Tender Liliput ÖBB 153

  • Also bitte, wir reden hier von einem absoluten Leichtgewicht, was soll da groß verschleißen?

    Und zur Schmierung tut's ein Tropfen Fett.

    Sagst das den anderen auch?


    Die wollen anscheinend Nylon, oder jemanden der da jetzt Bronzelager macht....


    Sollse halt wen suchen der das macht....

    Gruß Matthias

    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

    Zum Inhaltsverzeichnis der Werkstatt ----> hier lang!! :hammer:


    "Bilder? Grundsätzlich von mir. Grundsatz = es gibt Ausnahmen" :]

  • Also bitte, wir reden hier von einem absoluten Leichtgewicht, was soll da groß verschleißen?

    Und zur Schmierung tut's ein Tropfen Fett.

    Dafür sehe ich auch überhaupt keinen Anlass zu Befürchtungen. Als Beispiele mögen dienen:


    1) Kunststoffschneckenräder KB/KMB liefen/laufen auf Metallachsen.


    2) Fleischmannkunststoffantriebsstirnzahnräder drehen ebenfalls auf Metallachsen.


    Diese beiden sind um ein Vielfaches höher belastet als eine der LP - Tenderachsen.


    3) Zylindrische Metallachsstummel mancher Rivarossiamidampfloktender drehen direkt in den Kunststoffachslagerblenden


    4) Bei den von mir gebauten Modellseilförderanlagen im Maßstab 1:35 - 1:32 laufen PVC - Seilrollen direkt auf M3 Niroschraubengewinden mit nicht unerheblicher Belastung durch die Seilspannung von etwa 4 Kg. Bei jener Versuchsanlage die mittlerweile über 10.000 Betriebsstunden auf dem Buckel hat, wurden zu meiner absoluten Überraschung nicht die Rollenbohrungen im Kunststoff ausgearbeitet sondern die Niroschrauben zur Hälfte durch das PVC abradiert :!: 8)


    Also macht Euch bitte absolut keine Sorgen bez. der Dauerhaftigkeit einer Kunststoffachslagerung; bis die die Segel streicht bewegen sich die Überreste der Pestteile schon unter der chemischen Nachweisgrenze falls sich überhaupt noch ein forensisch erforschbarar Brösel finden liesse...:TT:.

  • Also bitte, wir reden hier von einem absoluten Leichtgewicht, was soll da groß verschleißen?

    Und zur Schmierung tut's ein Tropfen Fett.

    Bei Kunststoff wäre kein Öl oder Fett noch besser - denn damit wird Staub gebunden und dieser wirkt als Schleifpaste.


    LG

    Bernhard

    Dreileiterteppichbahner

    Digitalfan

    Mein Umbauthread inkl. 3D Druck

    Alle Fotos in meinen Beiträgen von mir, so nicht anders erwähnt

  • Bei Kunststoff wäre kein Öl oder Fett noch besser - denn damit wird Staub gebunden und dieser wirkt als Schleifpaste.


    LG

    Bernhard

    Was für ne Art von Staub hast Du denn in Deinem Modellbahnraum...=O

    Bei den normalerweise rumfliegenden Flusen würd ich da überhaupt keine Probleme sehen weil die weicher als der Kunststoff sind; problematisch würde das erst wenn Du beispielsweise neben einem Steinbruch etc. wohntest...;)

    Ich hab jedenfalls mit dem von mir verwendeten Schmieröl egal bei welcher Materialpaarung nur gute Erfahrungen gemacht.

  • Versuch mal folgendes:

    Nimm einen Bordwisch und eine Schaufel, kehre einen viertel Quadratmeter deines Modellbahnraumes und das Zeug reibst dann mit einem Tropfen Öl über Kunststoffgläser einer Brille (Tipp: nimm besser keine, die du noch brauchst).


    Ich rede nicht von was Körnigem, aber prinzipiell ist Staub, vor allem wenn er sandigen Ursprungs ist, was ja auch nur winzig klein gemahlene Steinchen sind, eher fies... Und man trägt davon mehr als genug durch sämtliche Räume. Grad Nylon ist wie Teflon selbstschmierend, da sind alle Öle eher keine Verbesserung.

    Als ich vor knapp 40 Jahren mein erstes Modellauto (einen Tamiya Wild One) baute, waren damals Kunststofflager "normal", ein einzelnes Kugellager kostete damals beim Hobby Sing 60 Schilling... man hätte davon 14 oder so gebraucht. Die Kunststofflager hielten trocken einen ganzen Sommer locker, minimal gefettet war nach einem Wochenende ein halber Milimeter Luft rausgewetzt. Klar, wir fuhren durch den Dreck und die Drehzahlen sind auch höher, aber trotzdem, ohne Fett gings besser.


    LG

    Bernhard

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  • Liebe alle!!


    Mit dem Einverständnis vom Produktmanager darf ich euch folgendes Mail übermitteln:


    Sehr geehrter Herr Knoll,


    vielen Dank für Ihre Nachricht, zu der wir natürlich gerne Stellung nehmen.


    Zunächst einmal ist zu sagen, dass wir bis vor Kurzem nichts von diesem Problem gehört haben – es hat weder jemand diesbezüglich geschrieben noch haben wir bisher irgendeine Lok mit diesem Problem zurückbekommen. Erst vor ein paar Tagen hat uns jemand darauf aufmerksam gemacht, dass in einem Forum darüber diskutiert wurde. Und Ihre E-Mail ist nun die erste ihrer Art, die wir diesbezüglich bekommen haben.


    Nun ist die sogenannte Zinkpest natürlich wahrlich nichts Schönes und wir haben zum Glück bisher noch nie dieses Problem gehabt, seit die Modelle der Marke LILIPUT von Bachmann hergestellt und verkauft werden.


    Sollte es also jetzt doch einmal passiert sein, dann müssen wir uns natürlich überlegen, was wir da tun können und wir werden sicher eine Lösung finden. Das Problem ist nur, dass wir – um überhaupt erst einmal beurteilen zu können, was und wie genau es passiert ist – erst einmal ein betroffenes Modell zur Analyse benötigen. Unsere Archiv-Modelle der Lok sind jedenfalls in einwandfreiem Zustand, dort lässt sich nichts dergleichen feststellen.


    Wir möchten Sie deshalb bitten, Ihr Modell an unseren Reparaturservice zu schicken, damit man dort die Sache prüfen und analysieren kann. Erst dann und wenn es genug weitere Beschwerden dieser Art gibt, können wir geeignete Maßnahmen ergreifen, um den „Geschädigten“ helfen zu können. Und das wollen wir unbedingt, denn es ist uns selbst natürlich ein großes Anliegen, dass so etwas nicht bzw. auch nicht wieder passiert – wie Sie sich sicher denken können.


    Bitte schicken Sie Ihr Modell an:


    LILIPUT-Service

    Robert-Stolz-Str. 6

    85591 Vaterstetten

    Tel.: 08106 303 296

    E-Mail: liliput-reparaturservice@ctnmuc.com


    Vielen Dank für Ihre Kooperation.


    Freundliche Grüße



    Also ein Apell an alle mit einem Pest-Modell: Hier geht es auch für Liliput um sehr viel!!


    Ich würde euch wirklich bitten so viele pestige Modelle wie möglich an Liliput zu senden.


    Was mir gleich vorweg gesagt wurde, ist, dass wir Geduld brauchen. Es geht hier auch um Forderungen des Guss-Lieferanten und um die Lieferprobleme von denen eh alle betroffen sind.


    Sollte jemand im Raum Wien/Mödling/Speckgürtel sein, kann ich gerne ein Sammelpaket machen und entsprechend versichern.

    Gruß Matthias

    "Wo ist der kompetente Mitarbeiter wenn man ihn braucht? - In der Werkstatt, wo sonst?"

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    "Bilder? Grundsätzlich von mir. Grundsatz = es gibt Ausnahmen" :]

  • Heute habe ich dich tatsächlich, nach der 3. Email, auch Antwort bekommen.


    Sehr geehrter Herr Prinz von Zamunda,



    ich hatte Ihre Mail an unseren Produktmanager weitergeleitet.


    Wir haben tatsächlich nun schon zwei Anfragen hierzu.



    Der Kollege prüft das jetzt und versucht auch mit unserer Serviceabteilung eine Lösung zu finden.



    Ich denke mein Kollege Herr XXXXX wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.“




    Na schau ma amoi.


    Unabhängig davon wann es eine gütliche Lösung mit Liliput gibt, werden wir, bzw. der Kollege, am Kunststoffrahmen weiter arbeiten.

    Wenn der einbaufertig zur Verfügung steht, werde ich das hier bekannt geben.

    Wer dann einen möchte, oder auch nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

    Quality since 1958

    Sofern nicht anders angegeben, bin ich der Urheber der in meinen Beträgen geposteten Bilder.

  • Ich versuche nur zu koordinieren, die eigentliche Arbeit hat der Kollege, der sich die Mühe gibt das Fahrgestell so präzise wie möglich zu konstruieren, und dann auch zu drucken.

    Liebe Grüße.

    Wolfgang

    Quality since 1958

    Sofern nicht anders angegeben, bin ich der Urheber der in meinen Beträgen geposteten Bilder.

  • Gut, aber die zerfallenen Rahmen könnte man ja eigentlich auch an Liliput schicken oder nicht? Das sollte doch eigentlich als Nachweis reichen

  • Gilt nur für mich: Ich schick keine ganze Lok an Liliput, die ich dann, wenn überhaupt, in vielen Monaten, eventuell mit Zusatzschäden! mit der lapidaren Antwort retourniert bekomme, dass "einer Kulanzlösung nicht entgegengesehen werden kann".

    Ist meine persönliche Meinung,

    LG Helmut

  • Lieber Knolli! In welcher Form sollte man sonst hier seine eigene Meinung darlegen? Ich möchte nur ein Argument, eine skeptische Anmerkung, abgeben, ohne das ich andere Forumsmitglieder von einer anderen Meinung abhalten will. Es wird genug Liliput-Käufer geben, die ihre Lok einsenden wollen, ist völlig OK. Bitte nicht immer Andersdenker verdammen.

    LG Helmut

  • Ja dann ist die Arbeit eh für die Fisch gewesen wenn jeder "gilt für mich" schreibt. ?(


    Wissts was, von mir brauchts euch echt nix mehr erwarten....

    Drauf gschissen, echt jetzt.:4: Und das schreib ich auch gern dem Produktmanager wenn sich hier niemand findet.

    Langsam Knolli,


    Es gibt vielleicht Mitglieder hier die nichts hier schreiben und auf deinen Rat hin die Lok dort hinschicken.

    Also nix für die Fisch.



  • Gut, aber die zerfallenen Rahmen könnte man ja eigentlich auch an Liliput schicken oder nicht? Das sollte doch eigentlich als Nachweis reichen

    Ich würde meinen, dass man eine "Zerfallenerahmenkollekte" macht und nur die Rahmen dort hin schickt. Sollte nichts dabei herauskommen, erspart man sich zumindest das Risiko des Transportes dieser doch sehr schönen Lok, denn ob die China nochmals eine Zinkdruckgusscharge von dem Ding herstellen, wage ich zu bezweifeln. Meine bisher begutachtenden 3 von 5 Loks waren alle gleich gelagert und eine (bisher) war von der Zinkpest befallen. Diesen Rahmen könnte ich einschicken, wiewohl er bereits in Phosphorsäure gebadet hat...

    Selbst wenn Liliput darauf positiv reagiert, kann man bei einem so dünnen filigranen Werkstück nicht völlig ausschließen, dass wieder befallene Teile zurückkommen. Dünne Teile bzw. Stellen sind deshalb für Zinkaldruckguss nicht so besonders, weil dort durch die hohe Einströmgeschwindigkeit, offenbar Nester mit höherer Temperatur und höhere Sauerstoffanreicherung entstehen. Bei allen KMB 77er Rahmen, waren es immer die dünnen Ansatzstellen des Vorschuhs und die beiden Rahmenwangen beim Getriebekasten, zum Teil auch die Befestigungsnoppen der Bodenplatte...
    Die Reihe 1X80 war aufgrund des massiven Rahmens weniger betroffen, am meisten die filigranen T13 Rahmen...

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  • Auch ich werde nicht mein ganzes Modell dort hinsenden, das dann vielleicht, irgendwann, in welcher Form auch immer, retourniert wird.


    LG 52er