr betriebssicher aus!
Saubere Lösung die flutscht. ![]()
Ich erinnere mich nur an Störsignale. Gerade bei sehr langen Zuleitungen...
Und ich glaub ein Kondensator möglichst knapp beim Servo, der Abhilfe schaffen sollte... und natürlich verdrillte Zuleitungen oder solche die sicherstellen, dass die Leitungen möglichst nah und parallel laufen.
Ich habe dort etwas gefunden zum Thema, allerdings Beiträge aus dem Jahr 2021
10nF sollten helfen, die habe ich sogar reichlich lagernd für falsch bestückte Loks...
Trotzdem werde ich die 21 aktuell vorhandenen Weichen umrüsten, der neue Antrieb schließt die mechanischen Risken aus und läuft auch viel schöner.
Beim Umbau kann ich ohne Not auch die 10nF bei langen Leitungen bestücken.
Liebe Grüße
Peter
Kann gut sein, dass das von 2021 ist... ich habs vor 2-3 Wochen gelesen... und nicht wirklich aufs Datum geschaut. Habs aus den "Ungelesenen"
Ja gebau. 10nF möglichst nahe am Servo angebracht wars.
Lg Jakob
Heute hat der Weichenantrieb noch ein paar Iterationen durchlaufen.
Hauptsächlich Feintuning damit der Servo gut sitzt, ein bisserl Luft für den Servo für geringere Schallübertragung, der Schieber ist jetzt symmetrisch und kann nicht falschrum eingebaut werden, etwas mehr Fleisch gegönnt für die Schrauben zur Montage des Umschalters.
Jetzt steht er da, perfekt und in der ersten Reihe:
Da braucht man jetzt nur noch den Stell- und Schaltdraht in den Schieber einpressen und montieren.
Hallo Peter,
gefällt mir sehr gut. Viel Spaß beim Einbauen, damit es dann bald heißt: er schaltet und schaltet und schaltet...
VG Jürgen
Super Lösung! Gefällt
LG
Bernhard