Suche Originalbilder vom "Wiener / Floridsdorfer Steifrahmentender"

  • Hallo Freunde,


    mir ist meine Gützold ÖBB 152er mit dem ausgefallenen Steifrahmentender wieder mal nach ganz vielen Jahren aus der Schachtel gefallen.

    Da der Tender zwar eher exotisch, aber typisch wienerisch ist möchte ich diesen samt Lok reanimieren und bin auch schon mittendrin.


    Ansatzweise auf digital vorbereitet und die ersten Verbesserungen in Angriff genommen, zB schon die eher schwache Kohlenachbildung ausgefräst. Für weitere verbessernde Verbastelungen fehlt mir aber aktuell eine Vorlage.


    Ich habe im Netz rauf und runter gesucht, da kommt immer 99% das Gützold Modell und gelegentlich das eine oder andere extrem unscharfe Vorbildfoto, zumeist von schräg vorne.


    Ich wäre aber vor allem an einer Hinteransicht des Vorbildtenders interessiert, der Rest des Tenders ist eh mehr oder weniger selbsterklärend.


    Wenn es ein urheberrechtliches Problem mit Originalfotos geben sollte, dann nehme ich diese gerne auch als PN für den rein privaten Gebrauch entgegen.


    Dank im Voraus schon mal und liebe Grüße

    Peter

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Ich gebe mir die Antwort selber


    Wenn man nach "Tender K4T30" googelt, kommt etwas Detailreiches:


    https://www.flickr.com/photos/…albums/72157633290525215/


    Leider mit rotem Fahrwerk, aber das kann man sich ja wegdenken.


    Ich sehe jetzt mal keine besonderen Abweichungen zum Gützold Modell auf den ersten Blick, außer der seltsamen Anordnung der Bremsschläuche bei der abgebildeten Heckansicht des Tenders der 52.6666, das passt so gar nicht zu Österreich ...

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Vielleicht ist in dem ausführlichen Buch über die 52er passendes drin (ein Foto des Tenders auf jeden Fall), kann aber erst morgen nachschauen.

    Alle Fotos ohne zusätzliche Quellenangabe sind selbstgemacht!

    Einmal editiert, zuletzt von Michael W ()

  • Hallo Michael


    Dank im Voraus…


    Lg Peter

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Ich meine diese quer angeordneten Ventile, das sind wohl aber nicht die Bremsleitungen...eher die Heizleitung


    pasted-from-clipboard.png

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Ich meine diese quer angeordneten Ventile, das sind wohl aber nicht die Bremsleitungen...eher die Heizleitung


    pasted-from-clipboard.png

    Das ist die dampfheizleitung, sowas hat fast jede dampflok. Die bremsschlaeuche sind weiter draussen neben den puffern.

    Waggons mit dampfheizung, manchmal auch gueterwaggons, sollten ebenso eine solche heizleitung besitzen.

  • Ich meine diese quer angeordneten Ventile

    Das ist, wie schon erwähnt, die Dampfheizleitung. An einem Ventil hängt eine eiserne Heizkupplung, die gibt es auch als dickwandigen Gummischlauch. Jeweils links und rechts daneben ist die Bremsleitung.


    Waggons mit dampfheizung, manchmal auch gueterwaggons, sollten ebenso eine solche heizleitung besitzen.

    Bei Wagen mit Dampfheizung ist es empfehlenswert, daß sie auch eine Dampfheizleitung haben :).


    Bei Güterwagen ist es grundsätzlich nur eine Durchgangsleitung um die nachfolgenden Wagen auch beheizen zu können. Meistens Wagen für Expressgüter, die mit Reisezügen mitfahren. Der Güterwagen selbst wird in der Regel nicht beheizt.

  • Waren die Tender denn mit den Frostschutzplatten in Österreich auch nach 1945 noch im Einsatz ??

    Wahrscheinlich nicht.

    Ich kenne Bilder aus Polen, da blieben die dran.

    LG Bernd

  • Vielen Dank auch für die Bauanleitung.


    Mittlerweile habe ich auch sehr gute verwertbare Originalfotos aus Büchern via PN bekommen.

    aus urheberrechtlichen Gründen nicht öffentlich.


    Damit kann ich weiterbasteln.


    Das Ergebnis kommt zur gegebenen Zeit in meinem OEPBB Werkstatt Thread.


    Danke und liebe Grüße

    Peter

    ÖPBB

    Österreichische Peter & Basti Bahn


    - Digitale H0 Epoche 6 Anlagenbaustelle nach Wiener Vorbildern

    - Steuerungssoftware: Rocrail

    - Anlagenelektronik: OpenDCC, RocNet, RFID, MQTT, DIY, ...

    - Fahr-Decoder: ZIMO ist mein Favorit

    - Fuhrpark: die üblichen Hersteller Österreichischer Modelle

  • Denke das war früher bei PmG oder GmP von Bedeutung ...


    Liebe Grüße

    Helmut

    Das betraf in erster linie postbeiwagen bzw. expressgutwagen und auch kuehlwagen.

    Natuerlich waren die wagen normalerweise nicht selbst beheizt, sondern sie haben den dampf zu die reisezugwagen weiter nach hinten durchgeleitet. Also auf fotos von gueterwagen hinter dampfloks sollten immer solche gewesen sein. In erster linie natuerlich schnelllauffaehige G-wagen.

    Natuerlich gab es auch gueterwagen mit elektrischer heizleitung und entsprechender kupplung, damit sie eben dann auch eingereiht werden konnten.

    Ob heute noch gueterwagen in reisezuegen eingereiht werden ist mir aber unbekannt.