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Probleme mit Weichenantrieben nach Umstieg auf z21

  • Nexus
  • 18. November 2024 um 15:53
  • Unerledigt
  • Nexus
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    • 18. November 2024 um 15:53
    • #1

    Hallo,

    aktuell fühlt es sich so an, als würde man vom Regen in die Traufe fallen – aber fangen wir mal an.

    Ich habe mir im Rahmen einer Aktion ein Z21-Startset als Ersatz für meine defekte 10761 gekauft. Am Wochenende habe ich alles angeschlossen, und juhu – es rollt wieder! :)

    Die Freude währte jedoch nur kurz, denn ich musste feststellen, dass es nicht dahin rollt, wo ich es haben möchte.

    Zum Problem:

    Ich habe einige Rocoline-Weichenantriebe von Dekoderwerk link sowie die digitalen Antriebe von Roco im Einsatz.

    • Bei den Dekoderwerk-Antrieben tut sich gar nichts – es scheint fast so, als hätten sie ihre Adressen vergessen.

    • Bei den Roco-Antrieben scheint die Schaltzeit zu kurz zu sein. Das typische “Brrrr”-Geräusch ist teilweise nur ganz kurz zu hören. Nach mehrmaligem Hin- und Herschalten ist es dann wieder normal lang, und die Weiche wird korrekt gestellt.

    Es macht übrigens keinen Unterschied, ob ich die neue Multimaus aus dem Z21-Set oder mein altes Route Control verwende.

    Hat jemand eine Idee, was hier los sein könnte?

  • aquafred
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    • 18. November 2024 um 16:21
    • #2

    Kann es sein, dass die Z21 eine zu niedrige Spannung für die Digitalantriebe ans Gleis liefert, ich hatte das Thema, als ich von einer Roco Zentrale auf eine Digikeyjs mit 14 Volt Gleisspannung für Fremobetrieb umstellte.

    Die alten Roco Zentralen haben mWn bis zu 20Volt geliefert...

  • Knolli
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    • 18. November 2024 um 17:02
    • #3
    Zitat von aquafred

    Die alten Roco Zentralen haben mWn bis zu 20Volt geliefert...

    Richtig! Das führte bei Tran ubd ESU oft zu Decodersterben.

    Für die Weichenantriebe ist mindestens 16V zu empfehlen. Das ist kurz vor zu viel, aber auch nicht zu wenig.

    Weiters sollte die Bitverschiebung bei den Weichen- (Zubehör-)adressen nicht unterschätzt werden. Dunkel im Hinterkopf war das was mit +4 und -4 wegen dem Lenz-Protokoll. Vielleicht weiß da wer mehr zu dem was ich meine.

    Die z21 (egal welche Ausführung) arbeitet schon anders als die 10764.

    Hatte ich erst bei Inbetriebnahme von MX10 nach ESU Ecos. Bin etwas verzweifelt kurzzeitig.

    Gruß Matthias

    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

    Zum Inhaltsverzeichnis der Werkstatt ----> hier lang!! :hammer:


    "Bilder? Grundsätzlich von mir. Grundsatz = es gibt Ausnahmen" :]

  • Nexus
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    • 19. November 2024 um 11:21
    • #4

    Am alten Trafo steht 15V AC. Erfahrungsweise erhöht sich die Spannung beim Gleichrichten um ein paar Volt. Wie viel die alte Zentrale tatsächlich abgegeben hat, lässt sich aufgrund des Defekts leider nicht mehr messen.

    Bei der z21 steht am Netzteil 18V DC, und laut Multimeter liegen am Gleis 17,50V an.

    Die Spannungen sehen also recht ähnlich aus. Interessant wäre jetzt noch, wie stark die Spannung abfällt, wenn ein Antrieb versucht zu schalten.

  • Knolli
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    • 19. November 2024 um 12:04
    • #5
    Zitat von Nexus

    Bei der z21 steht am Netzteil 18V DC, und laut Multimeter liegen am Gleis 17,50V an.

    Vergiss das Multimeter - das kann die DCC Spannung nicht messen. Du wirst ungefähr 17V am Gleis haben.

    Ich weiß, klingt rechthaberisch und kleinlich, ist aber Tatsache.

    Gruß Matthias

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  • Atellarion
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    • 19. November 2024 um 12:48
    • #6
    Zitat von Knolli

    Vergiss das Multimeter - das kann die DCC Spannung nicht messen.

    Ja, hab' ich auch erst gelernt, als ich gaaaaanz komische Werte ablesen konnte und mal im Forum angefragt habe...^^
    LG
    Andreas

    PS.: Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein, denn sie könnten in Erfüllung gehen....

    Pimp my Kleinbahn/Andreas' Klumpert
    "Der Bau meiner ersten großen Anlage"

  • aquafred
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    • 19. November 2024 um 13:45
    • #7

    Es gibt bei Mitglied Arnold ein DCC Messgerät, das bei mir geholfen,

  • Nexus
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    • 20. November 2024 um 17:42
    • #8
    Zitat von Knolli

    Vergiss das Multimeter - das kann die DCC Spannung nicht messen. Du wirst ungefähr 17V am Gleis haben.

    Ich weiß, klingt rechthaberisch und kleinlich, ist aber Tatsache.

    Ja, mit einem normalen Multimeter im AC- oder DC-Modus misst man in dem Fall nur Unsinn. Aber mit einem Multimeter mit einfacher Oszilloskop-Funktion sieht das Signal meiner Meinung nach in Ordnung aus. :)


    IMG_4970.jpg

    Zitat von Knolli

    Weiters sollte die Bitverschiebung bei den Weichen- (Zubehör-)adressen nicht unterschätzt werden. Dunkel im Hinterkopf war das was mit +4 und -4 wegen dem Lenz-Protokoll. Vielleicht weiß da wer mehr zu dem was ich meine.

    Die z21 (egal welche Ausführung) arbeitet schon anders als die 10764.

    Ich weiß nicht genau, was es damit auf sich hat, aber das ist eine gute Spur. Ich habe daher testweise die Adresse 12 eingestellt, und siehe da: Der Decoder, der auf die Adresse 8 programmiert ist, schaltet nun. Das Gleiche gilt – anstatt z. B. 7 nun 11 usw. – auch für die anderen Antriebe von Decoderwerk.

    Gibt es da einen Workaround, damit der Decoder wieder auf die richtige Adresse hört, oder heißt es, damit leben bzw. die Adressen um 4 zu versetzen?

  • 2102michael
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    • 20. November 2024 um 18:26
    • #9

    Ich finde auf die Schnelle keine bessere Quelle. An sich ist es recht simpel , die Z21 zählt den ersten Dekoder mit 1, der Großteil anderer Hersteller beginnt bei 0 zu zählen.

    Jedenfalls ist hier eine Lösung beschrieben:

    WIKI - MobaLedLib
    Erwecke deine Modellbahn zum Leben!
    wiki.mobaledlib.de

    Bilder ohne Quellenangabe oder Link sind von mir.

    Sollte mein Account gesperrt oder gelöscht werden dann sind gleichzeitig alle meine Inhalte (Postings, Bilder, Schaufenster, PN etc.) in den öffentlichen und nicht öffentlichen Bereichen des Forums zu löschen

  • traino
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    • 20. November 2024 um 19:05
    • #10

    Schau mal unter Einstellungen/Einstellungen Z21 nach. Ich glaube, man kann dort den Modus der Weichenadressierung auswählen. Habe meine gerade nicht zu Verfügung, deshalb glaube ich nur...

  • Knolli
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    • 20. November 2024 um 20:20
    • #11
    Zitat von Nexus

    Gibt es da einen Workaround,

    Habe alle neu programmiert..... :( Damit war das Problem gelöst.

    Gruß Matthias

    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

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  • 2102michael
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    • 20. November 2024 um 21:01
    • #12
    Zitat von traino

    Schau mal unter Einstellungen/Einstellungen Z21 nach. Ich glaube, man kann dort den Modus der Weichenadressierung auswählen. Habe meine gerade nicht zu Verfügung, deshalb glaube ich nur...

    Stimmt, diese Einstellung gibt es. Mangels Z21 kann ich nicht nachsehen wo diese zu finden ist.

    Bilder ohne Quellenangabe oder Link sind von mir.

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  • tomturbo21
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    • 20. November 2024 um 22:00
    • #13

    Hier die Erklärung zum Menüpunkt in der Z21 Anleitung:

    IMG_0618.jpeg


    Gruß, Thomas

  • traino
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    • 21. November 2024 um 10:11
    • #14

    Die Einstellungen finden sich in der Z21-App am Handy. Ich nutze die WLAN-Fähigkeit meiner kleinen weißen z21, mag möglichst wenige Kabel. Im Betrieb mit Gleisbild keine Weichennummern notwendig, die Loks erkenne ich am Foto, auch da brauche ich die Lokadresse nur zum Programmieren.

  • tomturbo21
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    88
    • 21. November 2024 um 10:43
    • #15

    Die Einstellungen die ich gepostet habe, sind im Roco Maintenance Tool.

  • Nexus
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    • 21. November 2024 um 11:28
    • #16

    Ich habe jetzt die Einstellung im Maintenance-Tool gesetzt, und siehe da: Die Decoder reagieren wie erwartet wieder auf ihre programmierten Adressen. Dafür reagieren die von Roco nun nicht mehr.

    Ich stehe jetzt vor der Entscheidung, ob ich die Decoder von Decoderwerk neu programmiere oder die von Roco anpasse. Wenn man in die Zukunft blickt, ist es wohl sinnvoller, die Decoder von Roco anzupassen, damit es mit anderen Decodern oder Zentralen nicht wieder zu diesem Problem kommt.

    Was ich jedoch nicht verstehe: Soweit ich es verstanden habe, liegt das Problem daran, dass Roco anders mit dem Zählen begonnen hat als andere Hersteller. Aber warum tritt dieses Problem jetzt auf und nicht schon mit der alten Roco-Zentrale?

    Könnte das auch mit dem fehlerhaften (zu kurzen) Schaltversuch der Roco-Antriebe zusammenhängen? Beim Durchsehen habe ich außerdem etwas von “Weichenschaltzeit” gefunden. Hier sind standardmäßig 200 ms eingetragen. Ich habe den Wert auf 500 ms geändert, aber das hat nichts verändert – es bleibt bei dem zu kurzen Brrr und einer nicht geschalteten Weiche.

  • Huebsch
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    • 21. November 2024 um 11:59
    • #17

    Hello!

    Das Grundproblem ist, daß Lenz vor Jahren die Entscheidung getroffen hat das was die Technik (die er angeblich mit Stan Ames definiert hat) macht nicht nutzt, sondern den Kunden verarscht. Vermutete Ursache war ein Uraltfahrpult das zu wenige Tasten hatte, bekannt die erste Roco Maus. Von diesen Übeltätern gab's mehr aus dem Hause Lenz mit LGB, Märklin, Arnold und anderen Firmenlogos.

    Lenz meidet die Zahl 0, Zählt daher Bits von 1-8 statt 0-7. Bei den Weichenadressen hat der mehrfach einzelne Nummern die mit 0 zu tun haben in der Zählweise ausgelassen und vieles mehr. Roco hat mit der Entscheidung die diversen "0" Adressen nicht auszulassen was vermeintlich Gutes gemacht, aber gewisses Chaos geschafft.

    Am Gleis werden 512 Weichenadressen mit jeweils 4 Weichen dran, oder 8 Lichtpunkte für Signale gesendet. Das macht auch Lenz nur zählt der halt an die 2000 Weichen linear was es aber im Protokoll so nicht gibt. Das ist die Ursache für den Ärger. So kann man viele Mehrfachdecoder nicht auf beliebige Adressen Programmieren sondern immer in einem für viele nicht einsichtigen 4'er Raster. Weil das kaum verstanden wird, wie dieser Thread gut zeigt, haben Weichendecoder Hersteller begonnen mehrfach Decoder Adressen für einen Multidecoder zu erlauben, das hat noch mehr Chaos und Unverständnis gestiftet. Es zeigt sich abermals der Versuch Normen zu unterlaufen ist einfach Unfug und schadet, egal wie gut gemeint die Idee dahinter ist.

    Innerhalb einer Anlage die Adressen mit nur einer Zentrale programmieren dann hat man weniger Verwirrung. Viele Hersteller haben aufgegeben und einen "Lerntaster" auf den Weichendecodern angebracht. Damit vermeidet man die Programmierverwirrung einigermaßen, zumindest bei den Einzeldecodern.

    -AH-

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