Eine feine Maschine mit den ganzen Verbesserungen und Optimierungen 👌👌👌
Liebe Grüße und weiterhin so viel Geduld bei deinen Projekten
Heinz
Eine feine Maschine mit den ganzen Verbesserungen und Optimierungen 👌👌👌
Liebe Grüße und weiterhin so viel Geduld bei deinen Projekten
Heinz
Nun hatte ich den Tramway-Umbau mit der zuätzlichen Übersetzung nachgebaut. Es lag noch ein Druckteil aus einem vor Jahren frustriert zur Seite gelegten Tramfabriek-Bausatz mit schwachbrüstigem Motor herum. Da habe einen 0816er mit zwei langen Wellenenden reingesteckt. Dass es für eine Schwungmasse reicht, fehlte noch die übliche Massakrierung des Fahrgestells auf der Fräse.
Den dünnen Motor kann man versetzt anordnen und hat trotzdem noch Platz für einen Decoder auf der Lokführerseite. Gegenüber wäre viel Platz für einen großen Pufferspeicher.
Und das läuft gut. ![]()
Bei dem Stufenzahnrad unter der Schnecke, habe ich eine Konstruktion für viel Dreh- und Frässpaß gewählt. Es gibt aktuell die Faller-Carsytem-Schneckenräder bei der MU im Angebot.
Einen Zapfen habe ich stehenlassen und das Plastikzahnrad innen so ausgenommen, dass man es auf den anderen draufpressen kann. Bei dem blauen Pfeil ist die Konstruktion mit einem Drahtstück verstiftet.
IMG_1958.jpgIMG_1959.jpegIMG_1960.jpg
LG
Andreas
Die Liliput-Lampen sehen nicht so schlecht aus und passen an die Halterungen am Gehäuse. Wenn es mir gelingt auf ansehnliche Weise Leuchtdioden unterzubringen, gehe ich wahrscheinlich diesen Weg.
Davon bin ich überzeugt, das hab ja sogar ich zambracht. ![]()
0402er bedrahtet, kleines Loch hinten in die Leuchte und knapp oberhalb der Lampenhalterung am Gehäuse, dann verschwindet der Draht nahezu unsichtbar.
Heute kamen MN170 und Pufferspeicher an, weshalb ich mich den inneren Werten widmen kann. Mit der Beleuchtung muss ich erst herumprobieren. Die Liliput-Lampen sehen nicht so schlecht aus und passen an die Halterungen am Gehäuse. Wenn es mir gelingt auf ansehnliche Weise Leuchtdioden unterzubringen, gehe ich wahrscheinlich diesen Weg.
LG
Andreas
Und jetzt noch bitte einen vernünftigen Schlauch der Saugluftbremse. Einen, der richtig geformt ist und der in dem Blindstecker steckt, sonst entsteht keine Vakuum...
Und jetzt noch bitte einen vernünftigen Schlauch der Saugluftbremse. Einen, der richtig geformt ist und der in dem Blindstecker steckt, sonst entsteht keine Vakuum...
Über den Schlauch hab ich mich bei meinen 298ern auch schon gewundert...
Vielleicht ist der ja "Dicht durch Dreck"? ![]()
Mit dem Bremsschlauch gebe ich Dir Recht. Liliput hat es wirklich geschafft, die hässlichsten Nachbildungen von Vakuumschläuchen überhaupt zu fabrizieren.
Mit den Lampen komme ich nicht weiter. Vorne stehen die Liliput-Lampen zu hoch und hinten zu weit auseinander. Vielleicht kann ich mich damit anfreunden. Heute jedenfalls noch nicht.
Deshalb habe ich mich einem anderen meiner Lieblingsthemen gewidmet: Dem Steuerungsträger.
Ich habe mir erlaubt, die Konstruktion so darzustellen, als wären die Halterung für die Schwinge außen aufgenietet. Das ist nicht Vorbildgerecht, wirkt aber bei der dicken Wandstärke plausibel und bringt zusätzliche 0,7 mm in der Breite.
Das Ausgangsmaß beträgt 25,4 mm.
Vergleich zum unbearbeiteten Liliput-Bauteil:
Die Kreuzköpfe wandern 0,17 mm näher an die Kuppelstangen. Das kann ich an den Gewindestutzen für die Kuppelstangenschrauben wieder reinholen.
Morgen versuche ich das an der Lok zu montieren, wozu aber erst der Treibradsatz entsprechend angepassen werden muss.
LG
Andreas
Der Worseg der Modellbahner ⬆️👏
Da Worseg... Mann und Frau von Welt geht zur Änderungsfleischerei
Der Worseg der Modellbahner ⬆️👏
Naja, nach dem Besuch beim "Schönheits"-Chirurgen kommt man sich ja nur schöner vor, eigentlich ist man nur anders schiach.
Beim Dampflokfahrer wird ja wirklich alles besser und schöner.
Der Herr Curator unterliegt einem Irrtum: Hier geht`s nicht um plastische Chirurgie, sondern eindeutig um das Fachgebiet der U-rologie. Um das zu beweisen, werden in meinem heutigen -ich warne vor- langen Beitrag nur Teile verarztet, die sich untenherum befinden.
Der schöne Steuerungsträger war wenig Aufwand im Gegensatz zu dem, was man benötigt, um ihn montieren zu können.
Zunächst mal muss der Rahmen sowohl die Steuerung näher zur Mitte lassen, als auch einen schlankeren Zylinderblock aufnehmen können.
Der schlanke Zylinderblock fällt auch nicht vom Himmel.
Die Achsen müssen es ebenfalls zulassen.
IMG_1980.jpg
Der Getriebedeckel muss an den schmalen Zylinderblock angepasst werden und das unnötige Seitenspiel der ersten Achse begrenzen.
Und neue Kuppelstangen in einer ansehnlichen Ausführung braucht es auch. Diesmal sind die Löcher wirklich nicht alle rund. Die dritte Achse hat ja Zahnradantrieb und die Stangen sind nur Zierde.
IMG_1978.jpg
Mit etwas Glück lässt sich der ganze Salat wirklich montieren. In Bezug auf den Steuerungsträger kann man nun endlich kommentieren: Wie Sie sehen, sehen sie nichts:
Zu den roten Rädern passt das schöne Gehäuse in der Ursprungsausführung nicht. Weshalb mir die schon etwas angeranzte Wiener Verpackung passender schien:
Die Lok hat die kleinen 9mm-Räder montiert. Sie sind so groß wie jene aus der aktuellen Serie, haben aber kleinere Radkränze und freien Durchblick. Ich finde sie nicht ganz verkehrt.
Die Gestängeteile sind zum Teil aus alter Wiener Produktion. Ich habe sie mit einer Mischung aus Revell Eisen und ein paar Tropfen schwarz angepinselt. Der Kreuzkopf und die Gegenkurbel sind von Haus aus dunklere Bachmann-Kunststoffteile. Sie wirken nun plastikhaft gegen die gepinselten Teile.
Ich hoffe auf der unteren Aufnahme erkennt man einen weiteren Vorteil: die Führung für den Kreuzkopf ist auch dunkler gepinselt, aber die Gleitbahnen selbst haben die helle Ursprungsfarbe behalten.
Alle Liliput-Altfahrwerke sind betriebsfähig. Ich habe jetzt das Luxusproblem mehr fahrfähige Radsätze als Fahrwerke zu besitzen. Es mangelt an schönen Gehäusen.
Mit dem schmalen Rahmen könnte man auf dumme Ideen kommen.
LG
Andreas
Unglaublich 😳👏
eindeutig um das Fachgebiet der U-rologie.
Hast Recht, ich brunz mich an. ![]()
Der vordere Radsatz musste noch auf Maß gebracht werden. Seit fast zwanzig Jahren schiebe ich auseinander, drücke zusammen und messe zwischendurch, bis es passt. Mir ist heute klargeworden, dass ich auch noch weitere Jahrzehnte zu geizig sein werde, die Lehren von Fohrmann zu kaufen.
Damit konnten ausgiebige Probefahrten losgehen. Sie ist lauter als die anderen Us, weil:
-der Motor höher dreht,
-mehr Zahnräder auch mehr Zahnradgeräusche verursachen,
-und der Abstand zwischen Schnecke und Zahnrad nicht optimal passt.
Sie läuft bei allen Geschwindigkeiten gut. Vorwärts einen Tick besser.
Ein Bild noch zur Erklärung, warum der Zylinderabstand nur 0,35mm verringert werden konnte: Der Abstand Kuppelstangenschraube zum Kreuzkopf ist wirklich bis auf`s letzte Zehntel ausgereizt.
Leider muss ich jetzt eine Woche auf Dienstreise. Folglich seid Ihr von U-Bahnen bis mindestens kommenden Sonntag verschont.
LG
Andreas
PS: Ein schönes Bildchen habe ich noch.
Ich hab mir aus einem einfachen U - Profil so eine Lehre gemacht. Hat die richtige Länge für das korrekte Innenmaß und kostet an Schmarrn
Einfach zammdrücken bis Anschlag und fertig