Möge ewige Finsternis über die Region kommen 🤬
Feistritztalbahn Bericht der Kleinen Zeitung
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Habe mir schon gedacht das es aus ist mit der schönen Bahn ..



Wie bei der Ischler Bahn .... Bahn wegreißen ... Straße bauen ...


Danach jammern und singen ... zwischen Salzburg und Bad Ischl fuhr eine kleine liebe Eisenbahn..
Und viele andere Bahnen ... Bregenzer Waldbahn... und andere ..die Liste ist lang ..


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Wenn ich grob überschlage, komme ich auf ca. 4,5 ha versiegelte Fläche alleine durch das Trassenband für den Radweg. Ein Vielfaches davon wird wohl durch den Ausbau der Bundesstraße als Versickerungsfläche verloren gehen.
Respekt an die Vertreter der dortigen Gemeinden: ihr habt es wirklich geschnallt!
Ein aktueller Blick nach NÖ würde reichen, um draufzukommen, dass das sicher eine zukunftsweisende Entscheidung ist. -
Ich weiß nicht wem der gesamte Bahngrund in Birkfeld gehört, ich sehe aber heute schon vor mir, alles wird der Abbruchbirne übergeben. Entstehen wird eine herrliche Siedlung, unter dem Motto herrliche Lage im Tal, mit Waldnähe auf der einen Seite und Blick auf die Köglruhe auf der anderen, mir kommt das Kotzen !!!!!
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Solltest Du es noch nicht realisiert haben, aber allein diese Diskussion beruht auf politischen Entscheidungen.
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Doch, habe ich, man mag es kaum glauben. Allerdings kommt es auch auf die Wortwahl an, und da bin ich sensibel.
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Vieles " negatiefes" uber einige schmalspurstrecken . Und wie macht die Steyrtalbahn es ? Nur die gleisanscluss in Garsten ist leider nicht mehr da . Aber es geht dieser privatbahn gut . Abwarten wie es geht mit die zwei andere bahnen .
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Vieles "negatives" über einige Schmalspurstrecken. Und wie macht die Steyrtalbahn es?
Ich weis nicht wie gut du da im Bild bist.
Insgesamt sind ja von der Steyrtalbahn mit gut 16km von ursprünglich gut 55km auch nur 1/3 erhalten geblieben.
Und die Chronik der Stilllegung spricht ja für sich.- 1. August 1933 Sierning–Bad Hall
- 1. Jänner 1967 Pergern–Sierning
- 26. Mai 1968 Molln–Klaus (Personenverkehr)
- 29. März 1980 Molln–Klaus (Gesamtverkehr)
- 29. März 1980 Grünburg–Molln
- 1. März 1982 Garsten–Grünburg
Das Stück von Steyr Lokalbahnhof nach Grünburg, welches von der ÖGEG seit 1985 als Museumsbahn betrieben wird hat vielleicht folgende Vorteile:
- Eigentumsverhältnisse:
Die Strecke befindet sich gänzlich im Besitz des Vereins. Es gibt nur einen Eigentümer. [Nachdem, was ich gelesen habe, hat 2016 das Land Steiermark die Bahnstrecke an die Feistritztalbahn Betriebsgesm.b.H. verkauft, also ist auch diese Strecke nicht mehr im Eigentum der öffentlichen Hand, und wie ich schon geschrieben habe, stell ich mir eine Enteignung nicht einfach vor. Ob da irgendein Gemeinderatsbeschluss eine echte Auswirkung hat, bezweifle ich nach wie vor]
- Keine Interessenskonflikte:
Bei dem was von der Gesamtstrecke übrig ist, gibt es überwiegend keine Interessenskonflikte zu einer anderen Nutzung der Grundstücksfläche welche die Bahn beansprucht.
- Machbarkeit:
Mit gut 16 km Länge, ist es eine Strecke, die sich auch mit Ehrenamtlichen noch irgendwie erhalten lässt. Und auch das ist sicher nicht einfach. [Ich glaube der ÖGLB hat sich mit den fast 27km der Ybbstalbahn im zum Teil schwierigen Gelände, einfach übernommen.]
- Erlebnis:
Die daraus resultierende Fahrzeit von ca. 1 Stunde pro Richtung ist nicht schlecht. Landschaftlich ist die Streckenführung ganz schön, es gibt abwechselnd schöne Bahnhöfe, Haltestellen und Bauwerke entlang der Strecke. Für den "Ottonormalverbraucher" Lang genug um etwas davon zu haben, aber auch nicht zulange um langweilig zu werden.
- Lage und Integration in die Region:
Die Lage der Steyrtalbahn ist bedeutend besser als die anderer Schmalspurbahnen. (ausgenommen der SKGLB
die wäre HEUTE eine Goldgrube!)
Steyr ist immerhin die drittgrößte Stadt Oberösterreichs mit fast 40.000 Einwohner und bekannt für eine schöne Altstadt und vor allem den Adventsmarkt. Von der Haltestation "Unterhimmel-Christkindl" ist es ja auch nicht weit zum Sonder-Postamt „Christkindl“ und der Wallfahrtskirche. Das ist schon nett wenn man da mit den Kindern im Advent den Brief ans Christkind direkt abgeben kann... Das Ganze liegt noch im Einzugsgebiet von Linz mit über 200.000 Einwohner. Auch ohne PKW ist der Lokalbahnhof in Steyr gut erreichbar. Selbst von Wien oder Salzburg geht sich das öffentlich als Tagesausflug am Sonntag aus (auch wenn das sicher eher Ausnahmefälle sind die das machen)
Das andere Ende Grünburg, ist zwar ein bisschen im "Nichts", aber immerhin sind auch Grünburg und Steinbach an der Steyr ganz nette Orte. Gemeinsam bedeutend größer als z.B. Birkfeld. Mit dem Rad kann man dann von dort über die ehemalige Bahntrasse nach "Klaus an der Pyrnbahn" fahren, und hat dort wieder einen Zuganschluss.
Um auf den Punkt zu kommen:
Unabhängig von der Jahreszeit, von der Familie mit kleinen Kindern bis hin zu den Pensionisten mit dem E-Bikes, alleine oder als Gruppe... die Museumsbahn lässt sich leicht in einen Tags Ausflug einplanen und es gibt genug kulturelle und kulinarische Ergänzungen rund um die Museumsbahn die eine Reise in die Gegend reizvoll machen.
[Da sehe ich die Feistritztalbahn echt vor einer Aufgabe, hier mit anderen Reisezielen in der Region Pakete zu schnüren, für die es sich lohnt in die Gegend zu fahren. Gut gemacht befruchtet sich das jedoch gegenseitig und schafft für die Ganze Region einen Mehrwert.
Mit dem Ende der Feistritztalbahn hat man halt in der Gegend etwas mehr von "Nichts".
Noch viel schwerer hat es da die Ybbstalbahn-Bergstrecke, da fährt man ja wirklich vom Nichts ins Nichts.]
- Fremdkapital durch schlüssiges förderwürdiges Konzept:
Irgendwie hat es die ÖGEG im Steyrtal auch immer wieder geschafft zu Förderungen zu kommen, sei es bei Landesaustellungen oder anderen Fördertöpfen. Das erfordert auch viel Arbeit (Papierkrieg) und auch ein gewisses Konzept welches man schlüssig darstellen muss. Die Leute die das machen, machen das scheinbar nicht schlecht. Das muss man auch anerkennen. Den geschenkt wird keinem etwas freiwillig.
- resiliente Betriebsführung:
Das Problem überall wo Leute zusammenarbeiten: der Faktor "Mensch".
An diesem Problem scheitern auch die meisten Vereine, auch Sportvereine oder Kulturvereine abseits der Museumsbahnen.
Diese Problem hat auch die ÖGEG. Jedoch ist der Verein scheinbar schon über eine "Kritische-Masse" gewachsen. Mit dem Standbein in Ampflwang und der Schönbrunn gibt es darüber hinaus auch Leute die sich primär jetzt nicht für die Steyrtalbahn interessieren, aber dennoch diesem Bereich positiv gegenüber stehen.
Wenn ich mich richtig erinnere gab es vor fast 20 Jahren (boa ich werde alt
) auch im Steyrtal einmal gröbere "Reiberein". Die "Lücken" die durch kurzfristige "Störaktionen" entstanden sind, wurden dann halt mit Personal aus anderen Bereichen des Vereines kompensiert, ohne dass es im Betrieb, oder dem Fahrgast aufgefallen wäre.
So etwas kann bei einem kleineren Verein schon ein "Todesstoß" sein oder für jahrelangen Stillstand sorgen.
Derzeit wirkt es jedoch so als wäre auf Steyrtalbahn ein ganz gutes Team aktiv, und als hätte der Verein eher an anderen Ecken Probleme...
Ich habe keine Ahnung wie viele Leute beim ÖGLB oder im Feistritztal aktiv sind. Aber der "Personalpool", vor allem auch bei "inaktiven aber reaktivierbaren Leuten" mit entsprechender Kompetenz, wird bei der ÖGEG für die Steyrtalbahn schon bedeutend höher sein.
Ob man jedoch die Schmalspurbahnen wirklich miteinander Vergleichen kann.
Schwierig...
Wenn man will kann man aus Nichts etwas machen oder auch Alles zugrunde richten. Je nach Richtung der Motivation. Wenn man nicht will, will man halt nicht, dann passiert halt auch nichts.
Im Prinzip ist das Ergebnis das Spiegelbild der Beteiligten.
Wenn die Gemeinden dort aus dem was sie haben nichts machen wollen, und auch nicht fähig sind aus Fehlern anderer zu lernen, dann sollen sie bitte auch nicht jammern das sie nichts haben, und später draufkommen, dass das "Arsch" ist was sie gemacht haben.
Das ist eigentlich das was mich derzeit am meisten "ankotzt". Immer dieses "Gejammer" der Vollpfosten die ihre eigenen Entscheidungen der Vergangenheit verdrängen.
Für alle die es ev. letzte Woche nicht gesehen haben:
Die Steyrtalbahn ist derzeit eine der 3 Anwärter von Oberösterreich für "9 Plätze, 9 Schätze".
Muss man auch als Verein und Region erst einmal zusammenbringen, nicht schlecht.
Hier das Video davon:
https://on.orf.at/video/14245472/15732109/9-plaetze-9-schaetze-steyrtalbahn
Und hier der Artikel:
„9 Plätze 9 Schätze“: Die SteyrtalbahnDurch die dichten Wälder und sanften Hügel des Steyrtals schlängelt sich die älteste Schmalspurbahn Österreichs. Der Ausflug mit der Museumsbahn führt durch…ooe.orf.at -
Radweg oder Bahn? Wie geht es weiter?
Kulturerbe Feistritztalbahn: Radweg oder Bahn? Wie geht es weiter? - WeizEine Diplomarbeit der HAK Weiz bringt Bewegung ins Obere Feistritztal. Während viele auf einen Radweg entlang der historischen Strecke hoffen, kämpfen andere…www.meinbezirk.at -
Warum das immer ein entweder-oder sein muss ist mir nicht ganz klar. Perfekt wäre doch beides, mit der Bahn in die eine Richtung, mit dem Rad zurück, oder umgekehrt. 24 km hin und retour kannst zB. mit Kindern vergessen, in Kombi mit der Bahn kann es ein tolles Erlebnis sein.
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Am besten ja einfach einen Radweg daneben oder ähnliches? Auf jeden Fall wäre es extremst schade um die Bahnen sie komplett eingestellt wird.
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Abgesehen von deiner Argumentation die ich unterschreibe, mit einem Radweg lockst keinen Hund in die Gegend ☝️
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..., mit einem Radweg lockst keinen Hund in die Gegend ☝️
Und von Birkfeld nach Ratten gibt's eh schon einen auf der ehemaligen Trasse...
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Abgesehen von deiner Argumentation die ich unterschreibe, mit einem Radweg lockst keinen Hund in die Gegend ☝️
Mit einem Radweg auf einer ehem. Bahntrasse, die über solche Viadukte führt aber schon.
Wir sind schon einige Bahntrassen-Radwege auf interessanten Bahnstrecken gefahren und die waren immer sehr gut frequentiert mit GH, Radl-Wst/Verleih und Pensionen speziell für die Radler an der Strecke. Insofern sicher ein deutlich stärkerer Wirtschafts-Ankurbler - bei aller Sympathie für eine Museumsbahn.
Ein Radweg daneben wär natürlich das Optimum, aber der wäre dann vmtl an der Straße und damit wenig attraktiv. Es wäre allerdings interessant zu wissen, ob ein neuer Radweg neben einer Straße deutlich mehr kostet, als einer auf einer Bahntrasse.
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Die Kleine Zeitung berichtet am 2.April 2025:
Wie positioniert sich die Landesregierung zu Feistritztalbahn, Radweg und B 72?
Noch unter SPÖ-Verkehrsreferent Anton Lang beschloss die Landesregierung im November 2024 einen Grundsatzbeschluss für den Ausbau der B 72 zwischen Weiz und Birkfeld. Seitdem ist es ruhig geworden. Wie die neue Regierung darüber denkt, will die steirische SPÖ jetzt wissen.
© KLZ / Julia Kammerer
Noch unter SPÖ-Verkehrsreferent Anton Lang beschloss die Landesregierung einen Grundsatzbeschluss für den Ausbau der B 72
Der Ausbau der B 72 zwischen Weiz und Birkfeld, der Lückenschluss des Radwegs und die Zukunft der Feistritztalbahn sind weiterhin unklar. Noch unter SPÖ-Verkehrsreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang beschloss die „alte“ Landesregierung im November 2024 einen Grundsatzbeschluss für den Ausbau der B 72. Birkfelds (Noch-) FPÖ-Vizebürgermeister Patrick Derler pocht nach wie vor auf eine Lösung, die B 72-Ausbau, Bahn und Radweg berücksichtigt. Mittlerweile steht eine neue Landesregierung, mit freiheitlichem Landeshauptmann Mario Kunasek sowie Verkehrslandesrätin Claudia Holzer. Ein guter Draht für Derler, trotzdem wurde es um das Großprojekt ruhiger – das kritisierten Bahnbefürworter.„Es wäre unseriös, einen Schnellschuss zu machen. Wir sind seit drei Monaten im Amt“, sagte Derler kürzlich. Wie berichtet sollen bis zum Sommer geologische Bohrungen entlang der B 72 für die Variantenabschätzung stattfinden. Erstellt wird außerdem eine Kosten- und Nutzenanalyse für drei Varianten, die alle die Bahn berücksichtigen, lässt Andreas Kreminger, Pressesprecher von Holzer, ebenfalls vor kurzem wissen.
SPÖ stellte Anfrage
Nun bringt sich die steirische SPÖ wieder ins Spiel und fordert von der Landesregierung rasches Handeln: „Die blau-schwarze Landesregierung muss Farbe bekennen und ist gefordert, rasch und entschlossen zu handeln. Es braucht zeitnah eine Entscheidung, denn dieses Thema ist für viele Menschen in der Region von enormer Bedeutung“, sagt SPÖ-Klubobmann Hannes Schwarz.
Landtagspräsidentin Helga Ahrer, die Abgeordneten Johannes Schwarz und Klaus Zenz (alle SPÖ) stellten am Mittwoch eine schriftliche Anfrage an Landesrätin Holzer. Inhalt ist unter anderem die grundsätzliche Einstellung zum Ausbau der B 72, mit welchen Kosten und Investitionen zu rechnen ist, wann die Umsetzung beginnt und ob Wünsche der Region mit einbezogen werden.Thematisiert wird auch die Feistritztalbahn – kann das Verkehrsressort den Erhalt der Bahn gewährleisten? Wird das Land Steiermark den Betrieb übernehmen, sollte die Feistritztalbahn Betriebsges.m.b.H. ihren vertraglich festgelegten Fahrten nicht nachkommen? Welche Kosten würden auf das Land zukommen, sollte es den Betrieb übernehmen? Fragen, die sich wohl der Großteil der Bevölkerung, Bahngegner als auch -befürworter im Raum Birkfeld stellen.
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Ich bin vor ein paar Jahren mit 2 Freunden mit dem Rad die „Tour de Mur“ gefahren.
Ab Wien mit dem Railjet bis Unzmarkt, dann mit der Murtalbahn bis Tamsweg. In die Murtalbahn gehen übrigens 3x soviel Fahrräder rein wie in den Railjet.Dann noch bis St. Michael mit dem Rad.
Von dort sind wir die rund 300 km bis Graz in 3 Tagen gefahren, immer der Bahn entlang.
Von Graz mit dem RJ zurück nach Wien.
Das war ein Rad- und Bahnerlebnis gleichermaßen mit wunderbaren Eindrücken und ein bisserl sportlich obendrein.
Detto im Kamptal. Von Langenlois mit dem 5047 bis zur Rosenburg, mit dem Radl dann zurück bis ins Kampbad in Langenlois und mit den Enkel eine Runde schwimmen. Einfach herrlich.
Ich verstehe die entweder-oder Bahn-oder-Radweg Diskussion überhaupt nicht.
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Ich finde auch die Lösung Retz-Drosendorf mit dem Reblausexpress und retour nach Retz mit dem Rad immernoch sehr nett. Ist halt nicht unbedingt ständig neben der Bahn.
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Frage: ist da jemand was versprochen worden was nun nicht eingehalten werden kann? -->
"Nun bringt sich die steirische SPÖ wieder ins Spiel und fordert von der Landesregierung rasches Handeln" -
20260408_155000.jpgNach längerer Unterbrechung gibt es einen Kurzurlaub in der Oststeiermark. Kleine Visite am Bahnhofsareal Anger. Bericht und Bilder gibt es am Freitag.
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Dieses Mal waren wir nicht Gäste vom Angerer Hof, sondern ein paar Tage am Mönichswaldhof. Visite im Bahnhofsbereich Anger war verpflichtend. Präsentiere einige Fotos. Bezüglich weiteren Betrieb 2026 und wie weit die Strecke sein wird ( Koglhof oder gar Anger ) werde ich mich kommende Woche versuchen zu informieren. Bildteil 1, beinhaltet den Bahnhofsbereich, und ein paar Bilder von der Dampflok " WEIZ ". Schaut so aus als ob ein Betrieb dieser Lok geplant ist. Eine Kuppelstange wurde repariert, die ich leider vergessen hab zu fotografieren.





Blick Richtung Birkfeld :

Blick Richtung Oberfeistritz :





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